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  • Leitz, Ernst - Anleitung zum Gebrauche der Mikroskope aus der optischen Werkstätte
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  • PAGE DE TITRE
    • Anleitung zum Gebrauche des Mikroskops (p.3)
    • Die objective (p.4)
    • Einstellung der Objective (p.6)
    • Beleuchtung (p.7)
    • Deckgläser (p.8)
    • Die numerische Apertur (p.10)
    • Mikrometerwerte (p.11)
    • Die Vergrösserungstabellen (p.12)
    • Allgemeine Bemerkungen (p.13)
  • Dernière image
12 —

Diese Tafel ist so zu verstehen : Ein Teilstrich des in Zehntelmillimeter geteilten Ocularmikrometers (Katalog 1891 Nr. 48 5 Millimeter = 50 Teile, Mikrometerocular Nr. 45 10 Millimeter = 100 Teile) deckt ein Flächenstück des Bildes, das entworfen ist von einem Gegenstand, dessen Grösse gleich den Werten ist, welche bei den Objectiven verzeichnet sind.

Bei jeder Messung halte man die Tubuslänge von 160 Millimeter genau ein. Dieselbe ist gemessen von dem Objectivgewinde bis zur Augenlinse des Oculars.

Diese Mikrometerwerte sind gemessen mit Ocular II und ändern sich unwesentlich bei den anderen Ocularen.

Beispiel: Eine Schuppe von Hipparchia Janira gemessen mit System 6 hatte eine Länge von 50, eine Breite von 18 Teilstrichen. Ihre Länge beträgt also 50 X 0,0037 = 0,185 Millimeter. Die Breite beträgt: 18 X 0,0037 = 0,067 Millimeter. Dieselbe Schuppe wurde mit Pantachromat 15 gemessen. Ihre Länge beträgt 12 Teilstriche, ihre Breite 4,7.

Länge: 12 X 0,015 ..... 0,180 Millimeter,

Breite: 4,7 X 0,015 0,070 „

Ein Exemplar von Pleurosigma angulatum deckte bei System 4 23 Teilstriche,

„ 6 68

,, I 95 ,,

Es betrug also die Länge dieses Präparates

23 X 0,011 = 0,253 Millimeter,

68 X 0,0037 = 0,251 95 X 0,0027 = 0,256 „

Oie Vergrösserungstabellen.

Das dem Beobachter im Mikroskop erscheinende Bild wirkt auf das Auge wie ein Gegenstand, der in deutlicher Sehweite wahrgenommen wird.

Bringt man einen in V100 mül geteilten Maassstab (Objectmikrometer) zur Abbildung und misst die Ausdehnung des Bildes, so erhält man ein Maass für die Vergrösserung des optischen Apparates. Man legt zu diesem Zweck neben das Mikroskop einen in mm geteilten Maassstab in einer Entfernung von 250 mm von der Augenlinse des Oculars (mittlere Sehweite).




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