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- TABLE DES MATIÈRES
- RECHERCHE DANS LE DOCUMENT
- TEXTE OCÉRISÉ
- PAGE DE TITRE (Première image)
- INHALT (p.3)
- Geschäftliche Mitteilungen (p.5)
- Die Objective (p.6)
- Haltbarkeit der Gläser (p.6)
- Prüfung der Objective (p.6)
- Achromate und Apochromate (p.7)
- Farbenkorrektion (p.8)
- Die Achromate als mikrophotographische Objective (p.8)
- Deckglasdicke (p.8)
- Tubuslänge (p.9)
- Überlegenheit der Immersionen (p.9)
- Numerische Apertur (num. Ap.) (p.10)
- Projektionsobjectiv von 80 mm Brennweite (p.10)
- Neue photographische Objective (p.11)
- Achromatische Objective und Huyghens'sche Oculare (p.12)
- Vergrösserungstabelle (p.13)
- Apochromatische Objective und Compensations-Oculare (p.14)
- Die Stative (p.15)
- Maschinelle Herstellung der Stative (p.15)
- Grobe und feine Einstellung (p.16)
- Die Mikrometerschraube (p.17)
- Präzision des Revolvers (p.17)
- Anpassung der Beleuchtungsapparate (p.17)
- Instrumente für feinste wissenschaftliche Untersuchungen (p.18)
- Instrumente für feinste wissenschaftliche Untersuchungen (p.31)
- Cylinder-Irisblende (p.20)
- Kleinere Mikroskope (p.32)
- Kleinere Mikroskope (p.37)
- Mikroskop für Trichinenschau (p.38)
- Demonstrations-Mikroskope (p.39)
- Neues Schlitten-Mikroskop nach Nebelthau (p.40)
- Beleuchtungsapparate (p.42)
- Mikroskope für mineralogische Untersuchungen (p.43)
- Lupen-Mikroskope u. Lupen (p.50)
- Grosses Lupen-Mikroskop für anatomische, bakteriologische etc. Zwecke (p.50)
- Einfaches Lupen-Mikroskop (p.51)
- Präparirtisch (p.51)
- Lupenstative (p.52)
- Aplanatische Lupen (p.52)
- Doublets und einfache Lupe (p.52)
- Ocular-Lupe (p.52)
- Excursions-Lupe (p.53)
- Taschen-Mikroskop (p.53)
- Algensucher (p.53)
- Binoculare Präparirlupe (p.54)
- Mess- und Zeichenapparate (p.55)
- Mikrospektroskop (p.55)
- Handspektroskop (p.55)
- Blutkörper-Zählapparat nach Thoma (p.56)
- Ocular-Schraubenmikrometer (p.56)
- Mikrometer-Ocular (p.57)
- Ocular-Glasmikrometer (p.57)
- Objectmikrometer (p.57)
- Ocular-Netzmikrometer (p.57)
- Ocular nach Ehrlich (p.57)
- Objectträger mit Kammer (p.57)
- Bildumkehrendes Prisma (p.57)
- Zeichenocular (p.57)
- Zeichenapparat nach Abbe (p.58)
- Zeichenocular für umlegbares Stativ (p.59)
- Photographische Apparate (p.60)
- Mikrotome (p.64)
- Verschiedene Neben-Apparate (p.69)
- Beweglicher Objecttisch (p.69)
- Polarisations-Apparat (p.70)
- Heizbare Objecttische (p.70)
- Deckglastaster (p.70)
- Revolver für 2, 3 und 4 Objective (p.70)
- Irisblende (p.70)
- Beleuchtungslinsen auf Stativ (p.70)
- Objectträger und Deckgläser (p.70)
- Drehscheibe (p.70)
- Objectmarkirer (p.71)
- Demonstrations-Ocular (p.71)
- Opak-Illuminator (p.71)
- Bestecke (p.71)
- Lederkoffer (p.71)
- Broschüren (p.72)
- INHALT (p.3)
- Dernière image
8
Die weitere Hebung der Farben des Spectrums haben sich die Apochromate zum Ziel gesetzt. Bei ihnen wird die grössere Farben Vereinigung dadurch erreicht, dass bei der komplizirteren Construction der Linsen als Glas die Borat-, Phosphat- und Barytgläser zur Anwendung kommen; zu diesen Gläsern tritt noch der Fluorit hinzu. Die Verringerung des sekundären Spectrums tritt nicht bei jedem Präparat in Erscheinung. Gefärbte Präparate zeigen diese Farbenunterschiede am wenigsten, am meisten treten dieselben hervor bei schwächeren Systemen an feinen Schmetterlingsschuppen z. B. an Hipparchia Janira und Podura plumbea, bei stärkeren Systemen an Diatomeenschalen (Pleurosigma angulatum, Surirella gemma).
