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Erleichterungen der Operationen kommen, welche die Erfah-rung weit gründlicher lehrt, als Beschreibungen. Absichtlich habe ic nicht besonders erwähnt, daß man 3. B. einzelne Stellen, die schon stark genug geworben sind, mit Isolatoren, etwa Wachs, Siegellack :c. bedeckt, um ferneres Ansetzen des Kupfers zu verhindern, ober daß man Vegetationen ober Wülste am Rande abbricht ober abfeilt, wenn sie zu stark werben, eben fo Erhabenheiten auf Platten, die ziemlich eben bleiben sollen 2c. Diese und viele ähnliche Bemerkungen ent-gehen einem aufmerksamen Beobachter nicht, vielmehr sind sie ihm oft Veranlassung, noch tiefer in die Natur ber Sache ein-zudringen, unb ba Nutzen zu schöpfen, wo ihm anfänglich Hin-dernisse entgegengestellt 311 fein schienen.
Galvanographie
hat Herr Professor v. Sobell in München die von ihm ent-deckte unb ausgebildete Kunst genannt, in Tuschmanier gemalte Bilder auf galvanischem Wege fo in Kupfer vertieft zu copi-ren, daß sie nun durch druckbare Platten vervielfältigt wer-den können. Sein Verfahren und dessen Resultate hat er ber königl. Akademie ber Wissenschaften in München in ber Sitzung am 14. März 1840 mitgetheilt. In den Münchner Gelehrten Anzeigen (Nr. 88 und 89) erschien zuerst sein Bericht, unb ging hierauf, in die in = und ausländische Literatur über. In ber literarisch = artistischen Anstalt ber Cotta’schen Buchhand-lung ist in diesem Jahre ein Werk von dem scharfsinnigen Entdecker biefer schönen Kunst erschienen: „die Galvanogra-phie, eine Methode, gemalte Tuschbilder durch galvanische Ku-pferplatten im Druck zu vervielfältigen“, welches eine eben fo einfache als klare Darstellung des ganzen Verfahrens enthält, unb um fo mehr denjenigen, welche sich ganz besonders mit diesem Theile ber Bildungen durch Galvanismus zu be-
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 97,89 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
Erleichterungen der Operationen kommen, welche die Erfah-rung weit gründlicher lehrt, als Beschreibungen. Absichtlich habe ic nicht besonders erwähnt, daß man 3. B. einzelne Stellen, die schon stark genug geworben sind, mit Isolatoren, etwa Wachs, Siegellack :c. bedeckt, um ferneres Ansetzen des Kupfers zu verhindern, ober daß man Vegetationen ober Wülste am Rande abbricht ober abfeilt, wenn sie zu stark werben, eben fo Erhabenheiten auf Platten, die ziemlich eben bleiben sollen 2c. Diese und viele ähnliche Bemerkungen ent-gehen einem aufmerksamen Beobachter nicht, vielmehr sind sie ihm oft Veranlassung, noch tiefer in die Natur ber Sache ein-zudringen, unb ba Nutzen zu schöpfen, wo ihm anfänglich Hin-dernisse entgegengestellt 311 fein schienen.
Galvanographie
hat Herr Professor v. Sobell in München die von ihm ent-deckte unb ausgebildete Kunst genannt, in Tuschmanier gemalte Bilder auf galvanischem Wege fo in Kupfer vertieft zu copi-ren, daß sie nun durch druckbare Platten vervielfältigt wer-den können. Sein Verfahren und dessen Resultate hat er ber königl. Akademie ber Wissenschaften in München in ber Sitzung am 14. März 1840 mitgetheilt. In den Münchner Gelehrten Anzeigen (Nr. 88 und 89) erschien zuerst sein Bericht, unb ging hierauf, in die in = und ausländische Literatur über. In ber literarisch = artistischen Anstalt ber Cotta’schen Buchhand-lung ist in diesem Jahre ein Werk von dem scharfsinnigen Entdecker biefer schönen Kunst erschienen: „die Galvanogra-phie, eine Methode, gemalte Tuschbilder durch galvanische Ku-pferplatten im Druck zu vervielfältigen“, welches eine eben fo einfache als klare Darstellung des ganzen Verfahrens enthält, unb um fo mehr denjenigen, welche sich ganz besonders mit diesem Theile ber Bildungen durch Galvanismus zu be-
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