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  • Hauck, Guido (1845-1905) - Neue Constructionen der Perspective und Photogrammetrie
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  • TEXTE OCÉRISÉ
  • PAGE DE TITRE (Première image)
    • 1-Exposition. Allgemeines über trilineare Verwandtschaft. Technische Perpective und Photogrammetrie. (p.1)
    • 2-Fundamentalsatz über die Beziechung zwischen zwei Projectionen eines und desselben räumlichen Gebildes. (p.8)
    • 3- Die Fundamentalconstruction der projecti-trilinearen Verwandtschaft ebener Système. (p.10)
    • 4- Beispiel I. Centralperspective aus geometrischem Aufriss und Seitenriss. (p.14)
    • 5- Bemerkungen zu Beispiel I. (p.16)
    • 6- Beispiel II. Centralperspective aus geometr. Grundriss und Aufriss. (p.20)
    • 7- Bemerkungen zu der combinirten Aufgabe I und II. (p.21)
    • 8- Beispiel II. Geometrischer Aufriss aus zwei Perspectiven. (Photogrammetrischen Architektur-Aufnahme.) (p.23)
    • 9- Beispiel IV. Geomtrischer Grundriss aus zwei Perspectiven. (Photogrammetrische Terrain-Aufnahme). (p.24)
    • 10- Bemerkungen über photogrammetrische Praxis. (p.25)
    • 11- Weitere Bemerkungen zu den Beispielen III und IV. (p.29)
    • 12- Beispiel V. Photogrammetrische Terrain-Aufnahme mit geneigter Camera. (p.32)
  • Dernière image
  • PAGE DE TITRE (Première image)
    • Tafel I. (Fig. 1-7) (pl.1)
    • Tafel II. (Fig. 8-13) (pl.2)
  • Dernière image
Hauck, neue Constructionen der Perspective u. Photogrammetrie.

co

CO

Sind 01 und 02 die beiden Augpunkte, 0, und 02 ihre Projectionen auf irgend eine horizontale Ebene (Grundriss - Ebene), so bezeichnen wir wieder die Linie 0102 als Standlinie, die Höhen 0,0, und 02 02 als Standhöhen. Ferner möge der Winkel, den bei einer Aufnahme die optische Axe des Apparates mit der Verticalen macht, der Zenithwinkel genannt und durch z bezeichnet werden; der Winkel, den die Horizontalprojection der optischen Axe mit der Standlinie macht, heisse der Azimuthalwinkel und werde durch a bezeichnet. Endlich werde der Winkel, den die Linie 0,02 mit der Verticalen macht, durch v bezeichnet.

Soll nun der Apparat zu Aufnahmen mit schiefgestellter Camera eingerichtet sein, so muss die Camera ausser um eine verticale Axe — auch um eine horizontale, zur empfindlichen Fläche parallele Axe drehbar sein und ist es zweckmässig, (in ähnlicher Weise wie beim Theodolite durch An-bringung eines Horizontalkreises und eines Höhenkreises die Ablesung der beiderseitigen Drehungswinkel zu ermöglichen *). Angenommen, dies sei der Fall, so sind bei jeder Aufnahme die drei Winkel v, z und a zu messen: Man richtet zuerst die optische Axe nach dem —: durch Signal markirten — gegnerischen Augpunkt, (d. h. man stellt die Camera so, dass das Bild des gegnerischen Augpunktes genau in den auf der matten Glastafel markirten Hauptpunkt fällt), und liest am Höhenkreis den Winkel v ab; hierauf bringt man die Camera in die für die Aufnahme geeignete Stellung und liest am Höhenkreis den Winkel 3, am Horizontalkreis den Winkel a ab. Es versteht sich übrigens von selbst, dass die Bestimmung dieser Winkel auch mit Zuziehung eines Theodolits erhalten und dann zu den photographischen Aufnahmen ein gewöhnlicher Apparat benutzt werden kann. — Für die Herstellung der Vorbereitungsfigur sind also die den zwei Augpunkten 0, und 02 entsprechenden Winkel 3, und 01, 32 und «2, nebst Winkel v gegeben.

Die Vorbereitungsßgur (Fig. 13) wird in Grundriss- und Aufriss-Projection construirt, und zwar wird die Aufriss-Ebene am zweckmässigsten durch die zwei Augpunkte 0, und 0, selbst gelegt, so dass also die Schnittlinie von Grundriss- und Aufriss-Ebene mit der Standlinie 0,02 zusammenfällt. — Es seien nun AM,M,2 und A M2M12 die Spuren der zwei Perspectiv-Ebenen S' und S"; die Ebene S wird durch die Grundriss-Ebene reprä-sentirt. Es stellt also AN, den Grundschnitt g^ — AM, den Grundschnitt —

*) Die von Herrn Meydenbauer angewendete Bussole dürfte sich weniger empfehlen. Journal für Mathematik Bd. XCV. Heft 1. 5




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