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den Ansprüchen der Gletscherforschung nicht in allem und jedem so gerecht zu werden vermag wie das gegenwârtig zu so hoher Vervollkommnung gelangte photogrammetrische Verfahren.
Der vormalige Prâsident und nunmehrige Ehrenprâsident der K. K. Geo-graphischen Gesellschaft, Se. Excellenz FML Christian Reichsritter v. Steeb, hat sich daher ein bleibendes Verdienst um die Wissenschaft erworben, als er in der Ausschussitzung vom 14. Mârz 1899 beantragte, im Laufe des Sommers eine photogrammetrische Neuaufnahme des Karlseisfeldes ausführen zu lassen. FML y. Steeb hat dieses Unternehmen, nachdem seine Durchführung vom Ausschusse einstimmig beschlossen worden war, auch in so hervorragender Weise gefôrdert, wie er allein es zufolge seiner Stellung als Commandant des K. u. ,K. Militâr-Geographischen Institutes zu thun ver-mochte. Ohne seine Fürsprache und Unterstützung wàre diese photogrammetrische Aufnahme wohl kaum zustande gekommen.
Es wâre dies aber auch nicht môglich gewesen, wenn sich nicht Herr K. u. K. Oberst Arthur Freiherr v. Hübl, der den photogrammetrischen Dienst bei der Militârmappierung eingerichtet hat, für die Sache interessiert und in uneigennützigster Weise bereit erklârt hâtte, seine Kraft, Kenntnis und Erfahrung in den Dienst der Gletscherforschung zu stellen. Die Arbeit konnte daher in die berufensten Hânde gelegt werden.
Herr K. u. K. Official Friedrich Pichler, Leiter der Photographie-Abtheilung im K. u. K. Militâr-Geographischen Institute, hat sich gleichfalls in opferwilliger Weise an dem Unternehmen betheiligt, indem er Herrn Oberst Freiherrn v. Hübl sowohl bei der Feld- als auch bei der Haus-arbeit unterstützte.
Dank gebührt endlich auch der Section Austria des Deutschen und Oesterreichischen A lpenvereins, die das Unternehmen durch Gewâhrung freier Unterkunft in der Simony-Hütte fôrderte.
* *
*
Das Karlseisfeld - Werk wird aus drei Theilen bestehen.
Der vorliegende erste Theil von Herrn Oberst Freiherrn v. Hübl umfasst die Aufnahmsarbeiten und die darauf beruhende Karte des Karlseisfeldes.
Der zweite Theil wird die Geschichte des Karlseisfeldes behandeln, und der dritte dessen heutige Beschaffenheit.
Indem ich die Ausarbeitung dieser beiden Theile, die erst spâter er-scheinen kônnen, übernommen habe, entspreche ich einem letztwilligen Wunsche meines unvergesslichen Lehrers Friedrich Simony. Der Be-gründer der physikalischen Géographie in Oesterreich hat mir zu diesem Zwecke seinen gesammten wissenschaftlichen Nachlass als Vermâchtnis über-weisen lassen7 und ich werde mich bestreben; die Forschungen an den Dach-steingletschern auch weiterhin in seinem Sinne fortzusetzen.
Wien, im April 1901
Âugust P. Bôhm
i
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den Ansprüchen der Gletscherforschung nicht in allem und jedem so gerecht zu werden vermag wie das gegenwârtig zu so hoher Vervollkommnung gelangte photogrammetrische Verfahren.
Der vormalige Prâsident und nunmehrige Ehrenprâsident der K. K. Geo-graphischen Gesellschaft, Se. Excellenz FML Christian Reichsritter v. Steeb, hat sich daher ein bleibendes Verdienst um die Wissenschaft erworben, als er in der Ausschussitzung vom 14. Mârz 1899 beantragte, im Laufe des Sommers eine photogrammetrische Neuaufnahme des Karlseisfeldes ausführen zu lassen. FML y. Steeb hat dieses Unternehmen, nachdem seine Durchführung vom Ausschusse einstimmig beschlossen worden war, auch in so hervorragender Weise gefôrdert, wie er allein es zufolge seiner Stellung als Commandant des K. u. ,K. Militâr-Geographischen Institutes zu thun ver-mochte. Ohne seine Fürsprache und Unterstützung wàre diese photogrammetrische Aufnahme wohl kaum zustande gekommen.
Es wâre dies aber auch nicht môglich gewesen, wenn sich nicht Herr K. u. K. Oberst Arthur Freiherr v. Hübl, der den photogrammetrischen Dienst bei der Militârmappierung eingerichtet hat, für die Sache interessiert und in uneigennützigster Weise bereit erklârt hâtte, seine Kraft, Kenntnis und Erfahrung in den Dienst der Gletscherforschung zu stellen. Die Arbeit konnte daher in die berufensten Hânde gelegt werden.
Herr K. u. K. Official Friedrich Pichler, Leiter der Photographie-Abtheilung im K. u. K. Militâr-Geographischen Institute, hat sich gleichfalls in opferwilliger Weise an dem Unternehmen betheiligt, indem er Herrn Oberst Freiherrn v. Hübl sowohl bei der Feld- als auch bei der Haus-arbeit unterstützte.
Dank gebührt endlich auch der Section Austria des Deutschen und Oesterreichischen A lpenvereins, die das Unternehmen durch Gewâhrung freier Unterkunft in der Simony-Hütte fôrderte.
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Das Karlseisfeld - Werk wird aus drei Theilen bestehen.
Der vorliegende erste Theil von Herrn Oberst Freiherrn v. Hübl umfasst die Aufnahmsarbeiten und die darauf beruhende Karte des Karlseisfeldes.
Der zweite Theil wird die Geschichte des Karlseisfeldes behandeln, und der dritte dessen heutige Beschaffenheit.
Indem ich die Ausarbeitung dieser beiden Theile, die erst spâter er-scheinen kônnen, übernommen habe, entspreche ich einem letztwilligen Wunsche meines unvergesslichen Lehrers Friedrich Simony. Der Be-gründer der physikalischen Géographie in Oesterreich hat mir zu diesem Zwecke seinen gesammten wissenschaftlichen Nachlass als Vermâchtnis über-weisen lassen7 und ich werde mich bestreben; die Forschungen an den Dach-steingletschern auch weiterhin in seinem Sinne fortzusetzen.
Wien, im April 1901
Âugust P. Bôhm
i
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