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demselben Systeme auch kaum eine Spur der Zeichnung, wenn das Präparat ein Deckglas von 0,10 Millimeter besitzt*)
Die Objective aus meiner Werkstätte sind auf eine Deckglas-dicke von 0,17 Millimeter corrigirt. Die den Mikroskopen beigegebenen Probe-Objecte besitzen Deckgläschen von dieser Dicke.
Zur Beseitigung des nachteiligen Einflusses der Deckgläser auf das mikroskopische Bild können die stärkeren Trockensysteme mit Corrections-Fassungen, d. h. einer Einrichtung versehen werden, wodurch den Linsen der Systeme eine der jeweiligen Dicke der Deckplättchen entsprechende Stellung gegeben werden kann, was sich durch eine feine Schraubenvorrichtung erzielen lässt, ohne dass das Bild dem Auge des Beobachters entschwindet, da nur die oberen Linsen in Bewegung gesetzt werden, die Frontlinse aber in fester Stellung verbleibt Durch solche, mit Verbesserungs-Einrichtung ausgestattete Objectivsysteme ist der Anwendung von Deckgläsern verschiedener Dicke ein grösserer Spielraum gegeben, welchen, wie bemerkt, die festen Objective nicht gestatten.
Dieser Umstand hat jedoch dadurch bedeutend an Gewicht verloren, dass Deckgläser von jeder beliebigen Dicke gegenwärtig leicht zu haben sind, und wird durch den ausziehbaren Tubus noch weiter abgeschwächt. Denn der ausziehbare Tubus, der an den wert-
* Bei käuflichen Probe- (Test-) Objecten hat man sich daher über die Dicke dieser Glasplättchen zu vergewissern, bevor man sein Urteil über die Leistungsfähigkeit einer Linsen-Combination abgibt. Die Präparateure sind auch gern bereit, die betreffenden Objecte mit Deckgläsern von jeder gewünschten Dicke zu versehen und diese selbst auf dem Präparate in Zahlen auszudrücken. Derartige Angaben sollten um so zuverlässiger sein, je schwieriger das Object zu lösen ist. Nicht unwesentlich ist es ferner zu wissen, ob die Objecte trocken oder in Balsam eingelegt sind, welcher Unterschied ebenfalls auf die Sichtbarmachung feiner Structur Verhältnisse von Einfluss ist. Endlich darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass Diatomaceeu einer und derselben Gattung, je nach ihrer Herstammung und selbst noch, wenn diese ganz die gleiche, in der Beschaffenheit der Schalenoberfläche sehr von einander abweichen. So besitzt z. B.Pleurosigma angulatum,wie es an der französischen Küste gesammelt wird, eine etwas gröbere Zeichnung als dasjenige, welches die Ostsee liefert, woher es denn auch kommt, dass dieses Präparat von Bourgogne in Paris leichter zu lösen ist als dasjenige, welches H. Boecker in Wetzlar und Möller in Wedel in den Verkehr bringen.
leb glaubte etwas ausführlicher sein za müssen, da es dem Optiker durchaus nicht gleichgiltig sein kann, wenn Beobachter Fehler, welche ausserhalb des Objectivs liegen, glauben in der Construction desselben suchen zu müssen.
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 99,39 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
demselben Systeme auch kaum eine Spur der Zeichnung, wenn das Präparat ein Deckglas von 0,10 Millimeter besitzt*)
Die Objective aus meiner Werkstätte sind auf eine Deckglas-dicke von 0,17 Millimeter corrigirt. Die den Mikroskopen beigegebenen Probe-Objecte besitzen Deckgläschen von dieser Dicke.
Zur Beseitigung des nachteiligen Einflusses der Deckgläser auf das mikroskopische Bild können die stärkeren Trockensysteme mit Corrections-Fassungen, d. h. einer Einrichtung versehen werden, wodurch den Linsen der Systeme eine der jeweiligen Dicke der Deckplättchen entsprechende Stellung gegeben werden kann, was sich durch eine feine Schraubenvorrichtung erzielen lässt, ohne dass das Bild dem Auge des Beobachters entschwindet, da nur die oberen Linsen in Bewegung gesetzt werden, die Frontlinse aber in fester Stellung verbleibt Durch solche, mit Verbesserungs-Einrichtung ausgestattete Objectivsysteme ist der Anwendung von Deckgläsern verschiedener Dicke ein grösserer Spielraum gegeben, welchen, wie bemerkt, die festen Objective nicht gestatten.
Dieser Umstand hat jedoch dadurch bedeutend an Gewicht verloren, dass Deckgläser von jeder beliebigen Dicke gegenwärtig leicht zu haben sind, und wird durch den ausziehbaren Tubus noch weiter abgeschwächt. Denn der ausziehbare Tubus, der an den wert-
* Bei käuflichen Probe- (Test-) Objecten hat man sich daher über die Dicke dieser Glasplättchen zu vergewissern, bevor man sein Urteil über die Leistungsfähigkeit einer Linsen-Combination abgibt. Die Präparateure sind auch gern bereit, die betreffenden Objecte mit Deckgläsern von jeder gewünschten Dicke zu versehen und diese selbst auf dem Präparate in Zahlen auszudrücken. Derartige Angaben sollten um so zuverlässiger sein, je schwieriger das Object zu lösen ist. Nicht unwesentlich ist es ferner zu wissen, ob die Objecte trocken oder in Balsam eingelegt sind, welcher Unterschied ebenfalls auf die Sichtbarmachung feiner Structur Verhältnisse von Einfluss ist. Endlich darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass Diatomaceeu einer und derselben Gattung, je nach ihrer Herstammung und selbst noch, wenn diese ganz die gleiche, in der Beschaffenheit der Schalenoberfläche sehr von einander abweichen. So besitzt z. B.Pleurosigma angulatum,wie es an der französischen Küste gesammelt wird, eine etwas gröbere Zeichnung als dasjenige, welches die Ostsee liefert, woher es denn auch kommt, dass dieses Präparat von Bourgogne in Paris leichter zu lösen ist als dasjenige, welches H. Boecker in Wetzlar und Möller in Wedel in den Verkehr bringen.
leb glaubte etwas ausführlicher sein za müssen, da es dem Optiker durchaus nicht gleichgiltig sein kann, wenn Beobachter Fehler, welche ausserhalb des Objectivs liegen, glauben in der Construction desselben suchen zu müssen.
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 99,39 %.
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