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Mikroskope und Mikroskopische Hilfsapparate : Catalogue Mikro 184
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- Siehe anliegende neue Liste.
- CARL ZEISS»JENA
- Mikroskope und mikroskopische Hilfsapparate
- cflRLZEISs
- J EIN A
- 35. Ausgabe
- 1913
- Die Bezeichnung dieses Kataloges ist: MikVO 184.
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- Zu wissenschaftlichen Publikationen stellen wir Klischees der in diesem Kataloge enthaltenen Figuren oder Verkleinerungen davon — soweit sie vorhanden sind — gern zur Verfügung.
- Unbefugte Wiedergabe von Abbildungen oder Text werden wir aufGrund der gesetzlichen Bestimmungen gerichtlich verfolgen.
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- Die in diesem Kataloge verzeichneten Gegenstände werden, wenn es nicht anders bemerkt ist, einzeln und in beliebig gewählten Zusammenstellungen zu den beigefügten Preisen abgegeben. Die von uns hergestellten Ärtikel tragen unsere Firmengravierung und werden ohne sie nicht abgegeben.
- Die Stativpreise gelten nur für das Stativ im Schrank oder Kasten, ohne Okulare, Objektive und Revolver. Geeignete Zusammenstellungen kompletter Mikroskope sind am Schlüsse des Kataloges aufgeführt.
- Den Preis vollständiger Mikroskope ergibt in allen Fällen die Summe aus den Preisen sämtlicher Einzelteile.
- Unsere Notierungen verstehen sich: ausschl. Packung ab Fabrik gegen sofortige Zahlung, ohne jeden Abzug, in Kassa, Schecks oder kurzen bankfähigen Wechseln auf Deutschland, England oder Frankreich. Die Packung wird nicht zurückgenommen.
- Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung ist Jena.
- Besteller, welche nicht in regelmäßiger Geschäftsverbindung mit unserer Firma stehen, wollen den Betrag für ihre Aufträge zum Voraus einsenden oder Nach** nahmesendung gestatten.
- Die Verpackung geschieht sorgfältig und zweckmäßig. Die Versendung erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Bestellers; sie wird mangels besonders erteilter Versandvorschriften auf dem unserer Ansicht nach vorteilhaftesten Wege unter Beachtung der üblichen Vorsichtsmaßregeln ausgeführt.
- Es ist notwendig, wenn ein Zweifel möglich ist, die für die Äblieferung der Ware in Betracht kommende Eisenbahnstation anzugeben.
- Der Wert wird auf laufende Transport-Versicherungs- Police gedeckt, ohne Ersatzverbindlichkeit für Bruch. Die anstandslose Annahme von Sendungen, welche äußerlich Beschädigungen aufweisen, verwirkt das Reklamations-recht gegenüber den Transportanstalten. Es empfiehlt sich daher, äußerlich beschädigte Sendungen nur unter Protest anzunehmen.
- Bei Anfragen und Aufträgen wird um deutliche Ortsangabe und Namensunterschrift und, zur Vermeidung von Mißverständnissen, um Bezeichnung der Ausgabe oder Jahreszahl dieses Katalogs gebeten.
- Für telegraphische Bestellungen genügt die Angabe der Telegramm-Wörter; werden mehrere Exemplare des gleichen Artikels gewünscht, so empfiehlt es sich, die gewünschte Anzahl in Worten — statt in Ziffern — zu depeschieren.
- Jena, 1913.
- Telegramm-Adresse: Zeisswerk Jena.
- Zweig-Niederlassungen unserer Firma
- Berlin W. 9, Potsdamerstraße 139. Hamburg, Rathausmarkt 8.
- London W., 13—14, Great Castle Street, Oxford Circus.
- Mailand, Piazza del Duomo 19.
- Paris 3e, 6, rue aux Ours, (prolongement de la rue Etienne Marcel).
- St. Petersburg, Kasanskaja Ulitza 2. Tokio, Tsukiji 33 a.
- Wien IX/3, Ferstelgasse 1, Ecke Maximilianplatz.
- Zweigfabriken: Londo
- ür Verkauf und kleine Reparaturen:
- Telegr.-Ädresse: Zeisswerk Berlin Telegr.-Ädresse: Zeisswerk Hamburg.
- Telegr.-Ädresse: Zeisswerk London. Telegr.-Ädresse: Carlzeis Mailand.
- Telegr.-Ädresse: Zeiss Paris. Telegr.-Ädresse: Mikro Petersburg. Telegr.-Ädresse: Zeiss Tokyo.
- Telegr.-Ädresse: Zeisswerk Wien. i, Riga, Wien, Györ.
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- Inhalt
- Seite
- I. Objektive und Okulare
- A. Allgemeines .......................................... b
- B. Apochromat-Objektive................................. 13
- C. Kompensationsokulare................................. 17
- D. Achromat-Objektive....................................20
- E. Huygenssche und orthoskopische Okulare................23
- F. Vergrößerungstabeilen.................................24
- II. Stative
- A. Beleuchtung des Objektes..............................27
- B. Objekttische..........................................39
- C. Einstellvorrichtungen.................................46
- D. Vorrichtungen zum Wechseln der Objektive .... 49
- E. Verschiedene Formen der Stative.......................52
- III. Nebenapparate für das Mikroskop
- A. Zeichenapparate.......................................78
- B. Meß- und Zählapparate ................................84
- C. Apertometer, Testplatte, Diffraktionsapparat .... 92
- D. Einrichtungen zu Untersuchungen im polarisierten Lichte 94
- E. Apparate für Untersuchungen im spektral zerlegten Lichte 97
- F. Einrichtungen zur Untersuchung bei erhöhter Temperatur 99
- G. Verschiedene Nebenapparate...........................101
- H. Vorrichtungen zur künstlichen Beleuchtung beim Mikroskopieren................................................107
- IV. Glasglocken, Objektträger, Deckgläser......................in
- Vi Vollständige Mikroskope.....................................113
- VI. Register...................................................124
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- Vorwort
- Mit der Herausgabe dieser neuen Auflage unseres Hauptkataloges über Mikroskope und mikroskopische Hilfsapparate geben wir zunächst unserer Befriedigung darüber Ausdruck, daß es uns möglich ist, trotz der in den letzten Jahren eingetretenen Verteuerung aller Produktionsmittel, doch infolge Vereinfachung und Verbesserung der Herstellungsmethoden unsere Erzeugnisse auf dem Gebiete der Mikroskopie auch fernerhin im wesentlichen ohne Preissteigerungen auf den Markt zu bringen. In der vorliegenden 35. Ausgabe sind nur sehr wenige Artikel mit geringen Preiserhöhungen notiert worden. Bei einigen Gegenständen war es uns dagegen sogar möglich, die Preise zu erniedrigen.
- In erster Linie ist dies bei der bisherigen achromatischen homogenen Immersion V12" der Fall. Wir haben die numerische Apertur dieses Objektives um einen geringen Betrag (von 1.30 auf 1.25) herabgesetzt, wobei der Wert 1.25 als garantierter Minimalwert zu betrachten ist, welcher nicht nur eingehalten, sondern in der Regel sogar überschritten werden wird. Diese geringe Herabsetzung der numerischen Apertur ermöglichte es uns, den Preis dieser Objektive um M. 25.— herabzusetzen.
- Neu eingeführt ist eine homogene Immersion x/12" mit der numerischen Apertur 1.30, welche als Fluoritsystem eine Mittelstellung zwischen den achromatischen und apochromatischen Objektiven einnimmt. Ihr Preis ist nur um M. 15.— höher als der bisherige Preis der achromatischen Ölimmersion ohne Flußspatlinsen angesetzt worden.
- An Stativneuerungen sind in dieser Ausgabe das Kursstativ Stativ V mit Kippe, sowie einige Tischkonstruktionen für die einfacheren Stative enthalten. Das binokulare Präparierstativ XB wird neben der alten in einer wesentlich vereinfachten Form aufgeführt. Die Beleuchtungsvorrichtungen für die Mikroskope sind in den letzten Jahren, nicht zum wenigsten aus den Bedürfnissen der Dunkelfeldbeleuchtung heraus, erheblich geändert worden.
- Das Kapitel über die Dunkelfeldbeleuchtung ist, ihrer wachsenden Bedeutung in der Praxis mikroskopischer Arbeiten entsprechend, gänzlich umgestaltet und wesentlich erweitert worden. Die eigentlich ultramikroskopischen Einrichtungen sind dabei nur erwähnt worden; ihre Beschreibung ist in den bezüglichen Sonderprospekten enthalten. Das gleiche gilt von den Einrichtungen zur Beobachtung und Mikrophotographie im ultravioletten Lichte. Auch das neu aufgeführte Lumineszenzmikroskop ist ausführlich im Sonderprospekt beschrieben.
- Fortgelassen sind aus der jetzigen Ausgabe die mineralogischen Mikroskope und Nebenapparate und das Kornealmikroskop. Für erstere wird eine Sonderliste herausgegeben werden. Letzteres ist unserer neuen Abteilung für mediko-optische Apparate überwiesen worden.
- Die mit einem * bezeichneten Apparate haben ihren Ursprung in unserer Werkstätte, d. h. sie sind entweder für den betreffenden Zweck überhaupt von uns neu eingeführt oder doch wenigstens in der hier beschriebenen Konstruktion zuerst von uns angefertigt worden.
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- I. Objektive und Okulare.
- A. Allgemeines.
- Im Jahre 1884 hat die hiesige Glasschmelzerei für optische und andere wissenschaftliche Zwecke „Glastechnisches Laboratorium von SCHOTT & GEN.“, die im Verfolge langjähriger Versuche von SCHOTT und ABBE unter unserer Mitwirkung errichtet wurde, eine Reihe neuer Glasarten hergestellt, die in Brechungsvermögen und Farbenzerstreuung günstigere Verhältnisse für die Konstruktion der für das Mikroskop in Betracht kommenden Linsensysteme darbieten als die bis dahin bekannten Krön- und Flintgläser.
- Unter Benutzung dieser Hilfsmittel und unter gleichzeitiger Anwendung neuer Konstruktionstypen für den Aufbau der Linsensysteme stellen wir seit 1886 Mikroskop-Objektive her, welche eine wesentlich bessere Korrektion der chromatischen wie der sphärischen Abweichungen und dadurch eine wesentlich vollkommenere Strahlenvereinigung im Bilde zeigen, als sie bis dahin überhaupt erreicht werden konnten. Zum Gebrauche mit Objektiven dieser Art haben wir zugleich besondere Okulare von neuer Konstruktion eingeführt, die neben der Erreichung anderer, mehr untergeordneter Vorteile die Erzielung einer annähernd gleichförmigen Achromasie und Bildschärfe im ganzen Sehfelde ermöglichen.
- Diese Neukonstruktionen, die unter der Benennung „Apochromat-Obr jektive“, „Kompensations-“ und „Projektions-Okulare“ im August 1886 durch einen besonderen Katalog zuerst bekannt gemacht wurden, haben seitdem in den weitesten Kreisen Verbreitung und Anerkennung gefunden und sich im Dienste der wissenschaftlichen Forschung im vollsten Maße bewährt.
- Neben den Objektiven und Okularen dieser neuen Reihe führen wir unsere achromatischen Objektive mit den zugehörigen gewöhnlichen Okularen fort. Wenn auch die Apochromate auf den schwierigeren Arbeitsgebieten der mikroskopischen Forschung die Objektive der älteren Art mehr und mehr verdrängen, so gibt es doch im Gebiete der Mikroskopie Aufgaben genug, bei denen es nicht gerade auf die äußerste, noch eben erreichbare Vollkommenheit des optischen Apparats ankommt, bei denen deshalb das bisherige „achromatische“ Mikroskop, wenn es nur in seiner Art gut, d. h. sachverständig und sorgfältig ausgeführt
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- ist, nach wie vor gute und ausreichende Dienste leisten kann. Die Objektive und Okulare der älteren Ärt aber besitzen jedenfalls den Vorteil, daß sie wegen ihres einfacheren Baues auch bei bester Herstellung doch zu wesentlich niedrigeren Preisen geliefert werden können als die viel komplizierteren und in der technischen Ausführung viel schwierigeren Systeme der neuen Reihe.
- Übrigens haben damals auch die Objektive der älteren Ärt solche Verbesserungen erfahren, die durch Einführung der neuen Glasarten und des Fluorits und durch sonstige Änderungen bei diesen Konstruktionstypen erreichbar waren. Man hätte deshalb die stärkeren Systeme, bei denen der auf diese Weise erzielte Fortschritt bedeutend war, mit demselben Rechte als „Semi-Äpochromate“ oder zum Teil auch als „Fluoritsysteme“ bezeichnen können, wie dies von anderen Firmen mit Bezug auf ihre ähnlichen Konstruktionen geschehen ist.
- Zu den beiden soeben besprochenen Objektivtypen ist neuerdings noch ein dritter, von VON ROHR gefundener gekommen: der Typus der Monochromate. Die wesentlichen Merkmale dieser Systeme sind: eine sehr vollkommene Strahlenvereinigung für Lichtstrahlen einer bestimmten, übrigens beliebig zu wählenden Wellenlänge, der Mangel einer Korrektion der chromatischen Äb-weichungen und die Zusammensetzung des Systems aus unverkitteten Einzellinsen, die alle aus demselben Material bestehen dürfen. Da jede chromatische Korrektion fehlt, so können diese Systeme nur bei Beleuchtung mit streng monochromatischem Lichte benutzt werden. Solche Objektive werden zurzeit nur für die im Vorwort erwähnte mikrophotographische Einrichtung für ultraviolettes Licht angefertigt, da das angewandte monochromatische Licht Objektive von dieser Korrektion zweckmäßig erscheinen läßt. Sie werden für die Wellenlänge 275 jap korrigiert; alle Linsen bestehen aus geschmolzenem Quarz. Speziell zur Benutzung mit diesen Monochromaten für ultraviolettes Licht liefern wir eine Reihe von Quarzokularen, deren Linsen aus Bergkristall bestehen. Nähere Ängaben darüber finden sich in: Ä. KÖHLER, Mikrophotographische Untersuchungen mit ultraviolettem Licht, Z.-S. f. wiss. Mikr. 21, 129—165 u. 273—304, 1904. —
- Unsere Objektive werden sämtlich nach dem seit dem Jahre 1868 durch ÄBBE in unserer Werkstätte eingeführten Verfahren der theoretischen Vorausbestimmung aller Konstruktionselemente hergestellt, das allein auf diesem Gebiete die Möglichkeit schafft, eine große Änzahl von Personen in den Formen fabrikationsmäßiger Ärbeitsteilung unter wissenschaftlicher Leitung der Ärbeit an der Äusführung von Erzeugnissen höchster Vollkommenheit zu beteiligen.
- Die gänzliche Beseitigung des Probierens durch eine auf alle Einzelheiten ausgedehnte Berechnung der Konstruktionen, verbunden mit exakten Arbeitsmethoden und mit einer geregelten Kontrolle aller einzelnen Arbeiten, sichert eine außerordentliche Gleichmäßigkeit unserer Objektive in allen Stärken und schließt Exemplare von geringerer Qualität ganz aus. Alle Objektive sind bis zur Randzone frei von sphärischer Aberration (bei den stärkeren Systemen
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- richtige Deckglasdicke vorausgesetzt) und in bezug auf die Farbenabweichung möglichst vollkommen korrigiert. Äuf Hebung der Äberrationen außer der Ächse und auf Ebenung des Sehfeldes ist dabei besonders Bedacht genommen.
- Freier Objektabstand. Wegen der Bedeutung, die der freie Objekt- oder Ärb eit sab stand (S. 14) für den bequemen und sicheren Gebrauch der stärkeren Objektive besitzt, ist bei der Berechnung der Systeme hierauf besonderes Äugenmerk gerichtet worden. Unsere stärkeren Objektive besitzen deshalb im Verhältnis zu ihrer Brennweite und ihrer numerischen Äpertur ungewöhnlich große Ärbeitsabstände (vergl. die Tabellen auf S. 15, 22 und 26!).
- Tubuslänge. Die sämtlichen in diesem Kataloge verzeichneten Objektive, soweit sie in der gewöhnlichen Fassung geliefert werden, sind auf die mechanische Tubuslänge von 160 mm justiert. Diese Tubuslänge ist von der Änsatzfläche des Objektivgewindes bis zum oberen Tubusrande, dem das Okular aufsitzt, gerechnet. In Fig. 1 ist diese Strecke mit T bezeichnet. Äusgenommen sind in besonderer Fassung gelieferte Objektive, z. B. die für den Vertikalilluminator bestimmten Systeme „in kurzer Fassung“.
- Die Tubuslänge ist bei unseren größeren Stativen an der Teilung des Äuszugrohres abzulesen. Bei Benutzung eines Äpparats zwischen Tubus und Objektiv, wie Revolver, Schlittenwechsler u. dergl. ist der Tubus um die Höhe dieser eingeschalteten Zwischenstücke zu verkürzen, um die Entfernung zwischen Objektivgewinde und Okularrand auf 160 mm zu bringen.
- Bei manchen Okularen von besonderer Konstruktion, wie Meßtrommel-Okular, Okular-Schraubenmikrometer, Spektral-Okular usw. kommt das Okular etwas höher zu liegen. Wendet man diese Okulare und eines der obengenannten Zwischenstücke zugleich an, so bleibt der Mikroskoptubus unter Umständen auch dann noch zu lang, wenn das Äuszug-rohr ganz eingeschoben wird. Man muß in dem Falle entweder das Zwischenstück entfernen, oder besondere, kürzere Okularstutzen, sei es am oberen Ende des Äuszugrohres (bei den Stativen I) oder statt des Äuszugrohres am Tubus, einschrauben.
- Die schwächeren achromatischen Objektive bis zu C können ohne wesentliche Einbuße auch an Stativen englischen Modells mit lOzölligem Tubus (250 mm Tubuslänge) benutzt werden.
- Älle übrigen Objektive, namentlich die sämtlichen Äpochromate geben in ihrer gewöhnlichen Justierung an Stativen englischer Form mehr oder weniger mangelhafte Bilder.
- Sollen diese Objektive bei anderer Tubuslänge verwendet werden, so ist dies bei der Bestellung ausdrücklich anzugeben.
- Deckglas*Dicke. Älle Objektive in fester Fassung werden, sofern es nicht anders gewünscht wird, für eine mittlere Deckglasdicke zwischen 0,15 mm und 0,20 mm korrigiert. Es ist dabei angenommen, daß das Objekt unmittelbar der Unterfläche des Deckglases anliegt. Befindet sich zwischen Objekt und Deckglas eine Schicht des Einschlußmittels von merklicher Dicke, so wirkt diese wie eine Änderung der Deckglasdicke, falls der Brechungsexponent des
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- _1_.
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- ( 1 A Fig. 1. O/2 natürl. Größe.) B
- A: Schema des Strahlenganges für die Abbildung eines in der vorderen Brennebene des ganzen Mikroskops liegenden Objektpunktes. B: Durchschnitt durch Stativ III nebst Schema des Strahlenganges für die Begrenzung des Sehfeldes. Pi': hintere Brennebene des Objektivs AÄ; F2: vordere Brennebene des HUYGENSschen Okulars 2; F': hintere Brennebene des ganzen Mikroskops; T: mechanische Tubuslänge; A optische Tubuslänge.
- Vergl. auch Druckschrift „Mikro 222“!
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- Einschlußmittels nicht zufällig dem Brechungsexponenten des Mediums gleich ist, das sich zwischen dem Deckglas und der Frontlinse des Objektivs befindet.
- Soll ein Objektiv für eine andere als die gewöhnliche Deckglasdicke oder für die Benutzung ohne Deckglas korrigiert werden, so ist dies bei der Bestellung anzugeben.
- Mit Ausnahme der homogenen Immersionen ist bei den stärkeren Systemen (vom Apochromaten 8 mm und Achromaten D an) die Deckglasdicke, für welche die beste Korrektion besteht, in Millimetern auf der Linsenfassung aufgraviert. Abweichungen der Deckglasdicke von dem vorgeschriebenen Wert ziehen stets eine mehr oder weniger bemerkbare Verschlechterung der sphärischen Korrektion nach sich. Es bewirkt
- ein zu dünnes Deckglas sphärische Unter^Korrektion,
- „ „ dickes „ „ Über^Korrektion.
- Beim gewöhnlichen Arbeiten mit dem Apochromaten 8 mm und dem Achromaten D genügt meist das Einhalten einer mittleren Deckglasdicke nach Schätzung; für feinere Arbeiten und für stärkere Systeme in fester Fassung ist jedoch die Auswahl der Deckgläser mit einem Deckglastaster (S. 90) erforderlich. Ist man genötigt, Präparate, deren Deckgläser die vorgeschriebene Dicke nicht besitzen, mit solchen Systemen zu untersuchen, so kann man den Einfluß der abweichenden Deckglasdicke innerhalb gewisser Grenzen durch Änderung des Tubusauszugs unschädlich machen. Es erfordert
- ein zu dünnes Deckglas eine Verlängerung des Tubus,
- „ „ dickes „ „ Verkürzung des Tubus.
- Dieses Verfahren ist besonders bei feineren Untersuchungen mit den Achromaten von großer Apertur in fester Fassung zu empfehlen. Die günstigste Auszuglänge für die verschiedenen Deckglasdicken kann für jedes dieser Systeme mittels der Testplatte (S. 93) festgestellt werden.
- Wesentlich bequemer ist aber in solchen Fällen das Arbeiten mit Objektiven, die eine Korrektionsfassung besitzen. Bei den Achromaten F und J können starke Abweichungen der Deckglasdicke nur mittels einer Korrektionsfassung ausgeglichen werden, da diese Systeme gegen Änderungen der Tubuslänge weniger empfindlich
- sind als solche von längerer Brennweite. 2’
- Objektiv mit Korrektionsfassung.
- Auf S. 48 ist angegeben, wie die Deckglasdicke eines fertigen Präparats beim Gebrauch unserer großen und mittleren Stative in einfacher Weise annähernd ermittelt werden kann.
- Durch den Korrektionsring bb wird die Entfernung zwischen den beiden oberen Doppellinsen einerseits und den beiden mit der Fassung aa fest verbundenen unteren Linsen andererseits verändert.
- (Natilrl. Größe.)
- Objektive mit Korrektionsfassung (Fig. 2). Die mit Hilfe eines festen Index abzulesende Teilung des beweglichen Korrektionsringes {bb) gibt die Deckglasdicke, für die das Objektiv bei der betreffenden Stellung des Ringes am besten korrigiert ist, in Hundertel-Millimetern an.
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- Die Korrektion für richtige Deckglasdicke muß bei diesen Objektiven — namentlich bei den Apochromaten 4 mm, 3 mm (Trockensystem) und 2,5 mm (Wasser-Immersion) — stets sorgfältig bewirkt werden, wenn ihre Leistung nicht bedeutend beeinträchtigt werden soll.
- Die Objektive für homogene Immersion werden nur in fester Fassung geliefert, weil bei ihnen die Güte des Bildes innerhalb weiter Grenzen von der Deckglasdicke unabhängig ist und eine Veränderung der Linsendistanz die Feinheit der Korrektion beeinträchtigen würde.
- Als Immersionsflüssigkeit für die Objektive der homogenen Immersion empfehlen wir ausschließlich das von Anfang an von uns benutzte, etwas eingedickte Zedernholzöl (von Juniperus virginiana). Wir warnen davor, mit unseren Objektiven Immersionsflüssigkeiten aus anderer Bezugsquelle zu benutzen, weil bei Flüssigkeiten mit abweichendem Brechungsund Zerstreuungsvermögen eine bedeutende Einbuße in der Leistung der Objektive zu gewärtigen ist.
- Nach dem Gebrauche sind die Objektive jedesmal sorgfältig zu reinigen. Man tupft zunächst das anhaftende öl mit Leinwand oder Fließpapier ab und reibt sodann die Frontlinse nebst ihrer Fassung mit sehr weicher Leinwand, die man mit einem Tropfen Benzin oder Xylol befeuchtet hat, vorsichtig ab.
- Die beiden in Fig. 3a und Fig. 3b abgebildeten Fläschchen ermöglichen einen bequemen Gebrauch des Immersionsöles. Bei Nr. 11.3000 bestehen Kappe und Stift aus Glas, bei Nr. 11.3010 besteht die Kappe aus Metall. Das Fläschchen Nr. 11.3010, das an die Stelle der früheren, von MACH angegebenen Konstruktion getreten ist, faßt nur eine kleine, aber für den Gebrauch genügende Menge Öl, da größere Mengen leicht verharzen. Das äußere Gefäß kann mit dem zum Reinigen
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 11.3000 Ölfläschchen mit Glaskappe 1.— Miaba
- 11.3010 Ölfläschchen mit Metallkappe 1.50 Miabais
- 11.3015 Zedernholzöl, 15 g, in einfachem Fläschchen . . -.75 Miabamos
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- dienenden Xylol oder Benzin gefüllt werden. Eine kurze Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 260“, wird dem Fläschchen beigegeben.
- Jedem von uns gelieferten Objektiv homogener Immersion geben wir ein Fläschchen Nr. 11.3010 sowie ca. 15 g Zedernholzöl in besonderem Fläschchen gratis bei.
- Die Bezeichnung numerische Apertur (num. Ap.) oder Apertur schlechthin hat ABBE auf Grund seiner theoretischen Untersuchungen im Jahre 1873 eingeführt. Der Wert der numerischen Apertur wird bestimmt durch die Gleichung:
- num. Ap. — n. sin u,
- wenn n der Brechungsexponent des zwischen Deckglas und Frontlinse des Objektivs befindlichen Mediums und u der halbe Öffnungswinkel des Systems ist.
- Für alle wesentlichen Leistungen eines Systems ist seine numerische Apertur maßgebend. Die Helligkeit der Bilder ist bei gegebener Vergrößerung und unter sonst gleichen Umständen proportional dem Quadrat der numerischen Apertur; das Auflösungsvermögen ist ihr direkt proportional; das Tiefenunter** scheidungsvermögen (Fokustiefe) ist für dasselbe Objektmedium der trigonometrischen Kotangente des halben Öffnungswinkels proportional (ABBE, Gesammelte Abhandlungen I, 267, 354, 365, 366, Jena, 1904 und CZAPSKI, Theorie der optischen Instrumente, 2. Aufl., 245, 254, Leipzig 1904).
- Durch den Betrag der numerischen Apertur sind ferner die Grenzen der „förderlichen“ oder „nutzbaren“ Vergrößerung des Mikroskops bestimmt, d. h. einerseits die Vergrößerung, welche das Instrument mindestens gewähren muß, damit ein Beobachter von normaler Sehschärfe noch alles wahrnimmt, was das Mikroskop vermöge seiner Apertur abbildet, und andererseits die Vergrößerung, welche nicht überschritten werden kann, ohne daß stets im Bild vorhandene, dem Objekt fremde, rein optische Beugungs- und Interferenzerscheinungen störend hervortreten. Die untere Grenze ist in runder Zahl N = 500 • a, die obere N = 1000 • a, wenn a die numerische Apertur des Systems ist. Wegen genauerer Angaben müssen wir auf ABBE, Gesammelte Abhandlungen I, 390—406, Jena 1904, verweisen.
- Alle für monokulare Beobachtung bestimmten Objektive tragen an ihren Trichterstücken das weite englische Gewinde (standard-screw, society-screw) von ca. 20 mm äußerem Durchmesser.
- Bei Bestellung von Objektiven für Stative aus anderen Werkstätten empfiehlt es sich, den betreffenden Tubus zur Anpassung einzusenden.
- Sämtliche Objektive tragen an der Fassung unsere Firma und darunter die Fabrikationsnummer eingraviert. Bei den Apochromaten sind außerdem die Apertur, die Brennweite sowie die Tubuslänge, für die sie justiert sind, angegeben. Die achromatischen Objektive tragen noch die Buchstaben, die zu ihrer Benennung dienen, die Brennweite und von aa an die numerische Apertur; bei den stärkeren Objektiven in fester Fassung ist außerdem die zu verwendende Deckglasdicke (D) angegeben.
- Fig. 4
- Objektivfassungen mit Gravierung (natürl. Größe).
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- B. "Apochromat-Objektive.
- Indem wir betreffs einer näheren wissenschaftlichen Darlegung über die Ziele, die mit der Konstruktion dieser Systeme verfolgt werden sollten, auf die Abhandlung von ÄBBE: Über Verbesserungen des Mikroskops mit Hilfe neuer Arten optischen Glases (Sitzber. d. Med.-Naturw. Ges. zu Jena, 20, 107—128, 1886 und Gesammelte Abhandlungen 1, 450—472), und in betreff der allgemein hier in Betracht kommenden Verhältnisse auf die Darstellung CZAPSKIs in seinem Werke „Theorie der optischen Instrumente“, 2. Aufl., Leipzig 1904, verweisen, heben wir hier nur kurz die wesentlichen Momente hervor.
- Das unterscheidende Merkmal, durch das die Objektive dieser Reihe sich vor allen früher am Mikroskop gebrauchten Linsensystemen auszeichnen, ist vom optischen Gesichtspunkte aus die gleichzeitige Erfüllung zweier Bedingungen der Strahlenvereinigung, die bis dahin in keiner Ärt von optischen Konstruktionen erreicht wurde, nämlich erstens die Vereinigung von drei verschiedenen Farben des Spektrums in einem Punkte der Achse, d. h. die Aufhebung des sog. sekundären Spektrums der gewöhnlichen achromatischen Systeme, und zweitens die Korrektion der sphärischen Aberration für zwei verschiedene Farben, statt der früher allein erreichten Korrektion für eine einzige — die dem Auge am hellsten erscheinende — Farbe des Spektrums.
- Alle bis 1886 konstruierten Mikroskopobjektive entwerfen nur für die Strahlen einer Farbe ein möglichst scharfes Bild, für alle anderen Farben aber mehr oder weniger verschwommene Bilder, die teils als farbige Säume jenes schärfste Bild umgeben, teils als allgemeiner Nebel sich über das ganze Bild verbreiten. Bei den Apochromaten dagegen sind die Bilder für alle Farben des Spektrums nahezu von gleicher Schärfe. Man mag also mit beliebigem, dem Bereich des sichtbaren Spektrums angehörendem Lichte beleuchten, das Bild wird stets nahezu von gleicher Vollkommenheit sein.
- Ferner ist bei den früheren Systemen nur für eine Zone des Objektivs die Farbenkorrektion eine möglichst gute, nach dem Rande wie nach der Mitte der Linsenöffnung hin verschlechtert sie sich merklich. Bei den Apochromaten dagegen ist für alle Zonen in gleicher Weise die richtige Farbenkorrektion hergestellt. Man bemerkt daher z. B. an der ABBE sehen Testplatte ein Hervortreten von Farben bei äußerst schiefer Beleuchtung kaum mehr als bei halbseitiger oder zentraler.
- Endlich sind bei gewöhnlichen achromatischen Systemen auch in der Zone vollkommener Farbenkorrektion immer nur je zwei Farben in einem Punkte vereinigt; nur für dieses Paar von Farben fallen die Bilder immer an dieselbe Stelle, für die übrigen Farben aber bleibt eine merkliche Fokusdifferenz bestehen. Bei den Apochromaten hingegen sind, wie erwähnt, drei Farben in einem Punkte vereinigt. Dadurch ist der Spielraum der Fokusdifferenzen für verschiedene Farben des Spektrums auf den 7. bis 10. Teil des früheren verringert, also praktisch
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- völlig aufgehoben, und dies, wie nochmals hervorgehoben sei, für jede Zone der Objektive in gleicher Weise. Die schon im einzelnen, jedes für sich, vervoll-kommneten Bilder verschiedener Farbe sind also auch in einer vervollkommneten Weise zum Zusammenfallen an einem Orte und damit zum Zusammenwirken gebracht1).
- Die praktischen Vorteile, die diese Neuerungen gewähren, liegen auf der Hand. Eine bedeutend vollkommenere Strahlenvereinigung für die subjektive Beobachtung wie für jeden anderen Gebrauch — und dies bei jeder Ärt der Beleuchtung, zentraler wie schiefer, mit weißem oder einfarbigem Lichte — verleiht diesen Systemen anerkanntermaßen einen Vorsprung vor allen früher konstruierten ebensowohl in der Kraft ihrer Wirkung wie in der Mannigfaltigkeit ihrer Gebrauchsfähigkeit. Die natürlichen Farben der Präparate werden durch diese Objektive auch in den feineren Abstufungen unverfälscht im Bilde wiedergegeben. Die Bilder sind bis dicht zum Rande des Sehfeldes fast von gleicher Schärfe wie in der Mitte.
- Allerdings macht die große Apertur und der verhältnismäßig große freie Objektabstand eine Krümmung der Bildfläche auch bei diesen Objektiven unvermeidlich, so daß Rand und Mitte des Bildes nicht gleichzeitig scharf erscheinen, sondern nacheinander mit Hilfe der Mikrometerschraube eingestellt werden müssen.
- Die Apochromate gestatten infolge der guten Strahlenvereinigung den Gebrauch starker Okulare bei noch genügender Schärfe und Helligkeit des Bildes, gewähren also hohe Vergrößerungen bei verhältnismäßig großen Objektivbrennweiten; es stellt deshalb jedes dieser Objektive eine Reihe sehr verschiedener Vergrößerungen zur Verfügung.
- In dem auf S. 15 gegebenen Verzeichnis der Apochromat-Objektive sind neben den Angaben über die numerischen Aperturen und die Brennweiten auch die Eigenvergrößerungen angeführt, d. h. die Vergrößerungen, welche die Objektive allein, als Lupen gebraucht, auf die Weite des deutlichen Sehens ergeben würden. Diese Eigenvergrößerung ist gleich 250 Millimeter (Weite des deutlichen Sehens), dividiert durch die Brennweite des Objektivs (in Millimetern). Z. B. ist die Eigenvergrößerung eines Systems von 3 mm Brennweite: 250:3 = 83,3.
- Die in der Tabelle angegebenen numerischen Aperturen sind die garantierten Minimalwerte.
- Als freier Objektabstand ist in der Tabelle der Abstand bezeichnet, der bei scharfer Einstellung auf ein an der unteren Fläche eines 0,17 mm dicken Deckglases befindliches Objekt zwischen der oberen Fläche dieses Deckglases und der unteren Fläche der Objektivfassung besteht. Da diese Größe von der Metallfassung der Frontlinse abhängt, so ist sie kleinen Schwankungen unter-
- J) Die hier definierte Ächromasie höherer Ordnung ist theoretisch und praktisch etwas durchaus anderes als eine bloß dem Grade nach verbesserte Ächromasie der früheren Ärt, bei der das sekundäre Spektrum zwar vermindert wäre, doch aber immer nur zwei Farben zur Vereinigung gebracht würden, oder bei der diese höhere Ächromasie nur für eine Zone des Objektives, aber nicht für die ganze Öffnung gleichzeitig hergestellt wäre, wie dies z. B. der Fall ist, wenn geeignete Glasarten in Objektive des gewöhnlichen Konstruktionstypus eingeführt werden.
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- Verzeichnis der Äpochromate.
- Bezeichnung Eigen- ver- größerung ln Verbindung mit Komp.-Ok. 4 bei 160 mm Tubuslänge Preis Mark Telegramm- wort
- Äquivalent- Brennweite mm Numerische Apertur Freier Objekt- abstand in mm Objektives Sehfeld, Durchmesser in mm
- Trocken- Systeme 16 0.30 15.5 5 2 1 6 00 Miaban
- 8 0.65 31 1.0 1 100.- Miadela
- 4 0.95 63 0.2 0.45 140.- Miado
- 3 0.95 83 0.15 0.35 160.- Miadores
- Wasser- Immersion 2.5 1.25 100 0.18 0.25 250.- Miadura
- Homogene Immer- sionen 3 1.30 83 0.20 0.35 300.— Miaffe
- 3 1.40 83 0.16 0.35 400.- Miagamos
- 2 1.30 125 0.16 0.25 300.- Miagando
- 2 1.40 125 0.12 0.25 400.- Miagar
- 1.5 1.30 167 0.09 0.20 350.— | Miagarais
- Die beiden Trockensysteme 4 mm und 3 mm sowie die Wasser-Immersion 2,5 mm werden mit Korrektionsfassung geliefert.
- Betreffs der zu den Systemen homogener Immersion gehörenden Immersionsflüssigkeit vergl. S. 111
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- worfen, so daß die in der Tabelle angegebenen Zahlen nur als Annäherungswerte gelten können.
- Das objektive Sehfeld ist bestimmt durch die Größe der im Okular befindlichen Gesichtsfeldblende. Die Tabelle gibt den Durchmesser des bei der betreffenden Kombination von Objektiv und Okular dem Beobachter sichtbaren kreisförmigen Gebietes des Präparats in Millimetern an. Auch von diesen Werten kommen gelegentlich Abweichungen vor, da die Größe des Durchmessers der Okularblenden ebenfalls kleinen Schwankungen unterworfen ist.
- Haltbarkeit der Objektive.
- Die für die Objektive, Achromate sowohl wie Apochromate, benutzten Glassorten sind in jahrzehntelangem Gebrauche erprobt und bieten im allgemeinen die Gewähr dauernder Unveränderlichkeit, auch in den Tropen.
- Sollte trotzdem in einem einzelnen Falle einmal ein von uns bezogenes Objektiv eine spontane Veränderung einer Linse zeigen, so werden wir in jedem solchen Falle den Fehler kostenlos durch Einsetzen einer Einsatzlinse beseitigen.
