Première page
Page précédente
Page suivante
Dernière page
Réduire l’image
100%
Agrandir l’image
Revenir à la taille normale de l’image
Adapte la taille de l’image à la fenêtre
Rotation antihoraire 90°
Rotation antihoraire 90°
Imprimer la page

- TABLE DES MATIÈRES
- RECHERCHE DANS LE DOCUMENT
- TEXTE OCÉRISÉ
10 —
volleren Instrumenten angebracht ist, dient weniger dazu, die Anzahl der Vergrösserungen zu vermehren oder die Vergrösserung auf eine bestimmte Zahl zu bringen, als zum Ausgleichen dieser Deckglas-Unterschiede. Die Verlängerung oder Verkürzung seines Abstandes vom Objecte übt einen wesentlichen Einfluss auf die Grenzen der Zulässigkeit von Deckgläsern verschiedener Dicke, der sich schon bei Anwendung eines Objectives von circa 6 Millimeter Brennweite (Nr. 5) bemerklich macht und mit der Abnahme der letzteren gleichen Schritt hält, d. h. an Intensität zunimmt. Ist z. B. ein Objectiv von 2 — 4 Millimeter Brennweite (Nr. 8 oder 7) auf eine Deckglasdicke von 0,17 Millimeter justirt, so können bei eingeschobenem, also kürzerem Tubus, noch Deckgläschen von 0,25 Millimeter, und bei ausgezogenem Tubus solche bis 0,12 Millimeter Dicke gebraucht werden. Die Wirkung, welche die veränderte Stellung des Tubus auf die Beobachtung, respective die Schärfe und Klarheit des Bildes übt, kann derjenige, dem die Sache noch neu, an jedem subtileren Test-Objecte, vorzugsweise an Pleurosigma angulatum studiren.
Die homogenen Immersions-Systeme bedürfen, wie schon oben erwähnt, einer Corrections-Vorrichtung überhaupt nicht.
Die numerische Apertur.
Früher bemass man die auflösende Kraft der Systeme nur nach dem Oeffnungswinkel. Dies reichte auch vollständig aus, so lange man nur die Trockensysteme kannte. Anders wurde es, als man die Wasser- und später die Oel-Immersionen construirte. Der Oeffnungswinkel ist kaum grösser geworden, denn selten gelingt es dem Optiker, denselben auf 130° oder gar darüber zu bringen, und dies sowohl bei Trocken-, als auch bei Immersionssystemen.
Es steigerte sich aber die Intensität des in das System gelangenden Lichtkegels dadurch, dass eine Ablenkung der Strahlen an dem Deckglas durch die Wasser-Immersion zuerst vermindert, dann durch die Oel-Immersion ganz vermieden wurde. Ein mathematischer Ausdruck, der auch diesem Factor Rechnung trägt, ist in der^ ^numerischen Apertur Ap = n sin u gegeben, in welchem u den halben Oeffnungswinkel und n die Brechung des Mediums bedeutet, welches sich zwischen Deckglas und Frontlinse befindet; also
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 98,91 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
volleren Instrumenten angebracht ist, dient weniger dazu, die Anzahl der Vergrösserungen zu vermehren oder die Vergrösserung auf eine bestimmte Zahl zu bringen, als zum Ausgleichen dieser Deckglas-Unterschiede. Die Verlängerung oder Verkürzung seines Abstandes vom Objecte übt einen wesentlichen Einfluss auf die Grenzen der Zulässigkeit von Deckgläsern verschiedener Dicke, der sich schon bei Anwendung eines Objectives von circa 6 Millimeter Brennweite (Nr. 5) bemerklich macht und mit der Abnahme der letzteren gleichen Schritt hält, d. h. an Intensität zunimmt. Ist z. B. ein Objectiv von 2 — 4 Millimeter Brennweite (Nr. 8 oder 7) auf eine Deckglasdicke von 0,17 Millimeter justirt, so können bei eingeschobenem, also kürzerem Tubus, noch Deckgläschen von 0,25 Millimeter, und bei ausgezogenem Tubus solche bis 0,12 Millimeter Dicke gebraucht werden. Die Wirkung, welche die veränderte Stellung des Tubus auf die Beobachtung, respective die Schärfe und Klarheit des Bildes übt, kann derjenige, dem die Sache noch neu, an jedem subtileren Test-Objecte, vorzugsweise an Pleurosigma angulatum studiren.
Die homogenen Immersions-Systeme bedürfen, wie schon oben erwähnt, einer Corrections-Vorrichtung überhaupt nicht.
Die numerische Apertur.
Früher bemass man die auflösende Kraft der Systeme nur nach dem Oeffnungswinkel. Dies reichte auch vollständig aus, so lange man nur die Trockensysteme kannte. Anders wurde es, als man die Wasser- und später die Oel-Immersionen construirte. Der Oeffnungswinkel ist kaum grösser geworden, denn selten gelingt es dem Optiker, denselben auf 130° oder gar darüber zu bringen, und dies sowohl bei Trocken-, als auch bei Immersionssystemen.
Es steigerte sich aber die Intensität des in das System gelangenden Lichtkegels dadurch, dass eine Ablenkung der Strahlen an dem Deckglas durch die Wasser-Immersion zuerst vermindert, dann durch die Oel-Immersion ganz vermieden wurde. Ein mathematischer Ausdruck, der auch diesem Factor Rechnung trägt, ist in der^ ^numerischen Apertur Ap = n sin u gegeben, in welchem u den halben Oeffnungswinkel und n die Brechung des Mediums bedeutet, welches sich zwischen Deckglas und Frontlinse befindet; also
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 98,91 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.



