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Hauck: Perspectivischer Apparat. 227
grösse s. — Die Klemmschräubchen an den Scharnieren der Schubkurbeln seien durch v° und 0 bezeichnet. — Durch unter- und zwischengelegte Scheibchen ist wieder für eine zur Reissbrettfläche durchweg parallele Lage der Stangen in geeigneter (Reibung und Collision ausschliessender) Höhe gesorgt.
IV.
Handhabung des Apparates.
a. Einstellung für eine bestimmte Aufgabe.
Für verschiedene ‘Aufgaben, bei welchen Auge und Bildebene verschiedene Lagen zum Object haben, bleiben die drei Gleitstangen, sowie die zwei horizontalen Linien durch y‘ und y stets unverändert. Geändert wird nur: die Lage der drei Reissnagelstifte p‘,p, p°, die Öffnung al des Winkelhackens und die Verschiebungsgrösse s = u'u°. Die bezügliche Einstellung des Apparates geschieht folgender-maassen:
I. Die zu der Einstellung erforderlichen Daten werden von einer Vorbereitungsfigur (s. Taf. II, Fig. 2) geliefert, die genau in derselben Weise construirt wird, wie im Abschnitt II, e unter Nr. 1 (s. S. 184) angegeben wurde. Sofort werden die den Aufriss und Grundriss ent-haltenden Blätter auf das den Apparat tragende Reissbrett in der richtigen, aus der Vorbereitungsfigur ersichtlichen Lage aufgeheftet, wie dies in Abschnitt II, e unter Nr. 3 (s. S. 185) näher ausgeführt wurde. In die Grundrissfigur wird der Punkt a° aus der Vorbereitungsfigur eingetragen. Endlich wird in dem von den drei Gleitstangen eingeschlossenen Raum das Zeichenblatt für die Bildfigur aufgeheftet.
2. Auf dem Reissbrett werden die Strecken y’p’, yp, Co, $p° und ya gleich den entsprechenden Strecken der Vorbereitungsfigur (vergl. Abschn. II, e, Nr. 2) mit dem Zirkel abgestochen,1 hierauf in den Punkten p', p, p° die Reissnagelstifte mittelst des Einsetzgestells eingesetzt und in dieselben die betreffenden Lineale eingelegt.
3. Demnächst wird bei loser Stellung der Schenkel des Winkel-hackens der Fahrstift x° in den Punkt a° des Grundrisses —, der Zeichenstift x in den Punkt al des Zeichenblattes gestellt und werden die Schenkel
1 Man kann mit den Spitzen eines Zirkels bequemdie Schlitze der Linealecin-greifen. Dagegen würde es mit Schwierigkeiten verbunden sein, durch einen unterhalb einer Gleitstange liegenden Punkt mittelst Anlegens eines untergeschobenen Lineals eine Linie zu ziehen. Dies der Grund, warum (vergl. II, d, Schluss) die Benutzung des Punktes „ bei der Construction umgangen wurde.
*
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 97,14 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
grösse s. — Die Klemmschräubchen an den Scharnieren der Schubkurbeln seien durch v° und 0 bezeichnet. — Durch unter- und zwischengelegte Scheibchen ist wieder für eine zur Reissbrettfläche durchweg parallele Lage der Stangen in geeigneter (Reibung und Collision ausschliessender) Höhe gesorgt.
IV.
Handhabung des Apparates.
a. Einstellung für eine bestimmte Aufgabe.
Für verschiedene ‘Aufgaben, bei welchen Auge und Bildebene verschiedene Lagen zum Object haben, bleiben die drei Gleitstangen, sowie die zwei horizontalen Linien durch y‘ und y stets unverändert. Geändert wird nur: die Lage der drei Reissnagelstifte p‘,p, p°, die Öffnung al des Winkelhackens und die Verschiebungsgrösse s = u'u°. Die bezügliche Einstellung des Apparates geschieht folgender-maassen:
I. Die zu der Einstellung erforderlichen Daten werden von einer Vorbereitungsfigur (s. Taf. II, Fig. 2) geliefert, die genau in derselben Weise construirt wird, wie im Abschnitt II, e unter Nr. 1 (s. S. 184) angegeben wurde. Sofort werden die den Aufriss und Grundriss ent-haltenden Blätter auf das den Apparat tragende Reissbrett in der richtigen, aus der Vorbereitungsfigur ersichtlichen Lage aufgeheftet, wie dies in Abschnitt II, e unter Nr. 3 (s. S. 185) näher ausgeführt wurde. In die Grundrissfigur wird der Punkt a° aus der Vorbereitungsfigur eingetragen. Endlich wird in dem von den drei Gleitstangen eingeschlossenen Raum das Zeichenblatt für die Bildfigur aufgeheftet.
2. Auf dem Reissbrett werden die Strecken y’p’, yp, Co, $p° und ya gleich den entsprechenden Strecken der Vorbereitungsfigur (vergl. Abschn. II, e, Nr. 2) mit dem Zirkel abgestochen,1 hierauf in den Punkten p', p, p° die Reissnagelstifte mittelst des Einsetzgestells eingesetzt und in dieselben die betreffenden Lineale eingelegt.
3. Demnächst wird bei loser Stellung der Schenkel des Winkel-hackens der Fahrstift x° in den Punkt a° des Grundrisses —, der Zeichenstift x in den Punkt al des Zeichenblattes gestellt und werden die Schenkel
1 Man kann mit den Spitzen eines Zirkels bequemdie Schlitze der Linealecin-greifen. Dagegen würde es mit Schwierigkeiten verbunden sein, durch einen unterhalb einer Gleitstange liegenden Punkt mittelst Anlegens eines untergeschobenen Lineals eine Linie zu ziehen. Dies der Grund, warum (vergl. II, d, Schluss) die Benutzung des Punktes „ bei der Construction umgangen wurde.
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