- Nur knüpfen wir dies an die Bedingung, daß uns das betreffende Objektiv zugesandt wird, bevor von anderer Hand ein Eingriff — durch Auseinanderschrauben der Fassung und versuchte Reinigung — erfolgt ist, weil ein solcher Eingriff von unkundiger Hand fast ausnahmslos aus einem kleinen, für uns leicht zu reparierenden Schaden einen großen, schwer oder gar nicht zu reparierenden macht.
- Wir machen ferner noch besonders darauf aufmerksam, daß dieapochroma-tischen homogenen Immersionen von 2 mm und 3 mm Brennweite mit der numerischen Apertur 1,40 wegen der überhalbkugeligen Frontlinse, die nur an ihrem äußersten Rande eben von der Fassung berührt wird, eine sehr vorsichtige Behandlung erfordern. Schon durch ein leichtes Aufstoßen auf das Präparat kann die Frontlinse in ihrer Fassung gelockert werden.
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- C. “Kompensationsokulare.
- Die eigenartige Konstruktionsform aller Mikroskopobjektive von beträchtlicher numerischer Äpertur (mit nicht achromatischer Frontlinse) bringt es mit sich, daß sie stets einen gewissen Farbenfehler für die außerachsialen Teile des Sehfeldes behalten (chromatische Differenz der Vergrößerung, vergl. DIPPEL, Das Mikroskop, 2. Äufl., 1, 225 — 227, Braunschweig, 1882; CZÄPSKI, Theorie der optischen Instrumente, 2. Äufl., 182, 368, Leipzig 1904!) Die verschiedenfarbigen Elementarbilder jedes Objekts, aus denen das definitive Bild zusammengesetzt ist, werden verschieden groß, das blaue größer als das rote. Entwirft man mit solchen Objektiven ein Bild ohne Okular, oder betrachtet man das Bild mit einem der gewöhnlichen Okulare, so bemerkt man Farbensäume, die nach dem Rande des Sehfeldes zu wachsen.
- Äuch die apochromatischen Objektive haben diese Eigenschaft, und zwar ist sie hier absichtlich auch den schwächeren Systemen in annähernd gleichem Grade erteilt worden, wie sie bei den stärkeren Systemen auftritt, weil hierdurch ein Mittel geboten war, durch geeignete Okulare den Fehler fast vollständig zu beseitigen. Zu diesem Zwecke sind die Okulare so konstruiert worden, daß sie ihrerseits den entgegengesetzten Fehler in gleichem Betrage haben, nämlich daß sie für Rot stärker vergrößern als für Blau. Durch den Gebrauch dieser Okulare wird daher der Fehler der Objektive kompensiert. Das Bild des Objekts erscheint dann gleichmäßig farbenrein bis zum Rande des das Sehfeld begrenzenden Diaphragmas im Okulare. Das Bild des Dia* phragmenrandes selbst muß einen rötlichen oder gelblichen Saum zeigen.
- Die Fassungen der Arbeits*Okulare (4—18 in Fig. 5) sind in der Ärt reguliert, daß beim Wechseln des Okulars lediglich eine Änderung der Feineinstellung erforderlich wird.
- OkularNr. 2 4 6 8 12 18
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- Die Klassifikation der Okulare ist nach dem von ÄBBE aufgestellten Prinzip durchgeführt, daß die Zahl, die angibt, wievielmal ein Okular bei der vor-geschriebenen Tubuslänge die Eigenvergrößerung der Objektive erhöht, auch das richtige Maß für die Okularvergrößerung und zugleich die Ziffer für eine rationelle Numerierung ist. In dieser Ärt ist die Reihe der Kompensationsokulare auf die Okularvergrößerungen 2, 4, 6, 8, 12, 18 abgeglichen worden, und diese Zahlen dienen zugleich für die Numerierung der Okulare.
- Die angegebenen Okularvergrößerungen gelten jedoch nur für die stärkeren Objektive. Denn die Okularvergrößerung ist nach ÄBBE gleich dem Quotienten aus der optischen Tubuslänge A und der Brennweite f2 des Okulars. Die optische Tubuslänge wiederum ist der Äbstand des oberen Brennpunktes des Objektives vom unteren Brennpunkte des Okulars. Dieser Äbstand wird aber bei starken Objektivsystemen im allgemeinen größer als bei schwachen, wenn die Länge der Objektivfassungen so abgeglichen wird, daß das Wechseln der Objektive keine erhebliche Änderung der Einstellung herbeiführt. Deshalb ist auch der Wert der Okularvergrößerung desselben Okulars bei verschiedenen Objektiven innerhalb gewisser Grenzen verschieden.
- Das unter der Bezeichnung Sucherokular eingeführte, ungewöhnlich schwache Okular 2 dehnt die Reihe der mit jedem einzelnen Objektive zu durchlaufenden Vergrößerungen auch nach unten hin möglichst weit aus, damit das vorläufige Durchmustern der Präparate und das Äufsuchen bestimmter Stellen in ihnen mit den stärkeren Objektiven, insbesondere mit den Immersionssystemen erleichtert wird.
- Die übrigen Okulare, welche als Arbeitsokulare dienen, gestatten auch bei Änwendung der höchsten Nummern noch ein sehr bequemes Ärbeiten. Der Äugenpunkt (Äustrittspupille) liegt bei allen ausreichend hoch über der obersten Linsenfläche, und der Linsendurchmesser ist genügend groß, so daß Unbequemlichkeiten, die häufig dem Gebrauch der Okulare von kurzer Brennweite anhaften, nicht vorhanden sind.
- Die nebenstehende Tabelle enthält das Verzeichnis der normalen Kompensationsokulare.
- Bei Bestellung von Okularen für Stative aus anderen Werkstätten ist eine ge* naue Angabe des inneren Tubusdurchmessers durch Siegellackabdruck erforderlich; besser noch ist es, den betreffenden Tubus einzusenden.
- Bei größeren Abweichungen im Durchmesser bleibt Sonder-Berechnung Vorbehalten.
- Die Tabelle der Vergrößerungen der Äpochromate mit den Kompensationsokularen befindet sich auf Seite 24, die der stärkeren Ächromate mit den Kompensationsokularen auf Seite 26.
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- Verzeichnis der Kompensationsokulare.
- Sucher- okular Ärbeitsokulare
- Bezeichnung 2 4 6 8 12 18
- Äquivalent-Brennweite in mm 70 39 33 21 15 10
- Preis in Mark 20.— 20.- 20.— 30.— 30.— 25.—
- Telegrammwort Miagaran Miagasen Micropylos Miagogue Miagola Miagolai
- Zur Aufbewahrung von Objektiven und Okularen außerhalb der Mikroskopschränke liefern wir verschließbare Mahagonikästchen (Fig. 6) in verschiedener Größe zum Preise von Ji 18.— bis Jli 40.—.
- Fig. 6.
- Mahagonikästchen für 6 Objektive und 9 Okulare Nr. 12.1490.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.1400 Mahagonikästchen für 6 Objektive und 9 Okulare 18.- Miargyrite
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- D. Achromat-Objektive.
- Unter Benutzung der durch das hiesige Glaswerk zur Verfügung gestellten Glasarten sind die meisten der von uns geführten Systeme bereits vor vielen Jahren neu konstruiert worden; die stärkeren Trockensysteme haben dabei einzelne Fluoritlinsen erhalten. Es war dadurch möglich, auch bei diesen Objektiven eine vollkommenere Korrektion der sphärischen und chromatischen Äberrationen herbeizuführen und damit eine größere Schärfe und Klarheit des Bildes als vorher zu erzielen. Inzwischen haben auch die schwächeren Systeme teilweise Konstruktionsänderungen erfahren, die sich hauptsächlich in einer Verbesserung der Bildqualität außerhalb der Ächse bemerkbar machen.
- Fig. 7.
- Objektiv a0,
- verbunden mit dem Tubus. (Va natürl. Größe.)
- Fig. 8.
- Objektiv a*.
- Durch Drehen des Ringes RR kann das obere Linsenpaar (L2) in die gestrichelt angedeutete Lage (La') gehoben werden.
- (Natürl. Größe.)
- Ferner haben wir eine neue Ölimmersion 1/12" konstruiert und diese durch Verwendung von Flußspatlinsen in chromatischer Beziehung so verbessert, daß dieses System eine Mittelstellung zwischen den Ächromaten und den Äpochromaten einnimmt. Für die numerische Äpertur des neuen Systemes garantieren wir einen Mindestbetrag von 1.30.
- Daneben liefern wir das alte Immersionssystem 1/12" mit etwas verminderter Äpertur (1.25 statt 1.30) weiter. Hinsichtlich des Korrektionszustandes weist das System, wie ausdrücklich bemerkt sei, die gleiche Vollkommenheit wie das frühere mit höherer Äpertur auf. Es stellt somit ein billigeres Immersionssystem in guter Äusführung für den täglichen Gebrauch dar.
- Bei den Trockensystemen von höherer numerischer Äpertur als 0.65 (also von DD an aufwärts) wirkt die Verbesserung des Korrektionszustandes aber auch dahin, daß diese Systeme in hohem Grade empfindlich gegen Änderungen in der Deckglasdicke und der Tubuslänge sind. Bei ihrem Gebrauche muß deshalb auf die Einhaltung der von uns vorgeschriebenen Werte für die Deckglasdicke und die mechanische Tubuslänge auf das
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- sorgfältigste geachtet werden. Damit die Einhaltung der richtigen Deckglasdicke nicht zu sehr durch das Äussuchen der Deckgläser erschwert wird, empfehlen wir, diese Objektive mit Korrektionsfassung zu wählen (S. 10 und 22).
- Unsere schwächsten Objektive, nämlich: a0, a1} a2, a8, sind einfache achromatische Linsen. Bei a0 ist die Fassung so eingerichtet, daß trotz der langen Brennweite der Tubus des Mikroskops beim Beobachten mit diesem Systeme in seiner gewöhnlichen Höhe bleibt. Es ist zu diesem Zwecke das Gewinde so angebracht, daß die Linse beim Änschrauben in den Tubus kommt (Fig. 7), weshalb dieses System nicht mit einer Objektivwechselvorrichtung, dem Vertikalilluminator oder ähnlichen Vorrichtungen zu benutzen ist. ax ist dasselbe Objektiv wie a0, nur in einer solchen Fassung, daß die Linsen außerhalb des Tubus liegen. Infolgedessen ist die optische Tubuslänge eine andere, und es ergeben sich höhere Gesamtvergrößerungen beim Gebrauch mit den Okularen als bei Objektiv a0.
- Das Objektiv a* (Fig. 8) besteht aus zwei achromatischen Linsen in einer besonderen Kombination. Durch einen drehbaren Ring RR können beide Linsen, ähnlich wie bei den Systemen mit Korrektionsfassung, einander genähert oder voneinander entfernt werden, wodurch bei Kombination mit einem Okular die Gesamtvergrößerung so stark geändert werden kann, daß sie bei Einstellung des Index auf den Teilstrich 10 ungefähr doppelt so groß ist als bei Einstellung auf den Teilstrich 0.
- Im Jahre 1890 haben wir die Wasserimmersion D* konstruiert. Sie soll die Untersuchung lebender und in Wasserkammern befindlicher Objekte bei mittlerer (200- bis 500facher) Vergrößerung erleichtern; ihr großer freier Objektabstand gestattet, den Bewegungen solcher Objekte nach oben und unten innerhalb eines verhältnismäßig großen Spielraums mit dem Objektiv zu folgen.
- Das System kann mit oder ohne Deckglas benutzt werden und gibt mit Süßwasser ebenso gute Bilder wie mit Seewasser.
- Für die Untersuchung von Flüssigkeiten mittels der Einrichtung zur Sichtbarmachung ultramikroskopischer Teilchen ist D* wegen seines großen freien Objektabstandes besonders geeignet (Druckschrift „Mikro 229“, 3. Äusg., S. 8).
- Ähnlichen Zwecken [wie das Objektiv D* dient die 1898 unter dem Namen Planktonsucher eingeführte Wasserimmersion PI. Dieses Objektiv gibt infolge seiner langen Brennweite nur schwache Vergrößerungen und besitzt bei einer numerischen Äpertur von 0.11 den sehr großen freien Objektabstand von ca. 36 mm und eine beträchtliche Sehtiefe. Die benutzten Glassorten, die vollkommen wasserbeständig sind, ermöglichten eine fast apochromatische Strahlenvereinigung.
- Um die Benutzung dieses Objektivs zu erleichtern, liefern wir dazu ein besonderes Glasgefäß Nr. 12.8720 (runde Glasscheibe mit hohem, aufgekittetem Glaszylinder), das auch für das Objektivpaar (pi) (S. 23) zu benutzen ist.
- Nr.
- Mark Telegr.-Wort
- 12.8720 Glasgefäß
- 3.50 Miagolammo
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- Verzeichnis der Achromate.
- Äqui- Nu- In Verbindung mit HUYGENSschem J
- Bezeichnung valent- me- Okular 2 Preis Telegramm-
- Brenn- rische bei 160mmTubuslänge wort
- , weite Äper- Freier Objektives I
- tur Objekt- Sehfeld,
- abstand Durchmesser
- in mm in mm in mm i Mark
- a0 45 — 32 14 12.— Miagolando
- ai 45 — 61 10 12.— Miagolano
- a2 37 — 43 7.5 12.- Miagolante
- a3 28 — 27 5.2 12.— Miagolare
- a* 43-29 — 10 — 42 9 — 20 40.- Miagolasse
- aa 26 0.17 14 4 27.— ii Miagolassi
- A 15 0.20 9 2 20.— Miagolasti
- AA 17 0.30 7.5 2.5 30.- Miagolata
- Trocken- B 12 0.35 3 1.5 30.- Miagolato
- Systeme C 7 0.40 1.8 0.9 30.- Miagolava
- D 4.2 0.65 0.6 0.5 35.— Miagolerai
- DD+) 4.3 0.85 0.4 0.5 50.- Miagolerei
- Dpt) mit Korrek-tionsfassung 70.— Miagolero
- E+) 2.8 0.90 0.25 0.35 60.— Miagoli
- mit Korrek-tionsfassung 80.— Miagoliamo
- Ft) 1.8 0.90 0.17 0.23 75.— Miagoliate
- ! I ! mit Korrektionsfassung 95.- Miagolino
- j PI 25 0.11 36 4 20.— Miagolio
- Wasser- D* 4.4 0.75 1.5 0.55 75.- Miagolo
- immer- J 1.8 1.18 0.2 0.23 110.— Miais
- sionen j mit Korrek-tionsfassung 130.— Miaja
- Homogene U’ 12 1.8 1.25 0.15 0.25 100.— Mialet
- Immer-
- sionen —' Fit) 12 ’ 1.8 1.30 0.13 0.22 140.— Mialgia
- Wegen der Äusdrücke „freier Objektabstand“ und „objektives Sehfeld“ vergl. S. 14 und 16!
- Betreffs der zu den Systemen homogener Immersion gehörenden Immersionsflüssigkeit vergl. S. 111
- f) Diese Systeme sind Fluoritsysteme.
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- * Objektivpaare für die binokularen Mikroskope.
- Für die binokularen Mikroskope werden die Systeme PI (Wasserimmersion), a8, a2, a0 und ein noch schwächeres von 55 mm Brennweite in besonderer Fassung, paarweise au! Schlitten montiert, geliefert.
- Wir bezeichnen diese Objektivpaare mit (55), (an),
- Bezeichnung j (D (ao) © © ®
- Preis in Mark 45.— 45.— 45.- 45.- 55.—
- Telegrammwort | Mialham Mialhar Mialharia Mialmas Miami
- Dem Objektivpaare (ao) werden geeignete Äufsteckblenden beigegeben, die zu benutzen sind, wenn das Bild bis zum Rande ganz gleichmäßig scharf sein soll.
- Wegen Benutzung des Objektivpaares (Pl) uergl. S. 21!
- Tabelle über Vergrößerung, freien Objektabstand und objektives Sehfeld dieser Objektive in Verbindung mit den Okularpaaren an den binokularen Mikroskopen s. S. 26!
- E. HUYGENSsche und orthoskopische Okulare.
- Für den Gebrauch mit den achromatischen Objektiven liefern wir HUYGENSsche Okulare in verschiedenen Stärken. Die Brennweiten dieser Okulare sind so abgestuft, daß sich bei 160 mm wirklicher Tubuslänge die Okular-Vergrößerungen 3-, 4-, 5.5-, 7- und 9 fach ergeben, wenn stärkere Objektive benutzt werden.
- Wir bemerken ausdrücklich, daß diese Okulare nur für den Gebrauch mit den achromatischen Objektiven bestimmt sind.
- Was den Gebrauch der Achromat'Objektive mit den Kompensation* okularen betrifft, so ist darauf hinzuweisen, daß sich nur die Objektive von größerer numerischer Äpertur als 0.65, also von System DD an, hierzu eignen.
- Für stärkere Okularvergrößerungen werden ferner zwei orthoskopische Okulare Nr. 6 und Nr. 7 mit besonders großem Sehfelde, deren Äugenpunkt wie bei den Kompensationsokularen in bequemer Höhe über der Äugenlinse liegt, geliefert.
- Wegen der Okulare für besondere Zwecke s. S. 85—87 und 101—1031
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- Verzeichnis der Huygens sehen und orthoskopischen Okulare
- a) für monokulare Mikroskope.
- Bezeichnung 1 2 3 4 5 6 7
- Äquivalent-Brennweite in mm 50 40 30 25 20 ! 15 9
- Okular- Vergrößerung ca* 3 4 5.5 7 9 | 12 20
- Preis in Mark 6.— 6.- 6.— 6.— 6.— 25.- 25.-
- Telegrammwort Miamia Miamos Mianabug Mianada Miando Mianmai Miaou
- b) für binokulare Mikroskope.
- Bezeichnung Okularpaar
- 1 2 3 4 5 6 7
- Preis in Mark 12.- 12.— 12.— 12.- 12.- 50.— 50.-
- Telegrammwort Miapia Miapiulo Miaras Miaremos Miares Miaretis Miargyrit
- F. Vergrößerungstabellen.
- Tabelle der Vergrößerungen der Äpochromate mit den Kompensationsokularen, für 160 mm Tubuslänge und 250 mm Bildweite berechnet.
- Brennweite des Objektivs in mm Sucher- okular 1 Ärbeitsokulare
- 2 4 6 8 12 18
- 16 31 62 94 125 187 281
- 8 62 125 187 250 375 562
- 4 125 250 375 500 750 1125
- 3 167 333 500 667 1000 1500
- 2.5 200 400 600 800 1200 1800
- 2 250 500 750 1000 1500 2250
- 1.5 333 667 1000 1334 2000 3000
- Bei Benutzung von Revolvern oder Schlittenwechslern ist bei der Einstellung der mechanischen Tubuslänge mit dem Ausziehtubus zu beachten, daß die Hohe der Revolver: 15 mm, die der Schlittenwechsler: 22 mm beträgt (vergl. S. 49!).
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- Tabelle der Vergrößerungen der Ächromate mit den HUYGENS sehen und orthoskopischen Okularen, für 160 mm Tubuslänge und 250 mm Bildweite berechnet.
- Objek- HUYGENSsche Okulare Orthoskopische Okulare
- tive 1 2 3 4 5 6 7
- ao 4,5 7 11 14 18 23 38
- al 7 10 16 20 28 35 57
- a. 11 15 23 28 37 47 75
- a3 20 26 38 47 55 68 110
- a* 3—8 5—12 8—18 10 — 22 15 — 31 20—40 32 — 63
- aa 24 31 46 57 75 95 150
- A 42 54 79 97 130 165 260
- AA 39 50 73 90 120 150 240
- B 58 74 110 130 180 225 360
- C 100 125 180 225 300 370 590
- D 175 220 330 385 550 680 1100
- DD 170 210 315 365 530 650 1050
- E 275 345 505 620 830 1030 1650
- F 410 510 735 900 1260 1540 2500
- PI 26 33 48 60 80 100 160
- D* 170 210 315 365 530 650 1050
- J 410 515 750 920 1280 1570 2540
- 1" 12 410 515 750 920 1280 1570 2540
- Bei Benutzung von Revolvern oder Schlittenwechslern Ist bei der Einstellung der mechanischen Tubuslänge mit dem Ausziehtubus zu beachten, daß die Höhe der Revolver: 15 mm, die der Schlittenwechsler: 22 mm beträgt (vergl. S. 49!).
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- Tabelle der Vergrößerungen der stärkeren Ächromate mit den Kompensationsokularen.
- Kompensationsokulare
- ' 2 4 6 8 12 18
- DD 110 220 330 440 660 990
- E 180 360 540 720 1080 1620
- i F | 260 520 780 1040 1560 2340
- J j 260 520 780 1040 1560 2340
- 1" 12 260 520 780 1040 1560 2340
- Tabelle über Vergrößerung, freien Objektabstand und objektives Sehfeld der Objektiv- und Okularpaare für die binokularen Mikroskope.
- Objektivpaare
- <§> ao) s>
- Freier Objektabstand in mm 70 54 40 ohne j mit Blenden ! Blenden 40 30 35
- Okular- paar Ver- größe- rung Objekt. Sehfeld, Durchm. in mm Ver- größe- rung Objekt. Sehfeld, Durchm. in mm Ver- größe- rung Objekt. Sehfeld, Durchm. in mm Ver- größe- rung Objekt. Sehfeld, Durchm. in mm Ver- größe- rung Objekt. Sehfeld, Durchm. in mm
- 1 8 13 14 7.5 20 5 31 3.3 37 3
- 2 9 13 15 7.5 23 5 35 3.3 42 3
- 3 13 10.5 22 6.5 32 4.2 50 2.7 60 2.5
- 4 16 8.5 27 4.8 40 3.3 61 2.2 73 2
- 5 23 6.2 39 3.6 57 2.5 88 1.6 105 1.4
- 6 26 7.1 46 4.1 67 2.7 103 1.8 121 1.6
- 7 44 4.1 77 2.4 112 1.6 172 1.1 200 1
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- II. Stative.
- A. Beleuchtung des Objekts.
- I. Beleuchtung im durchfallenden Lichte,
- a) Stative I—IV.
- Die mikroskopische Beobachtung erfordert in den meisten Fällen die Beleuchtung s des Präparates mit durchfallendem Lichte und dabei die Möglichkeit einer weitgehenden Abstufung der einfallenden Strahlenbüschel sowohl hinsichtlich ihrer Winkelöffnung als auch ihrer Richtung. Diesen Zwecken dient in vollkommener Weise der von unserer Werkstätte im Jahre 1872 zuerst eingeführte ABBEsche
- Fig. 9. (Natürl. Größe.)
- a: AßBEscher Beleuchtungsapparat mit zweilinsigem Kondensor Nr. 11.4120; r: Schraube zum Festklemmen der Kondensoren in der Schiebhülse; p: Knopf der Irisblende Nr. 12.0130; b: dreillnsiger Kondensor Nr. 11.4130; c: Zylinderblende Nr. 11.4100.
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- Beleuchtungsapparat (E. ÄBBE in M. Schultzes Ärchiv für mikr. Anat., 9, 469—480, 1873 und Gesammelte Äbhandl. 1, 101 —112, Jena, 1904). Sein Gebrauch ist in den letzten Jahrzehnten so allgemein geworden, und er ist so sehr als ein fast unentbehrliches Hilfsmittel für alle feineren mikroskopischen Untersuchungen anerkannt, daß er mit Recht einen wesentlichen Bestandteil aller größeren Stative für wissenschaftliche Arbeiten bildet.
- Näheres über die Konstruktion und den Gebrauch dieses Apparates findet sich in der ausführlichen Gebrauchsanweisung (Druckschrift „Mikro 15“), die wir jedem Stativ, welches mit dem ABBEschen Beleuchtungsapparat ausgerüstet ist, beigeben.
- Die verschiedenen Linsensysteme, sog. Kondensoren, die mit dem Abbe-schen Beleuchtungsapparat verwendet werden können, sind so gefaßt, daß sie sich bequem in die Schiebhülse des Apparates einstecken und dort mit der Schraube r (Fig. 9) festklemmen lassen. Die lichte Weite dieser Schiebhülse ist 36.8 mm. Der Apparat wird seit 1886 mit einer Irisblende versehen, welche die Möglichkeit einer allmählichen Abstufung der Kondensoröffnung bietet. Beigegeben wird stets eine blau getönte Mattscheibe zum Einlegen in den Diaphragmenträger.
- Wir geben den ABBEschen Beleuchtungsapparat nicht für sich ab, sondern liefern ihn nur in Verbindung mit einem der Stative I, III und IV. Die Anpassung an diese Stative muß, wenn sie zunächst ohne Beleuchtungsapparat bezogen worden sind, in unserer Werkstätte ausgeführt werden. Bei den Stativen III und IV ist die spätere Ergänzung des zunächst nur teilweise bezogenen Beleuchtungsapparates ohne Einsendung der Stative möglich.
- Zur Ergänzung nachzubeziehen sind bei den Mikroskopstativen III und IV, wenn sie mit unvollständigem Beleuchtungsapparate bezogen wurden:
- Nr. 12.0120. Diaphragmenträger (Fig. 25, B; S. 55).
- Nr. 12.0130. Irisblende für den Diaphragmenträger.
- Die verschiedenen Blenden, Kondensoren usw., welche mit dem ÄBBEschen Beleuchtungsapparate zu benutzen sind, geben wir gesondert ab. Es sind folgende:
- Nr. 11.4100. Zylinderblende (Fig. 9C), Schiebrohr mit drei Einsatzblenden (Blendenöffnungen von 1 mm, 3 mm und 6 mm Durchmesser).
- Nr. 11.4105. *Iriszylinderblende. Zur allmählichen Abstufung der Beleuchtung bei der Beobachtung ohne Kondensor dienen die Iriszylinderblenden. Bei ihnen berühren die kuppelförmig gewölbten Lamellen fast die Unterseite des Objektträgers, wenn die Blende zugezogen wird.
- Zylinderblende Nr. 11.4100 und Iriszylinderblende Nr. 11.4105 lassen sich auch in der Schiebhülse des Stativs V verwenden.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.0120 Diaphragmenträger 20.— Miasmal
- 12.0130 Irisblende für den Diaphragmenträger .... 10.— Miasmas
- 11.4100 Zylinderblende mit drei Einsatzblenden . . . 4.— Miaria
- 11.4105 Iriszylinderblende 14.— Miariais
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- Nr. 11.4120. Zweilinsiger Kondensor in Schiebrohr (Fig. 9a), num. Äp. 1.2, Äquivalentbrennweite ca. 10 mm.
- Nr. 11.4130. Dreilinsiger Kondensor in Schiebrohr (Fig. 9b), num. Äp. 1.4, Äquivalentbrennweite ca. 8 mm.
- Nr. 11.4140. *Aplanatischer Kondensor in Schiebrohr, num. Äp. 1.4, Äquivalentbrennweite ca. 10 mm.
- Diese Kondensoren sind so gefaßt, daß beim zweilinsigen Kondensor die Frontlinse, bei den anderen die Duplexfront abgeschraubt werden kann. Die zweite bzw. dritte Linse stellt dann für sich ein Beleuchtungssystem von langer Brennweite und kleiner Äpertur für Beobachtungen mit schwächer vergrößernden Objektiven dar.
- Sollen die Kondensoren bei Objektiven mit hoher Äpertur voll ausgenutzt werden, so ist Immersionsflüssigkeit zwischen Kondensor und Objektträger anzuwenden.
- *Ausklappbare Kondensoren mit Iriszylinderblende (Fig. 10); Nr. 11.4125:
- zweilinsig; Nr. 11.4135: dreilinsig.
- Fig. 10.
- Ausklappbarer Kondensor mit Iriszylinderblende
- (aus der Schiebhülse herausgezogen).
- (3/4 natürl. Größe.)
- Diese Form des Kondensors wurde von uns im Jahre 1894 eingeführt (Z.-S. f. wiss. Mikrosk. 11, 433—440, 1894). Der Äpparat bietet den Vorteil, daß in ihm Kondensor und Iriszylinderblende vereinigt sind. Ein eigenartiger Mechanismus gestattet, das Kondensorsystem aus der Fassung der Iriszylinderblende herauszuklappen und beiseite zu schlagen, so daß man rasch von der Beleuchtung durch Spiegel und Kondensor zu der mit Spiegel allein übergehen kann.
- Nr. Kondensoren in Schiebrohr Mark Telegr.-Wort
- 11.4120 zweilinsig, num. Äp. 1.2 20.— Miaron
- 11.4130 dreilinsig, num. Äp. 1.4 25.- Miascite
- 11.4140 aplanatisch, num. Äp. 1.4 Ausklappbare Kondensoren mit Iriszylinderblende 60.— Micropus
- 11.4125 zweilinsig, num. Äp. 1.2 45.— Miase
- 11.4135 dreilinsig, num. Äp. 1.4 50.- Miaseis
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- Wegen Einzelheiten der Konstruktion verweisen wir auf die Gebrauchsanweisung für den ABBEschen Beleuchtungsapparat, Druckschrift „Mikro 15“.
- Beim Äuswechseln des ausklappbaren Kondensors gegen einen anderen z. B. beim Übergang zur Dunkelfeldbeleuchtung mit dem Paraboloidkondensor muß der ganze Körper in Fig. 10 aus der Kondensor schiebhülse herausgezogen werden.
- Nr. 11.4220. * Zentrierbarer, achromatischer Kondensor (Fig. 11), num. Äp. 1.0, Äquivalentbrennweite ca. 14 mm.
- Die Einengung der Beleuchtungsbüschel geschieht bei diesem Kondensor durch eine zwischen den Linsen angebrachte Irisblende; es ist also bei der Benutzung die Irisblende des Beleuchtungsapparates ganz zu öffnen.
- Ist die Irisblende des Kondensors weit geöffnet, so ist es zweckmäßig, zwischen den Kondensor und den Objektträger Immersionsflüssigkeit zu bringen.
- 17
- Fig. 11.
- Zentrierbarer,
- achromatischer Kondensor Nr. 11.4220.
- (Natürl. Größe.)
- 20
- Fig. 12.
- Objektiv in der Zentriervorrichtung für Mikroskopobjektive Nr. 11.4241. (Natürl. Größe.)
- Nr. 11.4241. * Zentriervorrichtung für Mikroskopobjektive, die als
- Kondensoren dienen sollen (Fig. 12).
- In manchen Fällen ist es wünschenswert, statt der schon genannten Kondensoren, Mikroskopobjektive als Beleuchtungssysteme zu verwenden. Wir liefern zu diesem Zwecke ein mit Zentriervorrichtung versehenes Schiebrohr, das ein Änschrauben jener Systeme gestattet und in die Schiebhülse des Beleuchtungsapparates eingesteckt werden kann.
- Nr. 11.4250. Quarzkondensor num. Ap. 1.3. Der Kondensor dient zur Beleuchtung mikroskopischer Objekte mit ultraviolettem Lichte.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 11.4220 Zentrierbarer, achromatischer Kondensor num. Äp. 1.0, im Behälter 75.- Miasen
- 11.4241 Zentriervorrichtung für Mikroskop 'Objektive, die als Kondensoren verwendet werden sollen . 12.— Miaskite
- 11.4250 Quarzkondensor num. Äp. 1.3 mit auswechselbarem Oberteil für 0.8 num. Äp 70.- Miasm
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- Der Zweck dieser Beleuchtung kann die Untersuchung von Lumineszenzerscheinungen mikroskopischer Objekte sein (Lumineszenzmikroskop; Näheres darüber auf Anfrage!). Sie ist aber auch zur mikrophotographischen Aufnahme der Objekte mit ultraviolettem Lichte erforderlich (Druckschrift „Mikro 170“).
- Der Quarzkondensor wird mit zwei auswechselbaren Oberteilen geliefert. Mit dem einen, zweilinsigen, besitzt er die numerische Äpertur 1.3, mit dem anderen, einlinsigen, die numerische Äpertur 0.8, ohne Oberteil aber die von 0.3. Die Kondensorfassung ist so eingerichtet, daß sie in die Zentriervorrichtung Nr. 11.4241 (Fig. 12) eingeschoben werden kann. Eine zentrisch befestigte Irisblende ist mit der Fassung verbunden.
- Die Objekte müssen auf Objektträgern aus Bergkristall (Nr. 12.8900, S. 105) liegen, deren Dicke ca. 0.5 mm beträgt. Äuch Objektträger aus U.V.-Glas sind unter Umständen verwendbar.
- Bei Nachbestellung der oben genannten Teile ist ein vorhandener in der Höhe passender Kondensor oder die Zylinderblende einzusenden.
- b) Stativ V.
- Die Stative V werden nicht mit dem vollen ÄBBEschen Beleuchtungsapparate, sondern mit vereinfachten Beleuchtungsapparaten ausgerüstet. Für sie liefern wir daher besondere Kondensor- und Blendeneinrichtungen, welche in die an der Unterseite des Tisches befestigte Schiebhülse eingeführt werden können. Die Schiebhülse hat innen die normale Weite von 36.8 mm. In diese Schiebhülse passen auch die Zylinderblende Nr. 11.4100 und die Iriszylinderblende Nr. 11.4105 (S. 28).
- Nr. 11.4310. * Vereinfachter Beleuchtungsapparat, bestehend aus einem Kondensorsystem von der numerischen Äpertur 1.0 im Schiebrohr und] zentrisch am Kondensor befestigter Irisblende. Das Kondensorsystem selbst ist dasselbe wie das des Apparates Nr. 11.4410.
- Än der Irisblende des Apparates Nr. 11.4310 kann der Polarisator II Nr. 12.7802 (S. 94) befestigt werden.
- Nr. 11.4320. *Vereinfachter Beleuchtungsapparat, bestehend aus einem Kondensorsystem von der numerischen Äpertur 1.2 im Schiebrohr und zentrisch am Schiebrohr befestigter Irisblende.
- Nr. Mark Tclcgr.-Wort
- 11.4310 Vereinfachter Beleuchtungsapparat mit Kondensor num. Äp. 1.0, für Stativ V 24.- Miasmata
- 11.4320 Vereinfachter Beleuchtungsapparat mit Kondensor num. Ap. 1.2, für Stativ V . 30.— Miasmatico
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- Als Einzelteil kann noch bezogen werden:
- Nr. 12.0310. Kondensorschiebhülse von 36.8 mm lichter Weite. Zu den Stativen VA (S. 61) kann die Kondensorschiebhülse nachbezogen werden, wenn die Beleuchtungssysteme Nr. 11.4310, Nr. 11.4320 oder der Paraboloid-Kondensor Nr. 11.4510 benutzt werden sollen.
- c) Stativ VI.
- Auch das Stativ VI kann nicht mit dem vollständigen ABBEschen Beleuchtungsapparate versehen werden. Es besitzt ähnlich wie Stativ V an der Unterseite des Objekttisches eine Schiebhülse. Diese hat aber nur einen Durchmesser von 20 mm. Passend für diese Schiebhülse liefern wir:
- Nr. 11.4400. Zylinderblende mit drei Einsatzblenden.
- Nr. 11.4405. * Iriszylinderblende.
- Nr. 11.4410. * Vereinfachten Beleuchtungsapparat mit zweilinsigem Beleuchtungssystem, num. Ap. 1.0, Brennweite ca. 7 mm, und zentrisch befestigter Irisblende. Das Kondensorsystem ist das gleiche wie das von Nr. 11.4310.
- Bei Nachbestellung von Nr. 11.4405 oder Nr. 11.4410 ist die zu dem Stative gehörende Zylinderblende einzusenden.
- Eine Polarisationseinrichtung ist für Stativ VI nicht vorgesehen, weil das Stativ nicht mit drehbarem Tisch ausgestattet werden kann.
- II. Dunkelfeldbeleuchtung.
- Als im Jahre 1903 SIEDENTOPF und ZSIGMONDY mit ihren ultramikroskopischen Beobachtungen an die Öffentlichkeit traten, gaben sie damit den Anstoß dazu, die Aufmerksamkeit wieder einmal auf die nahezu in Vergessenheit geratenen Methoden der Dunkelfeldbeleuchtung zu richten. Mit den besseren Hilfsmitteln der modernen Technik gelang es, die alten Methoden zu verbessern und sie so auszugestalten, daß sich die wissenschaftliche Forschung ihrer nunmehr mit Erfolg bedienen konnte. Die in neuerer Zeit in der Literatur niedergelegten Forschungsresultate lassen erkennen, daß jetzt die Beobachtung mikroskopischer Objekte bei Dunkelfeldbeleuchtung der Beobachtung im durchfallenden Lichte (Hellfeldbeleuchtung) gleichwertig an die Seite tritt. Ja darüber hinaus gestatten die verbesserten Einrichtungen für Dunkelfeldbeleuchtung, auch Objekte zu beobachten, welche bereits dem ultramikroskopischen Gebiete angehören. Es ist aber weder nötig noch zweckmäßig, für die Beobachtung mikroskopischer Objekte im Dunkelfelde jene bestkorrigierten Kondensorsysteme zu benutzen, welche
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.0310 Kondensorschiebhülse von 36.8 mm Weite für Stativ VA 1.50 Miasmatisch
- 11.4400 Zylinderblende mit drei Einsatzblenden für Stativ VI 2.- Miasmatisi
- 11.4405 Iriszylinderblende für Stativ VI 8.- Miasmatous
- 11.4410 Vereinfachter Beleuchtungsapparat für Stativ VI 22.— Miasme
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- speziell für die Untersuchung feinster Kolloidteilchen konstruiert sind und bei ihrer Handhabung einer besonders peinlichen Beachtung der gegebenen Gebrauchsvorschriften bedürfen. Dies wird beim Arbeiten oft lästig empfunden; eine Abweichung davon kann aber die Beobachtung ganz illusorisch machen.
