- Accueil
- > Catalogue général
- > Zeiss, Carl (1816-1888) - Stereoskopische Präparier-Mikroskope (binokulare Mikroskope X), ...
Stereoskopische Präparier-Mikroskope (binokulare Mikroskope X), Mikro 375
-
-
- STEREOSKOPISCHE
- PRÄP ARIERMIKROSKOPE
- (BINOKULARE MIKROSKOPE KJ
- Siicfiler 0piili
- ' ' t%n£.mtocWeBv
- Berlin (W, 50
- %auentziemtr. /
- MIKRO 379
- p.n.n. - vue 1/26
-
-
-
- p.n.n. - vue 2/26
-
-
-
- CARL Z E I S S J E
- PREIS-LISTE
- ZUR DRUCKSCHRIFT MIK ÜBER PRÄPARIER-MIKROSKÖ
- GÜLTIG AB 1. JANUAR 19 32
- Die Preise in der Druckschrift und in früheren Preislisten sind ungültig.
- ä> *s cn Nr. Tel.-Wort RM Seite J Nr. Tel.-Wort RM
- 8 11 21 02 Milhar 43 — 10 12 52 24/1 Minurienda 36 —
- 11 21 08 Milharada 45.— 12 52 51 Millones 159.—
- 11 21 04 Milharadom 45 — 12 52 54 Millosa 9.-
- 11 21 06 Milharal 45 — 12 52 53 Milloraine 9 —
- 11 21 07 Minarum 58.— 12 52 50 Millonario 11 —
- 11 21 08 Milharoz 59 — 12 52 60 Minoranti • 30 —
- 11 21 12 Milheira 65.— n 12 52 52 Miluago 166.-
- 11 85 44 Mimosal 13.— 12 52 56 Millouin 18.—
- 11 35 45 Mimosea 13 — 12 13 92 22 Mindful 70.—
- 11 35 47 Mimoseado 13 — 13 92 24 Minuriens 550
- 11 35 50 Miaremus 13 — 13 92 25 Minurienti 3.75
- 11 35 55 Miares 13 — 13 90 83 Mincerait 35.—
- 11 35 52 Middelader 38.— 13 90 84 Mincerions 31 —
- 11 35 57 Middel 38.— 13 90 81 Minandae 1.50
- 11 35 58 Miargyros 36.— 12 08 45 Miltorume 54.—
- 12 87 20 Miagolammo 350 12 52 90 Minorantor 176 —
- 4 11 35 46 Minuriebat 63- 12 52 59 Minorar 34 —
- 5 12 51 03 Minestrone 117.— 13 12 52 55 Milva 183.—
- 12 51 05 Minoranso 16 — 12 52 58 Milviuser 54 —
- 12 52 00 Ministre 103 15 12 52 81 Milvaginis 371.-
- 12 52 01 Minatarum 320 — 12 52 82 Minoraren 354.—
- 12 52 02 Mincepie 240.— 12 54 11 Mineirole 310-
- 6 12 52 03 Minorantes 190.— 12 54 03 Milvina 39 —
- 12 51 07 Milling 52- 17 12 51 02 Minoraria 34.—
- 13 90 83 Mincerait 25.— 12 51 21 Millionum 37.—
- 13 90 84 Mincerions 31.- 12 51 31 Milliped 53.—'
- 13 90 81 Minandae 1.50 12 87 02 Micos 81.—
- 8 12 52 25 Mingere 288.— 18 12 87 10 Micostalis 60.—
- 12 52 22 Millier 14- 20 12 51 51 Millipora 157 —
- 12 52 20 Ministrem 171 — 12 51 53 Millmann 50—
- 12 51 11 Ministret 52 — 12 51 65 Miniarde 256 —
- 9 12 52 41 Millimodor '207.— 12 51 66 Miniaran 76 —
- 12 52 40 Ministress 74.— 11 35 05 Miglia 6.—
- 10 12 52 24 Micaceous 48.—
- Preise ab Fabrik Jena, ohne Verpackung gegen Barzahlung. 1 RM = 1fi7S0 kg Feingold. Der Versand erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Bestellers. Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung ist Jena.
- Mikro 375 c SZM D
- 5V. I. 32.
- p.n.n. - vue 3/26
-
-
-
- p.n.n. - vue 4/26
-
-
-
- STEREOSKOPISCHE
- PRÄPARIER-MIKROSKOPE
- (BINOKULARE MIKROSKOPE X)
- STATIV XA
- Druckschrift Mikro 375, 4. Ausgabe.
- CARL ZEISS J E NA
- Telegramm-Adresse: ZEISSWERK JENA
- BERLIN W. 9, Potsdamer Straße 139 III / HAMBURG, Alsterhaus, Alsterdamm 12/13 / KÖLN, Apostelnkloster 27 / WIENIX/3, Ferstelgasse 1 / LONDON W 1, Winsley House, Wells Street, Oxford Street NEW YORK, 485 Fifth Avenue / LOS ANGELES, Cal., 728 So. HUI Street BUENOS AIRES, Bernardo de Irigoyen 330 / RIO DE JANEIRO, Praga Floriano 55 / TOKIO, Yusen Büdding 7*h floor, Marunouohi.
