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116
Messingdrath - Knäuel verhütet hatte. Sehen wir übrigens auf jene ersteren Beobachter, welche der Galvanoplastik den Weg bahnten, so dürfen wir auc) vor Allen Theodor von Grotthus nicht vergessen, und fragen wir nac ersten gal-vanoplastischen Massen: von sehr beträchtlichem Umfange und von nicht minder grossem Busammenhalt, fo dürfen wir nicht über-sehen, worauf ic bereits im Herbst vorigen Jahres, in meinen (zur Einsicht für die damals in Braunschweig versammelte Naturforscher) gedruckten „Mittheilungen vermischten Inhalts" S. 11 —12 aufmerksam machte: daß der französische Chemiker Element (vergl. m. Arch. IV. 379—381) Kupfer ans einer Lösung des Kupferorydie Sulphat, ohne Beihülfe eines anderen Metalles, bereits vor nun 19 Jahren in Form einer festen Masse sich niederschlagen sah, die 75 Grame men wog und genau die Form und Streifen jenes Holzes zeigte, worauf eS sich abgesetzt hatte.
Schlüszlic möge eS mir auc gestattet sein wiederholt darauf aufmerksam zu machen: daß sowohl bei’m Bilden man-cher Erzgänge, als auch beim Absetzen verschiedener Erz = und Gestein = Lager, und ins Besondere beim Vorkomi men des Gediegen=Goldes, Platin ic. in jenen Gebir-gen, welche dergleichen jetzt in Form kleinster Geschiebe (als Sand) darbieten, galvanische Erregungen und Erreg-ungs = Bewegungen muthmaaßzlic eine Hauptrolle spielten; vergl. die geolog. Einleitung zu m. Hdb. der Meteorologie (I) S. 200, m. Experimentalphysik 2te Aufl. II 124 u. m. Beiträge (Frankfurt ind Heidelberg 1807. 8.) I 26 H. 149 ff.
Erlangen, den 26. Juni 1842.
Achtungsvoll
der Ihrige Kastner.
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 95,53 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
Messingdrath - Knäuel verhütet hatte. Sehen wir übrigens auf jene ersteren Beobachter, welche der Galvanoplastik den Weg bahnten, so dürfen wir auc) vor Allen Theodor von Grotthus nicht vergessen, und fragen wir nac ersten gal-vanoplastischen Massen: von sehr beträchtlichem Umfange und von nicht minder grossem Busammenhalt, fo dürfen wir nicht über-sehen, worauf ic bereits im Herbst vorigen Jahres, in meinen (zur Einsicht für die damals in Braunschweig versammelte Naturforscher) gedruckten „Mittheilungen vermischten Inhalts" S. 11 —12 aufmerksam machte: daß der französische Chemiker Element (vergl. m. Arch. IV. 379—381) Kupfer ans einer Lösung des Kupferorydie Sulphat, ohne Beihülfe eines anderen Metalles, bereits vor nun 19 Jahren in Form einer festen Masse sich niederschlagen sah, die 75 Grame men wog und genau die Form und Streifen jenes Holzes zeigte, worauf eS sich abgesetzt hatte.
Schlüszlic möge eS mir auc gestattet sein wiederholt darauf aufmerksam zu machen: daß sowohl bei’m Bilden man-cher Erzgänge, als auch beim Absetzen verschiedener Erz = und Gestein = Lager, und ins Besondere beim Vorkomi men des Gediegen=Goldes, Platin ic. in jenen Gebir-gen, welche dergleichen jetzt in Form kleinster Geschiebe (als Sand) darbieten, galvanische Erregungen und Erreg-ungs = Bewegungen muthmaaßzlic eine Hauptrolle spielten; vergl. die geolog. Einleitung zu m. Hdb. der Meteorologie (I) S. 200, m. Experimentalphysik 2te Aufl. II 124 u. m. Beiträge (Frankfurt ind Heidelberg 1807. 8.) I 26 H. 149 ff.
Erlangen, den 26. Juni 1842.
Achtungsvoll
der Ihrige Kastner.
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