- Die Dunkelfeldbeleuchtung ist mit Vorteil zu verwenden, sobald es sich darum handelt, Teilchen sichtbar zu machen, welche entweder in allen drei Dimensionen merklich kleiner als etwa 1 ^ sind, wie z. B. kleinste Kokken und Teilchen kolloider Lösungen und des Serums, oder welche wenigstens nach zwei Dimensionen hin kleiner als 1 ^ sind. Hierhin gehören Fasern, feine Krystall-nadeln, Risse, Kanten, Stäbchen, Bakterien und ähnliches. Die Dunkelfeldbeleuchtung macht diese Teilchen ohne weiteres leicht sichtbar, während ihre Beobachtung im durchfallenden Lichte schwierig oder erst nach Anwendung gewisser Kunstgriffe (z. B. des Färbens oder Beizens bei Bakterien) möglich ist. Ferner eignen sich für die Beobachtung bei Dunkelfeldbeleuchtung flächenhafte Objekte mit regelmäßiger Struktur wie Diatomeen und inhomogene Objekte, deren Dicke die Sehtiefe des Objektivs nicht überschreitet, und deren Struktur auf Differenzen im Brechungsindex und nicht etwa auf Färbung beruht.
- Bei Dunkelfeldbeleuchtung strengt ferner das Beobachten weit weniger an als bei der oftmals grellen Hellfeldbeleuchtung, so daß das Auge nicht so schnell ermüdet. Auch fehlen im Dunkelfelde entoptische Erscheinungen, so daß man ohne Bedenken hohe Okularvergrößerungen benutzen kann.
- Natürlich kann die Beobachtung bei Dunkelfeldbeleuchtung die bei Hellfeldbeleuchtung nicht unter allen Umständen einfach ersetzen; wohl aber ist sie dazu berufen, die Beobachtung im durchfallenden Lichte zweckmäßig zu ergänzen.
- Die Beleuchtung der Objekte hat bei Dunkelfeldbeleuchtung, von schwachen Vergrößerungen abgesehen, mit künstlichem Lichte zu erfolgen. Besonders eignen sich hierzu die Mikro-Nernstlampe Nr. 13.9120 (S. 108), sowie die Mikro-Bogenlampe Nr. 13.9160 (S. 109). Die im folgenden aufgeführten Gebrauchsanweisungen geben über die Benutzung etwaiger weiterer Lichtquellen Auskunft.
- Für Dunkelfeldbeleuchtung werden die nachstehenden Einrichtungen geliefert. Winke für die Auswahl einer passenden Einrichtung für Ultramikroskopie enthält die Druckschrift „Mikro 308“.
- Nr. 11.4500. Zentralblende für den Immersionskondensor num. Ap. 1.4.
- Sie wird in den Diaphragmenträger unter die geöffnete Irisblende des ABBEschen Beleuchtungsapparates gelegt. Die Objektträger sind auf den Mikroskoptisch zu legen und blasenfrei mit Wasser oder Cedernöl mit dem Kondensor zu verbinden. Für alle Trockensysteme entsteht dann durch Totalreflexion am Deckglas (Fig. 13) ohne weiteres Dunkelfeldbeleuchtung. Es wird der Kondensor num. Ap. 1.4 (Nr. 11.4130 oder Nr. 11.4135, S. 29j als Immersionskondensor benutzt.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 11.4500 Zentralblende für Dunkelfeldbeleuchtung für den Immersionskondensor num. Ap. 1.4 ... 1.50 Micantia
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- Die im Kondensor stattfindenden mehrfachen Reflexionen beeinträchtigen das Dunkelfeld etwas. Ferner machen sich die chromatischen Aberrationen des Kondensors in farbiger Beleuchtung des Gesichtsfeldes geltend, wenn die Dunkelfeldblende im Diaphragmenträger nicht ganz genau zentrisch zum Kondensor steht. Die Benutzung der Zentralblende ist daher nur für schwache und mittlere Objektive empfehlenswert. Werden stärkere Objektive von DD bzw. Äpochromat f = 4 mm aufwärts benutzt, so sind diese Objektive jedenfalls mit Einhängeblenden (Paraboloidblenden) zu versehen, wie das beim Paraboloidkondensor unten weiter ausgeführt ist. Vergleiche hierzu die Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 231“, und Z.-S. f. wiss. Mikr. 24, 13—20, 1907!
- W , , 220
- Fig. 13.
- Strahlengang im
- Kondensor num. Ap. 1.4 mit Zentralblende.
- Fig. 14.
- Strahlengang im Paraboloidkondensor.
- Nr. 11.4505. *Schlitzblende zur Demonstration der Abhängigkeit der Sichtbarmachung von Kanten, Nadeln, Fasern, Strichen, Rissen u. dergl. vom Azimut der Beleuchtung.
- Sie ist in derselben Weise wie die Zentralblende zu handhaben. Die Beobachtung kann aber auch mit dem zweilinsigen Kondensor num. Äp. 1.2 als Immersionskondensor erfolgen. Näheres siehe in Z.-S. f. wiss. Mikr. 25, 424—430, 1908! Wir liefern mit der Schlitzblende ein zur Demonstration geeignetes Planktonpräparat.
- Nr. 11.4510. Paraboloidkondensor.
- Dieser Kondensor ist erheblich lichtstärker als der Immersionskondensor mit der Zentralblende, weil er sphärisch besser und chromatisch vollkommen korrigiert ist. Er liefert ferner kontrastreichere Bilder, weil bei ihm keine bildverschleiernden Reflexionen zwischen getrennten Linsen Vorkommen.
- Der Paraboloidkondensor wird wie die Hellfeldkondensoren mittels Schiebrohres in die Kondensorschiebhülse am Beleuchtungsapparate der Stative I—IV
- Nr. Mark Telegr.- Wort
- 11.4505 Schlitzblende zum Einlegen in den Diaphragmen-
- träger, mit Demonstrationspräparat .... 2.- Micantis
- 11.4510 Paraboloidkondensor, im Behälter 40.— Micantibus
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- bzw. in die Schiebhülse unter dem Mikroskoptische des Statives V eingeführt. Die in der Schiebhülse etwa befindlichen Blenden oder Kondensoren müssen vorher herausgezogen werden.
- An anderen Stativen ist der Paraboloidkondensor nur dann ohne weiteres zu verwenden, wenn die Kondensorschiebhülse eine lichte Weite von 36,8 mm besitzt. Sonst muß er besonders angepaßt werden, wozu die Einsendung der Stative erforderlich ist. Bei größeren fremden Stativen genügt es in der Regel, den Kondensor oder die Zylinderblende mit dem Schiebrohr als Muster einzusenden.
- Die Objektträger sind auf den Mikroskoptisch zu legen und blasenfrei mit Wasser oder Cedernöl mit dem Paraboloidkondensor zu verbinden. Für alle Trockensysteme entsteht dann ohne weiteres Dunkelfeldbeleuchtung durch Totalreflexion am Deckglas (Fig. 14).
- Für sehr starke Trockensysteme ist zur Erzielung kontrastreicher Bilder die Anwendung von sogenannten Paraboloidblenden, welche die Apertur der Objektive auf etwa 0,8 abblenden, vorteilhaft. Diese Blenden werden in die Fassung der Objektive von oben eingehängt. Sie werden zu den Achromaten DD, E, F, J, 1/12" sowie zu allen Apochromat-Objektiven von 4 mm und kürzerer Brennweite geliefert. Unbedingt erforderlich sind diese Blenden für Immersionsobjektive, denn bei ihnen entsteht das Dunkelfeld nicht mehr durch Totalreflexion am Deckglas, sondern dadurch, daß mit Strahlen von höherer Apertur als 1 beleuchtet wird, während nur Strahlen von weit geringerer Apertur als 1 die in das Objektiv eingehängte Blende passieren können. Da hierbei innere Reflexionen im Immersionsobjektiv nicht zu vermeiden sind, ist der Kontrast geringer als bei Trockensystemen. Infolge der Abblendung, welche sehr stark vorgenommen werden muß, kommt ferner das höhere Auflösungsvermögen, welches die Immersionsobjektive sonst haben, gar nicht zur Geltung. Die Benutzung von Immersionsobjektiven kann daher nur in solchen Fällen vorteilhaft sein, in welchen eine besonders hohe Vergrößerung erwünscht ist oder ohne Deckglas gearbeitet werden soll.
- Bei gleichzeitiger Bestellung der Objektive und des Paraboloidkondensors geben wir die nötigen Paraboloidblenden gratis bei.
- Bei Anwendung von Bogenlicht oder Sonnenlicht mit Kollektorlinse ist der Paraboloidkondensor auch zu mikrophotographischen Momentaufnahmen und zu kinematographischen Aufnahmen lebender Bakterien, Spermatozoen usw. geeignet (Z.-S. f. wiss. Mikr. 25, 446—450, 1908).
- Die Gebrauchsanweisung für den Paraboloidkondensor ist die Druckschrift „Mikro 230“. Weitere Mitteilungen sind u. a. noch in Z.-S. f. wiss. Mikr. 24, 104—108, 1907 und 25, 195-199 und 273—282, 1908 enthalten.
- Bei Nachbezug von Paraboloidblenden sind die betreffenden Objektive ein zu-senden, sonst kann für das Passen der Blenden keine Garantie übernommen werden.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- Paraboloidblenden für die Objektive DD, E, F,
- J, 1/12" und für die Apochromate von 4 mm und
- kürzerer Brennweite Stück 1.- Micantior
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- Nr. 11.4560. * Kleiner Planktonkondensor.
- Mit dem Paraboloidkondensor läßt sich die Größe des beleuchteten Sehfeldes auch nach dem Einlegen einer Mattscheibe unter dem Kondensor nicht über 2—3 mm steigern. Für Übersichtsbilder, z. B. von Plankton, erzielt man das wünschenswerte, größere Sehfeld von etwa 6—7 mm durch eine besondere Dunkelfeldbeleuchtung für großes Sehfeld, welche für mikrophotographische Äufnahmen mit dem Mikroplanar f = 20 mm (Preisverzeichnis über den großen Projektionsapparat, 2. Ausgabe, S. 14, Druckschrift „Mikro 239“) bei Beleuchtung mit Bogenlicht geeignet ist. Sie besteht aus dem sog. kleinen Planktonkondensor in Verbindung mit einer Bogenlampe von geringer Stromstärke und einer lichtstarken Beleuchtungslinse vom ungefähren Öffnungsverhältnis 1:1.8 (f = ca. 78 mm) (Nr. 13.9160, S. 109).
- Der kleine Planktonkondensor paßt in die Schiebhülse unserer Stativei—V. Der Kondensor ist länger als die anderen Kondensoren. Es kann daher bei den Stativen I—IV das Klapp teil mit dem Diaphragmenträger bei seinem Gebrauche nicht eingeklappt werden. In die kurze Schiebhülse der Stative V darf der Kondensor nicht bis zum unteren Flansche des Schiebrohres eingeschoben werden, wenn er mit der oberen Tischfläche abschneiden soll. Der Kondensor kann auch an dem binokularen Stative Xä benutzt werden, wenn dieses mit einer Kondensor-Schiebhülse unter dem Tische versehen wird.
- Für subjektive Beobachtungen läßt sich der kleine Planktonkondensor mit schwachen Objektiven von entsprechendem Sehfelde bis A aufwärts und mit Äpochromat f=16 mm verwenden. Helles Tageslicht reicht hier in der Regel zur Beleuchtung aus.
- Neben diesen Dunkelfeldeinrichtungen für Beobachtung mikroskopischer Objekte führen wir die von uns im Jahre 1903 eingeführten und weiter vervoll-kommneten ultramikroskopischen Einrichtungen zur Beobachtung der Ul-tramikronen fester und flüssiger Kolloide.
- Wir führen sie als Spaltultramikroskop nach Siedentopf und Zsigmondy für feste und flüssige Kolloide und als Kardioidultramikroskop nach Sieden-topf für flüssige Kolloide.
- Näheres über diese Ultramikroskope enthalten die besonderen Druckschriften „Mikro 229“ bzw. „Mikro 306“.
- Nr.
- 11.4560
- Kleiner Planktonkondensor, im Behälter
- Mark Telegr.-Wort
- 25.— Micantium
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- fwRLZEISs^
- rjE-NAn
- Mikro 184, Beilage Nr. 3.
- Betrifft die Seiten 37 und 38.
- Vertikalilluminator Nr. 12.0400, Preis J6 18.—, Telegr.-Wort: Micanto, wird nicht mehr hergestellt, weil es sich gezeigt hat, daß zur einwandfreien Beleuchtung eines Objektes eine Irisblende notwendig ist. Dagegen führen wir die Vertikalilluminatoren Nr. 12.0410 und Nr. 12.0450 weiter.
- Infolge zweckmäßiger Verbesserungen im Fabrikationsverfahren konnten wir die Preise beider Äpparate von J6 38.— auf J6 25.— ermäßigen:
- Nr. 12.0410 Vertikalilluminator nach Nachet mit Irisblende,
- im Behälter . . Ji 25.— Telegr.-Wort: Middelding
- Nr. 12.0450 Vertikalilluminator nach Beck mit Irisbiende,
- im Behälter . . 25.— Telegr.-Wort': Middelen
- G. X. 14.
- p.n.n. - vue 37/143
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- III. Beleuchtung im auffallenden Lichte.
- Bei Beobachtung von opaken Objekten, Metallschliffen und dergl., ist es wünschenswert, die Präparate von oben her in geeigneter Weise beleuchten zu können. Ist der freie Objektabstand der angewandten Objektive groß, so ist das direkt auffallende Tages- oder Lampenlicht zur Beleuchtung der Objekte ausreichend; nötigenfalls kann man die Beleuchtung noch durch eine vor dem Mikroskop aufgestellte Sammellinse (Nr. 13.9250, S. 110) günstiger gestalten. Es gilt dies für die schwächeren Objektive bis etwa AA einschließlich. Bei geringerem freien Objektabstande dagegen, also von Objektiv B an aufwärts und bei den Apo-chromaten, bedarf man einer Vorrichtung, die gestattet, die Beleuchtung durch das Objektivsystem hindurch zu bewirken. Diesem Zwecke dient der Vertikalilluminator.
- Vertikalilluminator Nr. 12.0400
- (natürl. Größe).
- A: B:
- verbunden mit dem unteren Tubusende und Ansicht von oben.
- Objektiv C in kurzer Fassung; aufgeschnitten.
- Nr. 12.0400. *Vertikalilluminator (Fig. 15). Durch eine seitliche Fensteröffnung in der Fassung dieses Apparats gelangen die von der Lichtquelle kommenden Strahlen auf ein Reflexionsprisma, welches die halbe Öffnung des Objektivs verdeckt. Sie werden an dessen Hypotenusenfläche total reflektiert und gehen durch das Objektiv nach dem Objekt. Das Sehfeld wird durch den Vertikalilluminator nicht beeinträchtigt.
- Da es für das gute Funktionieren des Apparats von Wichtigkeit ist, daß die oberste Linse des Objektivs dem Prisma möglichst nahe zu liegen kommt, so müssen die Objektive, welche mit dem Vertikalilluminator verwendet werden sollen, besonders gefaßt sein. Sie bleiben aber, soweit sie nicht auch anders korrigiert werden müssen, für gewöhnliche Beobachtungen brauchbar. Die kurzgefaßten Objektive werden in der Regel für die mechanische Tubus-
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.0400 Vertikalilluminator, im Behälter 18.— Micanto
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- länge von 190 mm korrigiert. Hiervon ist die Länge des Vertikalilluminators abzuziehen und der Tubusauszug auf den so erhaltenen Wert einzustellen, falls der Vertikalilluminator direkt am Tubus angeschraubt wird.
- Mit Deckglas bedeckte Präparate können beim Vertikalilluminator wegen des am Deckglase auf tretenden Reflexes nicht mit Trockensystemen, sondern nur mit homogenen Immersionen untersucht werden; bei letzteren kann der Deckglasreflex nicht entstehen. Die Objekte müssen daher im allgemeinen ohne Deckglas, d. i. unbedeckt, untersucht werden; infolgedessen müssen dann aber wieder die stärkeren Trockensysteme, von Apochromat 8 mm und Achromat D an, hierfür besonders korrigiert werden. Diese Objektive sind dann für gewöhnliche Beobachtungen (Präparate zwischen Objektträger und Deckglas) nicht brauchbar.
- Ferner ist es sehr vorteilhaft, die Lichtquelle so weit abzublenden, daß die beleuchtete Partie des Objekts nicht größer als das objektive Sehfeld des benutzten Systems wird. Um dies zu erreichen, empfiehlt es sich, die Beleuchtung durch eine Sammellinse mit Irisblende vorzunehmen. Geeignete Beleuchtungsvorrichtungen sind die Glühlichtlampen Nr. 13.9200 und 13.9210 (S. 110).
- Näheres über die Handhabung des Vertikalilluminators enthält die besondere Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 89“.
- Nr. 12.0410. Vertikalilluminator nach NäCHET mit Irisblende.
- Fig. 16.
- Vertikalilluminator mit Irisblende und Planglas (nat. Größe).
- Die Konstruktion ist wie bei Nr. 12.0400. Nur ist der seitlichen Öffnung eine kleine Irisblende vorgesetzt. Die Irisblende dient wie die des ÄBBEschen Beleuchtungsapparates zur Begrenzung der Äpertur des beleuchtenden Strahlenbündels.
- Nr. 12.0450. Vertikalilluminator nach BECK mit Irisblende (Fig. 16).
- Dieser Vertikalilluminator hat statt des Reflexionsprismas ein unter 45° gegen die Mikroskopachse geneigtes Planglas, welches die ganze Objektivöffnung freiläßt. Diese Form ist daher für Untersuchungen bei starken Vergrößerungen vorzuziehen, weil das Auflösungsvermögen der Objektive hierdurch nicht beeinträchtigt wird.
- Für die binokularen Mikroskope ist eine besondere Beleuchtungseinrichtung vorhanden, welche bei diesen auf geführt ist (S. 73).
- Nr. Mark Telegr.AVort
- 12.0410 Vertikalilluminator nach NACHET mit Iris-
- blende, im Behälter 38.— Micantor
- 12.0450 Vertikalilluminator nach BECK mit Irisblende,
- im Behälter 38.- Micare
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- B. Objekttische.
- Die Mikroskopstative III—V sind in der einfachsten Ausführung mit festen, runden Tischen versehen. Die Dimensionen der Objekttische sind so gewählt, daß sie für die Anwendung der allgemein gebräuchlichen Objektträgerformate genügen.
- Die Tischöffnung hat mit Rücksicht auf das große Sehfeld der Objektive von langer Brennweite bei den meisten Mikroskopstativen einen Durchmesser von 33 mm, wird aber durch Einlegen eines beigegebenen Diaphragmas (Tisch-lochblende) auf 20 mm Durchmesser verkleinert. Bei den Stativen VA und VI beträgt der Durchmesser der Tischöffnung nur ca. 17 mm.
- Stativ VI wird nur mit festem, viereckigem Tisch geliefert.
- Die Stative I sind mit drehbaren Objekttischen versehen; im übrigen können drehbare Tische nur an den Stativen III, IV und V gleich oder nachträglich angebracht werden.
- Kreuztische bzw. Vorrichtungen zur Bewegung des Objekts in der Ebene des Tisches können an den Stativen I, III, IV und V angebracht werden.
- Bewegliche Objekttische sind:
- Nr. 12.0630. Vereinfachter Kreuztisch (Fig. 17).
- Der vereinfachte Kreuztisch ist ein runder, nicht drehbarer Metalltisch mit beweglicher Platte. Er ist nach Art der Zentriertische gebaut. Der Träger der verschiebbaren Tischplatte wird mit vier Schrauben am Tischträger des Mikroskopes wie die festen, runden Tische angeschraubt. In diesem äußeren Rahmen ist die eigentliche Tischplatte durch zwei Schrauben mit walzenförmigen Köpfen gegen eine Feder beweglich. Die Schrauben bzw. das Federgehäuse sind unter 120° gegeneinander versetzt angeordnet. Die Bewegung des Tisches kann daher nur in angenähert zueinander senkrechten Richtungen erfolgen. Die Vor- bzw. Rückwärtsbewegung erfolgt bei gleichzeitigem und gleichsinnigem Drehen der Schraubenköpfe, die seitliche Bewegung bei gleichzeitigem, aber entgegengesetztem Drehen der Schrauben. Die Verschiebung beträgt nahezu 10 mm.
- Die Tischplatte hat einen Durchmesser von 10 cm. Die Tischöffnung beträgt wie gewöhnlich 33 mm im Durchmesser und ist mit einer Tischlochblende von 20 mm Öffnung versehen.
- Der vereinfachte Kreuztisch kann an den Stativen III, IV und V statt des festen, runden Tisches angebracht werden. Er kann auch nachträglich an Stelle
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.0630 Vereinfachter Kreuztisch (ohne Schiebhülse) . 17.— Miauler
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- des letzteren angesetzt werden. Beim Stativ V trägt er die Schiebhülse zur Aufnahme der Kondensoren. Diese ist also bei Nachbezug des Tisches für Stativ V mit nachzubeziehen (Nr. 12.0311). Soll eine schon vorhandene Schiebhülse benutzt werden, so ist diese zur Anpassung einzusenden.
- Bei Nachbezug des vereinfachten Kreuztisches wird der vorhandene feste, runde Tisch nicht zurückgenommen.
- Nr. 12.0640. Drehbarer, ver-einfachter Kreuztisch.
- Die bewegliche Platte des vereinfachten Kreuztisches kann drehbar eingerichtet werden. Der Tisch kann dann als dreh- und zentrierbarer Objekttisch oder als beweglicher Objekttisch benutzt werden. Die Drehbarkeit ist für Arbeiten im polarisierten Lichte erforderlich. Für Stativ V gilt das oben bei Nr. 12.0630 Gesagte.
- Nr. 12.0656. Drehbarer Metalltisch.
- Die Stative IV F und V D sind mit einem dreh- aber nicht zentrierbaren Metalltisch mit Teilung ausgerüstet. Dieser Tisch kann an die Stative III, IV und V statt des festen Tisches angesetzt werden, wenn die Stative für Arbeiten im polarisierten Lichte eingerichtet werden sollen, wozu ein drehbarer Tisch erforderlich ist. Da der Tisch aber nicht zentrierbar ist, so ist eine Zentriervorrichtung für die Objektive am Tubus (Nr.12.9210, S. 106) hinzuzunehmen. Bei Stativ V ist derTisch mit der Kondensorschiebhülse Nr. 12.0312 zu versehen.
- Fig. 17.
- Vereinfachter Kreuztisch (mit Schiebhülse für Stativ V), von unten gesehen.
- (l/2 natürl. Größe).
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.0311 Kondensorschiebhülse der Stative VBA und VBB 1.50 Microptera
- 12.0312 „ des Stativs VD . . . . 1.50 Microptere
- 12.0640 Drehbarer, vereinfachter Kreuztisch .... 30.— Miaulera
- 12.0656 Drehbarer, nicht zentrierbarer Metalltisch mit
- Teilung und Index (ohne Schiebhülse) .... 26.— Micarios
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- Nr. 12.0670. Dreh* und zentrierbarer Hartgummitisch.
- Dieser Tisch ist nur in Verbindung mit dem Zentrier stück Nr. 12.0660 zu benutzen. Die Drehung kann nicht festgestellt werden. Die Tischfläche hat einen Durchmesser von ca. 11,5 cm.
- Nr. 12.0680. * Großer Kreuztisch (Fig. 18).
- Der Spielraum für die Bewegungen bei diesem Tische beträgt in der einen Richtung 50 mm, in der anderen 35 mm; die Verschiebungen lassen sich in beiden Richtungen mittels Nonien an Skalen ablesen (Z.-S. f. wiss. Mikr. 11, 301—304, 1894). Ferner wird an dem Tische noch eine dritte Skala mit Nonius angebracht, damit die Stellung des verschiebbaren Anschlages, an den der Objektträger angedrückt wird, abgelesen werden kann. Diese Einrichtung ermöglicht es, den Apparat bequem als „Finder“ zu verwenden; außerdem wird dadurch die Zentrierung des Tisches mit Hilfe des beigegebenen Zentrierglases, eines Objektträgers
- Fig. 18.
- Großer Kreuztisch Nr. 12.0680
- (a/3 natürl. Größe).
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.0660 Zentrierstück für Nr. 12.0670 und 12.0680 . . 17.- Micarent
- 12.0670 Drehbarer Hartgummitisch für die Stative 1,111 u. IV 25.— Micaremus
- 12.0680 Großer Kreuztisch mit Zentrierglas für die Stative I, III und IV 100.— Miaulerent
- 12.0689 Zentrierglas zum großen Kreuztisch, in Etui . . 4.— Micarelle
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- mit Strichkreuz, erleichtert. Die Gebrauchsanweisung für dieses Zentrierglas enthält die Druckschrift „Mikro 71“.
- Der große Kreuztisch läßt sich nur an den Stativen I—IV und nur in Verbindung mit dem Zentrierstück Nr. 12.0660 benutzen. Die Stative IA und B, III D und E, sowie IVD und E besitzen dieses Zentrierstück; für die Stative III A — III CB und IVA —IV CB ist es mit dem Kreuztisch zugleich zu beziehen. Die Einsendung der Stative ist dazu nicht erforderlich.
- Der große Kreuztisch ist dreh- und zentrierbar. Die Drehung ist aber dadurch beschränkt, daß der Schlittenaufsatz c bzw. der Triebknopf d an dem Stativoberteil anstoßen. Die Drehung läßt sich durch die Klemmschraube b feststellen.
- Äuch die Vor- und Rückwärtsbewegung kann festgestellt werden (Hebel a). Die ovale Blende der Tischplatte ist herausnehmbar.
- Ferner ist der obere Schlitten c für die Seitenbewegung des Präparates nach Lösen der Schnittschraube abzunehmen. Es steht dann eine runde Tischplatte zur Verfügung, auf welcher das Präparat mit den beigegebenen Tischfedern festgeklemmt werden kann.
- Die Tische Nr. 12.0670 und Nr. 12.0680 werden nur an den Stativen I, III und IV angebracht. Sie lassen sich ohne weiteres gegeneinander auswechseln. Äm Stativ IC lassen sich die Tische nicht anbringen.
- Um die beiden Tische gegeneinander auszuwechseln, entfernt man zunächst die Klemmschraube b (Fig. 18) des großen Kreuztisches; dann lüftet man die beiden Zentrierschrauben des Zentrierstückes so weit, daß der Tisch ihren Bewegungen nicht mehr folgt. Hierauf hebt man den Tisch unter leichtem Druck nach vorn aus dem Zentrierstück heraus und setzt den anderen Tisch ein. Hierbei hat man zu beachten, daß der Stahlstift der an der Vorderseite des Zentrierstückes angebrachten Federbüchse in die ausgefräste Nut des Drehungsringes wieder eingreift.
- Werden diese Tische mit Gradteilung am Rande gewünscht, so ist auch ein mit dem zentrierbaren Tische beweglicher Index oder ein Nonius erforderlich.
- * Mikrophotographischer Tisch. Für die Zwecke der Mikrophotographie und der Projektion ist es besonders erwünscht, die Bewegung des Objekts recht langsam ausführen und dabei den Tisch um die optische Ächse des Mikroskops drehen zu können. Beiden Anforderungen genügt unser mikrophotographischer Tisch. Er hat einen Durchmesser von 100 mm und kann mittels zweier koachsial gelagerter Triebknöpfe in zwei zueinander nahezu senkrechten Richtungen um je 10 mm bewegt werden. Die Verschiebungen lassen sich mittels Nonien an zwei Skalen ablesen. Eine Zentriervorrichtung ist an diesem Tische nicht vorhanden. Er läßt sich auch nicht gegen den großen Kreuztisch oder den drehbaren Hartgummitisch auswechseln.
- Wir liefern den mikrophotographischen Tisch nur in fester Verbindung mit dem Stative IC. —
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- Än Präparatführungen, welche dem eigentlichen Objekttische aufzusetzen sind, werden von uns u. a. die folgenden hergestellt:
- Nr. 12.0800. * Kleiner Kreuztisch (Fig. 19).
- Der kleine Kreuztisch ist eine nach dem von J. MÄYÄLL jun. (Journ. Roy. Microsc. Soc. (2), 5, 122, 1885) angegebenen Prinzip gebaute Kreuzschlittenvorrichtung. Zwei zueinander senkrechte Schlitten, von denen der eine der Träger des anderen ist, werden mittels der seitlich gelagerten Triebknöpfe bewegt. Die Verschiebungen lassen sich mit Hilfe von Nonien an Skalen ablesen. Der Spielraum der Bewegungen beträgt, wenn der Knopf a ganz herausgezogen wird, in
- Fig. 19.
- Kleiner Kreuztisch Nr. 12.0800
- (2/3 natürl. Größe).
- seitlicher Richtung 50 mm, in der Richtung von vorn nach hinten 30 mm. Der Hpparat kann auch als „Finder“ benutzt werden. Vergl. die Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 123“!
- Der kleine Kreuztisch ist zum Gebrauche mit den Stativen IVft, IVB, IVC, VÄ, VB, VC und VD bestimmt. Er kann an dem Prismenflansche dieser Stative mit der in Fig. 19 sichtbaren Klemmschraube b ohne weiteres befestigt werden. Es ist ratsam, an der Stelle, an welcher sich die Spitze dieser Klemmschraube auf den Prismenflansch aufsetzt, ein kleines Loch anzukörnen, damit sich die Schraube
- Nr. 12.0800 Kleiner Kreuztisch, ohne Behälter Mark 85.— Tclcgr.-Wort Micaretis
- 12.0800 k Behälter zu Nr. 12.0800 5.- Micariae
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- bei erneutem Wiederaufsetzen des Tisches wieder an derselben Stelle eindrückt. Nur dann ist die Lage des Kreuztisches wiederum angenähert die gleiche wie vorher.
- Den kleinen Kreuztisch in Verbindung mit dem Stativ VI zu gebrauchen, ist nicht vorteilhaft, weil seine Bewegungsmöglichkeiten dann nur etwa zur Hälfte ausgenutzt werden können. Bei den Stativen IV kann die untere Kante des Objektträgers nicht mehr in die Mitte des Gesichtsfeldes gebracht werden.
- ♦Gleitlineal nach DETTO.
- Das Gleitlineal nach DETTO besteht aus einem kurzen Bügel a (Fig. 20), welcher sich an den Rand des runden, festen Tisches anlegt und dort in der Weise befestigt wird, daß das eine Ende über den Tischrand faßt und von unten durch eine Schraube festgeklemmt wird (b), während ein Einsteckstift c an einem Fortsatz des anderen Endes in das linke Tischloch für die Federklammern gesteckt wird. Letztere werden vom Tisch abgenommen. Der Bügel a trägt an einem Änsatze
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- Fig. 20.
- Gleitlineal nach Detto Nr. 12.0816.
- (Va natürl. Größe).
- einen darauf drehbaren Metallwinkel, an dessen einem Schenkel eine Stahlfeder mit einer Rolle am Ende angeschraubt ist. Der andere Schenkel d bildet ein Lineal. Beide Teile gleiten dicht über dem Objekttische. Der Objektträger wird auf den Tisch zwischen das Lineal und die Rolle gelegt. Letztere drückt ihn infolge der Federwirkung dann an das Lineal an. Das Präparat kann auf dem Tische einmal mit der Hand längs des Lineals verschoben und zweitens um den am seitlichen Änsatze befindlichen Zapfen geschwenkt werden. Es ergeben sich hieraus zwei zueinander nahezu senkrechte Bewegungen des Präparates. Das Gleitlineal ist daher ein wohlfeiler Kreuz schlitten für die festen, runden Tische der Stative III—V und empfiehlt sich besonders zur sicheren Verschiebung der Zählkammern bei Blutkörperzählungen u. dergl., wenn kein Kreuztisch vorhanden ist.
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- Eine ausführliche Beschreibung enthält Z.-S. f. wiss. Mikr. 23, 301 — 307, 1906.
- Das Gleitlineal wird für die Stative III—V in zwei Ausführungen Nr. 12.0815 und 12.0816 geliefert.
- Nr. 12.0815. Das Lineal ist ein prismatischer Metallstreifen von gleicher Höhe in seiner ganzen Länge. Diese Ausführung empfiehlt sich nicht bei starken Objektivsystemen, wenn das Präparat bis zum Rande des Objektträgers abgesucht werden soll, wie dies z. B. bei Ausstrichpräparaten der Fall ist.
- Nr. 12.0816. Das Lineal besitzt in der Mitte eine tellerförmige Erweiterung (Fig. 20). In dieser Form ist der Apparat auch bei sehr starken Objektiven uneingeschränkt brauchbar.
- Die Ausführung I des Gleitlineals ist zum Gebrauch für Projektionszwecke am Stative I C in Verbindung mit dem mikrophotographischen Tische bestimmt.
- Nr. 12.0820. Drehbare Tischplatte.
- Diese Tischplatte läßt sich dem viereckigen Tische des Statives XA aufsetzen. Sie hat ihre Führung in der Tischöffnung, wenn die Tischlochblende herausgenommen worden ist.
- An weiteren Vorrichtungen zur Bewegung der Präparate, welche in der Hauptsache speziellen Zwecken dienen, seien die folgenden erwähnt.
- ln Verbindung mit dem binokularen Stativ XA sowie mit den Stativen, deren Tischöffnung 33 mm Durchmesser besitzt, lassen sich der Prismenrotator Nr. 12.8700 bzw. 12.8702 und der Kapillarrotator Nr. 12.8710 (S. 104 und 105) verwenden. Letzterer kann auch an Stativen mit kleinerer Tischöffnung angebracht werden.
- Für sehr feine Bewegungen in einer Richtung kann das Objektschrauben*' mikrometer Nr. 12.6350 (S. 88) benutzt werden, namentlich wenn genaue Messungen der Verschiebung ausgeführt werden sollen.
- Als Hilfsapparat zur Wiederauffindung von Präparatstellen werde ferner der sog. Maltwood"Finder Nr. 12.9220 (S. 106) erwähnt.
- Nr. Mark Tclegr.-Wort
- 12.0815 Gleitlineal II nach Detto 12.50 Micarius
- 12.0816 Gleitlineal III nach Detto 16.— Micarum
- 12.0820 Aufsetzbare, drehbare Tischplatte für Stativ XA 8.— Micaschist
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- C. Einstellvorrichtungen.
- Grobe Einstellung. Abgesehen vom Handmikroskope sind die hier aufgeführten Mikroskop Stative mit Zahn- und Triebbewegung für die grobe Einstellung des Tubus versehen. Durch sehr exakte Ausführung der Zahnstangen und der Triebe auf besonderen, von uns konstruierten Maschinen erreichen wir eine solche Vollkommenheit dieser Bewegung, daß noch Objektive von mittlerer Vergrößerung ohne Benutzung der Mikrometerschraube mit genügender Feinheit eingestellt werden können.
- Feine Einstellung. Die von uns im Jahre 1886 eingeführte Mikrometerbewegung (Z.-S. f. wiss. Mikr. 3, 207—209, 1886) hat sich bei den überaus zahlreichen Erprobungen, die sie im praktischen Gebrauche erfahren hat, durchaus bewährt; diese Form der Mikrometerbewegung ist deshalb für die Stative IV, V und VI beibehalten worden. Der wesentliche Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß die Kraftübertragung von der Mikrometerschraube auf den beweglichen Tubusträger nur durch einen einzigen Kontakt zweier glasharter Stahlstücke erfolgt, was eine sehr feine und gleichmäßige Bewegung ermöglicht.
- Die großen Stative I und III weisen dagegen einen ganz anderen Konstruktionstypus des Oberteiles mit einer vollständig geänderten Feineinstellung (Mikrometerbewegung nach BERGER) auf. Diese Konstruktion haben wir im Jahre 1898 eingeführt. Sie ist genau beschrieben in der Arbeit: M. BERGER, Ein neuer Mikroskop-Oberbau; Z.-S. f. wiss. Mikr. 18, 129—133, 1898.
- Die prismatische Führung ist dabei durch eine Schlittenführung ersetzt worden. Der Schlitten selbst liegt dicht hinter der Führungsbahn der groben Bewegung und ist fest mit ihr verschraubt. An dem unteren Ende der Mikrometerschraube ist — gewissermaßen als Schraubenkopf — ein Schneckenrad befestigt, das durch Vermittlung einer Schraube ohne Ende bewegt wird (Fig. 21). Die Kraftübertragung von der Mikrometerschraube auf den beweglichen Tubusträger findet auch hierbei nur durch einen einzigen Kontakt zweier glasharter Stahlstücke statt.
- Die ganze Einrichtung ist mit Ausnahme der beiden Triebknöpfe für die Schraube ohne Ende in dem Inneren des kranartigen Trägers untergebracht und somit allen direkten Angriffen von außen entzogen. Außerdem ist noch eine besondere Schutzvorrichtung angebracht, die verhütet, daß die Mikrometerschraube beschädigt wird, wenn der Schlitten an den Grenzen seiner Bewegung angelangt ist. Die Grenzen dieser Bewegung sind an der rechten Seite des Trägers durch zwei weiße Striche auf schwarzem Grunde markiert. Die Stellung der Mikrometerschraube ist jederzeit aus der Stellung des Indexstriches am Feinführungsschlitten zu den Grenzmarken der Bewegung ersichtlich. Die Mikrometerbewegung wirkt „präparatschützend“, wenn sie vor Einstellung
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- eines schwierig aufzusuchenden Objektes auf den unteren Grenzstrich eingestellt und sodann der Tubus mit dem Grobtrieb so weit gesenkt wird, daß sich die Frontlinse des Objektives zwar unmittelbar über dem Präparate befindet, dieses aber noch nicht berührt. Das Objekt findet man dann durch Heben des Tubus mit der Mikrometerschraube. Eine Beschädigung des Präparates oder der Frontlinse durch späteres Senken des Tubus mit der Mikrometerbewegung ist alsdann ausgeschlossen, solange der Grobtrieb nicht verstellt wird.