In allen Fällen wird der Mikroskopiker mit den Achromaten auskommen, denn in der Schärfe der Zeichnung und im Auflösungsvermögen werden unsere Achromate von keinem Apo-chromaten übertroffen. Auch als photographische Objective leisten die Achromate ausgezeichnete Dienste. Die eminente Brauchbarkeit dieser Systeme in der Mikrophotographie haben wir in unserer Broschüre »Der mikrophotographische Apparat und Anleitung zur Mikrophotographie« dargethan. Diesem Werkchen sind vier Mikrophotogramme beigegeben; dieselben können sich den besten Leistungen auf diesem Gebiete zur Seite stellen.*)
Auch ohne Einschränkung der Lichtquelle durch Lichtfilter oder gefärbte Glasplatten auf einzelne Teile des Spectrums zeigen diese Achromate keine Differenz zwischen optischem und chemischem Focus. Doch wendet die Mikrophotographie, um die durch einfache oder doppelte Färbung im Präparat hervorgerufenen Kontraste auch auf der Platte zum vollen Ausdruck zu bringen, die orthochromatische Platte und monochromatisches Licht an. In solchen Fällen wird sogar jede theoretisch noch bestehende Überlegenheit der Apochromate unwirksam gemacht.
Bei dem Gebrauch der stärkeren Systeme (von System 5 an) beachte man, dass dieselben auf Deckgläser von 0,17 mm Dicke und eine Tubuslänge von 170 mm justirt sind. Diese Tubuslänge muss besonders genau bei den Öl-Immersionen eingehalten werden. Ist das Mikroskop mit einem Revolver ausgestattet, so hat man
*) Dieses Prachtbändchen wird Freunden der Mikrophotographie auf Wunsch umsonst zugestellt.
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 99,55 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
Die weitere Hebung der Farben des Spectrums haben sich die Apochromate zum Ziel gesetzt. Bei ihnen wird die grössere Farben Vereinigung dadurch erreicht, dass bei der komplizirteren Construction der Linsen als Glas die Borat-, Phosphat- und Barytgläser zur Anwendung kommen; zu diesen Gläsern tritt noch der Fluorit hinzu. Die Verringerung des sekundären Spectrums tritt nicht bei jedem Präparat in Erscheinung. Gefärbte Präparate zeigen diese Farbenunterschiede am wenigsten, am meisten treten dieselben hervor bei schwächeren Systemen an feinen Schmetterlingsschuppen z. B. an Hipparchia Janira und Podura plumbea, bei stärkeren Systemen an Diatomeenschalen (Pleurosigma angulatum, Surirella gemma).
In allen Fällen wird der Mikroskopiker mit den Achromaten auskommen, denn in der Schärfe der Zeichnung und im Auflösungsvermögen werden unsere Achromate von keinem Apo-chromaten übertroffen. Auch als photographische Objective leisten die Achromate ausgezeichnete Dienste. Die eminente Brauchbarkeit dieser Systeme in der Mikrophotographie haben wir in unserer Broschüre »Der mikrophotographische Apparat und Anleitung zur Mikrophotographie« dargethan. Diesem Werkchen sind vier Mikrophotogramme beigegeben; dieselben können sich den besten Leistungen auf diesem Gebiete zur Seite stellen.*)
Auch ohne Einschränkung der Lichtquelle durch Lichtfilter oder gefärbte Glasplatten auf einzelne Teile des Spectrums zeigen diese Achromate keine Differenz zwischen optischem und chemischem Focus. Doch wendet die Mikrophotographie, um die durch einfache oder doppelte Färbung im Präparat hervorgerufenen Kontraste auch auf der Platte zum vollen Ausdruck zu bringen, die orthochromatische Platte und monochromatisches Licht an. In solchen Fällen wird sogar jede theoretisch noch bestehende Überlegenheit der Apochromate unwirksam gemacht.
Bei dem Gebrauch der stärkeren Systeme (von System 5 an) beachte man, dass dieselben auf Deckgläser von 0,17 mm Dicke und eine Tubuslänge von 170 mm justirt sind. Diese Tubuslänge muss besonders genau bei den Öl-Immersionen eingehalten werden. Ist das Mikroskop mit einem Revolver ausgestattet, so hat man
*) Dieses Prachtbändchen wird Freunden der Mikrophotographie auf Wunsch umsonst zugestellt.
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