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Arthur Freiherr von Hübl
Am Gletscher wurden die Horizontalcurven in Abstânden von 25 m an-geordnet, sie erscheinen, wie die Karte zeigt, dicht genug, um das Relief klarzustellen, und diesem Zwecke haben sie eigentlich nur zu dienen. Ihre Form und Lage kann bei Aufnahmen wie die vorliegende, niemals ganz richtig sein, und sie sind weniger als Linien gleicher Hôhe, sondera hauptsâchlich als Formlinien zu betrachten.
Im Felsengebiet wurden die 50 m-Curven ausgezogen, und nur in den Hacher gebôschten Theilen und im alten Gletschergebiete, z. B. im Tauben-kar, sind 25 m-Linien eingezeichnet.
Die Vervielfaltigung der Karte geschah auf photolithographischem Wege, wobei die Originaltreue der Zeichnung jedenfalls besser gewahrt bleibt als bei einer Reproduction durch Metall- oder Steinstich, die eine manuelle Uebertragung — eine Umzeichnung — durch eine mit der Aufnahme nicht vertraute Person erfordern.
Etwaige Bedenken gegen die Dimensionsrichtigkeit einer photographischen Reproduction sind bei dem gegenwârtigen Stande dieser Technik keineswegs mehr berechtigt.
Schlussbemerkungen
Die durchgeführte Aufnahme des Karlseisfeldes, deren Résultat die vorliegende Karte ist, soll die Môglichkeit bieten, spâtere Verânderungen des Gletschers — betreffend seine Oberflâchenbeschaffenheit und sein Relief — in thunlichst einfacher Weise verfolgen zu kônnen. Zu diesem Zwecke wird lediglich die photogrammetrische Aufnahme von 6 Standpunkten und, im Falle der Gletscher ins Taubenkar vorstofien sollte, von g Standpunkten nôthig sein.
Die Standpunkte sind nach der Karte leicht auffindbar und durch Stein-mandeln bezeichnet, unter denen der Instrumentenstand mit rother Oelfarbe markiert ist. Da das oben mitgetheilte Abstânde- und Hôhenskelet aile nôthigen Daten über die Lage der Camerastationen enthâlt, so kônnen bei einer Nachmessung diese Erhebungen entfallen, und die photogrammetrische Aufnahme ist leicht in einigen Tagen ausführbar, wobei allerdings gutes, klares Wetter vorausgesetzt wird.
Aus den so erhaltenen Bildern wird jede Verânderung der Gletscher-grenzen, der Spaltensysteme und Wasserlàufe leicht zu ermitteln sein. Man wird hiebei Verschiebungen um einige Meter constatieren kônnen, nicht nur, weil die photogrammetrische Méthode diesen Grad der Constructionsgenauig-keit zulâsst, sondera weil auch jede solche Verschiebung viel auffallender in den Bildern als in der Karte zur Geltung gelangt.
Ein einfacher Vergleich der Bilder mit den bei der jetzigen Aufnahme hergestellten wird dann mehr Aufschlüsse geben als umstândliche und zeit-raubende Messungen, die erforderlich wâren, um die Gletscher verânderungen an Hand der Karte in der Natur zu constatieren.
Dabei ist die Môglichkeit vorhanden, auch die jetzigen Aufnahmen spâter noch zu ergânzen, Punkte zu bestimmen und nachzutragen, die nach Jahren vielleicht aus irgend einem Grande das Interesse wachrufen.
1
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 96,82 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est le Français.
Arthur Freiherr von Hübl
Am Gletscher wurden die Horizontalcurven in Abstânden von 25 m an-geordnet, sie erscheinen, wie die Karte zeigt, dicht genug, um das Relief klarzustellen, und diesem Zwecke haben sie eigentlich nur zu dienen. Ihre Form und Lage kann bei Aufnahmen wie die vorliegende, niemals ganz richtig sein, und sie sind weniger als Linien gleicher Hôhe, sondera hauptsâchlich als Formlinien zu betrachten.
Im Felsengebiet wurden die 50 m-Curven ausgezogen, und nur in den Hacher gebôschten Theilen und im alten Gletschergebiete, z. B. im Tauben-kar, sind 25 m-Linien eingezeichnet.
Die Vervielfaltigung der Karte geschah auf photolithographischem Wege, wobei die Originaltreue der Zeichnung jedenfalls besser gewahrt bleibt als bei einer Reproduction durch Metall- oder Steinstich, die eine manuelle Uebertragung — eine Umzeichnung — durch eine mit der Aufnahme nicht vertraute Person erfordern.
Etwaige Bedenken gegen die Dimensionsrichtigkeit einer photographischen Reproduction sind bei dem gegenwârtigen Stande dieser Technik keineswegs mehr berechtigt.
Schlussbemerkungen
Die durchgeführte Aufnahme des Karlseisfeldes, deren Résultat die vorliegende Karte ist, soll die Môglichkeit bieten, spâtere Verânderungen des Gletschers — betreffend seine Oberflâchenbeschaffenheit und sein Relief — in thunlichst einfacher Weise verfolgen zu kônnen. Zu diesem Zwecke wird lediglich die photogrammetrische Aufnahme von 6 Standpunkten und, im Falle der Gletscher ins Taubenkar vorstofien sollte, von g Standpunkten nôthig sein.
Die Standpunkte sind nach der Karte leicht auffindbar und durch Stein-mandeln bezeichnet, unter denen der Instrumentenstand mit rother Oelfarbe markiert ist. Da das oben mitgetheilte Abstânde- und Hôhenskelet aile nôthigen Daten über die Lage der Camerastationen enthâlt, so kônnen bei einer Nachmessung diese Erhebungen entfallen, und die photogrammetrische Aufnahme ist leicht in einigen Tagen ausführbar, wobei allerdings gutes, klares Wetter vorausgesetzt wird.
Aus den so erhaltenen Bildern wird jede Verânderung der Gletscher-grenzen, der Spaltensysteme und Wasserlàufe leicht zu ermitteln sein. Man wird hiebei Verschiebungen um einige Meter constatieren kônnen, nicht nur, weil die photogrammetrische Méthode diesen Grad der Constructionsgenauig-keit zulâsst, sondera weil auch jede solche Verschiebung viel auffallender in den Bildern als in der Karte zur Geltung gelangt.
Ein einfacher Vergleich der Bilder mit den bei der jetzigen Aufnahme hergestellten wird dann mehr Aufschlüsse geben als umstândliche und zeit-raubende Messungen, die erforderlich wâren, um die Gletscher verânderungen an Hand der Karte in der Natur zu constatieren.
Dabei ist die Môglichkeit vorhanden, auch die jetzigen Aufnahmen spâter noch zu ergânzen, Punkte zu bestimmen und nachzutragen, die nach Jahren vielleicht aus irgend einem Grande das Interesse wachrufen.
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Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 96,82 %.
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