- Fig. 21.
- Mechanismus der Mikrometerbewegung nach M. Berger (natürl. Größe).
- Ob der Tubus gehoben oder gesenkt wird, ergibt sofort die Drehungsrichtung der Triebknöpfe. Diese ist für Heben und Senken die gleiche wie bei der groben Bewegung. Da auch die Ächsen der Triebknöpfe für die Grob- und Feinbewegung parallel laufen, so ist der Übergang von der einen zur anderen Bewegung für den Beobachter sehr bequem.
- Die Bergersche Mikrometerbewegung wird nachträglich an den Stativen mit der älteren Feinbewegung nicht angebracht.
- Dickenmessungen. Der linke Triebknopf der Mikrometerbewegung nach BERGER ist mit einer Teilung versehen. Ein Intervall dieser Teilung entspricht
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- einer Verschiebung des Tubus um 0.002 mm in der Richtung der optischen Ächse, die ganze Umdrehung der Mikrometerschraube einer solchen von 0.04 mm. Bei größeren Verschiebungen ist die Zahl der ganzen Umdrehungen zu merken; dazu dient ein Ring mit Zeiger, welcher auf den Triebknopf aufgesetzt werden kann. Eine Verschiebung des Tubus um 0.001 mm ist noch bequem abzulesen.
- Beim Stativ IV mit der älteren Form der Mikrometerbewegung ist der Schraubenkopf der Mikrometerbewegung mit Teilung versehen. Diese gestattet, eine Bewegung des Tubus von 0,005 mm in der Richtung der optischen Ächse des Mikroskopes direkt abzulesen.
- Beide Einrichtungen ermöglichen es, Dickenmessungen von ziemlicher Genauigkeit auszuführen. Man stellt nacheinander auf die obere und die untere Fläche des zu messenden Objekts ein und liest jedesmal die Stellung des Index an der Teilung des Knopfes ab. Die Differenz der beiden Äblesungen ergibt, wenn man Trockensysteme benutzt, die Dicke der entsprechenden Luftschicht.
- Kennt man den Brechungsexponenten des Objekts, so kann man daraus auch seine wirkliche Dicke angenäherl berechnen. Umgekehrt kann man auch den Brechungsexponenten angenähert bestimmen, wenn die Dicke des Objekts bekannt ist. Ist nämlich d die Differenz der beiden Äblesungen, D die wirkliche Dicke des Objekts und n dessen Brechungsexponent, so gilt — allerdings nur annähernd — die Gleichung:
- D = nd.
- Will man z. B. die Dicke von gewöhnlichen Deckgläsern an fertigen Präparaten messen, so kann man ohne großen Fehler n = 1.5 annehmen. Man benutzt für derartige Messungen am besten ein stärkeres Trockensystem und ein mittleres Okular unter Änwendung zentraler Beleuchtung.
- Über die Äusführung genauerer Dickenmessungen mit Hilfe der Mikrometerbewegung vergl. CZÄPSKI, die Bestimmung von Deckglasdicken an fertigen Präparaten, Z.-S. f. wiss. Mikr. 5, 482—484, 1888!
- Der Tubusauszug (Äusziehtubus), den alle Mikroskopstative, mit Äusnahme der Stative IX, X und XI und des Handmikroskops, besitzen, gestattet eine Verlängerung oder Verkürzung des Tubus; die jeweilige Tubuslänge (S. 8 und 9) kann an der am Äusziehtubus angebrachten Teilung abgelesen werden, wobei die Höhe der eingeschalteten Revolver, Schlittenwechsler oder anderer Zwischenstücke stets hinzuzuzählen ist (S. 8 und 49). Äm unteren Ende des Äusziehtubus ist das Systemgewinde (Standard screw, society screw, englisches Gewinde) zur Änbringung eines schwächeren Objektivs, z. B. des Hilfsobjektivs für den Gebrauch des Äpertometers, eingeschnitten.
- Die innere Weite des Tubusauszugrohres am Okularende beträgt 23.3 mm.
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- D. Vorrichtungen zum Wechseln der Objektive.
- Um das Wechseln der Objektive rascher und leichter vornehmen zu können, als es durch Äb- und Hnschrauben an den Tubus möglich ist, bedient man sich besonderer Wechselvorrichtungen. Wir liefern diese als Revolver «-Vorrichtungen oder als Schlittenwechsler.
- Die Schlittenwechsler sind den Revolvern insofern überlegen, als sie gleichzeitig die Möglichkeit gewähren, die Objektive unter sich genau zu zentrieren und in der Einstellung abzugleichen (zu fokussieren), sofern letzteres wegen der Fassung der Objektive überhaupt möglich ist. Die Schlittenwechsler bieten außerdem noch den Vorteil, daß bei ihnen die Änzahl der zu verwendenden Objektive keiner Beschränkung unterliegt.
- Äbgeglichen werden können die Objektive mit Ausnahme der Systeme ao—a3, aa, a* und der Immersionssysteme.
- Wir bemerken ausdrücklich, daß die Äbgleichung in unserer Werkstätte ohne weiteres vorgenommen wird, wenn die Objektive gleichzeitig mit den Wechselvorrichtungen bestellt werden. Die Äbgleichung gilt aber nur für die Tubuslänge von 160 mm, annähernd normale Sehweite des Beobachters und nur für ein Okular.
- Bei Benutzung der Revolver oder Schlittenwechsler ist zu beachten, daß die Höhe der Revolver: 15 mm, die der Schlittenwechsler: 22 mm beträgt (S. 8).
- Um soviel wird jeweils die mechanische Tubuslänge durch diese Vorrichtungen vergrößert.
- Revolver^Vorrichtungen (Fig. 22). Ein Klemmring a mit gerieftem Rande ermöglicht die Fixierung des Revolvers in der gewünschten Lage — gewöhnlich mit den außerachsial stehenden Objektiven nach vorn, symmetrisch zum Mikroskope. Die Objektive werden mit ihren Gewinden in die Muttergewinde der Ringe des Revolvers geschraubt und können nun durch einfache Drehbewegung schnell nacheinander unter den Tubus geführt werden. Die richtige Stellung wird durch eine in eine Nut einschnappende Feder angezeigt.
- Die Deckel D, welche mittels eines uns eigentümlichen Verfahrens alle nach derselben Kugelfläche gedreht sind und die entsprechend gearbeiteten Objektivringe bedecken, schützen die außer Gebrauch befindlichen Objektive nach Möglichkeit vor Verstaubung.
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- Wir liefern Revolver für zwei (Nr. 12.1202), drei (Nr. 12.1203) und vier Objektive (Nr. 12.1204).
- Revolver für vier Objektive. Fig. 22.
- (Natürl. Größe.)
- ♦Schlitten-Objektivwechsler (Fig. 23). Diese Äpparate besitzen eine Vorrichtung, mit der jedes einzelne Objektiv vom Beobachter selbst zentriert werden kann, und gestatten die Verwendung beliebig vieler Objektive. Ferner können Objektive, deren Trichterstücke für die [Objektabstände nahezu abgeglichen sind, mittels des am Objektivschlitten befindlichen Gewindes genau eingestellt und in dieser Stellung durch eine Gegenmutter dauernd befestigt werden.
- Die Schlittenobjektivwechsler bestehen aus dem Tubusschlittenstück und den Objektivschlittenstücken. Für jedes Objektiv ist ein Objektivschlittenstück erforderlich.
- Der Tubusschlitten (Nr. 12.1210) wird wie der Revolver am Tubus angeschraubt und mit nach vorn oder nach der Seite gerichteter Schlitten-
- Nr. 12.1202 Revolver für zwei Objektive Mark 15.— Telegr.-Wort Miasma
- 12.1203 „ „ drei „ 20.— Miasmen
- 12.1204 „ „ vier „ 25.— Miasmology
- 12.1210 Schlittenobjektivwechsler Tubusschlitten 8.— Miasms
- 12.1211 Objektivschlitten, das Stück 8.- Miassemos
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- Hj e-naJ
- Mikro 184, Beilage Nr. 8.
- Betrifft Seite 50.
- Die Revolver für zwei und drei Objektive werden nicht mehr angefertigt und geliefert. Wir liefern nur noch Revolver für vier Objektive zum Preise von M 20.— -f- den z. Zt. der Lieferung gültigen Satz des Teuerungszuschlages.
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- a: Tubusschlitten; b: Objektivschlitten mit Objektiv; c: Durchschnitt.
- (Natürl. Größe.)
- führung festgezogen. Die Ebene der Schlittenführung bildet einen Winkel von ca. 84° mit der Achse des Tubus (Fig. 23c).
- Dieselbe Neigung besitzt die Ebene der Schlittenführung bei den Objektiv* schlitten (Nr. 12.1211), sodaß das Objektiv beim Herausnehmen etwas von dem Präparat entfernt wird. Ein mittels Uhrschlüssels regulierbarer Anschlag dient zur Zentrierung in der Richtung der Schlittenführung. Eine zu dieser Richtung senkrecht stehende Schraube ohne Ende, die ebenfalls mittels Uhrschlüssels reguliert werden kann, bewirkt die Zentrierung des Objektivs rechtwinklig zur Schlittenführung. Weiteres enthält die Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 82“.
- Bei Benutzung von Schlittenwechslern ist es ratsam, die Objektive möglichst selten von den Schlittenstücken abzuschrauben. Damit sie trotzdem bequem und staubsicher auf bewahrt werden, empfehlen wir, je nach der Zahl der Objektive, entsprechend gearbeitete Behälter zu benutzen, an deren Wandungen die Schiit-tenstücke mit den Objektiven daran in Kulissen eingeschoben werden. Die gebräuchlichsten Formen dieser Behälter sind der [Lederbehälter 12.1413 für drei Objektive nebst Schlitten und das Mahagonikästchen 12.1416 für sechs Objektive nebst Schlitten.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.1413 Lederbehälter für drei Objektivschlitten . . 6.— Miastenia
- 12.1416 Mahagonikästchen für sechs Objektivschlitten 15.- Miauen
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- E. Verschiedene Formen der Stative.
- 1) Große Stative.
- Zu den großen Stativen zählen die Stative I, IS und III. Bei ihnen ist das Oberteil bis zur Horizontalstellung des Tubus umlegbar; es besitzt die Mikrometerbewegung nach BERGER mit seitlicher Mikrometerschraube. Der Tubusträger ist mit einer kräftigen Handhabe zum Änfassen der Stative versehen. Die Stative sind für die allerfeinsten Arbeiten geeignet und können bei wagrechter, geneigter und senkrechter Stellung des Objekttisches benutzt werden. Sie werden in fein polierten, verschließbaren Mahagonischränken geliefert. Älle Stative können mit Revolver oder Schlittenwechsler ausgestattet werden.
- In den folgenden Zusammenstellungen sind die Stative ohne Wechselvorrichtungen, ohne Objektive und Okulare und ohne Kondensorsysteme aufgeführt. Von letzteren sind die gebräuchlicheren am Schlüsse erwähnt.
- a) Stativ I.
- Das Stativoberteil hat einen weiten äußeren Tubus und einen in einer Schiebhülse verschiebbaren Äusziehtubus, dessen oberes Ende die normale Weite von 23.3 mm aufweist. Der Äusziehtubus hat Millimeterskala zum Einstellen der Tubuslänge. Die Kippe ist mit Hebel zum Festklemmen versehen. Infolge des weiten äußeren Tubus gestatten die Stative uneingeschränkt
- Nr. Stativ
- 12.2047 IÄ
- 12.2048 IB
- 12.2049 IC
- Ausstattung
- Beleuchtungsapparat
- vollständiger ABBE' scher Beleuchtungs* apparat ohne Konden* sorsystem
- Objekttisch
- Dreh* und zentrier* barer Hartgummi* tisch Nr. 12.0670 . .
- Großer Kreuztisch Nr. 12.0680 ...........
- Mikrophotographischer Tisch..................
- Hierzu als Kondensorsystem nach Wahl erforderlich (S. 29 ff.):
- 1) Kondensor num. Ap. 1.2 Nr. 11.4120........
- 2) Kondensor num. Ap. 1.4 Nr. 11.4130........
- 3) Ausklappbarer Kondensor num. Ap. 1.2 Nr. 11.4125
- 4) Ausklappbarer Kondensor num. Ap. 1.4 Nr. 11.4135
- 5) Aplanatischer Kondensor num. Ap. 1.4 Nr. 11.4140
- 12.2099
- Ferner für mikrophotographische Arbeiten:
- Nebenapparatefür Mikrophotographie, bestehend aus Lichtverschlußtrichter, Lichtmanschette,Zwischenringen zum Änschrauben der Mikroplanare, Zentrierblende, Blendglas und Umdrehungszähler. .
- Mark Telegr.-Wort
- 300.- Miaul
- 375.— Miaula
- 375.— Miaulaient
- 20.— Miaron
- 25.— Miascite
- 45.— Miase
- 50.- Miaseis
- 60.- Micropus
- 15.— Miaulais
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- Fig. 24.
- Stativ I
- mit großem Kreuztisch, Schlittenwechsler, Objektiv und Okular. (V« natürl. Größe.)
- jtftRLZEistj
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- außer der Verwendung der Mikroskopobjektive auch die Benutzung besonders schwacher Systeme, der Projektionssysteme und Mikroplanare. Die Stative sind daher für subjektive Beobachtungen, zur Projektion und zu mikrophotographischen Ärbeiten gleich gut geeignet. Der Fuß ist ein kräftiger, fein polierter und lackierter Messingfuß in Hufeisenform.
- b) Stativ IS.
- Das Stativ IS unterscheidet sich vom Stativ I dadurch, daß das Unterteil noch eine grobe Einstellung des Tisches in der Richtung der Mikroskopachse besitzt. Es ist daher außer für die Ärbeiten im durchfallenden Lichte auch für alle Ärbeiten im auf fall enden Lichte besonders geeignet. Ferner gestattet es die bequeme Untersuchung auffallend dicker Objekte. Der Fuß ist mit Krystallack lackiert und besonders kräftig gebaut.
- Spezialbeschreibung: Druckschrift „Mikro 236“.
- c) Stativ III.
- Stativ III (Fig. 25) unterscheidet sich vom Stativ I dadurch, daß es nicht den weiten äußeren Tubus besitzt. Än dem Stative sind die besonderen, schwachen Projektionsobjektive, sofern sie überhaupt noch anschraubbar sind, nur unter Einengung des Strahlenganges benutzbar. Das Stativ ist daher für Projektion und Mikrophotographie nur mit den Mikroskopobjektiven brauchbar. Für subjektive Beobachtungen ist das Stativ auch für die anspruchsvollsten Ärbeiten hervorragend geeignet. Es ist an Stelle des polierten mit einem mit Krystallack sauber lackierten Hufeisenfuß versehen.
- Das Stativ ist so eingerichtet, daß es zunächst in möglichst einfacher Ausstattung bezogen werden kann, später aber eine Vervollkommnung durch Nachbezug anderer Objekttische oder von Ergänzungsteilen des Beleuchtungsapparates ermöglicht.
- Das Stativ kann nach Wunsch mit Revolver oder ohne Revolver geliefert werden.
- Spezialbeschreibung: Druckschrift „Mikro 93“.
- Nr. Stativ Husstattung Mark Telcgr.-Wort
- 12.2347 ISÄ Dreh* und zentrierbarer Hartgummitisch
- Nr. 12.0670 und vollständiger ABBE* scher Beleuchtungsapparat ohne Kondensorsystem*) 385.— Miaulait
- 12.2348 ISB Großer Kreuztisch Nr. 12.0680 und voll*
- ständiger ABBEscher Beleuchtungs* apparat ohne Kondensorsystem*) . . 460.— Miaulames
- *) Die Kondensorsysteme siehe Seite 521
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- 45
- Fig. 25.
- Stativ IIIB, mit Objektiv und Okular,
- ferner Diaphragmenträger (B) Nr. 12.0120 und Schlüssel zu dessen Befestigung (C).
- C/2 natürl. Größe.)
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- 56
- Nr. Stativ
- 12.2622 IIIÄ
- 12.2623 IIlÄÄ
- 12.2632 IIIB
- 12.2633 IIIBÄ
- 12.2642 me
- 12.2643 IIICÄ
- 12.2644 III CB
- 12.2647 IIID
- 12.2648 IIIE
- Ausstattung
- Beleuchtungsapparat ÄBBEscher Beleuchtungsapparat ohne Diaphragmenträger und Irisblende und ohne Kondensorsystem
- ÄBBEscher Beleuchtungsapparat mit Irisblende, aber ohne Diaphragmenträger und ohne Kondensorsystem
- vollständiger ÄBBEscher Beleuchtungsapparat ohne Kondensorsystem
- vollständiger ÄBBEscher Beleuchtungsapparat ohne Kondensorsystem
- Objekttisch
- Fester, runder Tisch von 11 cm Durchmesser . . vereinfachter Kreuztisch
- Nr. 12.0630 ............
- Fester, runder Tisch von 11 cm Durchmesser . . vereinfachter Kreuztisch Nr. 12.0630 ............
- Fester, runder Tisch von 11 cm Durchmesser . . vereinfachter Kreuztisch
- Nr. 12.0630 ............
- drehbarer, vereinfachter Kreuztisch Nr. 12.0640 .
- Dreh- und Zentrierbarer Hartgummitisch
- Nr. 12.0670 ............
- Großer Kreuztisch Nr. 12.0680 ............
- Hierzu nach Wahl für den Beleuchtungsapparat erfordere lieh (S. 28ff.):
- 1) Zylinderblende Nr. 11.4100 . . 1 »r geringere Vergrößerungen
- . } bis Objektiv D bzw. Hpochro-
- 2) Inszyhnderblende Nr. 11.4105 . J mat 8 mm einschiießiich
- 3) zweilinsiger Kondensor num. Äp. 1,2 Nr. 11.4120 . . . .
- 4) dreilinsiger „ „ „ 1,4 „ 11.4130 . . . .
- 5) ausklappbarer „ „ „ 1,2 „ 11.4125 . . . .
- 6) „ „ * * 1,4 „ 11.4135 . . . .
- Es können zur Ergänzung des Beleuchtungsapparates nachbezogen werden:
- Bei IIIÄ und IIIÄÄ:
- Diaphragmenträger Nr. 12.0120 und Irisblende Nr. 12.0130 Bei HIB und IIIBÄ:
- Der Diaphragmenträger Nr. 12.0120.....................
- Än Tischen können als Ersatz für vorhandene Tische nach-bezogen werden:
- Der vereinfachte Kreuztisch Nr. 12.0630 bei A, B u. C Der drehbare, vereinfachte Kreuztisch Nr. 12.0640 bei
- Ä, B und C ........................................
- Der drehbare Hartgummitisch Nr. 12.0670 mit Zentrierstück
- Nr. 12.0660 bei Ä, ÄÄ, B, BÄ, C u. CA..............
- Der große Kreuztisch Nr. 12.0680 mit Zentrierstück Nr. 12.0660
- bei A, AA, B, BA, C, CA und CB.....................
- Der große Kreuztisch Nr. 12.0680 bei D................
- Die vorhandenen Tische werden nicht zurückgenommen.
- Mark Telegr.-Wort
- 200.— Miaulant
- 210.— Miaulante
- 215.- Miaulard
- 225.— Miaulasse
- 230.— Miaulat
- 240.— Miaulates
- 253.- Miaule
- 265.— Miauled
- 340.— Miaulees
- 4.— Miaria
- 14.- Miariais
- 20.- Miaron
- 25.- Miascite
- 45.- Miase
- 50.— Miaseis
- 30.- Miaulement
- i d cvj Miasmal
- 17.- Miauler
- 30.- Miaulera
- 42.- Miaulerai
- 117.- Miaulerais
- 1 o o Miaulerent
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- 'caRLZEIss-
- JENA
- Mikro 184, Beilage Nr. 7.
- Betrifft die Seiten 57-59.
- Stativ IV wird nicht mehr angefertigt und geliefert.
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- 2) Mittlere Stative.
- Die Grundform der mittleren Stative ist das Stativ IV. Die verschiedenen Formen unterscheiden sich vornehmlich durch die Ausstattung des Beleuchtungsapparates und durch die Objekttische.
- Stativ IV.
- Oberteil mit der älteren Form der Mikrometerbewegung (Fig. 26). Mikrometerschraube mit Teilung. Unterteil mit Einrichtung zur Ergänzung des Beleuchtungsapparates. Fester, runder Tisch, durch dreh- und verschiebbare Objekttische ersetzbar. Das Stativ kann mit Revolver oder Schlittenwechsler versehen werden. In verschließbarem, fein poliertem Mahagonischrank.
- Spezialbeschreibung: Druckschrift „Mikro 183“.
- Die nachstehenden Preise verstehen sich ohne Revolver, Objektive und Okulare und ohne Kondensorsystem. Letztere sind am Schlüsse der Zusammenstellung angefügt.
- Nr. Stativ Ausstattung Mark Telegr.-Wort
- Beleuchtungsapparat Objekttisch
- 12.3022 IVÄ ÄBBEscher Beleuch- Fester, runder Tisch von
- tungsapparat ohne Dia- 11 cm Durchmesser . 175.— Miäulerez
- phragmenträger und
- 12.3023 IVää Irisblende und ohne V ereinfachter Kreuztisch
- Kondensorsystem Nr. 12.0630 .... 185.— Miauleriez
- 12.3032 IVB | ÄBBEscher Beleuch- Fester, runder Tisch von
- 1 tungsapparat mit Iris- 11 cm Durchmesser . 190.- Miaulerons
- J blende, aber ohne Dia-
- 12.3033 IV BÄ | phragmenträger und Vereinfachter Kreuztisch
- J ohne Kondensorsystem Nr. 12.0630 .... 200.— Miauleront
- 12.3042 IV c Fester, runder Tisch von
- 11 cm Durchmesser . 205.— Miauleur
- 12.3043 IVCÄ Vereinfachter Kreuztisch
- Nr. 12.0630 .... 215.— Miauleuse
- 12.3044 IV CB Vollständiger ÄBBE- Drehbarer, vereinfachter
- scher Beleuchtungs- Kreuztisch Nr. 12.0640 228.- Miauleuses
- 12.3047 IVD apparat ohne Konden- Dreh- und zentrierbarer
- sorsystem Hartgummitisch
- Nr. 12.0670 .... 240.- Miaulez
- 12.3048 IVE Großer Kreuztisch
- Nr. 12.0680 .... 315.- Miauliez
- 12.3085 IVF Vollständiger ÄBBE-
- scher Beleuchtungs-
- apparat ohne Konden- Dreh-, aber nicht zen-
- sorsystem mit Polari- trierbarer Tisch mit
- sator I und Gipsblätt- Gradteilung am Rande
- chen Rot I Nr. 12.0656
- Tubus mit Zentriervorrichtung für die Objektive
- und aufsetzbarem Analysator I 275.— Miauling
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- Fig. 26.
- Stativ IV C
- mit Revolver, drei Objektiven und Okular.
- ('/2 natürl. Größe.)
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- 59
- Für den Beleuchtungsapparat sind hierzu nach Wahl erforderlich (S. 28ff.): Mark Telegr.-Wort
- 1) Zylinderblende Nr. 11.4100 . . . 1 (nur für schwache Ver- > größerungenbisObjek- 4.— Miaria
- 2) Iriszylinderblende Nr. 11.4105 . . ) tiv D einschließlich) 14.— Miariais
- 3) Kondensor num. Äp. 1.2 Nr. 11.4120 20.— Miaron
- 4) Kondensor num. Äp. 1.4 Nr. 11.4130 25.— Miascite
- 5) Äusklappbarer Kondensor num. Äp. 1.2 Nr. 11.4125 45.— Miase
- 6) Äusklappbarer Kondensor num. Äp. 1.4 Nr. 11.4135 Zur Ergänzung des Beleuchtungsapparates [können nachbezogen werden: Bei IVÄ und IVÄÄ: Der Diaphragmenträger [Nr. 12.0120 und die Irisblende 50.— Miaseis
- Nr. 12.0130 Bei IVB und IVBÄ: 30.- Miaulement
- Der Diaphragmenträger Nr. 12.0120 Än Tischen können als Ersatz für vorhandene Tische nachbezogen werden: 1 © CN Miasmal
- Der vereinfachte Kreuztisch Nr. 12.0630 bei Ä, B und C Der drehbare, vereinfachte Kreuztisch Nr. 12.0640 bei Ä, 17.— Miauler
- B und C Der drehbare Hartgummitisch Nr. 12.0670 mit Zentrier- 30.- Miaulera
- stück Nr. 12.0660 bei Ä, ÄÄ, B, BÄ, C und CÄ . . Der große Kreuztisch Nr. 12.0680 mit Zentrierstück 42.— Miaulerai
- Nr. 12.0660 bei Ä, ÄÄ, B, BÄ, C, CÄ und CB . . . 117.- Miaulerais
- Der große Kreuztisch Nr. 12.0680 bei D 100.- Miaulerent
- Die vorhandenen Tische werden nicht zurückgenommen.
- Das Stativ IVF eignet sich besonders für histologische Untersuchungen im polarisierten Lichte.
- Die ausklappbaren Kondensoren sind weniger empfehlenswert, wenn ein häufiger Wechsel des Kondensors gegen einen anderen, z. B. den Paraboloidkondensor für Dunkelfeldbeleuchtung, in Frage kommt.
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- 60
- 285
- Fig. 27.
- Stativ V BÄ mit Kippe
- mit zweifachem Revolver, Objektiven A und D und Okular. (Va natürl. Größe.)
- ^cflOEistj
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- 3) Kleine Stative.
- a) Stativ V.
- Laboratoriums* und Kursstativ.
- Das Oberteil hat die ältere Form der Mikrometerbewegung; der Kopf der Mikrometerschraube ist nicht mit Teilung versehen. In der einfachsten Äus-stattung des Statives wird der Tisch mit drei Schiebeblenden an der Unterseite statt der Zylinderblende versehen. Der volle ÄBBEsche Beleuchtungsapparat läßt sich an dem Stativ V nicht anbringen; dagegen können verschiedene Kondensoren mit zentrisch befestigter Irisblende (S. 31), sowie auch der Paraboloidkondensor für Dunkelfeldbeleuchtung, in die Schiebhülse des Tisches eingeschoben werden. Die Stative V werden mit umlegbarem Oberteil (mit Kippe) oder mit festem Oberteil (ohne Kippe) geliefert. Das Stativ befindet sich in verschließbarem, fein poliertem, schrankartigem Mahagonikasten.
- Spezialbeschreibung: Druckschrift „Mikro 259“.
- Wir liefern das Stativ V nur mit optischer Ausrüstung.
- Die im folgenden aufgeführten Preise sind jedoch die Preise für das Stativ allein, ohne Objektive, Okulare, Kondensorsystem und Revolver. Die Preise für diese Teile, welche je nach Wunsch ausgewählt werden können, sind unter den betreffenden Kapiteln nachzusehen. Vollständige Ausrüstungen sind auf den Seiten 113 ff. sowie in der Druckschrift „Mikro 259“ aufgeführt.
- Ausstattung
- Fester, runder Tisch von 11 cm Durchmesser mit drei Schiebeblenden
- Fester, runder Tisch von 11 cm Durchmesser mit Kondensorschiebhülse
- Vereinfachter Kreuztisch Nr. 12.0630 mit Kondensorschiebhülse
- Drehbarer, vereinfachter Kreuztisch Nr. 12.0640 mit Kondensorschiebhülse
- Drehbarer Tisch mit Qradteilung am Rande Nr. 12.0656; dazu Zentriervorrichtung am Tubus, Polarisator II, Qipsblättchen Rot I. Ordnung und Analysator I.
- Hierzu sind erforderlich nach Wahl (vergl. S. 311):
- 1) Zylinderblende Nr. 11.4100 . .)für YB> BÄ und BB. bei schwa-
- 5 chen Vergrößerungen bis Objek-
- 2) Iriszylinderblende Nr. 11.4105 • J tiv D einschl.
- 3) Kondensor num. Ap. 1.0 mit Irisblende Nr. 11.4310 für B,
- BA, BB und D..........................................
- 4) Kondensor num. Ap. 1.2 mit Irisblende Nr. 11.4320 für B,
- BA und BB.............................................
- Sollen die unter 3) und 4) auf geführten Kondensoren bei VA verwendet werden, so ist noch zu beziehen die Kondensorschieb* hülse für Stativ VA Nr. 12.0310.................................
- Nr.
- 12.3411
- 12.3511
- 12.3412
- 12.3512
- 12.3413
- 12.3513
- 12.3414
- 12.3514
- 12.3485
- 12.3585
- Vä
- VB
- VBÄ
- VBB
- Stativ
- mit Kippe ohne Kippe
- mit Kippe ohne Kippe
- mit Kippe ohne Kippe
- mit Kippe ohne Kippe
- VD
- mit Kippe ohne Kippe
- Mark 90.- 80.- Telegr.-Wort Miaulions Miauions
- 86.- 76.— Miaust Miaute
- 96.— 86.- Miautest Miauw
- 109.- 99.- Miauwen Miaveritis
- 144.- 134.- Miauolate Miauolera
- 4.— 14.— Miaria Miariais
- 24.— Miasmata
- 30.- Miasmatico
- 1.50 Miasmatisch
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- Fig. 28.
- Stativ VB ohne Kippe
- mit zweifachem Revolver, Objektiven D und A und Okular.
- (Va natürl. Größe.)
- 55B3
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- Die Stative V können je nach Wunsch mit oder ohne Revolver (S. 49 und 50) geliefert werden.
- Bei Bestellung einer größeren Zahl von Mikroskopen liefern wir die Stative V auch ohne Mahagonikästen; der Preis des einzelnen Statives verringert sich dann um dl 16.50.
- b) Stativ VI.
- Dieses Stativ (Fig. 30) besitzt einen feststehenden, quadratischen Tisch von 80 mm Seitenlange. Das Oberteil ist bis zur Horizontalstellung des Tubus umlegbar; es hat wie beim Stativ V die ältere Form der Feinbewegung. Der Kopf der Mikrometerschraube ist nicht mit Teilung versehen. Das Stativ befindet sich in verschließbarem, fein poliertem Mahagonischrank. Das Stativ kann mit oder ohne Revolver geliefert werden.
- Die Beleuchtung vermittelt der allseitig bewegliche Spiegel. Än der Unterseite des Tisches ist eine Schiebhülse zur Aufnahme der Zylinderblenden oder eines Beleuchtungsapparates befestigt.
- Das Stativ VI ist infolge seiner kompendiösen Konstruktion besonders als Reisemikroskop (Fig. 29) zu empfehlen. Zu dem Zwecke wird es mit optischer Ausrüstung und einigen Präparierutensilien statt im Mahagonischrank
- Fig. 29.
- Reisemikroskop in Lederkoffer mit optischer Ausrüstung und Präparierutensilien.
- (ca. Vb natürl. Größe.)
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- c:ZEISS JENA.
- Fig. 30.
- Stativ VI
- mit dreifachem Revolver, drei Objektiven und einem Okular.
- (Vs natürl. Größe.)
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- in kleinem Leder" oder Segeltuchkoffer mit ümhängeriemen geliefert. Das Gesamtgewicht dieses Stativs mit der optischen Äusrüstung (drei Objektiven, drei Okularen) und den Präparierutensilien nebst Koffer beträgt ca. 4 kg. Den Reisestativen werden 10 Objektträger, 100 Deckgläser und eine Metallkapsel mit Qlasfläschchen für Immersionsöl beigegeben. Im übrigen gelten die Preise für die Stative VI ohne Revolver, Objektive und Okulare.
- c) Stativ IX.
- Stativ IX ist ein Hilfsstativ für das Laboratorium und für technische Zwecke. Der runde Tisch hat einen Durchmesser von 100 mm und eine Tischöffnung von 33 mm Durchmesser, welche durch Einlegen der Tischlochblende verkleinert werden kann. Der Plan- und Hohlspiegel ist neigbar und nach den Seiten frei beweglich. Dem Stativ werden drei Blenden und ein Blauglas beigegeben, welche in die Tischöffnung gelegt werden können und die Stelle der Zylinderblenden vertreten. Der Tubus ist nicht ausziehbar. Das Stativ wird in verschließbarem Erlenholzkasten geliefert.
- Das Stativ IX (Fig. 31) besitzt nur Einstellung durch Zahn*- und Triebbewe" gung. Diese Bewegung ist so exakt gearbeitet, daß sie den Gebrauch von mittleren Objektiven bis etwa zur numerischen Äpertur 0.65 (Objektiv D) noch gestattet.
- Nr. Mark Telcgr.-Wort
- 12.4010 Stativ VI in Mahagonischrank Hierzu nach Wahl nötig (S. 32): 128.— Mibore
- 1) Zylinderblende Nr. 11.44001 Nur für objektive 1 bis etwa D oder 2.- Miasmatist
- 2) Iriszylinderblende „ 11.4405 japochromatsmm 3) Kondensorsystem num. Äp. 1,0 mit Iris- 8.— Miasmatous
- blende Nr. 11.4410 22.— Miasme
- 12.4020 Reisestativ VI in Lederkoffer 148.— Mibsam
- und Beleuchtungsapparat Nr. 11.4410 .... 22.- Miasme
- 12.4025 Reisestativ VI in Segeltuchkoffer (für die Tropen) 148.— Mica
- 12.4090 und Beleuchtungsapparat Nr. 11.4410 .... Dazu Präparierutensilien für die Reisemikroskope: Gerade Pinzette, CORNETsche Pinzette, gerade Schere, Skalpell, gerade Präpariernadel mit Metall- 22.— Miasme
- 12.4410 heft und Metallkapsel für Vaseline Stativ IX im Kasten, ohne Revolver, Objektive 9.— Micabam
- und Okulare 50.- Micabamus
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- Fig. 31.
- Stativ IX
- mit Objektiv und Okular.
- (V2 natürl. Größe.)
- fcARLZBSgi
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- Das Stativ IX eignet sich zur Untersuchung von opaken Objekten, Gesteinen, Metallschliffen und der gl. bei schwächeren Vergrößerungen, auch unter Anwendung des Vertikalilluminators (S. 37 und 38). Ferner ist das Stativ IX für Messungen mit dem Okularmikrometer sehr geeignet, wenn nur ein Objektiv in Frage kommt und die Mikrometerteilung, auf das Objekt bezogen, ein für allemal einen bestimmten runden Wert besitzen soll; der Tubus muß dazu abgestimmt werden.
- Das Stativ kann auch mit Revolver geliefert werden; nötigenfalls ist dann der Tubus zu kürzen.
- 4) Handmikroskop.
- Für Demonstrationen im Auditorium liefern wir ein Handmikroskop (Fig. 32). An der Hülse a, in welche der Mikroskoptubus eingeschoben wird, ist die mit Federklammern zum Halten des Präparats versehene Tischplatte c befestigt. Der Tubus wird durch Verschieben in der Hülse auf das Objekt eingestellt und dann mittels des Klemmringes b fixiert. Die feine Einstellung läßt sich nötigenfalls durch Verschieben des Okulars bewirken, welches straff in dem federnden Tubusende sitzt. Bei der Beobachtung richtet man den Tubus aus freier Hand gegen ein Fenster oder eine Lampe.
- c
- Handmikroskop. (Va natürl. Größe.)
- Nr. Mark Tclegr.-Wort
- 12.4600 Handmikroskop (ohne Objektive und Okulare),
- im Behälter 15.- Micabant
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- 5) Bildaufrichtende, mit Po rro sehen Prismen versehene Mikroskope.
- a) Binokulare Mikroskope.
- Bei den von uns im Jahre 1897 eingeführten binokularen Mikroskopen wird das stereoskopische Sehen nicht durch Teilung der von einem Objektiv aufgenommenen Strahlenbüschel, sondern durch Vereinigung von zwei voll' ständigen, und zwar bildaufrichtenden Mikroskopen zu einem Doppeltubus vermittelt. Dieser Doppeltubus ist mit Hilfe von Zahn und Trifcb einstellbar.
- Die Bildaufrichtung wird durch Anordnung Porroscher Prismensysteme erreicht. Ihre Anordnung gestattet ein bequemes Einstellen für verschiedene Pupillenabstände.
- Der Spielraum für die Drehung der die Porröschen Prismen enthaltenden Trommeln ist so groß, daß man, abgesehen vom Okularpaar 1, für jeden innerhalb der normalen Grenzen liegenden Äugenabstand (56 mm — 76 mm) einstellen kann. Ist abnorm großer oder abnorm kleiner Pupillenabstand vorhanden, so muß dies bei der Bestellung an-gegeben werden. Ebenso muß bei Bestellung des Okularpaares 1 der gewünschte kleinste Augenabstand angegeben werden.
- Die Objektivpaare sind auf Schlitten montiert und gegeneinander auswechselbar. Sie müssen aber für jedes Stativ besonders justiert werden. Bei Nachbestellung von Objektivpaaren ist deshalb der Tubus einzusenden.1)
- Wir liefern für diese Mikroskope nach Wahl fünf verschiedene Ob' jektivpaare (S. 23), nämlich: (55), (j^), (aj), (aT), (pj).
