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blendung der Schlitten mit den Blende zu entfernen (bei solchen mit Drehscheibe deren grösste Oeffnung einzustellen) und dann der Spiegel ausserhalb der Achse des Mikroskops in eine mehr oder minder seitliche Richtung zu bringen und so zu stellen, dass das von ihm reflectirte Licht das Object erleuchtet. Eine andere Art schiefen Lichtes erhält man mittelst der Drehscheibe auch dadurch, dass man die grösste Oeffnung derselben so einstellt, dass sie nur einen Teil der Tischöffnung verschliesst, mithin für den Durchgang der Lichtstrahlen nur ein beschränkter Raum gelassen wird.
Um recht grosse Beleuchtungskegel zu erhalten, wendet man den Abbe’schen Condensor an. Man gebraucht bei diesem Apparate nur den Planspiegel. Die Irisblende wird bei Anwendung von Trockenlinsen auf die halbe Weite und darunter gestellt. Die volle Oeffnung eignet sich nur für Immersionssysteme und bei Beobachtung von feinkörnigen tingirten Objecten (Bakterien).
Durch Excentrischstellen der Blendung mittelst des Triebwerkes, welches seitlich angebracht ist, lässt sich das Object bei schiefer Beleuchtung beobachten, durch Drehen des Blendenträgeis in excentrischer Stellung der Blende kann das Licht von jeder Seite zum Object gebracht werden.
Die TTiebbewegung gestattet es, den ganzen Apparat zu heben und zu senken und so den Lichtkegel zur günstigsten Einstellung auf die Objectebene zu bringen.
Will man ohne den Abbe’schen Condensor arbeiten, so lässt sich derselbe herausnehmen, nachdem man den Blendeuträger herausgeklappt hat, und an seine Stelle die Cylinderblenden einsetzen.
Deckgläser.
Einen wichtigen, vielfach noch vernachlässigten Punkt bildet der Einfluss der Deckgläser auf die mikroskopische Beobachtung. Ein Objectiv, welches für eine Deckglasdicke von 0,17 Millimeter corrigirt ist, zeigt Jb'ehler, wenn ein dickeres oder dünneres Deckglas gebraucüt wird. Diese Eehler, welche bei schwach ver-grössernden Objectiven verschwindend klein sind, wachsen mit der Vergrösserung derselben. Pleurosigma angulatum, welches z. B. Objectiv 7 mit schwachem Ocular bei gerader Beleuchtung und einer Deckglasdicke von 0,17 Millimeter vollständig löst, zeigt mit
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 98,80 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
blendung der Schlitten mit den Blende zu entfernen (bei solchen mit Drehscheibe deren grösste Oeffnung einzustellen) und dann der Spiegel ausserhalb der Achse des Mikroskops in eine mehr oder minder seitliche Richtung zu bringen und so zu stellen, dass das von ihm reflectirte Licht das Object erleuchtet. Eine andere Art schiefen Lichtes erhält man mittelst der Drehscheibe auch dadurch, dass man die grösste Oeffnung derselben so einstellt, dass sie nur einen Teil der Tischöffnung verschliesst, mithin für den Durchgang der Lichtstrahlen nur ein beschränkter Raum gelassen wird.
Um recht grosse Beleuchtungskegel zu erhalten, wendet man den Abbe’schen Condensor an. Man gebraucht bei diesem Apparate nur den Planspiegel. Die Irisblende wird bei Anwendung von Trockenlinsen auf die halbe Weite und darunter gestellt. Die volle Oeffnung eignet sich nur für Immersionssysteme und bei Beobachtung von feinkörnigen tingirten Objecten (Bakterien).
Durch Excentrischstellen der Blendung mittelst des Triebwerkes, welches seitlich angebracht ist, lässt sich das Object bei schiefer Beleuchtung beobachten, durch Drehen des Blendenträgeis in excentrischer Stellung der Blende kann das Licht von jeder Seite zum Object gebracht werden.
Die TTiebbewegung gestattet es, den ganzen Apparat zu heben und zu senken und so den Lichtkegel zur günstigsten Einstellung auf die Objectebene zu bringen.
Will man ohne den Abbe’schen Condensor arbeiten, so lässt sich derselbe herausnehmen, nachdem man den Blendeuträger herausgeklappt hat, und an seine Stelle die Cylinderblenden einsetzen.
Deckgläser.
Einen wichtigen, vielfach noch vernachlässigten Punkt bildet der Einfluss der Deckgläser auf die mikroskopische Beobachtung. Ein Objectiv, welches für eine Deckglasdicke von 0,17 Millimeter corrigirt ist, zeigt Jb'ehler, wenn ein dickeres oder dünneres Deckglas gebraucüt wird. Diese Eehler, welche bei schwach ver-grössernden Objectiven verschwindend klein sind, wachsen mit der Vergrösserung derselben. Pleurosigma angulatum, welches z. B. Objectiv 7 mit schwachem Ocular bei gerader Beleuchtung und einer Deckglasdicke von 0,17 Millimeter vollständig löst, zeigt mit
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