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  • Hübl, Arthur (1853-1932) (Freiherr von) - Karlseisfeld-Forschungen der K. K. geographische...
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  • PAGE DE TITRE
    • INHALT (p.3)
    • Vorwort (p.5)
      • I. Die Wahl der Aufnahmsmethode (p.7)
    • II. Die Arbeiten am Karlseisfelde 1899 und 1900 (p.11)
      • a) Basierung der Aufnahme (p.11)
      • b) Wahl der Camerastationen (p.14)
      • c) Ausführung der Aufnahme (p.16)
    • III. Construction und Ausführung der Karte (p.19)
      • Die Zeichnung der Karte (p.22)
      • Schlussbemerkungen (p.24)
  • Dernière image
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  • PAGE DE TITRE
    • Tafel I - Standpunkt X, A-Bild. (pl.1)
    • Tafel I - Standpunkt XI, B-Bild. (pl.1)
    • Tafel II - (pl.2)
    • Tafel III - Photogrammetrisch aufgenomment im August 1899. (pl.3)
    • Tafel IV - Punkt-Netz zur Karte des Karls-Eisfeldes. (pl.4)
  • Dernière image
die topographische aufnahme

DES KARLSEISFELDES

I. DIE WAHL DER AUFNAHMSMETHODE

Die ausgedehnten Eisfelder, die die Hochregion unserer Gebirgszüge bedecken, setzen der topographischen Aufnahme mit Messtisch und Tachy-meter wegen ihrer eigenthümlichen Formen, der wechselnden Beschaffenheit ihrer Oberflâche, der theilweisen Ungangbarkeit und den wegen der hohen Lage meist ungünstigen meteorologischen Verhâltnissen eine Reihe von Schwierigkeiten entgegen, die nur durch einen relativ grossen Aufwand an Zeit und Mühe zu überwinden sind.

Wâhrend nâmlich die Formen eines erdigen Terrains fast nur durch die Wirkung des abfliefienden Wassers bestimmt werden und sich daher durch einen einfachen gesetzmafiigen Bau auszeichnen, zeigt das Gletscher-und Morânengebiet eine eigenthümliche, scheinbar regellose Gliederung. Durch Ftindernisse im Gletscherbett entstehen Stauungen in der sich langsam thal-wârts bewegenden Eismasse, wodurch den sonst herrschenden Gesetzen wider-sprechende Formen zustande kommen. Noch gesetzloser und aufierst com-pliciert ist das Formendetail der am Rande liegenden, durch Ansammlung und Anstauung von Gerôllen entstandenen Morânen.

Die Ermittlung des Gletscher- und Moranenreliefs fordert daher die Bestimmung eines dichten Punktnetzes, was mit Rücksicht auf die hier herrschenden Arbeitsverhâltnisse oft mehr als eine blofie Zeitfrage bedeutet.

Die Witterungsverhàltnisse in der Gletscherregion beschrànken die Thâtig-keit des Geodâten auf nur wenige Wochen des Hochsommers, und infolge der fliefôenden Bewegung des Gletschers kônnen die im Eise gesetzten Signale schon oft nach kurzer Zeit eine deutlich wahrnehmbare Yerschiebung zeigen; auch zàhlt der lange Aufenthalt in den Schutzhütten und die Handhabung der Instrumente auf der nasskalten Eisflâche keineswegs zu den Annehmlich-keiten, und die im Hochgebirge allgemein übliche hohe Entlohnung der Handlanger verursacht namhafte Kosten.

Der Oberflâche des Eises fehlen weiters Details, die genug deutlich und charakteristisch wâren, um natürliche Marken bei der geometrischen Punkt-bestimmung mit dem Messtisch zu bilden. Allerdings zeigt die Oberflâche meist eine reiche Fülle von Details, denn der Gletscher ist mit Sprüngen, Spalten, Rillen, Wasserrissen, einzelnen Steinen u. dgl. übersâet, die aber so




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