- Die Vergrößerungen, die mit diesen Objektiven und den dafür vorgesehenen Okularen zu erreichen sind, liegen nach der Tabelle auf S. 26, in der sich auch die Angaben über den freien Objektabstand sowie über den Durchmesser des objektiven Sehfeldes finden, zwischen 8' und 200 fach.
- Es ist zu beachten, daß das Systempaar (pl) nur als Wasserimmersion benutzt werden kann (S. 21).
- In den Preisen für die Stative sind die Okulare und Objektive nicht einbegriffen. Vollständige Ausrüstungen sind auf S. 122 ff. aufgeführt.
- Sind die Äugen des Beobachters sehr verschieden, so muß eine daraus etwa entstehende Unschärfe im Bilde des einen Tubus durch Brillengläser, welche über die Okulare geschoben werden, ausgeglichen werden.
- >) Ist dies aus irgendwelchen Gründen untunlich, so bitten wir, das bemerken zu wollen und wenigstens ein für den Tubus gut zentriertes Objektivpaar einzusenden. Ändernfalls kann für Zentrierung der Objektive keine Gewähr geleistet werden.
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- Fig. 33.
- a: Stativ XÄ (V2 natürl. Größe);
- b: Dermatoskop, Oberteil des Stativs XÄ mit Hartgummigabel (d)
- (% natürl. Größe);
- beide mit Objektiv' und Okularpaaren.
- gggj
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- Stativ XÄ.
- Der obere Teil mit dem Doppeltubus ist abnehmbar (Fig. 33 S. 69). Der quadratische Tisch von 100 mm Seitenlange hat eine Tischöffnung von 33 mm Durchmesser. Dieser kann durch Einlegen einer Tischlochblende auf 20 mm verkleinert werden. Unter dem Tische ist ein beweglicher Spiegel angebracht. Das Stativ kann also zu Beobachtungen im auffallenden und durchfallenden Lichte Verwendung finden. An beiden Seiten des Tisches können die dem Stative beigegebenen Auflagebacken als Stützen für die Hände beim Präparieren angebracht werden.
- Nach Abnahme des Oberteiles kann dieses auf eine Gabel (d) aus Hartgummi geschraubt werden, welche dem Stativ XA, wenn nichts anderes bestellt wird, beigegeben wird. In dieser Form (Fig. 33 b) läßt sich das Instrument beliebig geformten Objekten aufsetzen und so z. B. sehr bequem als sog. Dermato-skop zu Hautuntersuchungen u. dergl. im auffallenden Lichte verwenden. Man hält dabei den Tubusträger mit der einen Hand fest. Die Gabel kann auch aus Metall geliefert werden.
- Das Stativ XA wird in fein poliertem Mahagonischrank geliefert.
- Statt des in der Figur 33 a abgebildeten, gebogenen Tubusträgers c kann die gerade Säule Nr. 12.4930 auf dem Tische befestigt werden, die es ermöglicht, statt des Doppeltubus eine Stereoskopkamera (S. 73) in Verbindung mit den Objektivpaaren zu benutzen; auch der Doppeltubus der Stative XB (Fig. 34 und 35) kann mittels dieser Säule an dem Unterteil des Stativs XA verwendet werden. Die gerade Säule hat zwei Öffnungen zum Befestigen der Kamera oder des Tubus. Der Zapfen der Stereoskopkamera wird in das obere Loch gesteckt, der des Doppeltubus XB im allgemeinen in das untere. Nur bei sehr dicken Objekten ist auch beim Doppeltubus XB das obere Loch zu benutzen.
- Das Stativ XA kann auch mit Kippe geliefert werden. Näheres auf Anfrage!
- Für Beobachtungen im auffallenden Lichte genügt in der Regel das Tages- oder Lampenlicht. Durch eine Vorgesetzte Sammellinse (S. 110) kann die Beleuchtung des Objektes nötigenfalls günstiger gestaltet werden. Für Fälle, in welchen diese Beleuchtung nicht ausreicht, kann das Stativ.mit der Beleuchtungsvorrichtung Nr. 12.4960 (S. 73) versehen werden. Vergl. auch S. 73!
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.4905 Hartgummigabel für Dermatoskop .... 6.— Micabo
- 12.4906 Metallgabel „ „ .... 6.— Micabunt
- 12.4930 Gerade Säule zum Anbringen der Stereoskopkamera oder des Doppeltubus von Stativ X B an dem Unterteil des Stativs XA 10.— Micabis
- 12.5000 Dermatoskop (Oberteil von Stativ XA mit Hartgummigabel) im Kasten 133.— Micabitis
- 12.5040 Stativ XA mit Auflagebacken und Hartgummigabel (ohne Objektive und Okulare), im Schrank 195.— Micabasalt
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- Stativ XB.
- Das Stativ XB soll hauptsächlich zur Untersuchung und zum Präparieren von großen, nicht mehr auf dem Objekttische von Stativ XA unterzubringenden Objekten dienen. Es kann auch Anwendung finden: als Aquarieri'Mikroskop, zur Beobachtung an größeren Pflanzenteilen, Gesteinspartien u. dergl., kurz zur mikroskopischen Untersuchung einzelner Bezirke innerhalb ausgedehnter Objekte, die nicht weiter zerteilt werden sollen. Für den Doppeltubus wird ein besonderer Schlitten mit englischem Gewinde beigegeben, der die untere Öffnung des einen Tubus verschließt; an dem anderen Tubus kann dann mittels dieses Schlittens auch ein stärkeres System zur monokularen Beobachtung verwendet werden. Vergl. Z.-S. f. wiss. Mikr. 14, 5—10, 1897!
- Abgesehen vom Doppeltubus wird Stativ XB in zwei Formen geliefert.
- Stativ XB Nr. 12.5070. Das auf schwerer, vierseitiger Fußplatte montierte Stativ (Fig. 34) ist mit drei Zahn- und Triebbewegungen und mit vier Drehungen ausgestattet. Die geeignete Benutzung dieser Mechanismen ermöglicht, ein großes
- Fig. 34.
- Stativ XB Nr. 12.5070
- und Schlitten mit Objektiv für monokulare Beobachtung. (V4 natürl. Größe.)
- Nr. 12.5070 Stativ XB (ohne Objektive und Okulare), im Erlen- Mark Telegr.-Wort
- holzkasten 260.— Micace
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- Objekt mit ganz unregelmäßig gestalteter Oberfläche vollständig abzusuchen. Es ist aber nicht ohne weiteres möglich, den Tubus so tief zu senken, daß man auf die Tischfläche bzw. die Fläche, auf welcher das Stativ steht, einstellen kann. Dazu ist das besondere Zwischenstück Nr. 12.4911 erforderlich. Das Stativ wird in Erlenholzkasten geliefert.
- Stativ XB Nr. 12.5090. Das Stativ (Fig. 35) besteht aus einer kräftigen Säule auf einem Fuße mit zwei langen rechtwinkligen Schenkeln. Än der Säule ist mit einer Klemmhülse ein ca. 30 cm langer Ärm, in der Höhe und seitlich verstellbar, befestigt. Der Doppeltubus ist der gleiche wie beim Stativ XB Nr. 12.5070. Die grobe Höhen- und Seitenverstellung ist aber von Hand aus vorzunehmen. Die Einstellung beim Beobachten kann dann mit dem Triebe des Doppeltubus erfolgen. Es läßt sich ohne weiteres auf die Tischfläche einstellen. Die Säule trägt eine zweite Klemmhülse. Äuf dieser ruhend, kann der Doppeltubus mit dem seitlichen Ärme leicht um die Säule gedreht werden, ohne daß eine Höhenverstellung zu befürchten
- Fig. 35.
- Vereinfachtes Stativ XB Nr. 12.5090 mit Objektiv» und Okularpaaren, (ca. 7* natürl. Größe.)
- Nr. 12.4911 Zwischenstück zu Nr. 12.5070 (S. 71) für Ein- Mark Telegr.-Wort
- 12.5090 Stellung auf die Tischebene Vereinfachtes Stativ XB mit Erlenholzkasten für 15.— Micaceo
- den Tubus (ohne Objektive und Okulare) . . 160.— Micacique
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- ist. Die seitliche Ausladung ist noch etwas größer als beim Stativ XB Nr. 12.5070. Der Doppeltubus wird in Erlenholzkasten, das Gestell ohne Kasten geliefert. Es fehlt der Schlitten mit dem englischen Gewinde (S. 71).
- Bei den Stativen XB kann ohne weiteres eine Stereoskopkamera gegen den Doppeltubus ausgewechselt werden. (DRÜNER, Über Mikrostereoskopie und eine neue vergrößernde Stereoskopkamera; Z.-S. f. wiss. Mikr. 17, 281 — 293, 1900; unser Katalog über mikrophotogr. Apparate, 7. Ausgabe, 1912, Druckschrift „Mikro 264“, S. 42 und 43).
- Präpariertisch Nr. 12.4918. Sollen die Stative XB zur Untersuchung und zum Präparieren im durchfallenden Lichte verwendet werden, so empfehlen wir, den Präpariertisch Nr. 12.4918 hinzuzunehmen.
- Beleuchtungsvorrichtung Nr. 12.4960. Die Stative XB dienen in erster Linie Beobachtungen im auffallenden Lichte. Dazu reicht in der Regel das auffallende Tages- oder Lampenlicht aus. Falls jedoch bei gewissen Untersuchungen die anvisierte Stelle mit intensivem Lichte beleuchtet werden soll, können wir den Doppeltubus mit einem Beleuchtungsrohr mit Glühlämpchen und zwei Linsen versehen, welche das Sehfeld gleichmäßig hell zu beleuchten gestatten. Das Beleuchtungsrohr kann auch am Stativ X A angebracht werden. Die Spannung des Lämpchens beträgt in der Regel ca. 71/2 Volt. Es ist daher mit vier Akkumulatoren direkt oder an der Lichtleitung mit einem entsprechenden Widerstande zu benutzen. Das Vor schalten eines Widerstandes gewährt den Vorteil, durch Verändern der Stromstärke die Beleuchtungsstärke abstufen zu können. Es werden 3 Reservelämpchen beigegeben.
- Das Äusschalten von Widerstandsspiralen darf nur bis zur angegebenen Marke erfolgen; sonst brennt das Lämpchen vorzeitig durch.
- Bei nachträglicher Bestellung der Beleuchtungsvorrichtung sind das Oberteil von XA bzw. der Doppeltubus von XB mit einem Objektivpaar einzusenden.
- Zur Beleuchtung der Objekte sind auch die Lampen nach GREIL (Druckschrift „Mikro 264“, S. 36 und 39) gut geeignet.
- Über die Benutzung der binokularen Tuben mit dem großen Präparierstativ nach P. MAYER wolle man die Druckschrift „Mikro 270“ einsehenl
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.4918 Präpariertisch zu Stativ XB 40.— Micaceous
- 12.4960 Beleuchtungsvorrichtung am binokularen Mikro-
- skope mit 3 Reservelämpchen 36.- Micaiah
- Vorschaltwiderstände, einschl. 2 m Kabel und
- Stecker
- 12.4961 für 110 Volt Netzspannung 16.50 Micalete
- 12.4962 „ 220 „ „ 23.— Micamini
- 12.4965 Ersatzlämpchen 71/2 Volt, Stück (einschl. Steuer) 1.50 Micamus
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- b) Monokulares, bildaufrichtendes Prismenmikroskop.
- Stativ XI.
- Das Stativ XI (Fig. 36) ist insbesondere dem Objektiv a* mit seinem besonders großen Sehfelde und seiner veränderlichen Vergrößerung angepaßt worden. Damit dieses System möglichst ausgenutzt werden kann, ist das Stativ so konstruiert worden, daß es sehr große Objektabstände vom Objekttische aus zuläßt.
- Fig. 36.
- Monokulares, bildaufrichtendes Prismenmikroskop mit Objektiv a* und Okular 2.
- (Va natürl. Größe.)
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.5310 Stativ XI, bildaufrichtendes Prismenmikroskop im
- Erlenholzschrank, ohne Objektive und Okulare 140.— Micandi
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- Ferner sind Tischöffnung und Spiegel besonders groß gewählt worden. Der quadratische Tisch von 10 cm Seitenlange besitzt eine Öffnung von 4 cm Durchmesser, welche durch eine Blende auf 2 cm verringert werden kann. Der allseitig bewegliche Plan- und Hohlspiegel hat einen Durchmesser von 7 cm. Das Unterteil ist im übrigen gleich dem von Stativ XA gebaut.
- Der den Tubus tragende Arm kann in zweierlei Weise auf und nieder bewegt werden: erstens in gewohnterWeise durch Zahn und Trieb, zweitens durch Verschiebung eines Schlittens in einer schwalbenschwanzförmigen Nut. Zum Festklemmen des Schlittens dient eine Schraube mit kurzem Hebel.
- Der Tubus ist mit bildaufrichtendem, PORROschem Prismensystem versehen. Der untere Rohrstutzen trägt das englische Gewinde. Die mechanische Tubuslänge beträgt unter Berücksichtigung des Glasweges 145 mm, so daß bei Verwendung eines Revolvers ohne weiteres die normale Tubuslänge von 160 mm hergestellt ist. Damit aber die Objektive auch ohne Revolver bei normaler Tubuslänge benutzt werden können, wird dem Stativ ein Zwischenring von 15 mm Höhe stets beigegeben. Die Anwendung des Revolvers ist zu empfehlen, da er gestattet, unmittelbar von dem Präparieren bei schwacher Vergrößerung zur Beobachtung bei stärkerer Vergrößerung überzugehen. Der Zwischenring ist bei Benutzung des Revolvers zu entfernen.
- Wegen weiterer Einzelheiten der Konstruktion vergl.: P. CULMANN, Monokulares, bildaufrichtendes Prismenmikroskop, Z.-S. f. wiss. Mikr. 20, 416—420, 1903!
- An dem Stativ XI können die schwachen und mittelstarken Objektive bis zu Objektiv D benutzt werden. Nur Objektiv a0 ist nicht verwendbar (S. 21); dafür wird ein besonders schwaches System Nr. 11.2000 von 55 mm Brennweite mit sehr großem freien Objektabstande für dieses Stativ geliefert.
- Unsere Zeichenapparate (S. 78) können am Stativ XI ebenso wie an den anderen monokularen Stativen angebracht werden.
- Das Oberteil des Statives ist an dem großen Präparierstativ nach P. MAYER (Druckschrift „Mikro 270“) zu verwenden, wenn der den Tubus tragende Arm durch einen längeren ersetzt wird.
- Nr. Mark Telcgr.-Wort
- 11.2000 Mikroskop'Objektiv f=55 mm für Stativ XI . . 15.— Micando
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- Fig. 37.
- Stativ IIIE mit Revolver und angeschraubten Objektiven, im Schranke stehend; an der Seite Hartgummitisch Nr. 12.0670.
- (Vs natürl. Größe.)
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- Behälter für die Stative.
- Bei der Herstellung der Schränke und Kästen zur Unterbringung und zum Transport der Stative wird zwar auf möglichste Raumersparnis gesehen; trotzdem sind sie, abgesehen von dem Schranke für Stativ VI, so gearbeitet, daß das ganze Mikroskop nebst am Revolver angeschraubten Objektiven und eingestecktem Okular, sowie eine hinreichende Änzahl von weiteren Objektiven und Okularen und gegebenenfalls einige Nebenapparate darin unterzubringen sind (Fig. 37).
- In den Preisen für die Stative sind, wenn nichts anderes bemerkt ist, die Schränke bzw. Kästen mit einbegriffen.
- Lederkoffer zum Schutze der Schränke für die Reise werden in drei verschiedenen Größen von uns angefertigt.
- Äuf Wunsch gravieren wir den Namen des Käufers auf die Stative. Preis: M. 3.—. (Telegr.-Wort: Micante.)
- Für die Behälter liefern wir vernickelte Metallschilder mit Namengravierung zum Preise von M. 5.—. (Telegr.-Wort: Micantem.)
- Mark Telegr.-Wort
- Lederkoffer für den Schrank der Stative I, III, IV 36.— Micandum
- „ „ ,, „ des Stativs V . . . . 32.— Micanrel
- „ „ „ ,, des Stativs VI ... . 28.— Micans
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- III. Nebenapparate.
- A. Zeichenapparate.
- Bei den nachstehend aufgeführten Zeichenapparaten wird die Zeichenfläche durch zweimalige Reflexion sichtbar gemacht, während die aus dem Mikroskop oder der Lupe austretenden Strahlen ohne Richtungsänderung in das Äuge gelangen. Die Bewegungen des Zeichenstiftes erblickt man daher im richtigen Sinne.
- Neben der alten von uns im Jahre 1869 eingeführten Camera lucida, dem in Fig. 38 abgebildeten Zeichenprisma Nr. 12.6000, liefern wir seit etwa 20 Jahren die Zeichenapparate nach ABBE. Diese werden in drei verschiedenen Formen für den Gebrauch am aufrecht stehenden oder geneigten Mikroskope hergestellt. Eine vierte Modifikation wird neuerdings für horizontale Beobachtungsinstrumente geführt. Äuch für das Präparierstativ nach MÄYER ist eine besondere Form mit anderer Neigung der reflektierenden Flächen bestimmt; näheres darüber enthält die Druckschrift „Mikro 270“.
- Während bei dem Zeichenprisma, wie bei den meisten Zeichenapparaten überhaupt, in der Regel nur ein Teil der Äustrittspupille ausgenutzt werden kann, kommt bei den Zeichenapparaten nach ÄBBE im allgemeinen deren volle Öffnung zur Geltung. Es tritt deshalb auch bei den stärksten Vergrößerungen kein Lichtverlust in dem mikroskopischen Bilde ein, während doch Zeichenstift und Zeichenfläche deutlich sichtbar sind. Dieser Vorteil ist dadurch erreicht worden, daß ein aus zwei gleichschenkligen, rechtwinkligen Prismen zusammengekittetes Glaswürfelchen, das sog. ABBEsche Würfelchen, in der Höhe des Äugenortes angebracht wurde. Das obere Prisma trägt an der Kittfläche einen Silberbelag, in dessen Mitte sich eine Öffnung von 1 mm oder 2 mm Durchmesser befindet.
- Die Abstufung der Helligkeit der Zeichenfläche gegenüber der des mikroskopischen Bildes läßt sich bei allen unseren Zeichenapparaten durch Einschaltung von Rauchgläsern ausführen. Bei dem Zeichenprisma Nr. 12.6000 sowie bei dem Zeichenapparat Nr. 12.6010 können zu dem Zwecke 1 oder 2 Rauchgläser an der Fassung der Prismen eingeschoben werden, während die Helligkeit des mikroskopischen Bildes entweder durch geeignete Äbblendung der Beleuchtung oder durch Einlegen von Rauchgläsern in die Beleuchtungsvorrichtung abgestuft werden muß.
- Bei den Zeichenapparaten Nr. 12.6011 und Nr. 12.6012 dienen dem Zwecke der Helligkeitsregulierung eine über das Würfelchen gestülpte, an den Seitenwänden mit fünf Rauchglasscheiben versehene Kappe und eine
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- darunter liegende, um eine exzentrische Ächse drehbare Scheibe, in der ebenfalls fünf Rauchgläser angebracht sind. Mit der ersten wird die Helligkeit der Zeichenfläche, mit der zweiten die des mikroskopischen Bildes abgestimmt. In beiden Vorrichtungen ist noch je eine sechste Öffnung, welche leer ist. Kappe und Scheibe können also auch dann, wenn sich keine Verdunklung des Bildes oder der Zeichenfläche nötig macht, an dem Apparat bleiben.
- Den Zeichenapparaten Nr. 12.6011 und Nr. 12.6012 werden zwei Würfelchen beigegeben. Das mit der kleineren Öffnung von etwa 1 mm Durchmesser kann man nach Abnehmen der Rauchglaskappe bequem durch das andere mit einer Öffnung von etwa 2 mm Durchmesser ersetzen, so daß man auch bei schwachen Vergrößerungen die etwas größere Austrittspupille des Mikroskops gut ausnutzen kann.
- Spezialbeschreibung: Druckschrift „Mikro 118“.
- Für nicht normalsichtige Beobachter liefern wir auf Bestellung zu den Zeichenapparaten geeignete Korrektionsgläser.
- Fig. 38.
- a: Zeichenprisma (Camera lucida) Nr. 12.6000. (3/4 natürl. Größe.) b: Schema des Strahlenganges.
- (2/i natürl. Größe)
- Nr. 12.6000. Zeichenprisma (Camera lucida). Dieses Zeichenprisma liefern wir in der in Fig. 38 abgebildeten Form. Das Prismengehäuse ist um eine horizontale Achse drehbar und läßt sich in der Höhe verstellen. Es ist mittels eines federnden Ringes am Tubus zu befestigen und kann bequem zur Seite geschlagen werden. In der Gebrauchsstellung muß das Zeichenprisma seitlich und in der Höhe so eingestellt werden, daß die Austrittspupille des Mikroskopes durch die sichtbare Kante des oberen Prismas gerade halbiert wird. Das Zeichenpapier ist auf eine Unterlage mit einer Neigung von ca. 25° zum Mikroskop zu legen. Wir liefern dazu das Zeichenbrett Nr. 12.6060 (S. 83).
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.6000 Zeichenprisma (Camera lucida) im Behälter . . 21.— Micantes
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- Fig. 39.
- Kleiner Zeichenapparat nach Abbe Nr. 12.6010.
- (3/ö natürl. Größe.)
- H
- Fig. 40.
- Zeichenapparat nach Abbe Nr. 12.6011. (8/5 natürl. Größe.)
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- Nr. 12.6010. Kleiner Zeichenapparat nach ABBE. Das Gehäuse für das Prisma ist nebst dem an einem Ärme von 105 mm Länge sitzenden Spiegel durch ein Gelenk mit dem Klemmringe verbunden (Fig. 39). Die Größe des Spiegels beträgt 50 mmx75 mm. Der Klemmring wird vor dem Einsetzen des Okulars am Tubus befestigt. Das Oberteil — Gehäuse und Spiegel — läßt sich umklappen. Diese Einrichtung gestattet, während des Zeichnens das Objekt zeitweise direkt — nicht durch das Prisma hindurch — zu betrachten. Nach dem Zurückklappen kommt das ABBEsche Würfelchen wieder genau an dieselbe Stelle wie vorher.
- Die Apparate sind in dieser Form nicht mit Meßokularen (auf die Blendenebene einstellbaren Okularen, S. 85) zu benutzen. Wird dies gewünscht, so ist es bei der Bestellung anzugeben. Wir liefern dann eine etwas andere Form. Bei ihr wird die Kappe mit ÄBBE-würfelchen allein umgeklappt, während der Spiegel fest bleibt.
- Nr. 12.6011. Zeichenapparat nach ABBE. Nach Entfernen des Okulars wird der Klemmring des Zeichenapparates über den Tubus gesteckt und durch Anziehen der Schraube S (Fig. 40) befestigt. Durch Verschiebung des Klemmringes kann das Loch in dem Silberbelage des Prismas in die gleiche Höhe mit der Austrittspupille des Mikroskops gebracht werden. Durch die Schrauben L und H kann außerdem die richtige Zentrierung bewirkt werden.
- Die Länge des Armes und die Größe des Spiegels sind dieselben wie beim vorigen Apparat. Das ganze Gehäuse mit dem Würfelchen und den Rauchglasfassungen kann um den Zapfen Z beiseite geschlagen werden (punktierte Linien in der Fig. 40).
- Nr. 12.6012. * Großer Zeichenapparat nach ABBE. Dieser Apparat ist für Beobachtungen bei sehr großem Sehfelde bestimmt; er gleicht dem Apparate Nr. 12.6011. Die Länge des Spiegelarmes ist 125 mm, die Größe des Spiegels 80 mm x 125 mm.
- Nr.12.6025. *Zeichenapparatfürhorizontale Beobachtungsinstrumente.
- Das ABBEsche Würfelchen ist mit einem Reversionsprisma verbunden und an dem in der Höhe verstellbaren, seitlichen Arme einer Säule auf rundem Fuße (wie in Fig. 42, S. 83) befestigt. Es wird auf horizontaler Fläche gezeichnet.
- Will man bei umgelegtem Mikroskope auf horizontaler Fläche zeichnen, so muß beim ÄBBEschen Zeichenapparate der Spiegel abgenommen und statt dessen ein Reversionsprisma vorgeschaltet werden, damit die Bewegung des Zeichenstiftes ohne Richtungsumkehrung gesehen wird. Ein solches Reversionsprisma kann an den Zeichenapparaten Nr. 12.6011 und Nr. 12.6012 wegklappbar angeordnet werden.
- Nr. 12.6010 Kleiner Zeichenapparat nach ABBE im Behälter Mark 30.— Telegr.-Wort Micaslate
- 12.6011 Zeichenapparat nach ABBE im Behälter . . 60.— Micatibus
- 12.6012 Großer Zeichenapparat nach ABBE . . . 72.— Micatio
- 12.6025 Zeichenapparat für horizontale Beobacht tungsinstrumente 68.— Mication
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- Zeichentische und Nebenapparate.
- Ist der Spiegel des ÄBBEschen Zeichenapparates unter 45° zur Vertikalen geneigt, so wird nicht das ganze Sehfeld ausgezeichnet. Man neigt daher den Spiegel etwas mehr. Damit dann verzerrungsfreie Bilder erhalten werden, muß man sich auch einer entsprechend geneigten Unterlage für das Zeichenpapier bedienen. Wir liefern zu diesem Zwecke passende Zeichentische und Zeichenbretter in verschiedener Ausführung.
- Den Anforderungen, die Höhe der Zeichenfläche über dem Arbeitstische und zugleich ihre Neigung gegen die Horizontale ändern zu können, genügen in vollkommener Weise die beiden Formen des ^Zeichentisches nach BERNHARD (Z.-S. f. wiss. Mikr. 9, 439—445, 1892 und 11, 298—301, 1894; unsere Druckschrift „Mikro 118“).
- Die Zeichenfläche läßt sich bei diesen Tischen bis zu einer Höhe von 17 cm heben und bis zu einem Winkel von ca. 35° gegen die Horizontale neigen. Das Mikroskop wird auf der Grundplatte des Zeichentisches festgeschraubt. Damit die zeichnende Hand eine möglichst ruhige Lage erhält, ist eine Armstütze angebracht.
- 406
- Fig. 41.
- Zeichentisch nach Bernhard Nr. 12.6050, verbunden mit dem Mikroskop und dem Zeichenapparat. (7c natürl. Größe.)
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.6050 Zeichentisch nach BERNHARD, zum Schräg-
- stellen des Mikroskopes und des Zeichentisches 52.— Micatione
- 12.6055 Zeichentisch nach BERNHARD, zur Benutzung
- nur mit aufrechtstehendem Mikroskop . 45.- Micationem
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- Der Zeichentisch nach BERNHARD wird entweder mit Einrichtung zum Schrägstellen des Mikroskops und des Zeichentisches, Nr. 12.6050 (Fig. 41), oder nur zur Benutzung mit aufrechtstehendem Mikroskope, Nr. 12.6055, geliefert.
- Nr. 12.6060. Außerdem liefern wir noch ein einfaches, unter einem Winkel von 25° gegen die Horizontale geneigtes Zeichenbrett aus Lindenholz (Fig. 42). Dieses ist besonders für den Gebrauch mit dem Zeichenprisma Nr. 12.6000 bestimmt.
- Nr. 12.6090. * Zeichenstativ nach GlLTSCH. Das in der Höhe verstellbare Stativ (Fig. 42) kann in Verbindung mit dem Zeichenprisma Nr. 12.6000 oder dem
- Zeichenapparat Nr. 12.6011 zum Nachzeichnen in natürlicher Größe dienen. Diese Apparate werden auf einen ausklappbaren Rohrstutzen gesteckt. Außerdem lassen sich die 6- und 10fache aplanatische Lupe (Druckschrift „Mikro 188“) oder Brillengläser an diesem Stative beim Zeichnen verwenden. Die Stativsäule ist mit einer Zentimeterteilung versehen. Für die 10 fache Lupe und die Brillengläser sind Zwischenringe erforderlich.
- Fig. 42.
- Zeichenstativ nach Giltsch Nr. 12.6090 und Zeichenbrett Nr. 12.6060.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.6060 Einfaches Zeichenbrett 2.50 Micationis
- 12.6090 Zeichenstativ nach GILTSCH, ohneZwischen-
- ringe 30.- Micationum
- 12.6091 Ring für 10 fache aplanatische Lupe | für 1 1.— Micatis
- 12.6092 „ „ Brillengläser J Nr. 12.6090 ( 1.— Micator
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- B. Meß- und Zählapparate.
- Meßapparate.
- Okularmikrometer.
- Für mikrometrische Messungen genügen in den meisten Fällen einfache Okularmikrometer, d. s. Glasplättchen mit Teilung, welche auf die Sehfeldblende des Okulars — die Teilung nach unten gerichtet — aufzulegen sind. Die Werte dieser Teilungsintervalle, bezogen auf das Objekt, sind durch Ver* gleich mit einem guten Objektmikrometer (S. 87) für jede Kombination von Objektiv und Okular festzustellen.
- Wir liefern Okularmikrometer in zwei Formen, als Strichmikrometer und als Kontrastmikrometer (Z.-S. f. wiss. Mikr. 24, 366—369, 1907).
- Die Strichmikrometer erhalten eine feine Strichteilung; wir führen sie als: Nr. 11.5100:5 mm, in Zehntel-Millimeter geteilt,
- Nr. 11.5101:5 mm, in Zwanzigstel-Millimeter geteilt,
- Nr. 11.5102:10 mm, in Zehntel-Millimeter geteilt.
- Die Kontrastmikrometer sind photographische Teilungen, deren Elemente auf die eine Ecke gestellte Quadrate sind, welche sich in der Richtung der einen Diagonale aneinanderreihen. Die aneinanderstoßenden Ecken bilden noch eine Unterteilung zu der Hauptteilung, welche durch die anderen Ecken und ihre Diagonalen gegeben ist. Es werden eine feinere und eine gröbere Felderteilung geführt. Die Farbe der Felder ist schwarz oder rot.
- Nr. 11.5130:5 mm, durch 50 Quadrate in 0.1 bzw. 0.05 mm geteilt,
- Nr. 11.5140:10 mm, durch 25 Quadrate in 0.4 bzw. 0.2 mm geteilt.
- Nr. 11.5100 Okularmikrometer 5 : 50, in Kapsel .... Mark 5.— Telegr.-Wort Micatote
- 11.5101 ,, 5:100, „ „ .... 7.50 Micatuum
- 11.5102 ,, 10:100, „ „ .... 7.50 Micatus
- 11.5130 Kontrastmikrometer, fein, w „ .... 10.— Micchetto
- 11.5140 „ grob, „ „ .... 10.— Miccia
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- Die Durchmesser der Okularmikrometer sind 21 bzw. 19 mm, je nachdem sie für gewöhnliche Okulare oder für einstellbare Okulare (s. u.!) bestimmt sind.
- Es ist daher bei der Bestellung anzugeben, ob die Mikrometer für einstellbare oder für gewöhnliche Okulare bestimmt sind.
- Den Okularmikrometern wird die Gebrauchsanweisung iür Glasmikrometer, Druckschrift „Mikro 273“, beigegeben. Außerdem wird eine Tabelle (Mikro 136) beigefügt, welche annähernde Angaben über den Wert der Skalenteile der Okularmikrometer beim Gebrauch der achromatischen Objektive mit den HUYGENSschen Okularen enthält. Die Werte würden ausreichen, wenn die optische Tubuslänge in jedem Falle konstant gehalten werden könnte. Diese ist aber unvermeidlichen Änderungen dadurch ausgesetzt, daß die Brennweiten der Objektive und Okulare jeweils um kleine Beträge schwanken, und daß die optische Tubuslänge geändert wird, wenn die Objektive für Revolver oder Schlittenwechsler abgestimmt werden.
- Für die apochromatischen Systeme ist der Skalenwert der Vio-lntervalle, in /u (= 0,001 mm = Mikron = Mikromillimeter) ausgedrückt, numerisch angenähert gleich der Brennweite des Objektivs, wenn es mit Kompensationsokular 6 benutzt wird (Z.-S. f. wiss. Mikr. 5, 150—155, 1888). Der Skalenwert würde hiernach bei dem Apochromaten f=16 mm gleich 16 (j., bei Apochromat f=8 mm gleich 8 fi sein usw., wenn nicht auch hier die Werte durch Änderung der optischen Tubuslänge aus den angeführten Gründen oftmals nicht unerheblichen Abweichungen unterworfen wären.
- Es ist daher notwendig, die Intervallwerte für die eigenen Objektive und Okulare durch Vergleich mit einem guten Objektmikrometer (S. 87) genau festzulegen.
- Meßokulare. Um für verschiedene Sehweiten (z. B. bei Beobachtung mit Augengläsern oder ohne solche) die scharfe Einstellung auf die Teilung der Okularmikrometer zu ermöglichen, liefern wir Okulare, in welchen die Augenlinse bzw. das zwischen der Okularblende und dem Auge gelegene optische System verschiebbar und auf die Okularblende einstellbar ist, sog. einstellbare Okulare. Sie werden durch Einlegen von Mikrometerplättchen zu Meß-okularen. In der Regel werden für die achromatischen Objektive die HUYGENSschen Okulare 2 oder 3 (Nr. 11.5202 und 11.5203), und für die Apochromate das Kompensationsokular 6 (Nr. 11.5406) benutzt. Der obere Teil des Okularrohres läßt sich abschrauben; dann kann das Okularmikrometer bequem auf die Blende aufgelegt und nach Ausführung der Messung wieder entfernt werden (S. 103).
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 11.5202 Einstellbares Okular H.2 mit Mikrometer Nr. 11.5100 als Meßokular H.2 16.- Micciebant
- 11.5203 Einstellbares Okular H.3 mit Mikrometer Nr. 11.5100 als Meßokular H.3 16.- Miccientem
- 11.5406 Einstellbares Okular K.6 mit Mikrometer Nr. 11.5100 als Meßokular K.6 30.- Micciere
- Fig. 43. Einstellbares Okular mit abschraubbarem Oberteil.
- (Natürl. Größe.)
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- Die Meßokulare können auch durch Einfügung eines trommelartigen Zwischenstückes mit einer Schraube zur seitlichen Verschiebung des Mikrometerplättchens (Meßtrommelokulare) oder eines Zeigers (Zeigerokulare) (S. 102) versehen werden. Als Meßtrommelokulare werden nur die HUYGENS sehen Okulare 2 oder 3 (Nr. 11.5502 und 11.5503) oder das Kompensationsokular (Nr. 11.5506) eingerichtet.
- Okular-Schraubenmikrometer. Die Okular-Schraubenmikrometer dienen zur Ausführung sehr genauer Messungen. Sie bestehen aus einem RAMSDENschen
- Fig. 44.
- Okular-Schraubenmikrometer Nr. 11.5560,
- im Durchschnitt und von oben gesehen. (7s natürl. Größe.)
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 11.5502 HUYGENS sch es Okular 2 mit Mikrometer Nr. 11.5100 als Meßtrommelokular 2, im Behälter 40.- Miccieria
- 11.5503 HUYGENS sch es Okular 3 mit Mikrometer Nr. 11.5100 als Meßtrommelokular 3, im Behälter 1 d Miccimus
- 11.5506 Kompensationsokular 6 mit Mikrometer Nr. 11.5100 als Meßtrommelokular 6, im Behälter 53.- Miccingogo
- 11.5560 Okular-Schraubenmikrometer mit RAMSDEN-schem Okular für achromatische Objektive, im Behälter 90.- Miccinina
- 11.5566 Okular-Schraubenmikrometer mit Kompensationsokular 6 für apochromatische Objektive, im Behälter 105.- Miccinino
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- Okular (Nr. 11.5560) von ca. 20 mm Brennweite — also ca. 12!acher Lupenvergrößerung — oder dem Kompensationsokular 6 (Nr. 11.5566) und einer sehr sorgfältig gearbeiteten Mikrometervorrichtung mit geteilter Trommel (Fig. 44). Die Mikrometerschraube bewegt [ein Glasplättchen mit einem Strichkreuz und einem Doppelstrich unmittelbar |unter einer feststehenden Millimeterskala. Das Strichkreuz dient zur Einstellung auf die zu messenden Stellen im Präparate, der Doppelstrich zum Ablesen der Anzahl ganzer Umdrehungen der Trommel an der im Sehfelde sichtbaren Skala. Die Trommel hat 50 Teilstriche. Ein Intervall der Trommelteilung entspricht einer Verschiebung des Signals um 0.01 mm, eine ganze Umdrehung also einer Verschiebung um 0.5 mm. Die Messung kann sich auf 4 mm in dem vom Objektiv entworfenen Bilde, entsprechend acht Umdrehungen der Trommel, erstrecken.
- Der einem Trommelintervall entsprechende Wert der Verschiebung im Präparate muß für jedes Objektiv mit Hilfe eines Objektmikro-meters genau bestimmt werden.
- Goniometer-Okulare für Winkelmessungen an mikroskopischen Objekt
- ten. Als Okulare werden die HUYGENSschen Okulare 2 oder 3 (Nr. 11.5582 und Nr. 11.5583 oder das Kompensationsokular 4 (Nr. 11.5594) verwendet. Die Okulare sind wie die Meßokulare gebaut. Auf der Sehfeldblende liegt ein Glasplättchen mit mehreren parallelen Strichen und einem Querstriche. Außen ist am Rande des Okulars ein Zeiger befestigt, der sich auf einem über den Tubus zu schiebenden und dort mit drei Schrauben zu befestigenden Teilkreise mit Gradteilung bewegt.
