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- TABLE DES MATIÈRES
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- TEXTE OCÉRISÉ
- Première image
- PAGE DE TITRE
- Inhaltsverzeichnis : (p.2)
- A) Spektroskope ohne Fernrohr (p.4)
- B) Spektroskope mit Fernrohr : (p.13)
- C) Spektrographen mit Achromat-Objektiven : (p.22)
- 13. Kleiner Spektrograph für das sichtbare Spektrum (p.22)
- 14. Kleiner Spektrograph mit Reagenzglaskondensor (p.23)
- 15. Der Lehr-Spektrograph mit Teilkreis für sichtbares und ultraviolettes Licht (p.24)
- 16. Das Gitter-Spektroskop mit Kamera (p.25)
- 17. Der festarmige Spektralapparat als Spektrograph (p.26)
- 18. Lichtstarker Glas-Spektrograph mit 3 Prismen (p.27)
- 19. Der Spektrograph für Chemiker (p.30)
- D) Spektrographen mit Quarzobjektiven : (p.33)
- 20. Der kleine Quarz-Spektrograph für medizinische Studien (p.33)
- 21. Der Quarz-Spektrograph für Chemiker (p.35)
- 22. Der Quarz-Spektrograph für Physiker (p.35)
- 23. Spiegelspektroskop für ultraviolette, sichtbare und Wärmestrahlen (p.35)
- 24. Vergleichsmikroskop für Spektra (p.36)
- 25. Betrachtungsapparat für Negative (p.38)
- Lichtquellen für Spektroskopie (p.39)
- Küvetten und Absorptionsgefässe (p.41)
- Winke für die Auswahl unter unseren Spektrographen (p.43)
- Funkenerzeuger nach Prof. Scheibe (p.46)
- Neue Tabellen der empfindlichen Linien des sichtbaren Spektrums (p.48)
- Benutzerliste (p.50)
- Spektrentafel (n.n.)
- Dernière image
12
MESS 260
5. Fernspektroskope,
i
1
Fig. io. Das Fernspektroskop mit abnehmbarem Spalte.
2914
Das Fernspektroskop1) dient in erster Linie zur Beobachtung entfernter Lichtquellen, z. B. von elektrischen Funken, von lumineszierenden Substanzen geringer Ausdehnung, von Bunsenflammen, in denen Metalle verdampfen. Es kann daher mit Vorteil zur Beobachtung von lichtschwachen Spektralerscheinungen vom Auditorium aus herangezogen werden, d. h. von Spektren, die sich nicht projizieren lassen. Es besteht aus einem Rohre, an dessen einem Ende eine sammelnde Zylinderlinse als Objektiv sitzt; das Okularende trägt eine zerstreuende Zylinderlinse, die um 900 zwischen Anschlägen drehbar ist. Durch diese Drehung wird eine Einstellung für die verschiedenen Farben bewirkt. Vor der Okularlinse befindet sich ein dreiteiliges geradsichtiges Prisma von großer Dispersion. Als geeignetes Objekt zur Prüfung der Spektroskope dient z. B. eine Argon-Licht-Reklame-Lampe, oder auch eine Quecksilberdampflampe. Diese Objekte beobachte man aus zwanzig bis hundert Meter Entfernung (z. B. beobachtete man die Quecksilberlampen in den Höfen des Glaswerks von Schott & Gen. in Jena von den umliegenden Bergen aus). Zur Prüfung im Zimmer verwendet man am besten elektrische Funken, die z. B. zwischen Kupferelektroden überspringen. Eine Verdunkelung des Beobachtungsraumes ist nicht unbedingt erforderlich, wenn nur die Lichtquelle sich vor einem dunklen Hintergrund befindet.
Zur Beobachtung von flächenförmigen Objekten, z. B. des Himmels, wird das Fernspektroskop mit einem aufsteckbaren Spalt versehen, ferner wird die Okularzylinderlinse mit einem sphärischen Dioptrienglas vertauscht.
*) H. Lehmann, „Das Femspektroskop“, Zeitschr. f. Instrkde., 32? S. i, 1912 („Meß 258“), und H. Lehmann, „Lumineszenzanalyse mittels der U. V. Filterlampe“, Verh. d. D. Phys. Ges. 13, S. 1103, 1911 („Meß 285“).
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 98,31 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
MESS 260
5. Fernspektroskope,
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Fig. io. Das Fernspektroskop mit abnehmbarem Spalte.
2914
Das Fernspektroskop1) dient in erster Linie zur Beobachtung entfernter Lichtquellen, z. B. von elektrischen Funken, von lumineszierenden Substanzen geringer Ausdehnung, von Bunsenflammen, in denen Metalle verdampfen. Es kann daher mit Vorteil zur Beobachtung von lichtschwachen Spektralerscheinungen vom Auditorium aus herangezogen werden, d. h. von Spektren, die sich nicht projizieren lassen. Es besteht aus einem Rohre, an dessen einem Ende eine sammelnde Zylinderlinse als Objektiv sitzt; das Okularende trägt eine zerstreuende Zylinderlinse, die um 900 zwischen Anschlägen drehbar ist. Durch diese Drehung wird eine Einstellung für die verschiedenen Farben bewirkt. Vor der Okularlinse befindet sich ein dreiteiliges geradsichtiges Prisma von großer Dispersion. Als geeignetes Objekt zur Prüfung der Spektroskope dient z. B. eine Argon-Licht-Reklame-Lampe, oder auch eine Quecksilberdampflampe. Diese Objekte beobachte man aus zwanzig bis hundert Meter Entfernung (z. B. beobachtete man die Quecksilberlampen in den Höfen des Glaswerks von Schott & Gen. in Jena von den umliegenden Bergen aus). Zur Prüfung im Zimmer verwendet man am besten elektrische Funken, die z. B. zwischen Kupferelektroden überspringen. Eine Verdunkelung des Beobachtungsraumes ist nicht unbedingt erforderlich, wenn nur die Lichtquelle sich vor einem dunklen Hintergrund befindet.
Zur Beobachtung von flächenförmigen Objekten, z. B. des Himmels, wird das Fernspektroskop mit einem aufsteckbaren Spalt versehen, ferner wird die Okularzylinderlinse mit einem sphärischen Dioptrienglas vertauscht.
*) H. Lehmann, „Das Femspektroskop“, Zeitschr. f. Instrkde., 32? S. i, 1912 („Meß 258“), und H. Lehmann, „Lumineszenzanalyse mittels der U. V. Filterlampe“, Verh. d. D. Phys. Ges. 13, S. 1103, 1911 („Meß 285“).
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