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  • Leitz, Ernst - Anleitung zum Gebrauche der Mikroskope aus der optischen Werkstätte
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  • PAGE DE TITRE
    • Anleitung zum Gebrauche des Mikroskops (p.3)
    • Die objective (p.4)
    • Einstellung der Objective (p.6)
    • Beleuchtung (p.7)
    • Deckgläser (p.8)
    • Die numerische Apertur (p.10)
    • Mikrometerwerte (p.11)
    • Die Vergrösserungstabellen (p.12)
    • Allgemeine Bemerkungen (p.13)
  • Dernière image
4 —

Oie Objective.

Die ObjectiySysteme des Mikroskops bilden dessen wichtigsten und wertvollsten Bestandteil; ihre Anzahl richtet sich nach den Aufgaben, welche das Instrument zu lösen bestimmt ist. Sie bestehen in Trocken Systemen lind Immersionssystemen. Die stärksten Trocken Systeme werden auch mit einer Oorrectionsvorrichtung versehen, durch welche eine Bewegung der hinteren Linse bewirkt werden kann, um die Stellung derselben nach verschiedenen Deckglasdicken zu corrigiren Die homogenen Oel-Immersionsobjective bedürfen dieser Correction nicht, da das beigegebene Del der Brechung des Deckglases entspricht Von den Trockensystemen unterscheiden sich die Immersionslinsen dadurch, dass bei ihrem Gebrauche auf das Deckglas des Objectes und auf die unterste Linse des Systems ein Tropfen Oel gebracht wird. Dasselbe geschieht am besten mit einem Glasstäbchen. Nach dem Gebrauch ist die Linse mit einem weichen leinenen Läppchen oder Leder sorgfältig abzutrocknen. Ist das Oel schon eingetrocknet, so befeuchte man das Läppchen zuvor mit etwas Spiritus.

Die Vorteile der Oel-Immersionssysteme beruhen darauf, dass, weil die Tmmersionsflüssigkeit und Deckglas gleiche brechende Kraft besitzen, eine Brechung aus dem Deckglas in Luft vermieden und dadurch die Intensität des in das Objectiv gelangenden Lichtkegels eine ganz bedeutend höhere und also auch das Auflösungsvermögen ein beträchtlich stärkeres ist als bei den Trockensystemen. Eine weitere sehr grosse Annehmlichkeit bieten die Immersionssysteme dadurch, dass dieDefkglasdicke in weit grösseren Grenzen schwanken darf, ohne dass das Bild eine Einbusse erleidet, weil es einerlei ist, ob ein dünneres Deckglas und eine dickere Immersionsschicht oder umgekehrt sich zwischen Object und System befinden.

Für die seit 1887 eingeführten Apochromat-Objective gelten im Allgemeinen alle oben angeführten Bemerkungen. Sie unterscheiden sich von den gewöhnlichen Objectiven durch eine bessere Correction der chromatischen Aberration, welche durch Anwendung von nur leicht brechenden Gläsern und Fluorit und eine dadurch bedingte grössere Complicirtheit in der Construction ermöglicht ist. Die hierdurch herbeigeführte Helligkeit und Farbenreinheit der Bilder gestattet es, stärkere Oculare zur Anwendung zu bringen, als dies bei den gewöhnlichen Objectiven möglich ist. Dies gilt




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