- Wenn bereits der Teilkreis unseres Analysators II (Nr. 12.7832, S. 94) vorhanden ist, so kann das Goniometerokular diesem angepaßt werden; es wird dann also mit Zeiger ohne Teilkreis geliefert. Der Preis (einschließlich Anpassung) reduziert sich in dem Falle um M. 12.—. Der vorhandene Teilkreis ist zum Anpassen des Okulars einzusenden.
- Objektmikrometer.
- Von Objektmikrometern liefern wir regelmäßig drei Formen, nämlich: Nr. 12.6300: Ein Millimeter in Hundertel-Millimeter geteilt.
- Nr. 12.6303: Drei Millimeter in Zehntel-Millimeter und dazu ein Zehntel-Millimeter in Hundertel-Millimeter geteilt.
- Nr. 12.6310: Ein Zentimeter in Millimeter und davon ein Millimeter in Zehntel-Millimeter geteilt.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 11.5582 Goniometer-Okular H.2 35.— Miccino
- 11.5583 „ H.3 35.— Miccion
- 11.5594 „ K.4 48.— Micciremus
- 12.6300 Objektmikrometer (1:100), im Behälter. . . . 10.— Micciades
- 12.6303 „ (3:10, 0,1:10), im Behälter . 8.50 Miccianza
- 12.6310 „ (10:10, 1:10), im Behälter . 6.— Miccichino
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- Nr. 12.6350. Objekt-Schraubenmikrometer. Für sehr genaue Messungen größerer Objekte, welche nicht in einem Sehfelde des Mikroskopes zu übersehen sind, fertigen wir ein Objekt-Schraubenmikrometer an (Fig. 45). Bei ihm wird von einer Mikrometerschraube ein Schlitten mit einer drehbaren, an ihrem Rande mit Gradteilung versehenen Scheibe fortbewegt. Jede Umdrehung der Schraubentrommel entspricht einer Verschiebung des Präparats um 0.2 mm. Der Umfang der Trommel ist in 100 Teile geteilt, so daß die Teilung der Schrauben-
- Fig. 45.
- Objekt'Schraubenmikrometer Nr. 12.6350, im Durchschnitt und von oben gesehen.
- (’2/3 natürl. Größe.)
- trommel direkt 0.002 mm Verschiebung anzeigt. Die Zahl der ganzen Umdrehungen der Trommel wird auf der seitlichen Scheibe durch einen Zeiger gezählt. Die Schraube mißt bis zu 10 mm im Präparate.
- Das Objekt-Schraubenmikrometer läßt sich mit den meisten unserer Stative benutzen. Seine Befestigung auf dem Mikroskoptische ist jedoch je nach der Art des Tisches sehr verschieden. Bei der Bestellung ist daher anzugeben, an welchem Stative und mit welchem Tische der Apparat gebraucht werden soll. Der Gebrauch an einem anderen Stative als dem angegebenen ist dann nicht ohne weiteres möglich. Der Gebrauch der üblichen Kondensorsysteme ist in der Regel ausgeschlossen.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.6350 Objekt'Schraubenmikrometer, im Behälter . . 120.— Micciverat
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- Maßstäbe und Vollkreise.
- Bei den Maßstäben auf Neusilber sind die Kanten abgeschrägt. Die Maßstäbe auf Spiegelglas und die Vollkreise tragen die Ziffern in Spiegelschrift, so daß die Teilung direkt dem zu messenden Objekt aufgelegt und ohne Parallaxe abgelesen werden kann; sie sindzumÄblesen von Streckenbzw. Winkeln bestimmt, nicht zum Äuftragen, weil die Teilstriche nicht bis zum Rande ausgezogen werden.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.6400 Maßstab auf Neusilber, 10 Zentimeter in ganze Millimeter geteilt 4.- Miccivisti
- 12.6440 Maßstäbe auf Spiegelglas mit einfacher Teilung: 5 Zentimeter in halbe Millimeter geteilt . . . 3.- Miccotrogo
- 12.6451 10 Zentimeter in Millimeter geteilt 4.- Mice
- 12.6452 90 yy yy yy yy 8.- Micellar
- 12.6453 'J v » » W 9) 12.- Micemus
- 12.6470 Maßstäbe auf Spiegelglas mit doppelter Teilung (an einer Seite in Millimeter, an der anderen in engl. Zoll): 5 Zentimeter in halbe Millimeter, 2 Zoll in 48 Teile geteilt 4.50 Micendum
- 12.6481 10 Zentimeter in Millimeter, 4 Zoll in 48 Teile geteilt 6.- Micene
- 12.6490 Vollkreise aus Spiegelglas: Kreis von 8 cm Durchm. in ganze Grade geteilt 14.- Micent
- 12.6491 Kreis von 12 cm Durchm. in halbe Grade geteilt 20.— Micerent
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- Dickenmesser.
- Nr. 12.6500. Deckglastaster. Der auf schwerem Fuße aufgebaute Apparat besteht im wesentlichen aus einer Schraube mit geteilter Trommel und Längsteilung für die ganzen Umdrehungen; er gestattet, 0.01 mm direkt abzulesen. Der Apparat dient zur Messung der Dicke der Deckgläser, Objektträger, dünner Platten usw. Die Messung ist bis zu 5 mm möglich.
- Nr. 12.6510. Deckglastaster in Dosenform. Die Messung erfolgt mittels einer Zange, die aus einem dosenförmigen Gehäuse hervorsteht. Ein Zeiger, der über einer Kreisteilung am Deckel des Gehäuses spielt, zeigt die Dicke an. Die Teilung gibt direkt Hundertel-Millimeter an. Man kann mit dem Apparat Dicken bis zu 8 mm messen.
- Zählapparate.
- Zum Zählen von kleinen Objekten wie Blutkörperchen, Hefezellen, Bakterien und dergl. bedient man sich der Netzmikrometer. Sie werden als Okular- oder Objektnetzmikrometer gefertigt.
- Okular-Netzmikrometer. Es ist ein rundes Plättchen wie die Okularmikrometer von 19 mm Durchmesser mit einer Netzteilung, welche die Fläche eines Quadrates von 5 mm Seitenlänge einnimmt und quadratische Felder von 1 mm (Nr. 12.5160) oder 0.5 mm Seite (Nr. 12.5165) — je nach Wunsch — aufweist. Das Plättchen wird auf die Blende in der Blendenebene eines einstellbaren Okulars (S. 85), mit der Teilung nach unten, gelegt.
- Bei den Okular'Netzmikrometern müssen die den einzelnen Feldern im Objekte entsprechenden Flächenwerte mit einem Objektmikrometer für jede Kombination von Objektiv und Okular bestimmt werden („Druckschrift Mikro 273“).
- Nr. 12.5180. Okularblenden nach EHRLICH. In ähnlicher Weise wie die Netzmikrometer können die auf Anregung von P. EHRLICH hergestellten Okularblenden mit quadratischen Öffnungen von abgestufter Weite — 1 mm, 2 mm, 3 mm, 4 mm, 6 mm, 8 mm, 9 mm — zum Abzählen von einzelnen Körperchen innerhalb eines Feldes von bekannter Fläche dienen.
- Nr. 12.6500 Deckglastaster Mark 20.- Telegr.-Wort Micetis
- 12.6510 Deckglastaster in Dosenform 33.- Micetomisa
- 11.5160 Okular-Netzmikrometer l mm, in Kapsel . . 5.— Michael
- 11.5165 0 5 yy yy yy yy • • 5.- Michaelia
- 11.5180 Okularblenden nach P. EHRLICH, 7 Stück . . 10.- Michaelis
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- fflRLZElSs;
- JENA
- Mikro 184, Beilage Nr. 5.
- Betrifft S. 90.
- Der Deckglastaster in Dosenform Nr. 12.6510 wird nicht mehr geliefert.
- Neben dem Deckglastaster Nr. 12.6500 (_/// 20.—) führen wir bis auf weiteres einen
- Deckglastaster Nr. 12.6505
- Preis: ^#25.— Telegr.-Wort: Midäeling
- Die Konstruktion dieses Tasters ist ähnlich der von Nr. 12.6500.
- G. XII. 14.
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- Auch für die EHRLICHschen Blenden — sofern diese nicht bloß zur Feststellung der Zahlenverhältnisse innerhalb desselben Raumes verwendet werden sollen — müssen für jede Kombination von Objektiv und Okular die den einzelnen Feldern im Objekte entsprechenden Flächenwerte mit Hilfe von Objektmikrometern bestimmt werden.
- Die EHRLICHschen Blenden sind nur zur Benutzung mit einstellbaren Okularen bestimmt.
- Objekt"Netzmikrometer. Objekt-Netzmikrometer werden in der Regel mit einer * Zählkammer verbunden benutzt. Es ist dies eine Kammer von überall gleicher und genau bestimmter Tiefe. Auf dem Boden der Kammer befindet sich die Netzteilung. Diese besteht bei der am häufigsten benutzten Zählkammer nach THOMA Nr. 12.6600 aus 400 Quadraten von je 1/400 qmm Fläche.
- Die Teilungen der Objekt-Netzmikrometer werden sehr verschieden ausgeführt. Auch die Zählkammern variieren in Tiefe und Größe. Am häufigsten werden sie zur Zählung der Blutkörperchen verwendet. Die gebräuchlichsten Zählkammern mit dem Zubehör für die Zählungen sind in unserer Druckschrift „Mikro 10“ zusammengestellt.
- Nr. 12.6604. *Blutkörper*Zählapparat nach THOMA. Blutkörper-Zählapparate bestehen aus einer Zählkammer und einer oder zwei kalibrierten Mischpipetten in Etui. Wir liefern sie in verschiedenen Zusammenstellungen. Der am häufigsten benutzte Apparat dieser Art ist das Hämocytometer nach THOMA mit einer Mischpipette für rote und einer für weiße Blutkörperchen.
- Nr. 12.6960. *Blutkörper-'Zählapparat nach BÜRRER. Die bei der Zusammensetzung der Zählkammern und der Mischung in den Mischpipetten möglichen Fehler werden durch Zusammensetzen der Kammer vor dem Gebrauch, Mischung in besonderen Kölbchen und Verwendung besonderer Übertragungspipetten geringer. Eine komplette Zusammenstellung dieser Art ist zunächst zur Zählung roter Blutkörperchen vollendet. Gebrauchsanweisung und Schemata zum Einträgen der Zählresultate werden beigegeben.
- Spezialprospekt für Zählkammern, Zählapparate und Zubehör: Druckschrift „Mikro 10“.
- Nr. 12.6600 Zählkammer (Objekt-Netzmikrometer) nach THOMA Mark Telegr.-Wort
- 12.6604 mit 2 Deckgläschen, im( Behälter Blutkörper^Zählapparat (Hämocytometer) nach THOMA: Zählkammer Nr. 12.6600 mit 2 Misch- 14.- Michaelite
- 12.6960 pipetten, im Behälter Apparat zur Zählung roter Blutkörperchen nach 27.- Michaelmas
- BÜRRER, komplett 66.- Michaelmos
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- C. *Apertometer, Festplatte, *Diffraktions-
- apparat.
- Apertometer. Zur Bestimmung der numerischen Apertur und des Öffnungswinkels der Objektivsysteme ist von ABBE im Jahre 1876 ein einfacher Apparat, das Apertometer, konstruiert worden, der an jedem Stative, dessen Tubus mit einem Auszugrohre versehen ist, benutzt werden kann. Zu dem Apparate gehört ein schwaches Objektivsystem von ca. 40 mm Brennweite, das an dem unteren Ende des Auszugrohres eingeschraubt wird. Mit dem aus diesem schwachen Systeme und dem Okulare gebildeten Hilfsmikroskop stellt man auf die Austrittspupille des zu untersuchenden Objektivsystems ein und kann dann an dem Apertometer mittels zweier verschiebbarer Metallzeiger die numerische Apertur bzw. den Öffnungswinkel ablesen.
- Das Prinzip des Apparats und die Methode der Messung sind dargestellt in: E. ABBE, Journ. Roy. Micr. Soc. (1) 1, 19—22, 1878; ebenda (1) 3, 20—31, 1880; Gesamm. Abhandl. 1, 113—118 und 227—243, 1904; ferner DIPPEL, Das Mikroskop 1, 348—352. Dem Apertometer wird die Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 114“, beigegeben.
- Wir liefern das Apertometer in zwei Ausführungen. Bei der einen Form, Nr. 12.7600, sind die Zeiger auf der Glasscheibe ohne Führung zu verschieben.
- Apertometer Nr. 12.7600. (ca. s/i natürl. Größe.)
- Nr. Mark Telcgr.-Wort
- 12.7600 Apertometer nach ABBE, im Behälter .... 70.— Michaelstag
- 12.7605 Apertometer nach ABBE, mit Gleitbahn für die
- Zeiger, im Behälter 1 © Michaiah
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- Bei der anderen Form, Nr. 12.7605, ist die Glasscheibe auf einer Metallplatte befestigt, an der die Zeiger in einer Gleitbahn verschoben werden und infolge dessen sicherer und bequemer einzustellen sind.
- Nr. 12.7610. Testplatte. Zur Prüfung der Objektive auf ihren Korrektionszustand hinsichtlich der sphärischen und chromatischen Aberrationen sowie zur Bestimmung der Deckglasdicke, für welche die beste Korrektion besteht, hat ABBE im Jahre 1873 eine Testplatte vor geschlagen, die in Verbindung mit dem ABBEschen Beleuchtungsapparat durch Herstellung des sog. empfindlichen Strahlenganges alle Korrektionsmängel auf das schärfste hervortreten läßt.
- Die Testplatte besteht jetzt aus einem Objektträger, auf welchem ein langes, schmales, beiderseits gut plangeschliffenes Deckglas aufgekittet ist. Das Deckglas bildet einen schwachen Glaskeil, dessen Dicke von dem einen Ende (0.09 mm) bis zum andern (0.24 mm) gleichmäßig zunimmt; die Dicke kann an einer Skala auf dem Objektträger unmittelbar auf 0.01 mm abgelesen werden. Die Unterseite des Deckglases ist versilbert; in die Silberschicht sind vier Gruppen paralleler Linien eingerissen. Die zackigen Konturen dieser Linien bilden auch für die stärksten Objektive sehr empfindliche Probeobjekte.
- Näheres über die Ärt der Messungen ist enthalten in: E. ABBE, Archiv f. mikr. Anat. 9, 434—437, 1873; Gesammelte Abhandl. 1, 66—68, 1904; DIPPEL, Das Mikroskop 1, 340; sowie in der jeder Testplatte beigegebenen Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 116“.
- Nr. 12.7620. Diffraktionsapparat. Zur Demonstration der Wirkungen der Beugung bei der Entstehung der mikroskopischen Bilder wurde 1876 von ABBE ein Diffraktionsapparat konstruiert, der aus der Diffraktionsplatte Nr.12.7621, einem Satze Blenden und einer Einrichtung zum Einlegen und Drehen dieser Blenden über dem Objektiv besteht.
- Die Blenden sind nur für das System aa bestimmt.
- Für die Benutzung dieser Demonstrationseinrichtung ist die Kenntnis der Diffraktionstheorie Voraussetzung. Man orientiert sich darüber aus Lehrbüchern der Mikroskopie, welche sie enthalten, oder aus Spezialveröffentlichungen. Wir nennen z. B. Monthly Micr. Journ. 17, 82—88, 1877; DIPPEL, Das Mikroskop 1, 147—156; ZIMMERMÄNN, Das Mikroskop, 46—51, Wien, 1895; MÜLLER-POUILLETS Lehrb. d. Physik 2, Buch 3, 10. Aufl. v. O. LUMMER, Braunschweig 1907.
- Nr. 12.7621. Diffraktionsplatte. Diese Platte besteht aus einem Objektträger, auf den drei an ihrer Unterseite versilberte Deckgläser nebeneinander aufgekittet sind. In den Silberbelag dieser Deckgläser sind verschiedene Parallel-und Kreuzgitter eingerissen.
- Nr. Mark Tclcgr.-Wort
- 12.7610 Testplatte nach ABBE, im Behälter 10.— Michauxie
- 12.7620 Diffraktionsapparat nach ABBE 20.— Miche
- 12.7621 Diffraktionsplatte allein, im Behälter .... 8.— Michel
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- D. Einrichtungen
- zu Untersuchungen im polarisierten Lichte.
- Polarisatoren.
- Wir liefern in der Regel Polarisatoren mit schief zur Mikroskopachse stehenden Endflächen.
- Nr. 12.7801. Polarisator I, Öffnung von 10 mm. Er ist für die Benutzung an den Stativen I, III und IV bestimmt. Der Polarisator ist in Metallfassung; er wird in den Diaphragmenträger von oben eingehängt und von unten mit einem Qegenring festgezogen. Gips- und Glimmerplättchen lassen sich auf den tellerförmigen Ansatz der Fassung auflegen.
- Nr. 12.7802. Polarisator II, Öffnung 8 mm. Er wird mit dem Kondensorsysteme des Statives VD geliefert. Polarisator II kann an die Irisblende des Beleuchtungsapparates Nr. 11.4310 (S. 31) angeschraubt und nachbezogen werden.
- Für Beobachtungen im polarisierten Lichte sind drehbare Tische erwünscht.
- Analysatoren.
- Als Analysatoren liefern wir in der Regel Prismen von 6 mm Öffnung mit geraden Endflächen.
- Nr. 12.7831. Analysator I. Der Analysator ist in Metallfassung und zum Aufsetzen auf die Okulare bestimmt.
- Nr. 12.7832. Analysator II. Der Analysator ist in Metallfassung drehbar über einem Teilkreise mit Gradteilung angeordnet. Der Teilkreis wird über den
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.7801 Polarisator I, zur Benutzung an den Stativen I,
- III und IV 22.— Michele
- 12.7802 Polarisator II, zur Benutzung an dem Stativ V . 11.- Micheletti
- 12.7831 Analysator I 15.- Michelia
- 12.7832 ,, II, mit Teilkreis 30.- Michelos
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- Tubus des Mikroskopes geschoben und festgeklemmt. Älsdann kann der Äna-lysator, nachdem das Okular in den Tubus geschoben ist, aufgesetzt werden.
- Bei diesen aufsetzbaren Änalysatoren ist das Gesichtsfeld des Mikroskopes nur durch Hin- und Herbewegen des Auges vollständig zu überblicken.
- Analysator-Okulare nach ABBE.
- Bei diesen Okularen ist ein Änalysatorprisma besonderer Konstruktion zwischen den Okularlinsen angeordnet. Die Anordnung gewährt den Vorteil, das Gesichtsfeld des Mikroskopes auch mit ruhendem Äuge überblicken zu können. Jedoch bleibt das zweite, seitlich abgelenkte Bild des Änalysatorprismas schwach sichtbar.
- Nr. 12.7860. HUYGENSsches Okular 2 als Analysatorokular I für den Gebrauch mit den achromatischen Objektiven.
- Nr. 12.7861. Kompensationsokular 4 als Analysatorokular I für den Gebrauch mit den apochromatischen Objektiven.
- Die Okulare können auch als Änalysatorokulare II mit Teilkreis geliefert werden.
- Kombinationen.
- Zur bequemen Äufbewahrung liefern wir die verschiedenen Kombinationen der Polarisatoren und Analysatoren in besonderen Behältern; die Preise für einige Kombinationen sind unten aufgeführt.
- Wenn ein Teilkreis — etwa der unserer Goniometerokulare (S. 87) — schon vorhanden ist, so können diesem die Analysatoren angepaßt werden. Es gilt dann nur der Preis, der für die Kombination ohne Teilkreis angesetzt ist, zuzüglich M. 3.— für die Anpassung der Analysatorfassung an den vorhandenen Teilkreis. Der Teilkreis muß zu diesem Zwecke eingesandt werden.
- Nr. Mark Telcgr.-Wort
- 12.7860 Analysator-OkularH. I, für Achromate .... 40.- Michelozzo
- 12.7861 „ K. I, „ Apochromate . . . 53.- Michels
- 12.7862 „ H. II, „ Achromate,mitTeilkreis 55.- Micher
- 12.7863 „ K» II» „ Apochromate, „ 68.- Michery
- Kombinationen von Polarisator und Analysator
- für die Stative I, III und IV:
- 12.7880 Polarisator I und Analysator I, in Etui . . . 41.- Miching
- 12.7881 tt ® » tt !!»»»••• 58.- Michito
- 12.7882 „ I „ Analysator-Okular H. I, in Etui 66.- Micho
- 12.7883 » I » tt K» I» „ „ 79.— Michordiä
- 12.7884 tt J Y> tt H.II, M „ 83.- Michon
- 12.7885 tt I » tt K- II, » » 96.— Michotte
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- Gips« und Glimmerplättchen. Wir führen regelmäßig die vier Gips« plättchen Rot I., II., III., IV. Ordnung; ferner die vier Glimmerplättchen 1/8/1, XU ^ Vs V2 Aus diesen acht Plättchen besteht die Kollektion von Gips« und Glimmerplättchen nach MOHL, Nr. 12.7900. Die Plättchen sind in Kartonfassung.
- Die Plättchen in Kartonfassung sind zum Einlegen in Polarisator I Nr. 12.7801 bestimmt. Die Plättchen werden außerdem in Metallfassung zum Auflegen auf die Okulare unterhalb des Analysators geliefert (Stativ V).
- Für die allermeisten Untersuchungen genügt ein Qipsplättchen Rot I. Ordnung.
- Gipsplättchen anderer Ordnungen: in Kartonfassung, das Stück M. 2.—, in Metallfassung, das Stück M. 3.—; Glimmerplättchen in Kartonfassung, das Stück M. 1.50, in Metallfassung, das Stück M. 2.50.
- Speziell für mineralogische Untersuchungen bestimmte Einrichtungen sind in dem Katalog für mineralogische Stative enthalten.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.7900 Kollektion nach MOHL, Plättchen in Kartonfassung 15.— Michovius
- 12.7901 Gipsplättchen Rot I für Polarisator I in Karton-
- fassung 3.— Michuacane
- 12.7911 Gipsplättchen Rot I zum Einschalten zwischen
- Okular und Analysator in Metallfassung . . . 4.— Micida
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- E.-Apparate für
- Untersuchungen im spektral zerlegten Lichte.
- Nr. 12.8100. *Mikrospektralobjektiv nach ENGELMANN mit Zentrier-vorrichtung.
- Es dient zur Beobachtung der Wirkung einzelner Spektraliarben auf mikroskopische Objekte (Bot. Zeit. 40, 419—426, 1882; Pflügers Ärch. f. d. ges. Physiol. 27, 485—490, 1882). Näheres enthält die Druckschrift „Mikro 232“.
- Nr. 12.8110. *Spektropolarisator nach ROLLET mit Zentriervorrichtung in der von DIPPEL veränderten Form.
- Er dient zur Bestimmung des Charakters und der Stärke der Doppelbrechung mikroskopischer Objekte in spektral zerlegtem Lichte (Z.-S. f. Instrkde. 1, 366—372, 1881, DIPPEL, a. a. O. 619).
- Nr. 12.8130. ♦Spektral-Okular (Mikrospektroskop) nach ABBE (Fig. 47). Dieses Okular soll besonders zur Beobachtung der Absorptionsspektren mikroskopischer Objekte dienen, kann aber auch zur spektroskopischen Untersuchung von größeren Objekten, Flüssigkeitsschichten und dergl. verwandt werden.
- Die achromatische Äugenlinse des Okulars läßt sich auf den in der Blenden-
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.8100 Mikrospektralobjektiv nach ENGELMANN, im
- Behälter 170.- Micidam
- 12.8110 Spektropolarisator nach ROLLET, mit Gips-
- plättchen Rot II. und III. Ordnung, im Behälter 220.- Micidiale
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- ebene befindlichen Spalt scharf einstellen. Durch eine Hebelvorrichtung kann ein Vergleichsprisma an den Spalt angelegt werden, um andere absorbierende Medien, die an der Seite des Okulars in einer geeigneten Fassung einzuschalten sind, spektroskopisch mit dem Objekt vergleichen zu können. Eine Anzahl Glasröhrchen für diesen Zweck werden dem Apparat beigegeben.
- Über dem Okular befindet sich ein gradsichtiger Prismensatz nach AMICI, der um einen Zapfen beiseite geschlagen werden kann. Eine Wellenlängenskala läßt sich durch ein seitlich an der Prismenfassung angebrachtes Rohr mit Spiegel und Linse auf das dem Äuge erscheinende Spektrum projizieren.
- Dem Instrumente wird die Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 125“, stets beigegeben.
- Fig. 47.
- Mikrospektroskop nach Abbe, Nr. 12.8130. Längsschnitt durch den ganzen Äpparat. ('/a natürl. Größe.)
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.8130 SpektraLOkular (Mikrospektroskop) nach ABBE,
- im Behälter 200.— Micidiare
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- F. Einrichtungen für
- Beobachtungen bei erhöhter Temperatur.
- Heizschränke nach L. PFEIFFER zur Erwärmung mikroskopischer Objekte während der Beobachtung (L. PFEIFFER: Protozoen als Krankheitserreger usw. 2. Aufl. Jena, 1891).
- Die Vorrichtung besteht aus einem das ganze Mikroskop umgebenden Mahagonischranke, in dessen vordere Wand ein Glasfenster für die Beleuchtung eingefügt ist. Auf der linken und rechten Seite ist je eine, fast luftdicht schließende Klappe angebracht, um die Verschiebung des Präparats mit den Händen zu ermöglichen. Außerdem lassen sich die Seitenwände mit je einer Hälfte der in der Mitte geteilten Hinterwand vollständig zur Seite schlagen.
- Das Ganze, Schrank nebst Stativ, steht auf einer dicken Metallplatte mit drei Metallfüßen. Die Heizung erfolgt durch Erwärmung der Platte von unten mittels des sog. Mikrobrenners, Nr. 12.8325, der mit nicht rußender Flamme brennt, und dem das Gas durch einen in den Schrank eingesetzten Thermo-regulator zugeführt wird.
- Da das ganze Stativ nebst der umgebenden Luft in dem Schranke auf dieselbe Temperatur gebracht werden kann, so stimmt die an dem eingeführten Thermometer abgelesene Temperatur, wenn eine angemessene Zeit seit dem Anheizen verstrichen ist, mit der wirklichen Temperatur des Objekts überein.
- Erwärmungen bis zu 45° C. können ohne Schaden für Stativ und Objektive vorgenommen werden.
- Die Heizschränke müssen der Stativform angepaßt werden. Bei Nachbestellung eines Heizschrankes ist daher die Fabrikationsnummer des Stativs anzugeben, für das der Heizschrank bestimmt ist.
- Der Thermoregulator, Nr. 12.8320, sowie ein Thermometer werden jedem Heizschranke beigegeben. Der Mikrobrenner, Nr. 12.8325, dagegen muß besonders bestellt werden.
- Nr. Heizschrank nach L. PFEIFFER Mark Telcgr.-Wort
- 12.8301 für Mikroskopstativ I 100.- Micidiario
- 12.8303 HI 100.— Micidio
- 12.8304 „ „ IV 70.— Micidior
- 12.8305 V . . 5? H T 65.- Micidiora
- 12.8320 Thermoregulator 10.— Micidiores
- 12.8325 Mikrobrenner für die Heizschränke 4.50 Micidorum
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- Nr. 12.8330. Heizbarer Objekttisch nach L. PFEIFFER. Dieser von E. LEYBOLDS Nachfolger in Köln konstruierte Äpparat besteht aus einem nach dem LEYBOLDschen Verfahren zusammengekitteten Glaskasten von etwa 10 mm Höhe, der direkt als Objektträger benutzt werden kann. Der Heiztisch wird von erwärmtem Wasser durchströmt. Das Wasser kann in einer Kochflasche daneben mit dem Mikrobrenner Nr. 12.8325 erhitzt und mit dem Thermoregulator Nr. 12.8320 gleichmäßig warm gehalten werden. Thermometer sowie Zu- und Abflußrohr für das erwärmte Wasser sind an der Seite des Glaskastens angebracht.
- Nr. 12.8331. Der Heiztisch nach L. PFEIFFER kann zu Beobachtungen im hängenden Tropfen benutzt werden, wenn die obere Glasfläche mit konkaven Ausschliffen versehen wird, auf welche die Deckgläser direkt aufgelegt werden können.
- Nr. 12.8340. * Heiztisch nach GUTMANN. Eine runde Scheibe aus
- geschmolzenem Quarz, in der Mitte mit einer Öffnung versehen, trägt einen Streifen eingebrannten Platins, durch welchen ein elektrischer Strom hindurchgeschickt wird. Die Platte wirkt infolge der Widerstandserwärmung als Heizkörper. Damit der Objektträger nicht unmittelbar auf dem Heizkörper aufliegt, ist die Scheibe in eine etwas überstehende Metallplatte gelegt, welche auf dem Objekttische aufliegt und in der Tischöffnung gehalten wird. Sie ist der Träger der Stromzuführungen. Passende Widerstände sind vorzuschalten. Für Temperaturen über 100° sind Objektträger aus Quarz oder sehr dünne Objektträger aus Glas zu benutzen.
- Die Metallplatte paßt nicht für die Stative VA und VI.
- Nr. 12.8360. Gasheizkondensor. Zur Beobachtung mikroskopischer Objekte, speziell der flüssigen Kristalle bei höheren Temperaturen (100° bis ev. 900°) haben wir eine besondere Kondensoreinrichtung mit Polarisator von 25 mm Seitenlänge und Gasbrenner geschaffen. Näheres hierüber in der Druckschrift „Mikro 192“!
- Um bei Beobachtung lebender Bakterien die Temperatur im Präparate ev. unter geringer Temperaturerhöhung längere Zeit konstant zu erhalten, kann der aplanatische Kondensor nach dem Vorschläge von Rowland mit einer Warmwasserspülung versehen werden. Näheres hierüber auf Anfrage!
- Nr. 12.8380. Der hauptsächlich für die Zwecke der Mikroprojektion bestimmte Kühler nach ZOTH kann mit einem Thermometer versehen und dann als heizbarer Objekttisch verwendet werden.
- Nr. 12.8330 Heizbarer Objekttisch mit glatter Oberfläche einschl. Thermometer, Mark 9.- Telegr.-Wort Micidos
- 12.8331 Heizbarer Objekttisch mit konkaven Ausschliffen Zu- und Abflußrohr 15.- Micidus
- 12.8340 Heiztisch nach GUTMANN mit Heizplatte . Bf <30P» Micio
- 12.8341 Heizplatte allein 16.- Micippe
- 12.8360 Gasheizkondensor mit Polarisator . 290.— Micipsa
- 12.8380 Kühler nach ZOTH, mit Thermometer . . . 17.50 Miciriri
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- G. Verschiedene Nebenapparate.
- Okulare zu besonderen Zwecken.
- Nr.12.8500. *Stereoskopisches Okular nach ABBE(Fig.48). Dieser Apparat ist zur stereoskopischen sowie auch zur indifferenten, binokularen Beobachtung mikroskopischer Objekte unter beliebig hohen Vergrößerungen bestimmt(CäRLs Repertorium17,197—224,1881; Journ.Roy. Micr.Soc.(2),l, 203—211, 1881; E. ABBE, Ges. Abhdl. 1, 244—272, 1904).
- Fig. 48.
- Stereoskopisches Okular nach Abbe, Nr. 12.8500.
- (2/3 natürl. Größe.)
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.8500 Stereoskopisches Okular nach ABBE, im Behälter 180.- Micis
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- Die Teilung der vom Objektiv kommenden Strahlenbüschel zum Zwecke der Erzeugung von zwei getrennten Bildern erfolgt am oberen Ende des Tubus durch partielle Reflexion an einer sehr dünnen Luftschicht zwischen den beiden Prismen a und b. Die Halbierung der Strahlenbüschel zur Erzielung stereoskopischer Effekte geschieht erst später durch halbkreisförmige Blenden über den Okularen. Ohne diese, also mit offenen Okulardeckeln benutzt, gewährt der Apparat binokulares Sehen ohne stereoskopische Wirkung.
- Der Abstand der Augenpunkte läßt sich durch Verschiebung des einen Okularrohres dem Pupillenabstande des Beobachters anpassen. Der Apparat ist nur in Verbindung mit achromatischen Objektiven zu gebrauchen. Die Tubuslänge ist so weit wie möglich zu kürzen. Die Benutzung eines Revolvers oder einer anderen Objektivwechselvorrichtung ist nicht vorteilhaft.
- Nr. 12.8510. *Trommel mit PORROschen Prismen zur Bildumkehrung. Die PORROschen Prismen sind wie bei unseren bildaufrichtenden Mikroskopen in einer Trommel untergebracht, die mit Rohrstutzen zum Einstecken in den Tubus und zur Aufnahme eines beliebigen Okulars versehen ist.
- Nr. 12.8520. Bildumkehrendes Prisma nach AMIC1 (Prisme redresseur). Dieses in einer Metallfassung gelieferte Prisma läßt sich auf die Okulare aufsetzen und bietet außer dem Vorteil der Bildaufrfchtung noch die Möglichkeit einer bequemen Kopfhaltung beim Beobachten, da es eine Neigung der Sehrichtung um ca. 30° gegen die Tubusachse herbeiführt.
- * Zeiger-Okulare. Bei Demonstrationen ist es oft erwünscht, auf eine bestimmte Präparatstelle durch die Spitze eines Zeigers hinweisen zu können. Wir liefern zu diesem Zwecke Zeiger-Okulare in zwei Ausführungen. Bei den einfacheren Zeiger-Okularen geht durch die Seitenfassung eine kurze, dünne Achse, welche unten den Zeiger trägt und mit einem Hebel zum Drehen der Achse mit dem Zeiger versehen ist. Hierfür werden die HUYGENSschen Okulare 2,3 und 4 eingerichtet (Nr. 11.5802—11.5804). Ferner werden die HUYGENSschen Okulare 2 und 3, sowie das Kompensationsokular 6 in der Form der Meßtrommelokulare (S. 86) mit dem einlegbaren Zeiger Nr. 11.5820 geliefert, der wie das Mikrometerplättchen mittels der an der Trommel befindlichen Schraube verschoben werden kann.
- Nr. 12.8510 Trommel mit PORROschen Prismen, ohne Oku- Mark Telcgr.-Wort
- 12.8520 lar, im Behälter Bildumkehrendes Prisma nach AMICI, im Be- 40.- Micite
- hälter 25.- Micke
- 11.5802 Einfaches Zeiger-Okular H. 2 13.- Micken
- 11.5803 tt tt y> ^ 13.- Mickert
- 11.5804 >> tf ii 4 13.— Mickknopf
- 11.5820 Zeiger, einlegbar in die Trommelokulare . . . 1.— Mickle
- 11.5822 Trommelokular H. 2 als Zeiger-Okular .... 36.- Mickmack
- 11.5823 „ H. 3 als Zeiger-Okular .... 36.- Mickrig
- 11.5826 „ K. 6 als Zeiger-Okular .... 49.- Micky
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- Strichkreuz-Okulare. Zur Zentrierung der Objekttische oder der Objektive mittels Zentriervorrichtungen sowie für Untersuchungen im polarisierten Lichte ist es erforderlich, in der Blendenebene der Okulare zwei sich kreuzende Linien zu markieren. Wir liefern hierfür Glasplättchen mit einem Strichkreuze, welche oben auf das Diaphragma im Okular aufgelegt werden können. Nach der Benutzung können sie wieder entfernt werden. Ein Plättchen kann so für verschiedene Okulare benutzt werden. Vorteilhafter ist es, die Plättchen festeinsetzen zu lassen; dann sind sie je nur in einem Okulare verwendbar.
- Der Durchmesser der Glasplättchen ist 19 bzw. 21 mm, je nachdem sie für einstellbare Okulare (S. 85) oder für gewöhnliche Okulare bestimmt sind.
- Bei Nachbestellung der Glasplättchen mit Strichkreuz ist daher anzugeben, ob die Plättchen für gewöhnliche Okulare oder für einstellbare Okulare bestimmt sind.
- Das Strichkreuz muß vom Beobachter scharf gesehen werden. Dies is für ein normales Äuge bei den gewöhnlichen Okularen der Fall. Soll das Okular von verschiedenen Beobachtern benutzt werden, oder handelt es sich um nicht normalsichtige Beobachter, so ist es vorzuziehen, ein einstellbares Okular zu benutzen.
- Die HUYGENSschen Okulare werden auch mit festem Strichkreuz als einstellbare Okulare ohne abschraubbares Oberteil geliefert.
- Die Änderung eines gewöhnlichen Okulares in ein einstellbares mit abschraubbarem Oberteil kostet M. 7.—.
- Nr. Mark Telcgr.-Wort
- 11.3306 Einstellbares Okular K. 6 für einlegbare 25.- Micografia
- 11.3602 „ „ H.2 . . . Strichkreuze 11.— Micmac
- 11.3603 11.3604 „ H. 3 . . . (ohne Strichkreuz) 11.— Mico
- ,, „ H. 4 . . . 11.- Micognosia
- 11.3700 Glasplättchen mit Strichkreuz, in Kapsel . . 4.- Micolino
- 11.3702 Strichkreuz'Okular H.2... mit festem 12.— Micologico
- 11.3703 „ H. 3 . . . Strich- 12.- Miconia
- 11.3704 „ H.4 . . . . kreuz 12.— Miconiee
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- * Prismenrotator und Kapillarrotator nach Greenough.
- Diese beiden Apparate sollen ermöglichen, Kleine Objekte, welche sich unter dem Mikroskope mit freier Hand nur sehr schwer bewegen lassen, nacheinander von verschiedenen Seiten zu beobachten,.
