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MIKRO 375
tSRLZElS?
JENA
17
(Abb. 2,10 und 19) löst und den Tubus aus der Nut a (Abb. 1 und 10) herauszieht. In dieselbe Nut paßt der Einzeltubus mit dem Paßstück c (Abb. 19). Er hat das normale Anschraubgewinde für die Mikroskopobjektive und kann auch mit Revolver- oder Schlittenwechselvorrichtung versehen werden. Die Mikroskopobjektive bis 40/0,65 (Mikro 367) können ohne Schwierigkeit benutzt werden. Der untere Ring am Tubus gestattet eine Feinstellung des Objektives.
Dieser Einzeltubus ist nicht für Präparierzwecke geeignet, weil er wie das gewöhnliche Mikroskop eine Bildumkehrung bewirkt. Wohl aber lassen sich mit ihm mikrophotographische Aufnahmen mit Objektiv und Okular vornehmen.
Nr. 12 5131. Bildaufrichtender Einzeltubus X (Abb. 19). Für Präparierzwecke werden aufrechte Bilder verlangt. Daher ist dieser Einzeltubus, wie der Doppeltubus mit einem Prismensatz versehen, der die Bildumkehrung des Objektives aufhebt. Der Tubus kann mit den normalen Mikroskopobjektiven mit oder ohne Revolver-bzw. Schlittenwechselvorrichtung benutzt werden. In Verbindung mit dem Ständer XA nebst Triebkasten ersetzt er daher das Präparierstativ XI (S. 6).
Er wird wie der Einzeltubus Nr. 12 5121 gegen den Doppeltubus ausgetauscht.
Nr. 12 8702. Prismenrotator nach GREENOUGH. Es gibt kleine undurchsichtige Gegenstände im Ausmaße von etwa 0,5—3 mm, wie z. B. Insekteneier,
einzelne Körperteile kleiner Tiere, Pflanzen usw., die von allen Seiten zu betrachten, ohne daß diese empfindlichen Teile dabei fortwährend hin- und hergedreht und womöglich durch die häufige Berührung verletzt werden, ein großes Interesse vorliegt. Dies ermöglicht der Prismenrotator1). Die Teile werden bei ihm auf ein Glasprisma gelegt, das sich in einem Glastroge befindet und mit diesem gedreht werden kann Die Oberfläche ist unmittelbar zu betrachten, während die Unterseite durch Spiegelung in dem Auflageprisma sichtbar wird, sobald der Trog, wie vorgesehen, auf einem Schlitten etwas seitlich verschoben wird. Natürlich ist das Mikroskop Abb. 20, (2 mal vergrößert) jjefer ejnzustellen, weil dieses Spiegelbild unterhalb des
Prismas liegt. Das seitliche Pentagonalprisma gestattet ferner, die Seitenflächen zu beobachten; durch Drehen des Objektes mit dem Troge kommt nach und nach der ganze Umfang des Körpers zur Besichtigung. Die Bilder sind für Präparierarbeiten
1) E. Uhmann, Der Prismenrotator nach Greenough, Mikrokosmos 17,102—104,1923/24; S. Czapski u. W. Gebhardt, Das stereoskopische Mikroskop nach Greenough und seine Nebenapparate. Z.-S. f. wiss. Mikr. 14, 304 ff, 1897.
Nr. Tel.-Wort
12 51 02 Triebkasten für die Ständer X . Minoraria
12 5121 Einzeltubus Millionum
12 5131 Bildaufrichtender Einzeltubus Milliped.
12 87 02 Prismenrotator nach GREENOUGH Micos
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JENA
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(Abb. 2,10 und 19) löst und den Tubus aus der Nut a (Abb. 1 und 10) herauszieht. In dieselbe Nut paßt der Einzeltubus mit dem Paßstück c (Abb. 19). Er hat das normale Anschraubgewinde für die Mikroskopobjektive und kann auch mit Revolver- oder Schlittenwechselvorrichtung versehen werden. Die Mikroskopobjektive bis 40/0,65 (Mikro 367) können ohne Schwierigkeit benutzt werden. Der untere Ring am Tubus gestattet eine Feinstellung des Objektives.
Dieser Einzeltubus ist nicht für Präparierzwecke geeignet, weil er wie das gewöhnliche Mikroskop eine Bildumkehrung bewirkt. Wohl aber lassen sich mit ihm mikrophotographische Aufnahmen mit Objektiv und Okular vornehmen.
Nr. 12 5131. Bildaufrichtender Einzeltubus X (Abb. 19). Für Präparierzwecke werden aufrechte Bilder verlangt. Daher ist dieser Einzeltubus, wie der Doppeltubus mit einem Prismensatz versehen, der die Bildumkehrung des Objektives aufhebt. Der Tubus kann mit den normalen Mikroskopobjektiven mit oder ohne Revolver-bzw. Schlittenwechselvorrichtung benutzt werden. In Verbindung mit dem Ständer XA nebst Triebkasten ersetzt er daher das Präparierstativ XI (S. 6).
Er wird wie der Einzeltubus Nr. 12 5121 gegen den Doppeltubus ausgetauscht.
Nr. 12 8702. Prismenrotator nach GREENOUGH. Es gibt kleine undurchsichtige Gegenstände im Ausmaße von etwa 0,5—3 mm, wie z. B. Insekteneier,
einzelne Körperteile kleiner Tiere, Pflanzen usw., die von allen Seiten zu betrachten, ohne daß diese empfindlichen Teile dabei fortwährend hin- und hergedreht und womöglich durch die häufige Berührung verletzt werden, ein großes Interesse vorliegt. Dies ermöglicht der Prismenrotator1). Die Teile werden bei ihm auf ein Glasprisma gelegt, das sich in einem Glastroge befindet und mit diesem gedreht werden kann Die Oberfläche ist unmittelbar zu betrachten, während die Unterseite durch Spiegelung in dem Auflageprisma sichtbar wird, sobald der Trog, wie vorgesehen, auf einem Schlitten etwas seitlich verschoben wird. Natürlich ist das Mikroskop Abb. 20, (2 mal vergrößert) jjefer ejnzustellen, weil dieses Spiegelbild unterhalb des
Prismas liegt. Das seitliche Pentagonalprisma gestattet ferner, die Seitenflächen zu beobachten; durch Drehen des Objektes mit dem Troge kommt nach und nach der ganze Umfang des Körpers zur Besichtigung. Die Bilder sind für Präparierarbeiten
1) E. Uhmann, Der Prismenrotator nach Greenough, Mikrokosmos 17,102—104,1923/24; S. Czapski u. W. Gebhardt, Das stereoskopische Mikroskop nach Greenough und seine Nebenapparate. Z.-S. f. wiss. Mikr. 14, 304 ff, 1897.
Nr. Tel.-Wort
12 51 02 Triebkasten für die Ständer X . Minoraria
12 5121 Einzeltubus Millionum
12 5131 Bildaufrichtender Einzeltubus Milliped.
12 87 02 Prismenrotator nach GREENOUGH Micos
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