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226
Hauck: Perspectivischer Apparat.
e. Mechanismus (x’ x°).
Bezüglich der seither beschriebenen Mechanismen (a’a) und (a®a) geht aus den Erörterungen des Abschnittes II unmittelbar hervor, dass, wenn man mit den Fahrstiften x und ac° zwei zugeordnete Punkte des Aufrisses und Grundrisses markirt, der Zeichenstift a sich vermöge der combinirten Mechanismen (a’ar) und (ac°a) auf den entsprechenden Bildpunkt einstellt. Denn der Mechanismus (a’a) bewirkt, dass der Zeichenstift sich auf den richtigen Kernstrahl durch p stellt, während der Mechanismus x°x ihn auf die richtige Verticale stellt. Der erstere liefert für die Bewegung des Zeichenstiftes die verticale —, der letztere die horizontale Componente.
Indessen kann mittelst dieser Combination die Bildfigur zunächst nur punktweise bestimmt werden. Um eine Linie continuirlich zu beschreiben, würde erforderlich sein, die beiden Fahrstifte x und x° entlang der Aufriss- und Grundrissprojection der betreffenden Linie gleichzeitig so zu führen, dass sie in jedem Moment auf entsprechenden Punkten der zwei Projectionen stehen. Um dies zu ermöglichen, müssen die Bewegungen der zwei Fahrstifte x' und x° durch einen weiteren Mechanismus zu einander in Beziehung gesetzt werden, welcher bewirkt dass dieselben stets nur entsprechende Punkte markiren können. — Die Grundrissfigur ist gegen die Aufrissfigur seitlich verschoben; die Grösse der Verschiebung sei s. Denkt man sich also durch irgend zwei entsprechende Punkte a‘ und x° zwei Verticalen gezogen, so ist deren Entfernung stets gleich s. Der zwischen P' und P° einzuschaltende Mechanismus muss folglich die zwei Fahrstifte zwingen, stets einen horizontalen Abstand = s einzuhalten. Dies ist in dem Apparate folgendermaassen bewirkt (vergl. Taf. I.):
Auf einer zwischen der Aufrissfigur und der Bildfigur gezogenen horizontalen Linie f sind zwei Punkte K, K passend gewählt und in denselben zwei Reissnagelstifte eingesetzt, in welche ein geschlitztes Lineal die Gleitstange f — eingelegt ist. Dieselbe trägt (behufs Vermeidung von Collisionen) ausser dem Hauptschlitz noch einen zweiten, mit dem Hauptschlitz parallelen Nebenschlitz. In dem Hauptschlitz und in der Verlängerung des Nebenschlitzes ist je ein Einsatzstück eingeklemmt und in dessen Stift u°, bezw. u die Öse des Kurbelarms je einer gleichschenkligen Schubkurbel eingefügt. Die bezüglichen Gleit-stücke und w laufen in den Betreffenden Schlitzen; die Ösen am an eren I nde der Schubstangen sind beziehungsweise in die Stifte der Einsatzstucke d und a eingeschoben. Der horizontale Abstand der Mittelpunkte der zwei Stifte %/° und u ist gleich der Verschiebungs-
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 97,25 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
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e. Mechanismus (x’ x°).
Bezüglich der seither beschriebenen Mechanismen (a’a) und (a®a) geht aus den Erörterungen des Abschnittes II unmittelbar hervor, dass, wenn man mit den Fahrstiften x und ac° zwei zugeordnete Punkte des Aufrisses und Grundrisses markirt, der Zeichenstift a sich vermöge der combinirten Mechanismen (a’ar) und (ac°a) auf den entsprechenden Bildpunkt einstellt. Denn der Mechanismus (a’a) bewirkt, dass der Zeichenstift sich auf den richtigen Kernstrahl durch p stellt, während der Mechanismus x°x ihn auf die richtige Verticale stellt. Der erstere liefert für die Bewegung des Zeichenstiftes die verticale —, der letztere die horizontale Componente.
Indessen kann mittelst dieser Combination die Bildfigur zunächst nur punktweise bestimmt werden. Um eine Linie continuirlich zu beschreiben, würde erforderlich sein, die beiden Fahrstifte x und x° entlang der Aufriss- und Grundrissprojection der betreffenden Linie gleichzeitig so zu führen, dass sie in jedem Moment auf entsprechenden Punkten der zwei Projectionen stehen. Um dies zu ermöglichen, müssen die Bewegungen der zwei Fahrstifte x' und x° durch einen weiteren Mechanismus zu einander in Beziehung gesetzt werden, welcher bewirkt dass dieselben stets nur entsprechende Punkte markiren können. — Die Grundrissfigur ist gegen die Aufrissfigur seitlich verschoben; die Grösse der Verschiebung sei s. Denkt man sich also durch irgend zwei entsprechende Punkte a‘ und x° zwei Verticalen gezogen, so ist deren Entfernung stets gleich s. Der zwischen P' und P° einzuschaltende Mechanismus muss folglich die zwei Fahrstifte zwingen, stets einen horizontalen Abstand = s einzuhalten. Dies ist in dem Apparate folgendermaassen bewirkt (vergl. Taf. I.):
Auf einer zwischen der Aufrissfigur und der Bildfigur gezogenen horizontalen Linie f sind zwei Punkte K, K passend gewählt und in denselben zwei Reissnagelstifte eingesetzt, in welche ein geschlitztes Lineal die Gleitstange f — eingelegt ist. Dieselbe trägt (behufs Vermeidung von Collisionen) ausser dem Hauptschlitz noch einen zweiten, mit dem Hauptschlitz parallelen Nebenschlitz. In dem Hauptschlitz und in der Verlängerung des Nebenschlitzes ist je ein Einsatzstück eingeklemmt und in dessen Stift u°, bezw. u die Öse des Kurbelarms je einer gleichschenkligen Schubkurbel eingefügt. Die bezüglichen Gleit-stücke und w laufen in den Betreffenden Schlitzen; die Ösen am an eren I nde der Schubstangen sind beziehungsweise in die Stifte der Einsatzstucke d und a eingeschoben. Der horizontale Abstand der Mittelpunkte der zwei Stifte %/° und u ist gleich der Verschiebungs-
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