- Nr. 12.8700. Prismenrotator nach GREENOUGH (Fig. 49). Die Beobachtung der Oberseite des Objekts erfolgt direkt, die der Unterseite nach zweimaliger Reflexion (Fig. 49b) bei und s2. Durch Rotation des Glastroges mit dem Prisma Pt (Fig. 49 a) um die Achse a (Fig. 49b) können ferner nach Reflexion an s3 alle übrigen Seiten des Objekts betrachtet werden. Hierbei werden Rechts und Links miteinander vertauscht.
- Die Objekte, opake Gegenstände von etwa 0.5—3 mm Durchmesser, können in Luft oder Flüssigkeiten beobachtet werden. Die Vergrößerung kann bis etwa 100 fach gesteigert werden.
- Die Halter Hx, H2 können zum Aufhängen kleiner Glühlämpchen zur Beleuchtung des Objektes benutzt werden.
- Nr. 12.8702. Prismenrotator nach GREENOUGH mit doppelter Spiegelung der Seiten.
- Da die Vertauschung von Rechts und Links infolge der einmaligen Reflexion an s3 in manchen Fällen störend wirken kann, so ist bei dieser Form des Apparats durch Hinzufügung eines weiteren Prismas die Vertauschung von Rechts und Links beseitigt worden.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.8700 Prismenrotator, im Behälter 62.- Micorps
- 12.8702 Derselbe Apparat, aber mit doppelter Spiege*
- lung für die Seitenansicht, im Behälter . . 75.- Micos
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- Nr. 12.8710. Kapillarrotator nach GREENOUGH (Fig. 50). Dieser ermöglicht es, kleine, durchscheinende Objekte, welche zur Beobachtung im durchfallenden Lichte in einer Kapillare eingeschlossen sind, während der Beobachtung um eine horizontale Achse zu drehen. Der Apparat ist so eingerichtet, daß die Glaskapillaren in einer mit Zedernholzöl gefüllten Kammer gedreht werden können, damit die Brechungen und Reflexionen an der Kapillarenwand nicht störend wirken. Die lichte Weite der Kapillaren beträgt etwa 0.2 mm. Sie sind auswechselbar. Es kann auch bei starken Vergrößerungen beobachtet werden.
- Fig. 50.
- Kapillarrotator Nr. 12.8710.
- (3/b natürl. Größe.)
- Der Prismenrotator und der Kapillarrotator sind in erster Linie für die Benutzung mit dem binokularen Stativ XA bestimmt. Während der Kapillarrotator aber auch an allen anderen Stativen brauchbar ist, kann der Prismenrotator nur auf Tischen mit einer Tischöffnung von 33 mm Durchmesser sicher befestigt werden. Er ist also z. B. mit Stativ VI nicht verwendbar.
- Weiteres über diese Apparate enthält ein Aufsatz in Z.-S. f. wiss. Mikr. 14, 304—312, 1897.
- Ändere Nebenapparate.
- Nr. 12.8900. Objektträger aus Bergkristall, 25 mm: 30 mm. Diese Objektträger werden für die Herstellung von Präparaten benutzt, welche mit ultraviolettem Lichte beleuchtet werden sollen (Lumineszenzmikroskop, S. 30/31). Zu ihrer sicheren Befestigung werden sie in Metallobjektträger gewöhnlichen Formates (Objektträger nach HEIDENHÄIN, Nr. 12.8909) eingelegt und so auf dem Mikroskoptische festgeklemmt.
- Nr. 12.8920. Deckgläser aus Euphosglas. Diese Deckgläser absorbieren das ultraviolette Licht, welches beim Lumineszenzmikroskop zur Beleuchtung der Präparate dient und hindern es, in das Mikroskop und in das Auge des Beobachters einzutreten.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.8710 Kapillarrotator, im Behälter, ohne Kapillaren . . 50.- Micostalis
- 12.8711 Kapillaren von ca. 0,2 mm Öffnung, 20 Stück . . 1.— Micra
- 12.8900 Objektträger aus Bergkristall, 25:30 mm, Stück 4.50 Micropylar
- 12.8909 Aluminiumobjektträger nach HEIDENHÄIN, „ 2.— Micropyle
- 12.8920 Deckglas aus Euphosglas „ 1.— Micfrr
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- Nr. 12.9200. Hauchschutzblech für Mikroskope. Es besteht aus einer Hülse mit länglichem, gebogenem Aluminiumblech. Die Hülse wird über das Okularende des Tubus gesteckt; der Blechstreifen schützt dann die dem Mund und der Nase zunächst befindlichen Teile des Mikroskopes vor dem Einfluß des Atems.
- Nr. 12.9210. Bei drehbaren, aber nicht zentrierbaren Objekttischen ist es notwendig, eine Zentriervorrichtung am Tubus für die Mikroskopobjektive zu haben, damit die optische Achse des Mikroskops gegen die Drehungsachse des Tisches ausgerichtet werden kann. Diese Zentriervorrichtung kann bei festen oder zentrierbaren Tischen dazu dienen, die optischen Achsen des Beleuchtungsapparates (Kondensors) und des Tubus gegeneinander auszurichten.
- Nr. 12.9220. Finder nach MALTWOOD. Diese einfache Vorrichtung zum Wiederauffinden von bestimmten Präparatstellen besteht im wesentlichen aus einem auf Glas photographierten Netze von kleinen Quadraten, die einzeln numeriert sind. Die Ausführung ist jetzt etwas anders, als in der ersten Beschreibung (Z.-S. f. wiss. Mikr. 5, 40, 1888) angegeben ist.
- Nr. 12.9230. Objektmarkierapparat (W). Zur Kennzeichnung bestimmter Präparatstellen, welche später wieder auf gesucht werden sollen, liefern wir einen Markierapparat der Firma WINKEL, Göttingen. Mit Hilfe eines Diamanten wird um die betreffende Stelle des Präparates ein Kreis auf dem Deckglas eingeritzt. Die Diamantspitze ist verstellbar, so daß der Durchmesser des markierten Kreises je nach dem Gesichtsfeld eingestellt werden kann.
- Nr. 12.2932. Objektmarkierapparat nach FÜLLEBORN. Dieser Apparat der Firma WINKEL, Göttingen, ist mit einer feinen Stahlspitze versehen und dient zum Einreißen von Markierkreisen in die Schicht von Ausstrichpräparaten.
- Nr. 12.9240. Richtplatte nach BORN und PETER. Diese Platte dient dazu, Präparate im erstarrenden Paraffin zu orientieren und zugleich die Paraffinblöcke mit sog. Richtlinien zu versehen. Zu diesem Zwecke sind auf der einen Seite der Platte mehrere parallele, gleichmäßig breite und scharfrandige Riefen eingeschnitten. Nähere Beschreibung und Gebrauchsanweisung enthält Z.-S. f. wiss. Mikr. 15, 31—49, 1898.
- Wir liefern zu der Richtplatte ein Paar Glaswinkel (Nr. 12.9241).
- Nr. 12.9250. Drehscheibe (Tournette), auf Holzfuß, zur Herstellung der Lackringe auf Präparaten.
- Nr. 12.9200 Hauchschutzblech für Mikroskope Mark 2.- Telegr.-Wort Micrabacia
- 12.9210 Zentriervorrichtung für Objektive am Tubus . . 9.- Micraeca
- 12.9220 Finder nach MALTWOOD, im Behälter .... 20.- Micranthes
- 12.9230 Objektmarkierapparat (W) 35.- Micrandra
- 12.9232 Objektmarkierapparat nach FÜLLEBORN . . 18.- Micrantho
- 12.9240 BORN-PETER sehe Richtplatte mit 2 Glaswinkeln 40.- Micraspis
- 12.9241 Ein Paar Glaswinkel allein 10.- Micrantha
- 12.9250 Drehscheibe (Tournette) auf Holzfuß .... 11.- Micranthe
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- H. Vorrichtungen zur künstlichen Beleuchtung beim Mikroskopieren.
- Die richtige Regulierung der Beleuchtung mit Lampenlicht kann die gute Tagesbeleuchtung fast vollständig ersetzen. Gasglühlicht, Nernstlicht und Bogenlicht geben intensive und genügend große Lichtquellen für mikroskopische Beobachtungen, wenn zwischen Lichtquelle und Spiegel ein optisches System angeordnet wird, mittels dessen man die Kondensoröffnung voll beleuchten kann.
- Für Beobachtungen im weißen Lichte kommen Lichtquellen mit kontinuierlichem Spektrum in Betracht; Beobachtungen im homogenen Lichte werden durch Benutzung von Lichtquellen mit einem Linienspektrum sehr erleichtert.
- Nr. 13.9000. Hageh-Mikroskopierlampe. Die Lichtquelle ist eine Quecksilberdampflampe mit 20 cm langem Leuchtrohr. Sie ist auf einem Gestell montiert, welches auch noch ein Kochkölbchen mit Filterflüssigkeit trägt. Die Lampe ist nur mittels des beigegebenen Widerstandes mit Vorschaltspule an das Lichtnetz anzuschließen. Der Stromverbrauch beträgt etwa 3,5 Amp.
- Die Lampe liefert monochromatisches Licht und ist für feine, mikroskopische Untersuchungen und für Versuche und Demonstrationen über die Theorie der mikroskopischen Abbildung geeignet. Je nach der Filterflüssigkeit ist das Licht: gelb (Wellenlängen 579 und 576 juta), grün (2 = 546 ju/u) oder blau (2=436 jufi).
- Näheres enthält die Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 271“.
- Nr. 13.9100. Mikroskopier-Gasglühlampe. Die Lichtquelle ist eine Gas-glühlicht-Invertlampe kleiner Konstruktion (Zwergbrenner, Fig. 51). Sie befindet sich auf einem Fuß mit Gestell, welches ein Kochkölbchen mit Flüssigkeit
- Nr. [ Mark Telegr.-Wort
- 13.9000 Hageh'Lampe, Typus Bl, 20 cm lang 18.— Hageh-Mikroskopierlampe, komplett, einschl. Proam
- 13.9010 Widerstand mit Vorschaltspule für 110 Volt . . 88.90 Proarche
- 13.9012 Widerstand mit Vorschaltspule für 220 Volt. . 98.90 Proarches
- 13.9100 Mikroskopier^Gasglühlampe, komplett . . . . j 20.— Proach
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- (Wasser oder schwach blauer Kupfersulfatlösung) trägt. Man stellt das Gestell so vor das Mikroskop, daß durch die Flüssigkeit ein Bild der Lichtquelle auf dem Spiegel entworfen wird.
- Fig. 51.
- (ca. Vs natürl. Größe.)
- Nr. 13.9110. Mikroskopier»Glühlatnpe für elektrisches Licht. Statt des Gasbrenners ist eine matte Glühbirne auf dem Gestell montiert, sonst wie Nr. 13.9100. Bei Bestellung ist die vorhandene Stromart und Spannung anzugeben!
- Nr. 13.9120. Nernst'Mikroskopierlampe (Mikro-Nernstlampe). Ein Porzellanfuß (Fig. 52) trägt auf einer Säule in Metallgehäuse den Leuchtstab und die
- Fig. 52.
- Mikro-Nernstlampe Nr. 13.9120 und Stativ III.
- (ca. V7 natürl. Größe.)
- Nr. Mark Telcgr.-Wort
- 13.9110 Mikroskopier-Glühlampe für elektrisches Licht . 20.— Proagione
- 13.9120 Mikro-Nernstlampe, nicht selbstzündend. . . . 40.- Proaviti
- 13.9126 Tinolbrenner zum Zünden der Nernstlampe . . 1.50 Proaüitior
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- fflRLZEISs;
- JENA
- Mikro 184, Beilage Nr. 4.
- Betrifft die Seiten 108 und 110.
- Der Preis für die Mikroskopier-Glühlampen Nr. 13.9110 u. Nr. 13.9210
- versteht sich ohne Glühbirnen.
- Es kostet eine matte Glühbirne dafür:
- bei 110 Volt Spannung . . JL 1.50 Telegr.-Wort: Probita bei 220 Volt Spannung . . Jk 2.30 Telegr.-Wort: Probitade Pie Preise sind unverbindlich.
- Da es sich bei den Glühbirnen um normale Handelsware handelt, können sie auch an Ort und Stelle, der Spannung entsprechend, gekauft werden.
- G. X. 14.
- p.n.n. - vue 113/143
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- Sammellinse. Die Lampe wirft das Licht schräg nach unten auf den Mikroskopspiegel. Sie brennt mit 1.25 Ämp. und kann für Gleich- und Wechselstrom geliefert werden. Es ist in jedem Falle nur der Leuchtstab entsprechend zu wählen. Die Lampe ist nicht selbstzündend, sondern der Leuchtstab muß nach Einschalten des Stromes durch eine Spiritusflamme (Tinolbrenner) oder Gasflamme zum Glühen gebracht werden. Für Beobachtung im durchfallenden Lichte ist das Lichtbündel der Lampe durch Einschaltung der einen oder der beiden mitgelieferten Mattscheiben dem Bedürfnis entsprechend zu schwächen; bei Dunkelfeldbeleuchtung muß in der Regel das Licht ungeschwächt benutzt werden.
- Weiteres enthält die Gebrauchsanweisung, Druckschrift „Mikro 277“.
- Bei Bestellung ist die vorhandene Stromart und die Netzspannung anzugeben!
- Nr. 13.9160. Mikroskopier-Bogenlampe. Für mikroskopische Beobachtungen, bei welchen eine sehr intensive Beleuchtung nötig ist (insonderheit bei Dunkelfeldbeleuchtung zur Sichtbarmachung sehr schwieriger Objekte und bei ultramikroskopischer Beobachtung kolloider Stoffe) empfiehlt sich eine Bogenlampe geringer Stromstärke. Wir liefern außer der selbstregulierenden Weulelampe eine Handregulierlampe (Fig. 53) mit lichtstarker Beleuchtungslinse (Mikro-
- Fig. 53.
- Handregulierbogenlampe als Mikroskopierlampe. (ca. 1/7 natürl. Größe.)
- Nr. 13.9160 Mikro-Bogenlampe (Handregulierbogenlampe mit Mark Telegr.-Wort
- Linse), für ca. 4 Ämp 47.- Proaoitos
- 13.9161 100 Paar Kohlen dazu für Gleichstrom .... 7.- Proarchon
- 13.9162 100 „ „ „ „ Wechselstrom .... 7.— Proareis
- 13.9165 Widerstand für 110 Volt j mit Verbindungs-1 . . 12.50 Proarthri
- 13.9166 „ „ 220 „ | kabel und Stecker j . . 18.50 Proasma
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- Bogenlampe), welche etwa 2—4 Amp. verbraucht und mit Gleich- und Wechselstrom gebraucht werden kann. Gegen zu starke Erwärmung sind die Präparate gegebenenfalls durch Zwischensetzen einer Küvette mit Kühlflüssigkeit (Wasser oder 1/2 °/0 iger Kupfersulfatlösung mit etwas Schwefelsäure) zu schützen. Die Lampe wirft das Licht schräg nach unten. Sie kann aber auch durch Drehen des Reiterstiftes in dem Reiter um 90° horizontal gestellt werden.
- Bei Bestellung wird um Angabe der Stromart und Spannung gebeten.
- Nr. 13.9200. Gasglühlichtlampe für Vertikalilluminator. Die kleine Gaslampe (von Nr. 13.9100) ist auf einem Holzbrett montiert, welches vorn auf einem Reiterstift eine Sammellinse mit Irisblende trägt. Es wird hierdurch eine gute Beleuchtung des Gesichtsfeldes herbeigeführt, und das beleuchtete Feld kann scharf begrenzt werden. Die Dimensionen sind nach den Bedürfnissen beim Arbeiten mit dem Vertikalilluminator (S. 37) gewählt.
- Fig. 54.
- Gasglühlichtlampe für Vertikalilluminator und Mikroskop mit Vertikalilluminator.
- (ca V? natürl. Größe.)
- Nr. 13.9210. Elektrische Glühlampe für Vertikalilluminator. Statt der Gasglühlichtlampe der vorigen Nr. 13.9200 ist auf dem Holzbrett eine elektrische Glühlampe montiert.
- Bei Bestellung wird um Angabe der Stromart und Spannung gebeten.
- Nr. 13.9250. Neigbare Sammellinse auf Fuß. Bei großem freien Objektabstand genügt es, zur Beleuchtung undurchsichtiger Gegenstände, das Tagesoder Lampenlicht durch eine Sammellinse auf dem Objekte zu konzentrieren. Die Linse wird auf passendem Fuß dicht an das Mikroskop gerückt. Sie muß neigbar sein.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 13.9200 Gasglühlichtlampe für Vertikalilluminator . . 37.- Proasmatis
- 13.9210 Elektrische Glühlampe für Vertikalilluminator 37.— Proastia
- 13.9250 Neigbare Sammellinse auf Fuß 22. Proasmatum
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- IV. Glasglocken, Objektträger, Deckgläser.
- Nr. Mark Telegr.-Wort
- 12.9601 Glasglocken zur staubsicheren Aufbewahrung der Mikroskope, einschl. einer mit Tuch bezogenen Unterlage aus starker Pappe: a) aus weißem Glase: kleine, ca. 35 cm hoch, 20 cm innere Weite . 7.- Micraster
- 12.9602 große, ca. 38 cm „ , 24 cm „ „ 9.— Micrasters
- 12.9611 b) aus braunem Glase: kleine 8.50 Micrathene
- 12.9612 große 10.50 Micraulica
- 12.9621 Glasglocken zur staubsicheren Aufbewahrung der Mikroskope mit einer planen, mattgeschliffenen Glasplatte als Unterlage: a) aus weißem Glase: klein 10.— Micrhyle
- 12.9622 groß 12.50 Microbal
- 12.9631 b) aus braunem Glase: klein 11.50 Mictoriam
- 12.9632 groß 14.- Mictoriis
- 12.9710 Objektträger in engl. Format, 76 mmx26 mm: aus Solinglas, Kanten roh . . . 100 Stück 1.50 Microbios
- 12.9712 aus extra weißem Solinglas, Kanten geschliffen, 100 Stück 2.80 Microcarpa
- 12.9713 aus extra weißem Solinglas, Kanten geschliffen, von ausgesuchter Dicke, Spielraum 0.1 mm, 10 Stück 0.40 Mictorio
- 12.9715 aus Spiegelglas, Kanten geschliffen, 100 Stück 8.50 Microcebus
- 12.9730 Objektträger in extra großem Format, 87 mmx37 mm: aus Solinglas, Kanten roh . . . 100 Stück 2.50 Microcele
- 12.9732 aus Solinglas, Kanten geschliffen, 100 Stück 6.- Microcere
- 12.9750 Objektträger mit konkavem Ausschliffe, Kanten facettiert und poliert: kleines Format, 55 mm x 32 mm . . das Stück 0.30 Mictoriora)
- 12.9755 extragroßes Format, 87 mmx37 mm „ „ 0.40 Microciona
- 12.9770 Objektträger mit aufgekittetem Glasringe, zu feuchten Kammern: Kammer von 0,4 mm Tiefe .... das Stück 0.80 Microclase
- 12.9774 Kammer von 1 mm Tiefe . . . . „ „ 0.80 Mictorium
- 12.9776 Kammer von 2 mm Tiefe . . . . „ „ 0.80 Mictorius
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- Nr. Mark Telegr.-Wort
- Deckgläser, quadratisch geschnitten:
- 12.9812 Größe: 12 mm Seitenlänge .... 100 Stück 1.— Microcosm
- 12.9815 15 Yi lsJ yj r> .... 100 Yi 1.50 Microcosme
- 12.9818 V 18 V v .... 100 Yi 2.— Microcosmi
- 12.9821 r> 21 „ n .... 100 Y) 2.75 Mictuale
- 12.9824 „ 24 „ » .... 100 Yi 3.75 Microcrith
- Deckgläser, rund geschnitten:
- 12.9842 Größe: 12 mm Durchmesser . . . 100 Stück 1.25 Mictualem
- 12.9845 15 Yi LsJ » n ... 100 yy 2.— Microcytes
- 12.9848 » 18 „ Y) ... 100 Yi 2.50 Microdere
- 12.9851 „ 21 * Y) ... 100 Y) 3.25 Microdon
- 12.9854 » 24 „ V ... 100 Yi 4.25 Microdonte
- Deckgläser, rechteckig geschnitten:
- 12.9870 Größe: 24 mm x 21 mm 100 Stück 3.25 Mictuäli
- 12.9875 » 32 „ x 24 „ 100 Yi 5.- Microfono
- Die Dicke der Deckgläser schwankt zwischen 0.10 mm und 0.22 mm; für ausgesuchte Deckgläser von vorgeschriebener Dicke erhöhen sich die Preise je um ein Drittel.
- Wegen Präpariersytemen, Lupen und Lupenstativen verweisen wir auf unseren Sonderprospekt über diese Apparate, Druckschrift „Mikro 188“.
- Um den Wünschen unserer Auftraggeber möglichst gerecht zu werden, besorgen wir für sie zur Ergänzung einer von uns bezogenen mikroskopischen Ausrüstung
- Mikrotome,
- Präparierbestecke,
- Mikroskopische Präparate und andere Nebenapparate für mikroskopische Arbeiten
- aus den besten Bezugsquellen zu Originalpreisen.
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- Vollständige Ausrüstungen.
- Im Folgenden sind einige Zusammenstellungen vollständiger Mikroskopausrüstungen für verschiedene Zwecke gegeben. Dabei konnte jedesmal nur eine beschränkte Auswahl aus den möglichen Kombinationen getroffen werden. Es sind stets die gebräuchlichsten berücksichtigt worden. Je nach der Neigung des Bestellers und nach den zu Gebote stehenden Mitteln können aber auch andere Kombinationen getroffen werden. Die Zusammenstellungen sollen daher nicht als starre Schemata, sondern nur als Beispiele auf gefaßt werden. Namentlich die ausgewählten Stativformen sollen nur ein Hinweis darauf sein, in welcher Weise man variieren kann.
- Für Bestellungen nach diesen Zusammenstellungen genügt die Angabe der betr. Nummer und des Gesamtpreises oder die Angabe des Telegrammwortes, dazu ev. die von Stromart und Spannung.
- Die Ausrüstung der Trichinenmikroskope ist in Druckschrift „Mikro 81“ beschrieben.
- Zusammenstellung 1.
- Einfache Mikroskope für bakteriologische Arbeiten.
- (Ausrüstung für praktische Ärzte, Tierärzte.)
- Achromatische Objektive:
- Telegr.-Wort
- A D
- 20.— 35.—............................<M 55.—
- 1"
- (homogene Immersion) num. Ap. 1,25 „ 100.—
- HuYQENSsche Okulare:
- 2, 4................................... „ 12.-
- yi 1£.—
- Revolver, dreifach, Nr. 12.1203 V 20.—
- 100 Objektträger Nr. 12.9712 y> 2.80
- 100 Deckgläser Nr. 12.9818 V 2.—
- Hierzu: Jt 191.80
- a) Stativ IVC Nr. 12.3042 und Konden-
- sor Nr. 11.4120 n 225,—
- Verpackung 2,50 „ 227.50 Jt 419.30 Microseism
- b) Stativ VI Nr. 12.4010 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4410 .... „ 150.—
- Verpackung » 2.— „ 152. „ 343.80 Microgadus
- c) Stativ VBA Nr. 12.3413 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310. . . . 120.—
- Verpackung 2.— » 122.- „ 313.80 Microseris
- d) Stativ VB Nr. 12.3512 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310 .... „ 100.—
- Verpackung 2.— ft 1 c\i o 293.80 Microgram
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-
-
-
- 114
- Zusammenstellung 2.
- Mikroskope für bakteriologische Arbeiten.
- (Ausrüstung für Laboratorien, praktische Ärzte, Tierärzte.)
- Achromatische Objektive:
- AA DD mit Korrektion
- 30.— 70.—...............................Jl 100.—
- 1"
- — Fl. 1.30 num. Äp. (homogene Immersion) . „ 140.—
- HuYGENSsche Okulare:
- 2, 4.................................... „ 12.—
- Meßokular H. 3 Nr. 11.5203 ............. „ 16.—
- Revolver, dreifach, Nr. 12.1203............ „ 20.—
- Deckglastaster Nr. 12.6500 ................ „ 20.—
- 200 Objektträger Nr. 12.9712............... „ 5.60
- 200 Deckgläser Nr. 12.9818................. „ 4.— 317.50
- Paraboloidkondensor Nr. 11.4510 für Dunkelfeldbeleuchtung ....................... „ 40.—
- Mikro-Nernstlampe Nr. 13.9120.......... „ 40.—
- Hierzu:
- a) Stativ III E Nr. 12.2648 und Konden-
- sor Nr. 11.4130................. „ 365.—
- Packung „---3.50____w 368,50 Jl 766.10
- b) Stativ IV CÄ Nr. 12.3043 und Kon-
- densor Nr. 11.4130.............. „ 240.—
- Packung „___MO . 243.5,, .. Ml r0
- Zusammenstellung 3.
- Mikroskope für bakteriologische Arbeiten.
- (Ausrüstung für Kliniken, Lazarette, hygienische Institute.)
- Achromatische Objektive:
- A D
- 20— 35.— ................................Jl 55.—
- Apochromatische Objektive:
- 3 mm 2 mm /homogene \
- Ö.95num.Äp., 1.30num.Ap. \Immersion/
- 160.— 300.— ........... „ 460.—
- HuYGENSsche Okulare:
- 2, 4................................... „ 12.—
- Kompensations-Okulare:
- 4 12
- 20.— 30.—.............................. „ 50.—
- Meßokular K.6 Nr. 11.5406 ............. „ 30.—
- Revolver, dreifach, Nr. 12.1203.......... „ 20.—
- Deckglastaster Nr. 12.6500 .............. „ 20.—
- Übertrag Jl 647.—
- Telegr.-Wort
- Microsorex
- Microhm
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-
-
- 115
- Übertrag
- Paraboloidkondensor Nr. 11.4510 für Dunkelfeldbeleuchtung ..........................41 40.—
- Mikro-Nernstlampe Nr. 13.9120.......... „ 40.—
- 300 Objektträger Nr. 12.9712........... „ 8.40
- 300 Deckgläser Nr. 12.9818............. „ 6.—
- Hierzu:
- a) Stativ IB Nr. 12.2048 und Kondensor
- Nr. 11.4140...................... „ 435.—
- Packung „ 3.50
- b) Stativ III D Nr. 12.2647 mit Konden-
- sor Nr. 11.4130.................. „ 290.—
- Packung „ 3.50
- c) Stativ IV CÄ Nr. 12.3043 mit Kondensor Nr. 11.4130.................. „ 240.—
- Packung „ 3.50
- Jl 647.-
- Tele^r.-Wort
- 94.40
- 438.50 Jl 1179.90 Microlabis
- 293.50 „ 1034.90 Microlene
- 243.50 „ 984.90 Microsome
- Zusammenstellung 4.
- Einfachere Mikroskope für histologische, botanische und zoologische
- Untersuchungen.
- Achromatische Objektive: a2 B Ef)
- 12.— 30.— 60.—.....................Jl 102.-
- 1"
- J2 (homogene Immersion) num. Äp. 1.25 . „ 100.—
- HuYGENSsche Okulare:
- 1, 4....................................
- 2 als Meßokular Nr. 11.5202 ............
- Revolver, dreifach, Nr. 12.1203..........
- Zeichenprisma Nr. 12.6000 ...............
- Zeichenbrett Nr. 12.6060 ................
- Objekt'Mikrometer Nr. 12.6300............
- 200 Objektträger Nr. 12.9712.............
- 200 Deckgläser Nr. 12.9818...............
- 100 Deckgläser Nr. 12.9818, ausgesucht für Objektiv E................................
- Hierzu:
- a) Stativ IIIB Nr. 12.2632 mit Konden-
- sor Nr. 11.4120................
- Packung
- b) Stativ IV CÄ Nr. 12.3043 mit Kon-
- densor Nr. 11.4120.............
- Packung
- c) Stativ VI Nr.12.4010 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4410 . . .
- Packung
- d) Stativ V B Nr. 12.3512 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310 . . . .
- Packung
- 12.—
- 16.—
- 20.—
- 21.—
- 2.50
- 10.—
- 5.60
- 4.—
- Jl 230,
- 2.70
- 65.80
- 235.—
- 3.50
- 238.50 Jl 534.30
- 235.—
- 3.50
- 238.50 „ 534.30
- „ 150.—
- 2— --- „ 153,— „ 448.80
- 5)
- 55
- 100.—
- 3.—
- „ 103.— „ 398.80
- Microlepte
- Microlicia
- Microstome
- Microlites
- f) Objektiv E ist nur mit den dazu ausgesuchten Deckgläsern bestimmter Dicke zu verwenden.
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-
-
- 116
- Zusammenstellung 5.
- Mikroskope für histologische, botanische und zoologische Untersuchungen. Achromatische Objektive: Teiegr.-Wort
- a* a2 A C E mit Korrektion 40.— 12.— 20.— 30.— 80.—...........Jl 182.-
- P1 (Wasser-Immersion)................ „ 20.—
- 1"
- 12 Fl. (homogene Immersion) num. Ap. 1.30 „ 140.—
- HuYQENSsche Okulare:
- 2, 4.................................... „ 12.-
- ^5 ^ 3 als Meßokular Nr. 11.5203 55 55 16.- Jt 370.—
- Glasgefäß für Planktonsucher Nr. 12.8720 . 55 3.50
- Revolver, dreifach, Nr. 12.1203 55 20.—
- Zeichenapparat Nr. 12.6011 ...... 55 60.—
- Objekt-Mikrometer Nr. 12.6300 55 10.—
- Deckglastaster Nr. 12.6500 55 20.—
- Paraboloidkondensor Nr. 11.4510 für Dunkel-
- feldbeleuchtung „ 40.—
- Mikro-Nernstlampe Nr. 13.9120 55 40.—
- 300 Objektträger Nr. 12.9712 55 8.40
- 300 Deckgläser Nr. 12.9818 55 6.— 55 207.90
- Hierzu:
- a) Stativ IIID Nr. 12.2647 mit Konden-
- sor Nr. 11.4130 55 290.—
- Packung 55 3.50 55 293.50 Jt 871.40 Microlitic
- b) Stativ IV CB Nr. 12.3044 mit Kon-
- densor Nr. 11.4130 55 253.-
- Packung 55 3.50 55 256.50 „ 834.40 Microtea
- c) Stativ IV C Nr. 12.3042 mit Konden-
- sor Nr. 11.4120 55 225.—
- Packung 55 3.50 55 228.50 „ 806.40 Microvolt
- d) Stativ VI Nr. 12.4010 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4410 .... 55 150.—
- Packung 55 3.50 55 153.50 „ 731.40 Micrologo
- e) Stativ VBA Nr. 12.3413 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4320 .... 55 126.-
- Packung 55 3.50 55 129.50 „ 707.40 Micrologue
- Zusammenstellung 6.
- Mikroskope für histologische, botanische und zoologische Kurse,
- auch den für die Apotheken erlassenen Vorschriften entsprechend.
- Achromatische Objektive: a2 A D
- 12.— 20.— 35.—.......................JL 67.—
- HuYGENSsche Okulare:
- 2, 4................................. * 12.-
- Okular-Mikrometer Nr. 11.5100.......... „ 5.— ^ g^____
- Übertrag Jt 84.—
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-
-
- 117
- Hierzu: Übertrag Jl 84.— Telegr.-Wort
- a) Stativ VBA Nr. 12.3413 mit Zylinder-
- blende Nr. 11.4100 Jl 100.—
- Packung V 1.50 101.50 Jl 185.50 Micrologus
- yy
- b) Stativ VA Nr. 12.3511 80.—
- Packung yy 1.50 81.50 „ 165.50 Micrology
- yy
- oder (wenn Polarisationseinrichtung ge-
- wünscht wird)
- c) Stativ VD Nr. 12.3585 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310. . . . Y> 158.—
- Packung yy 1.80 yy 159.80 „ 243.80 Microtheca
- Zusammenstellung 7.
- Mikroskope für histologische Untersuchungen im polarisierten Lichte.
- Achromatische Objektive:
- a, A DDf) 12.— 20— 50.— Jl 82.—
- 1" (homogene Immersion) num. Ap. 1.25 . 100.—
- HuYGENSsche Okulare:
- 2, 4 „ 12.—
- Meßokular H.3 Nr. 11.5203 „ 16.—
- Deckglastaster Nr. 12.6500 „ 20.—
- 200 Objektträger Nr. 12.9712 „ 5.60
- 200 Deckgläser Nr. 12.9818 100 Deckgläser Nr. 12.9818, ausgesucht für yy 4.—
- Objektiv DD yy 2.70 Jl 242.30
- Hierzu:
- a) Stativ IA Nr. 12.2047 mit Kondensor
- Nr. 11.4135 Polarisationseinrichtung V 350.—
- Nr. 12.7881 und Gipsplättchen Nr. 12.7901 61.—
- Packung yy 3.— yy 414.— Jl 656.30 Microthere
- b) Stativ III CB Nr. 12.2644 mit Kon-
- densor Nr. 12.4120 Polarisationseinrichtung ” 273.—
- Nr. 12.7680 und Gipsplättchen Nr. 12.7901 yy 44.—
- Packung yy 3.— yy 320.— „ 562.30 Micromeghe
- c) Stativ IVF Nr. 12.3085 mit Konden-
- sor Nr. 12.4120 „ 295.—
- Packung „ 3.— 298.- „ 540.30 Microtoena
- d) Stativ V D Nr. 12.3485 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310 .... yy 168.—
- Packung yy 2.50 ,, 170.50 „ 412.80 Micromelus
- f) Objektiv DD (ohne Korrektion) ist nur mit den dafür ausgesuchten Deckgläsern bestimmter Dicke zu benutzen.
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-
-
- 118
- Zusammenstellung 8.
- Mikroskope für chemische Laboratorien, Brauereien und Molkereien.
- Achromatische Objektive: Teiegr.-Wort
- aä A D
- 12.— 20.— 35.—......................Jl 67.—
- 1"
- (homogene Immersion) num. Ap. 1.25 . „ 100.—
- HuYQENSsche Okulare:
- 2, 4................................... „ 12 —
- Meßokular H. 3 Nr. 11.5203 ................„ 16.— ji 195____
- Revolver, dreifach, Nr. 12.1203 55 20.—
- Objekt-Mikrometer Nr. 12.6300 55 10.—
- Zählkammer Nr. 12.6600 55 14.—
- 200 Objektträger Nr. 12.9712 55 5.60
- 200 Deckgläser Nr. 12.9818 ”... 4.— „ 53.60
- Hierzu:
- a) Stativ IIIE Nr. 12.2648 mit Konden-
- sor Nr. 11.4120 .. 360.—
- Polarisationseinrichtung
- Nr. 12.7880 und Gipsplättchen Nr. 12.7901 55 44.—
- Packung 55 2.50 55 406.50 M 655.10 Micromere
- b) Stativ IVF Nr. 12.3085 mit Konden-
- sor Nr. 11.4120 55 295.—
- Packung 55 2.50 55 297.50 „ 546.10 Micromeria
- c) Stativ VD Nr. 12.3485 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310 .... 55 168.—
- Packung 55 2.— 55 170.- „ 418.60 Micromerie
- oder ohne Polarisation
- d) Stativ III CA Nr. 12.2643 mit Kon-
- densor Nr. 11.4120 55 260.—
- Packung 55 2.50 55 262.50 „ 511.10 Microzoal
- e) Stativ IV C Nr. 12.3042 mit Konden-
- sor Nr. 11.4120 55 225.-
- Packung 55 2.50 55 227.50 „ 476.10 Microzoary
- f) Stativ VBA Nr. 12.3413 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310 . . . 55 120.—
- Packung 55 2.— 55 122.— „ 370.60 Microzone
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-
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- 119
- Zusammenstellung 9.
- Einfachere Mikroskope für chemische Laboratorien, Papier-und Cellulosefabriken.
- Achromatische Objektive: Teiegr -Wort
- A C Ef
- 20.— 30.— 60.—.......................Jl 110 —
- HuYGENSsche Okulare:
- 2, 4...................
- Meßokular H. 3 Nr. 11.5203
- „ 12.-
- '__” 16- Jl 138.—
- Revolver, dreifach, Nr. 12.1203 .......
- Zählkammer Nr. 12.6600 ................
- 200 Objektträger Nr. 12.9712...........
- 100 Deckgläser Nr. 12.9818.............
- 100 Deckgläser Nr. 12.9818, ausgesucht für Objektiv E.............................
- 20.—
- 14.—
- 5.60
- 2.70
- ----- 5)
- 44.30
- Hierzu:
- a) Stativ IV CB Nr. 12.3044 mit Kon-
- densor Nr. 11.4120............. „ 248.—
- Polarisationseinrichtung Nr. 12.7880 und Gipsplättchen Nr. 12.7901 ......................... „ 44.—
- Packung______„___2J50 „ 294.50 Jl 476.80 Microzooid
- b) Stativ VD Nr. 12.3585 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310. ... „ 158.—
- Packung______„__ 2.— „ 160.— » 342.30 Micrommate
- oder ohne Polarisationseinrichtung
- c) Stativ 1VBÄ Nr. 12.3033 mit Kon--
- densor Nr. 11.4120............
- Packung
- d) Stativ VB Nr. 12.3412 mit Beleuch-
- tungsapparat Nr. 11.4310 ....
- Packung
- „ 220.—
- „ 222.50 „ 404.80 Micromys
- 110.—
- _ _ 2— „ 112.— „ 294.30 Microneme
- Zusammenstellung 10.
