Première page
Page précédente
Page suivante
Dernière page
Illustration précédente
Illustration suivante
Réduire l’image
100%
Agrandir l’image
Revenir à la taille normale de l’image
Adapte la taille de l’image à la fenêtre
Rotation antihoraire 90°
Rotation antihoraire 90°
Imprimer la page

- TABLE DES MATIÈRES
- TABLE DES ILLUSTRATIONS
- RECHERCHE DANS LE DOCUMENT
- TEXTE OCÉRISÉ
216
Hauck: Perspectivischer Apparat.
Schichten (parallel einer Fayade) erfordert ausserdem der Übergang von einer Schichte zur andern im allgemeinen ein jedesmaliges Verschieben der Originalzeichnung. Beim Übergang von horizontalen zu verticalen Schichten muss der gesammte Apparat neu aufgesetzt und eingestellt werden. Auch ist die Wahl der Bildebene nicht unbeschränkt, (sie darf das Object nicht schneiden).
Ein wesentlicher Übelstand ist ferner darin zu erblicken, dass das Durchfahren von geraden Linien im Verhältniss zur Anwendung des Lineals sehr zeitraubend ist, und zwar um so mehr, je schärfer man die Linien zu ziehen sich bemüht. Man erhält aber selbst bei der grössten Aufmerksamkeit einen zitterigen Strich, der den mit dem Lineal gezogenen nicht ersetzen kann. 'Bei geradlinigen architektonischen Objecten bleibt daher nichts übrig, als die Perspective zunächst nur punktweise mittelst des Apparates zu bestimmen und nachträglich sämmt-liche Linien mit dem Lineal nachzuziehen.
Alle die genannten Übelstände sind bei dem von mir construirten Apparat nicht, bezw. nur in verschwindend geringem Maasse vorhanden. Wenn derselbe auch in seiner heutigen Gestalt mich selbst noch nicht vollkommen befriedigt, so zeigt er sich doch den beiden patentirten Erfindungen, vor denen er zudem die Priorität für sich in Anspruch nimmt, sowohl hinsichtlich der Leistungsfähigkeit, als hinsichtlich der Einfachheit der Handhabung sowie der Schärfe der Linienzeichnung in einer Weise überlegen, dass ich mit der Veröffentlichung der Theorie nunmehr nicht länger zögern zu dürfen glaube.
Die im Folgenden gegebene Beschreibung bezieht sich auf das für die Aufgabe: Perspective aus Grundriss und Aufriss zugerichtete Modeli, welches am 4. Mai 1883 der Physikalischen Gesellschaft vorgelegen hatte. Dasselbe ist auf Taf. I abgebildet.
II.
Die geometrische Construction.
Die Theorie des Apparates beruht auf einer geometrischen Construction, für welche ich das Princip im 95. Band des Journals für Mathematik veröffentlicht habe.1 Der gegenwärtige Abschnitt giebt die bezügliche Specialconstruction in entsprechend modificirter Detailausführung.
Vergl. G. HAUCK: Neue Constructionen der Perspective und Photogrammetrie (Theorie der trilinearen Verwandtschaft ebener Systeme, I. Artikel). Journal für Mathematik, 95. Band, S.i.
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 99,14 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
Hauck: Perspectivischer Apparat.
Schichten (parallel einer Fayade) erfordert ausserdem der Übergang von einer Schichte zur andern im allgemeinen ein jedesmaliges Verschieben der Originalzeichnung. Beim Übergang von horizontalen zu verticalen Schichten muss der gesammte Apparat neu aufgesetzt und eingestellt werden. Auch ist die Wahl der Bildebene nicht unbeschränkt, (sie darf das Object nicht schneiden).
Ein wesentlicher Übelstand ist ferner darin zu erblicken, dass das Durchfahren von geraden Linien im Verhältniss zur Anwendung des Lineals sehr zeitraubend ist, und zwar um so mehr, je schärfer man die Linien zu ziehen sich bemüht. Man erhält aber selbst bei der grössten Aufmerksamkeit einen zitterigen Strich, der den mit dem Lineal gezogenen nicht ersetzen kann. 'Bei geradlinigen architektonischen Objecten bleibt daher nichts übrig, als die Perspective zunächst nur punktweise mittelst des Apparates zu bestimmen und nachträglich sämmt-liche Linien mit dem Lineal nachzuziehen.
Alle die genannten Übelstände sind bei dem von mir construirten Apparat nicht, bezw. nur in verschwindend geringem Maasse vorhanden. Wenn derselbe auch in seiner heutigen Gestalt mich selbst noch nicht vollkommen befriedigt, so zeigt er sich doch den beiden patentirten Erfindungen, vor denen er zudem die Priorität für sich in Anspruch nimmt, sowohl hinsichtlich der Leistungsfähigkeit, als hinsichtlich der Einfachheit der Handhabung sowie der Schärfe der Linienzeichnung in einer Weise überlegen, dass ich mit der Veröffentlichung der Theorie nunmehr nicht länger zögern zu dürfen glaube.
Die im Folgenden gegebene Beschreibung bezieht sich auf das für die Aufgabe: Perspective aus Grundriss und Aufriss zugerichtete Modeli, welches am 4. Mai 1883 der Physikalischen Gesellschaft vorgelegen hatte. Dasselbe ist auf Taf. I abgebildet.
II.
Die geometrische Construction.
Die Theorie des Apparates beruht auf einer geometrischen Construction, für welche ich das Princip im 95. Band des Journals für Mathematik veröffentlicht habe.1 Der gegenwärtige Abschnitt giebt die bezügliche Specialconstruction in entsprechend modificirter Detailausführung.
Vergl. G. HAUCK: Neue Constructionen der Perspective und Photogrammetrie (Theorie der trilinearen Verwandtschaft ebener Systeme, I. Artikel). Journal für Mathematik, 95. Band, S.i.
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 99,14 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.