- Mikroskope für zollamtliche Prüfung von Fasersorten und dergl.
- Achromatische Objektive: a2 A D
- 12.— 20.— 35.—......................Jl 67.—
- HuYGENSsche Okulare:
- 2, 4................................ „ 12.-
- Meßokular H. 3 Nr. 11.5203 ......... „ 16.— Jt g5 __
- Übertrag Jl 95.—
- f) Objektiv E (ohne Korrektion) ist nur mit den dafür ausgesuchten Deckgläsern bestimmter Dicke zu benutzen.
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-
-
- 120
- Hierzu: Übertrag Jt 95.
- a) Stativ VD Nr. 12.3585 mit Beleuchtungsapparat Nr. 11.4310 ... Jt 158.—
- Packung „ 1.50
- Telegr.-Wort
- b) Stativ VÄ Nr. 12.3511
- Packung
- 80.—
- 1.50
- 159.50 Jt 254.50 Micrcmisi
- 81.50 ,, 176.50 Micronisus
- Zusammenstellung 11.
- Einfache Mikroskope für Untersuchung opaker Objekte, Metallschliffe und dergl.
- Achromatische Objektive: Telegr.-Wort
- a2 A C
- 12.— 20.— 30.— Jt 62.—
- HuYGENSsche Okulare:
- 2, 4 55 12.— Jt 74.—
- Vertikalilluminator Nr. 12.0400 55 18.—
- Beleuchtungseinrichtung Nr. 13.9200 . . . 55 37.— 55 55.—
- Hierzu:
- a) Stativ VA Nr. 12.3511 Jt 80.—
- Packung 55 1.50 55 81.50 Jt 210.50 Micronymy
- b) Stativ IX Nr. 12.4410 . 55 50.—
- Packung 55 1.50 55 51.50 „ 180.50 Microonte
- Höheren Anforderungen entsprechen Spezialeinrichtungen für Untersuchung und mikrophotographische Aufnahme von Metallschliffen. Näheres hierüber auf Anfrage!
- Vollständige Mikroskope mit den notwendigsten Nebenapparaten, für die meisten histologischen, bakteriologischen, botanischen und zoologischen Untersuchungen ausreichend.
- Zusammenstellung 12.
- Telegr.-Wort
- Achromatische Objektive: a* a2 AA C DD F
- mit Korr.-Fassg.
- 40.— 12.— 30.— 30.— 70.— 95.— Jt 277.—
- PI D* (Wasser-Immersionen) 20.— 75.— 95.—
- 1” (homogene Immersion) num. Ap. 1.30 55 140.—
- HuYGENSsche Okulare:
- 1, 2, 4, 5 * 55 24.—
- Meßokular H. 3 Nr. 11.5203 ' 55 16.—
- Übertrag Jt 552.—
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- 121
- Übertrag
- Paraboloidkondensor Nr. 11.4510 Jt 40.—
- Glasgefäß für Planktonsucher Nr. 12.8720 n 3.50
- Revolver, vierfach, Nr. 12.1204 V 25.—
- Zeichenapparat Nr. 12.6011 r> 60.—
- Zeichentisch Nr. 12.6055 r> 45.-
- Objekt-Mikrometer Nr. 12.6300 „ 10.-
- Zählkammer Nr. 12.6600 „ 14.—
- Deckglastaster Nr. 12.6500 „ 20.—
- Mikro-Nernstlampe Nr. 13.9120 y> 40.—
- 400 Objektträger Nr. 12.9712 79 11.20
- 400 Deckgläser Nr. 12.9818 - 8.—
- Hierzu: a) Stativ IÄ Nr. 12.2047 mit Konden-
- sor Nr. 11.4130 y> 325.—
- Polarisationseinrichtung Nr. 12.7880 und Gipsplättchen
- Nr. 12.7901 77 44.—
- Packung 77 6.—
- b) Stativ III CB Nr. 12.2644 mit Kon-
- densor Nr. 11.4130 77 278.—
- Polarisationseinrichtung Nr. 12.7880 und Gipsplättchen
- Nr. 12.7901 77 44.—
- Packung » 6.—
- c) Stativ IVF Nr. 12.3085 mit Konden-
- sor Nr. 11.4120 77 295.—
- Packung 77 6.—
- oder ohne Polarisationseinrichtung d) Stativ IIICÄ Nr. 12.2643 mit Kon-
- densor Nr. 11.4130 77 265.—
- Packung 77 6.—
- e) Stativ IV C Nr. 12.3042 mit Konden-
- sor Nr. 11.4120 77 225.—
- Packung 77 6.—
- Jt 552.—
- 276.70 Jt 828.70
- „ 375.— „ 1203.70
- 328.— „ 1156.70
- * 301.— „ 1129.70
- 271.— „ 1099.70
- „ 231.— „ 1059.70
- Zusammenstellung 13.
- Apochromatische Objektive:
- 16 mm 8 mm 4 mm
- 0.30 n.Äp. 0.65 n.Äp. 0.95 n.Äp.
- 80.— 100.— 140.— .........Jt 320.—
- —(homogene Immersion) .... „ 300.—
- 1.30 n.Äp.
- Kompensations-Okulare:
- 2 4 8 12
- 20.— 20.— 30.— 30.—
- Meßokular K.6 Nr. 11.5406
- 100.-
- 30.-
- Jt, 750.-
- Übertrag Jt 750.-
- Telegr.-Wort
- Micrope
- Microperca
- Micropeze
- Microphon
- Microzoon
- Microphony
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-
-
-
- 122
- Paraboloidkondensor Nr. 11.4510 für Dunkelfeldbeleuchtung .........................
- Tubusschlitten Nr. 12.1210..............
- 4 Objektivschlitten Nr. 12.1211.........
- Behälter für 6 Objektivschlitten Nr. 12.1416
- Zeichenapparat Nr. 12.6012..............
- Zeichentisch Nr. 12.6050 ...............
- Objekt-Mikrometer Nr. 12.6300 .........
- Blutkörper-Zählapparat Nr. 12.6604. . . .
- Mikro-Nernstlampe Nr. 13.9120...........
- Deckglastaster Nr. 12.6500 .............
- 500 Objektträger Nr. 12.9712............
- 500 Deckgläser Nr. 12.9818..............
- Übertrag
- Ji 40.—
- v> 8.—
- Y> 32.—
- n 15.—
- V 72.—
- 52.—
- r> 10.—
- n 27.—
- „ 40.—
- 20.—
- 14.—
- n 10.—
- Ji 750.—
- 340.—
- Tclcgr.-Wort
- Hierzu:
- a) Stativ I B Nr. 12.2048 mit Konden-
- sor Nr. 11.4130................
- Polarisationseinrichtung Nr. 12.7881und Gipsplättchen
- Nr. 12.7901 ...................
- Packung
- b) Stativ IIID Nr. 12.2647 mit Konden-
- sor Nr. 11.4130................
- Polarisationseinrichtung Nr. 12.7880 und Gipsplättchen
- Nr. 12.7901 ...................
- Packung
- oder ohne Polarisationseinrichtung
- c) Stativ IÄ Nr. 12.2047 mit Konden-
- sor Nr. 11.4140................
- Packung
- d) Stativ IIICÄ Nr. 12.2643 mit Kon-
- densor Nr. 11.4130.............
- Packung
- 400.—
- 61.—
- n 467.— ^1557.— Microphyle
- 290.—
- 44.—
- ”------— „ 340.— „ 1430.— Micrure
- 360.—
- ——— „ 366.— „ 1456.— Microple
- „ 265.—
- -----„ 271.— „ 1361.— Micropoda
- Binokulare und monokulare, bildaufrichtende Mikroskope.
- Zusammenstellung 14.
- Einfachere binokulare Mikroskope.
- Objektivpaare:
- © ©
- 45.— 45— Ji 90.—
- Okularpaare:
- 2, 4 yy 24.- Jt 114.-
- Hierzu:
- a) Stativ XÄ Nr. 12.5040 V) 195.—
- Packung y> 2.— „ 197.- Ji 311.— Mictibus
- b) Stativ XB Nr. 12.5090 yy 160.—
- Packung yy 3.50 „ 163.50 „ 277.50 Micropora
- p.122 - vue 127/143
-
-
-
- 123
- Objektivpaare:
- (55) (ao) Cc
- Zusammenstellung 15. Binokulare Mikroskope.
- PI
- 45.— 45.— 45.- 45.— 55.—.............
- Okularpaare:
- 2, 3, 4..............................
- Glasgefäß für Planktonsucher Nr. 12.8720
- Jl 235.—
- 36.—
- 3.50
- Jl 274.50
- Hierzu:
- a) Stativ XÄ Nr. 12.5040 ..........
- Prismenrotator Nr. 12.8702 . . .
- Kapillarrotator Nr. 12.8710 mit
- 20 Kapillaren...................
- Packung
- b) Stativ XB Nr. 12.5070 ............
- Präpariertisch Nr. 12.4918 . . . .
- Packung
- c) Unterteil von Stativ XÄ mit ge-
- rader Säule Nr. 12.4930 und Tubus von Stativ XB in Schrank . . . Gestell von Stativ X B Nr. 12.5090 Prismenrotator Nr. 12.8702 . . .
- Kapillarrotator Nr. 12.8710 mit
- 20 Kapillaren..................
- Präpariertisch Nr. 12.4918 . . . .
- Packung
- 195.-
- 75.—
- 51.-
- -A- „ 324.— Jl 598.50
- 260.
- 40.—
- 4,50 „ 304.50 „ 579.—
- 202.— 38 — 75.—
- 51.—
- 40.—
- -An „ 411.— „ 685.50
- Zusammenstellung 16. Monokulare Präpariermikroskope.
- Stativ XI Nr. 12.5310
- Jl 140.—
- Hierzu:
- a) Achromatische Objektive:
- 55 mm a* A C
- 15.— 40.- 20.- 30.- . . . Jl 105.—
- HüYGENSsche Okulare:
- 2, 4............................ „__12.—
- Revolver, dreifach, Nr. 12.1203 . . „ 20.—
- Zeichenapparat Nr. 12.6012 ... „ 72.—
- Packung „ 2.50
- oder
- b) Achromatische Objektive:
- 55 mm a3
- 15.- 12.-..................... „ 27.-
- HüYGENSSche Okulare:
- 2, 4........................... „ 12.-
- Packung „ 2.—
- 117.—
- 94.50 Jl 351.50
- * 41.- „ 181.-
- Telegr.-Wort
- Micropore
- Microporos
- Microps
- Telcgr.-Wort
- Micropsie
- Miclidae
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-
-
-
- 124
- Register.
- Seite
- Achromatische Objektive .... 20—22
- Analysatoren...................... 94
- Analysator-Okulare................ 95
- Apertometer....................... 92
- Apertur, numerische............... 12
- Apochromatische Objektive . . . 13—16
- Aquarien-Mikroskop................ 71
- Auflösungsvermögen derObjektive 12
- Behälter für Objektive undOkulare 19 desgl. für Objektivschlitten ... 51
- desgl. für Stative...............76—77
- Beleuchtungsapparat nach äbbe 27—28
- desgl., vereinfachter..........31, 32
- Beleuchtungseinrichtung nach
- Greil.................... 73
- desgl. mittels Glühlämpchen ... 70, 73
- Beleuchtungssysteme für kleine
- Stative.................... 31, 32
- Bildaufrichtende Mikroskope
- binokulare............ 68—73, 122, 123
- monokulare................ 74—75, 123
- Bildumkehrendes Prisma .... 102
- Binokulare Stative.............68—73
- Blenden nach Ehrlich......... 90
- Bogenlampe.................. 109
- Blutkörper-Zählapparat....... 91
- BoRN-PETERsche Richtplatte . . . 106
- Camera lucida..................78, 79
- Deckgläser.....................105, 112
- Deckglasdicke .................8, 10, 48
- Deckglastaster................ 10, 90
- Dermatoskop.................. 70
- Diaphragmenträger............. 28, 55
- Seite
- Dickenmessung mit der Mikro-
- meterschraube ................ 48
- Diffraktionsapparat............... 93
- Diffraktionsplatte................ 93
- Drehbare Objekttische......... 40—42, 45
- Drehscheibe .................. 106
- Dunkelfeldbeleuchtung.........32—36
- desgl. für großes Sehfeld .... 36
- Dunkelfeldblenden.............33—35
- EHRLICHsche Blenden............... 90
- Einstellbare Okulare.......... 85, 90, 103
- Einstellvorrichtungen.........46—48
- Feuchte Kammern............... 111
- Finder-Einrichtungen an Kreuztischen .........................41, 43
- Finder nach Mhltwood..............45, 106
- Fläschchen für Immersionsöl 11
- Fluoritsysteme.................... 7, 22
- Fluoreszenzbeobachtung .... 31
- Fokustiefe.................... 12
- Gasglühlichtlampe................107, 110
- Gasheizkondensor.............. 100
- Glasgefäß für Planktonsucher . . 21
- Glasglocken................... 111
- Glasplatten als Untersätze ... 111
- Gleitlineal nach Detto........ 44
- Glimmerplättchen.............. 96
- Goniometer-Okulare............ 87
- Gipsplättchen................. 96
- Haemocytometer................ 91
- Hageh-Mikroskopierlampe . . . 107
- Haltbarkeit der Objektive .... 16
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-
-
-
- 125
- Seite
- Hand-Mikroskop ................... 67
- Handregulier-Bogenlampe . . 109
- Hartgummitisch, drehbarer . . .41, 42, 76
- Hauchschutzblech................. 106
- Heizbare Objekttische............ 100
- Heizplatte nach Gutmänn .... 100
- Heizschränke...................... 99
- HuYGENSsche Okulare..............23—24
- Immersionsflüssigkeit ............ 11
- Immersionskondensor...........29, 33
- Irisblenden...................28, 31, 32
- Iriszylinderblenden...........28, 31, 32
- Kammern, feuchte................. 111
- Kapillarrotator.................. 105
- Kardioidultramikroskop............ 36
- Kompensations-Okulare.........17—19
- Kondensoren, achromatische . . 30
- „ aplanatische ... 29
- ,, ausklappbare ... 29
- „ aus Quarz .... 30—31
- ,, für Dunkelfeldbeleuchtung . 33—36
- ,, gewöhnliche . . . 29, 31, 32
- Korrektionsfassung für Objektive 10, 21
- Kreuztisch, großer................ 41
- ,, kleiner.................. 43
- ,, vereinfachter .... 39
- Kühler nach Zoth................. 100
- Lederkoffer................... 65, 77
- Lumineszenzmikroskop...........31, 105
- Maßstäbe.......................... 89
- MALTWOOD'Finder................45, 106
- Meßokulare........................ 85
- Meßtrommelokulare..............86, 102
- Metallschild mit Namengravierung 77
- Mikrobrenner...................... 99
- Mikrometerbewegung................ 46
- Mikrometerokulare................. 85
- Mikro-Nernstlampe................ 108
- Mikrophotographischer Tisch . . 42
- Mikroskope, vollständige
- für Anfängerkurse............ 116
- Seite
- Mikroskope, vollständige
- für Apotheken ............... 116
- „ bakteriologische Untersuchungen ........... 113, 114
- „ Brauereien................ 118
- „ chemische Laboratorien . . 118, 119 „ histologische, botanische und zoologische Untersu-
- chungen . . .115, 116, 117, 120, 121
- „ Molkereien................. 118
- „ Präparierarbeiten.......122, 123
- „ Untersuchung opaker Objekte, Metallschliffe u. dergl. 120
- „ Zollämter.................. 119
- Mikroskopierlampen ................107—110
- Mikrospektralobjektiv.............. 97
- Mikrospektroskop................... 97
- Mikrotome......................... 112
- Namengravierung.................... 77
- Nernstlampe....................... 108
- Netz-Mikrometer................ 90, 91
- Numerische Apertur................. 12
- Objektabstand, freier ... 8, 14, 15, 22, 26
- Objektive
- Achromate........................20—23
- Apochromate......................13—16
- für Stativ XI 75
- Objektivpaare für binokulare
- Mikroskope..................... 23
- Objektivwechsler...............49—51
- Objektmarkierapparate............. 106
- Objekt-Mikrometer..............87, 88
- Objekt-Netzmikrometer.............. 91
- Objekt-Schraubenmikrometer . . 88
- Objekttische.........................39—45
- Objekttische, heizbare............ 100
- Objektträger...................105, 111
- Okulare
- Analysator-.................... 95
- einstellbare............ 85, 90, 103
- Goniometer-.................... 87
- HuYGENSsche ............... 23, 24
- Kompensations-.............17—19
- mit großem Sehfelde .... 23
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-
-
-
- 126
- Seite
- Okulare
- orthoskopische.............. 23, 24
- Strichkreuz-.................. 103
- Zeiger-....................... 102
- zu besonderen Zwecken . . . 101 — 103
- Okular-Mikrometer.................. 84
- Okular-Netzmikrometer.............. 90
- Okular-Schraubenmikrometer . . 86
- Paraboloidblenden.................. 35
- Paraboloidkondensor................ 34
- Planktonkondensor.................. 36
- Planktonsucher..................... 21
- Polarisationseinrichtungen . . . 94—96
- Polarisatoren......................94, 95
- Präparate, mikroskopische ... 112
- Präparierbestecke................. 112
- Präparier-Mikroskope
- binokulare............. 68—73, 122, 123
- monokulare...................74, 123
- Präparierstativ................ 73, 75, 78
- Präpariertisch..................... 73
- Präparierutensilien..............65, 112
- Prisma, bildumkehrendes .... 102
- Prismen, PoRROsche, in Trommel 102 Prismenrotator....................... 104
- Quarzkondensoren...................30, 31
- Peisemikroskop ................63—65
- Revolver...........................49, 50
- Richtplatte....................... 106
- Schlitten-Objektivwechsler . . . 49—51
- Schlitzblende...................... 34
- Sehfeld, objektives........15, 16, 22, 26
- Spektral-Okular.................... 97
- Spektropolarisator................. 97
- Stative
- Große.......................... 52
- Mittlere....................... 57
- Kleine......................... 61
- für Mikrophotographie und
- Projektion ................ 52
- Binokulare .................... 68
- Bildaufrichtende Mikroskop- . 68, 74
- Stereoskopkamera................... 73
- Seite
- Stereoskopisches Okular .... 101
- Strichkreuz-Okulare ............. 103
- Testplatte....................... 10, 93
- Thermoregulator................... 99
- Tiefenunterscheidungsvermögen 12
- Tournette (Drehscheibe).......... 106
- Trichinen-Mikroskope............. 113
- Trommel mit PoRROSchen Prismen 102
- Tubusauszug...................... 10, 48
- Tubuslänge....................8, 37, 49
- Ultramikroskope................... 36
- Ultramikroskopie.................. 32
- Vergrößerung
- Eigenvergrößerung d. Objektive 14, 15
- Okularvergrößerung........... 18, 24
- Vergrößerungstabellen
- der Ächromate mit Huygens-
- schen Okularen............. 25
- „ Äpochromate mit Kompensations-Okularen .... 24
- „ stärkeren Ächromate mit
- Kompensations-Okularen . 26
- „ Objektiv- und Okularpaare
- derbinokularenMikroskope 26
- Vertikalilluminatoren.........37—38
- Vollkreise........................ 89
- Wasserimmersionen .... 15, 21, 22, 23
- Zählapparate..................... 90, 91
- Zählkammer........................ 91
- Zedernholzöl, als Immersionsflüssigkeit .................. 11
- Zeichenapparate nach äbbe . . 78—81
- Zeichenapparat für horizontale
- Instrumente................... 81
- Zeichenbrett......................79, 83
- Zeichenprisma..................... 79
- Zeichenstativ nach Giltsch ... 83
- Zeichentische..................... 82
- Zeiger-Okulare................... 102
- Zentralblende..................... 33
- Zentriervorrichtungf.Kondensoren 30, 31
- ,, „ Objektive . 30, 106
- Zylinderblenden...................28, 32
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-
-
-
- 127
- Nummernregister.
- Nr. Seite
- 11.2000 ........................ 75
- 11.3000—11.3015 ................ 11
- 11.3306—11.3704 ............... 103
- 11.4100—11.4105 ................ 28
- 11.4120-11.4140 ................ 29
- 11.4220—11.4250 ................ 30
- 11.4310—11.4320 ................ 31
- 11.4400—11.4410 ................ 32
- 11.4500 ........................ 33
- 12.0120-12.0130 ................ 28
- 12.0310..........................32
- 12.0311 — 12.0312 .............. 40
- 12.0400 ........................ 37
- 12.0410-12.0450 ................ 38
- 12.0630 ........................ 39
- 12.0640—12.0656 ................ 40
- 12.0660—12.0689 ................ 41
- 12.0800 ........................ 43
- 12.0815-12.0820 ................ 45
- 12.1202—12.1211 ................ 50
- 12.1400 ........................ 19
- 12.1413—12.1416..................51
- 12.2047-12.2099 ................ 52
- 12.2347—12.2348 ................ 54
- 12.2622—12.2648 ................ 56
- 12.3022—12.3085 ................ 57
- 12.3411—12.3585 ................ 61
- 12.4010—12.4410 ................ 65
- 12.4600 ........................ 67
- 12.4905—12.4906 ................ 70
- 12.4911..........................72
- 12.4918..........................73
- 12.4930 ........................ 70
- 12.4960—12.4965 ................ 73
- 12.5000—12.5040 ................ 70
- 12.5070 ........................ 71
- 12.5090 ........................ 72
- 13.9000—13.9100 ............... 107
- 13.9110—13.9126.................108
- Nr. Seite
- 11.4505—11.4510 ................ 34
- 11.4560 ........................ 36
- 11.5100—11.5140 ................ 84
- 11.5160-11.5180 ................ 90
- 11.5202—11.5406 ................ 85
- 11.5502—11.5566 ................ 86
- 11.5582—11.5594 ................ 87
- 11.5802-11.5826 ............... 102
- 12.5310..........................74
- 12.6000 ........................ 79
- 12.6010-12.6025 ................ 81
- 12.6050—12.6055 ................ 82
- 12.6060—12.6092 ................ 83
- 12.6300-12.6310 ................ 87
- 12.6350 ........................ 88
- 12.6400—12.6491 ................ 89
- 12.6500-12.6510 ................ 90
- 12.6600—12.6960 ................ 91
- 12.7600-12.7605 ................ 92
- 12.7610—12.7621 ................ 93
- 12.7801 — 12.7832 .............. 94
- 12.7860-12.7885 ................ 95
- 12.7900—12.7911 ................ 96
- 12.8100—12.8130 ................ 97
- 12.8301—12.8325 ................ 99
- 12.8330—12.8380 ............... 100
- 12.8500 ....................... 101
- 12.8510-12.8520 ............... 102
- 12.8700—12.8702 ............... 104
- 12.8710—12.8711 ............... 105
- 12.8720 ........................ 21
- 12.8900—12.8920 ............... 105
- 12.9200— 12.9250 ............ 106
- 12.9601—12.9776 ............... 111
- 12.9812-12.9875 ............... 112
- 13.9160-13.9166 ............... 109
- 13.9200- 13.9250 ............ 110
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-
-
- HERMÄNN HÖNNICKE BUCHDRUCKEREI LEIPZIG
- p.n.n. - vue 133/143
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-
-
- p.n.n. - vue 134/143
-
-
-
- Mikro 184, Beilage Nr. 2.
- Betrifft die Seiten 23 und 24.
- Das orthoskopische Okular 6, Telegr.-Wort: Mianmai, Preis stf 25.— und
- das orthoskopische Okularpaar 6, Telegr.-Wort: Miaretis, „ „ 50.—
- werden nicht mehr angefertigt. — Än deren Stelle liefern wir dreilinsige
- orthoskopische Okulare mit noch etwas größerem Sehfelde.
- Es sind dieses:
- das orthoskopische Okular 6,
- Telegr.-Wort: Midday ypf 15.—
- und das orthoskopische Okularpaar 6,
- Telegr.-Wort: Middel „ 30.—
- Ferner liefern wir jetzt:
- ein orthoskopisches Okular 5 a mit besonders großem Sehfelde, Äquivalentbrennweite: f = 20 mm,
- Okularvergrößerung ca. 9-fach
- Telegr.-Wort: Middelaar yf/15.—.
- und ein orthoskopisches Okularpaar 5 a,
- Telegr.-Wort: Middelader „ 30.—
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-
-
- JENA
- Mikro 184, Beilage Nr. 1. Betrifft die Seiten 21 und 22.
- Homogene Immersion 1/7,
- n. Ap. 0.90.
- Die Untersuchung mancher Präparate erfordert einen häufigen Wechsel zwischen mittelstarken Vergrößerungen, wie sie Trockensysteme von großer Apertur (0,85—0,90) und Brennweiten von 3—4 mm liefern, und den starken Vergrößerungen, die die Öl-Immersionen gewähren. Dabei stört es, daß der Beobachter vor dem Einschalten des Trockensystems immer wieder das öl entfernen muß, wenn er nicht Gefahr laufen will, das System mit Öl zu beschmutzen und dadurch seine Leistung zu beeinträchtigen.
- Diesem Übelstand ist ohne weiteres durch eine schwache Öl-Immersion von entsprechender Apertur und Brennweite abzuhelfen. Mit denselben Korrektionsmitteln läßt sich bei einer solchen homogenen Immersion eine wesentlich vollkommenere Verbesserung der sphärischen Abweichung erreichen, als bei einem entsprechenden Trockensystem.
- Noch wichtiger aber ist es, daß der Korrektionszustand eines solchen Systems in weiten Grenzen unempfindlich gegen Schwankungen der Dicke des Deckglases und des Einbettungsmittels ist. Man kann sogar ohne Deckglas untersuchen, eine Methode, die schon jetzt bei manchen bakteriologischen und ähnlichen Untersuchungen — bei Trockensystemen natürlich auf Kosten der optischen Leistung ausgeübt wird.
- Auch bei Dunkelfeldbeleuchtung wird ein solches System — mit einer passenden Paraboloidblende versehen — Trockensysteme von ähnlichem Typus ersetzen können; die Einwände, die man sonst mit Recht gegen den Gebrauch von Öl-Immersionen erhebt, treffen hier, da die Begrenzung der Apertur in der Hauptsache schon in den vorderen Gliedern des Systems eintritt, nicht zu.
- Es ist ferner zu erwarten, daß eine solche Immersion, die zu einem mäßigen Preis hergestellt werden kann, in manchen Fällen nicht nur als
- um
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-
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-
-
-
- CARL ZEISS JENA
- J X v:iJ''
- Berlin W. 9, Potsdamerstraße 139 Wien IX/3, Ferstelgassei, / ' , "
- Hamburg, Rathausmarkt 8 Ecke Maximilianplatz / / t‘'
- Buenos-Aires, Casilla de Correo 1493 /' , . a 4
- Telegramm-Adresse: Zeisswerk Jena.
- Preisschlüssel
- zum Katalog Mikro 184, 35. Ausgabe,
- über
- Mikroskope und mikroskopische Hilfsapparate,
- gültig ab 8. April 1919.
- Sämtliche Preise im Hauptkatalog Mikro 184 sind ungültig.
- Katalog- Seite Mark Telegramm-Wort Katalog- Seite Mark Telegramm-Wort
- 11 2. — Miabci 2i 7.— Miagolammo
- 3.— Miabais 22 24.— Miagolando
- 1.50 Miabamos 24 — Miagolano
- 15 150.- Miaban 24 — Miagolanie
- 200 — Miadela 24 — Miagolare
- 250.— Miado 80.— Miagolasse
- 300.— Miadores 54 — Miagolassi
- 350.— Miadura 40 — Miagolasti
- 100 — Mi affe 60.- Miagolata
- 600.— Miagamos 60- Miagolato
- 400.— Miagando 60.- Miagolava
- 600 — Miagar 70.— Miagolerai
- 500.- Miagarais 100.- Miagoierei
- 19 30.— Miagaran 140.— Miagolero
- 30 — Miagascn 120.— Miagoli
- 30.— Mieropylos 160.— Miagoliamo
- 40 — Miagogue 150.— Miagoliate
- 40 — Miagola 19Ö.— Miagolino
- 35.— Miagolcii 40 — Miagolio
- 36.— Miargyrite 150.— Miagolo
- Bezeichnung dieser Druckschrift: Mikro 184aD
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-
-
-
- r'gftRL&iSs'l
- IjE-NÄH
- Katalog- Seite Mark T elegramm-W ort Katalog- Seite Mark T elegramm-W ort
- 22 wird nicht mehr geliefert Miais 29 100- Miascis
- 260.— Miaja 30 150.— Miasen
- 200.- Mialet 24 — Miaskite
- 280.- Mialgia 140- Miasm
- Beilage 1 IM— Midassear 31 48.— Miasmata
- 23 90.— Micdham 60.- Miasmatico
- 90.— Mialhcir 32 3- Miasmatisch
- 90.- Mialharia 4 — Miasmatist
- 90.- Mialmcis 16- Miasmatous
- 110 — Miami 44 — Miasme
- 24 12 — Miamia 33 3- Micantia
- 12 — Miamos 34 4. Micantis
- 12- Mianabug 80.— Micantibus
- 12- Mianada 35 2.- Micantior
- 12- Miando 36 50.— Micantium
- Beilage 2 J 30.- Middelaar 38 f 50.— Middelding
- l 30.- Midday u. Beilage 3 1 50.- Middelen
- 24 40 — Miaou 39 34.- Miauler
- 24- Miapia 40 3- Microptera
- 24- Miapiulo 3- Microptere
- 24 — Miaras 60.— Miaulera
- 24- Miaremos 52 — Micarios
- 24- Miares 41 34 — Micarent
- Beilage 2 j 60.— Middel 50- Micaremus
- l 60.— Middelader 200 — Miaulerent
- 24 80.— Miargyrit 8.- MicareUe
- 28 40 — Miasmal 43 170 — Micaretis
- 20.— Miasmas io.— Micariae
- 8.— Miaria 45 25 — Micarius
- 28.- Miariais 32- Micarum
- 29 40- Miaron 16- Micaschist
- 50.— Miascite 50 wird nicht f Miasma
- mehr J
- 120 — Mieropus geliefert | Miasmen
- 90.— Miase 40 — Miasmology
- — 2
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- 16 — Miasms 56 84.- Aliaulerai
- 16.— Miassemos 234- Miaulerais
- 51 20.- Miastenia 200.— Miaulerent
- 30.— Miauen 61 180— Aliaulions
- 52 600.- Miaul 160.- Miauions
- 750.— Miaula 172- Aliaust
- 750.- Miaulaient 152.— Miaute
- 40 — Miaron 192.— Aliautest
- 50.— Miascite 172.— Aliauiv
- 90.- Miase 218.— Miauwen
- 100.— Miaseis 198.— Miaveritis
- 120— Micropus 288— Miavolate
- 30.— Miaulais 268.— Miavolera
- 54 770.— Miaulait 8.— Aliaria
- 920.— Miaulames 28.— Miariais
- 56 400.— Miaul ant 48.— Miasmata
- 420 — Miaulante 60.— Aliasmatico
- 430.— Miaulard 3.- Aliasmatiseh
- 450.— Miaulasse 65 256.- Alibore
- 460 — Miaulat. 4 — Aliasmatist
- 480.— Miaulates 16.— Aliasmätous
- 506.— Aliaulc 44 — Miasme
- 530- Aliauled 296.— Alibsam
- 680.— Miaulees 44.— Miasme
- 8.- Miaria 296.— Alica
- 28.- Miariais 44 — Aliasme
- 40.— Miaron 20 — Micabam
- 50.- Miaseite 100.— Micabamus ,
- 90.— Miase 67 30 — Micabant
- 100.— Aliaseis 70 — ' Micabo
- 60- Miaulement 12 — Micabunt
- 40.- Aliasmal 20.- Micabis
- 34- Miauler 266— Micabitis
- 60.- Miaulera 390.- Micabasalt
- 3
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- I HNflJ
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- 71 520 — Micace 86 78.— Miccieria
- 73 30 — Micaceo 78.— Miccimus
- 320.— Micaeique 96 — Miccingogo
- 73 80.— Micaceous 180.— Miceinina
- 72.- Micaiah 200.— Miccinino
- — Micalete 87 68.— Miccino
- 50 — Micamini 68.— Miccion
- 3- Micamus 86.- Micciremus
- 74 280.— Micandi 20.— Micciades
- 75 30- Micando 17 — Miccianxa
- 77 6.— Micante 12 — Miccicjiino
- 10 — Micantem 88 240- Mieciverat
- — Micandum 89 8.- Miccivisti
- 64 — Micanrd 6.- Miccotrogo
- 56 — Micans 8.— Mice
- 79 42.— Micantes 16.— Micellar
- 81 60.- Mieaslate 24.— Mieemus
- 120.— Micatibus 9.— Micendum
- 144 — Micatio 12.— Micene
- 136.— Mication 28.— Micent
- 83 104.— Micatione 40.— Micerent
- 90.— Micationem 90 wird nicht mehr geliefert Micetis
- 83 5.— Micationis Beilage 5 50.— Middeling
- 60.— Micationum 90 10.- Michael
- 2.— Micatis 10.— Michaelia
- 2.— Micator 20.— Michaelis
- 84 10.— Micatote 91 25.— Michaelite
- 15 — Micatuum 49.- Michaelmas
- 15 — Micatus 110- Michaelmos
- 20.— Micehetto 92 140.— Michaelstag
- 20.— Miccia 180.— Michaiah
- 85 32 — Micciebant 93 20.- Michauxie
- 32.- Miccientem 40.— Miche
- 50.— Micciere 16.— Michel
- 4
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- 94 44.— Michele 102 50- Micke
- 22— Micheletti 20- Micken
- 30.— Michelia 20- Miekert
- 60.— Michelos 20 — Mickknopf
- 95 78.— Micheloxxo 1.50 Mickle
- 96.— Michels 66 — Mickmack
- 108.— Micher 66.- Mickrig
- 126.- Mi diery 84.— Micky
- 82.— Miching 103 40.— Micografia
- 116.— Michito 20.— Micmac
- 130.— Micho 20— Mico
- 148.— Mickordia 20.— Micognosia
- 164 — Michon 8.— Micolino
- 182.— Michotte 20 — Micologieo
- 96 30- Micho vius 20 — Miconia
- 6.— Michuacane 20 — Miconiee
- 8.— Micida 104 124 — Micorps
- 97 340 — Micidam 150.— Micos
- 440 — Micidiale 105 100.— Micostalis
- 98 400 — Micidiare '2.— Micra
- 99 200.— Micidiario 9.— Micropylar
- 200.- Micidio 4.— Micropyle
- 140.— Micidior 2.— Mictualia
- 130 — Micidiora 106 4.- Micrabacia
- 20.— Micidior es 18.- Micraeca
- 12- Micidorum 40— Micranthes
- 100 18.— Micidos 70— Micrandra
- 30.— Micidus 36— Micrantho
- 100.— Micio 80— Micraspis
- 32- Micippe 20— Micrantha
- 580.— Micipsa 22— Micranthe
- 35.— Miciriri 107 — Proam
- 101 360.— Micis — Proarche
- 102 80.— Micite — Proarches
- 5
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- JfcNA
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- 107 40 — Proach 111 6.— Microearpa
- 108 44.— Proagione —.80 Mictorio
- wird nicht mehr geliefert Proaviti 20.— Microcebus
- 3 — Proavitior 5.— Micro cele
- 109 100.— Proavitos 12 — Mierocere
- 14.— Proarchon —.60 Mictoriora
- 14.- Proareis —.80 Microciona
- — Proarthri 1.60 Microclcise
- 37 — Proasma 1.60 Mietorium
- 110 74 — Proasmatis 1.60 Mictorius
- 74 — Proastia 112 2.— Micro co sm
- 44 — Proasmatum 3.— Microcosme
- Beilage 4 Preis auf ( Probita 4 — Microcosmi
- Anfrage | Probitade 5.50 Mictuale
- 111 30.— Micraster 7.50 Microcrith
- 43 — Micrasters 2.50 Mictualem
- 33.- Micrathenc 4.- Microcytes
- 46.— Micraidica 5.— Microdere
- 36.— Micrhyle 6.50 Microdon
- 48.— Microbal 8.50 Microdonte
- 39.- Mietoriam 6.50 Mictuali
- 53 — Micioriis 10 — Microfono
- 4.- Microbios
- 63
- 87
- 95
- 96
- 103
- Preisermäßigung bei Nichtlieferung des Mahagonischrankes bei größerer
- Bestellung von Stativen V...................................... . . . je Jk 33.—
- Preisermäßigung des Goniometerokulars bei vorhandenem Teilkreis
- unseres Analysators II............................................. „ 24.—
- Preis für Anpassung des Analysators an den Teilkreis des Goniometerokulares .......................................................... 6.—
- Gipsplättchen höherer Ordnungen : in Kartonfassung, das Stück Jb. 4.—, in Metallfassung das Stück Jb <>.—; Glimmerplättchen in Kartonfassung, das Stück Jb. 3.—, in Metallfassung, das Stück Jb 5.—.
- Die Änderung eines gewöhnlichen Okulares in ein einstellbares mit abschraubbarem Oberteil kostet Jb 14.—.
- Sämtliche Preise gelten ab Fabrik Jena, ohne Verpackung mit dem Vorbehalte jederzeitiger Aenderung. Infolge der unsicheren wirtschaftlichen Lage können bindende Preise im voraus nicht angegeben werden. Maßgebend für die Berechnung ist der am Liefertage geltende Preis.
- Im übrigen gelten die Lieferungsbedingungen im Vordrucke des Kataloges.
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