- Madrid / Mailand / Paris
- Page de titre 1 - vue 5/26
-
-
-
- 2
- MIKRO 375
- :Pj E-NaH:
- D ie stereoskopischen Präpariermikroskope, Stative X, werden seit 1923 in anderer Ausführung als früher geliefert, wobei allerdings der optische Aufbau im Grunde der gleiche geblieben ist.
- Wie früher sind zwei vollständige, mit bildaufrichtenden Prismenpaaren versehene Mikroskoprohre unter einem Winkel von je etwa 7Y2° gegen die Senkrechte zu einem Doppeltubus (Abb. 2) vereinigt, der durch Zahn und Trieb auf das Präparat eingestellt werden kann. Dieser Doppeltubus ist aber weiter mit einer zweiten Verstellmöglichkeit durch Verschiebung eines Schlittens in einer schwalbenschwanzartigen Nute a (Abb. 1 und 10) versehen. Der Schlitten kann durch eine Schraube mit kurzem Hebel b (Abb. 2, 4 und 10) festgestellt werden. So ist es möglich, dünne Deckglaspräparate und auch sehr hohe Gegenstände unter dem Mikroskop zu betrachten.
- Stic Hier ©ptik
- 8393
- Abb. 2, ca. 1'3 nat. Größe
- Vom Ständer XA ist der Doppeltubus X abgenommen
- Es ist vorgesehen, daß der ganze Doppeltubus nach Lösen der Schraube c (Abb. 2) vom Ständer (links) abgenommen werden kann. Er kann dann ohne weiteres an einem der anderen Ständer X oder einem geeigneten Zwischenträger angebracht und benutzt werden.
- Die Vereinigung der beiden verschiedenen Präparatbilder bei der Beobachtung vermittelt unter voller Ausnutzung der Austrittspupille einen stereoskopischen Eindruck des Präparates. Der Gegenstand wird nicht nur mit beiden Augen gesehen, sondern auch wundervoll plastisch. Allerdings müssen die beiden Objektive gut zueinander zentriert sein. Die Zentrierung muß für jeden Doppeltubus besonders vorgenommen
- p.2 - vue 6/26
-
-
-
- MIKRO 375
- 3
- werden. Die Objektive haben deshalb je eine Zentriervorrichtung. Sie werden bei Bezug eines vollständigen Mikroskopes in unserer Werkstätte untereinander ausgerichtet, können aber bei Nachbezug von Objektiven vom Benutzer selbst für sein Mikroskop ausgerichtet werden. Der leichteren Auswechselbarkeit wegen sind die Objektivpaare je auf einen Schlitten befestigt, der in die Schlittenführung des Doppeltubus paßt.
- Es werden 7 Objektivpaare nach Wahl geliefert, die mit HUYGENSschen oder orthoskopischen Okularen zu benutzen sind. Die orthoskopischen Okulare haben ein besonders großes Sehfeld.
- Die Bezeichnung der Objektive und Okulare gibt ihre Einzelvergrößerung an. Die Gesamtvergrößerung des Mikroskopes ist das Produkt der beiden Einzelvergrößerungen, also das Produkt aus Objektiv- und Okularbezeichnung.
- Objektivpaare für den Doppeltubus X
- Bezeichnung = Einzel- vergrößerung © © © © ©=© © ©
- Nr. 11 21 02 11 21 03 11 21 04 11 21 06 11 21 07 11 21 08 1121 12
- Tel.-Wort Milhar Milharada Milharadom Milharal Minarum Milharoz Milheira
- Okularpaare dafür
- Bezeichnung = Einzel- vergrößerung 4X Huyg 5 X ENSsche 1 7X — H) 10 x 15 X Orthoi 12,5 X skopische 17 X (-0) 28 X
- Nr. 1135 44 1135 45 11 35 47 11 35 50 11 35 55 11 35 52 11 35 57 11 35 58
- Tel.-Wort Mimosal Mimosea Mimo- seado Miaremus Miares Midde- lader Middel Miar- gyros
- Das Objektivpaar (7) = (pT) ist eine Wasserimmersion mit sehr großem Objektabstand; es kann nur in Verbindung mit einem Wassergefäß, wie dem Glasgefäß Nr. 12 87 20, das bis zum Rande mit Wasser zu füllen ist, benutzt werden. Die Objektive tauchen nur eben ins Wasser ein.
- Die Objektivpaare lassen sich auch am älteren Doppeltubus von XB, dagegen nicht am Doppeltubus des älteres Modelles XA verwenden. Die Okularpaare 4X, 5X> 7X lassen sich nur am jetzigen Doppeltubus X verwenden.
- Zur Erzielung guter stereoskopischer Wirkung ist die Entfernung der beiden Rohre des Doppeltubus stets gleich dem Abstand der Sehachsen des Beobachters zu halten.
- Nr. Tel.-Wort
- 1287 20 Glasgefäß für Objektivpaar (^7^) (pT) Miagolammo
- p.3 - vue 7/26
-
-
-
- 4
- MIKRO 375
- Es geschieht dies durch Drehen der Trommeln, in denen die PORROschen Prismenpaare untergebracht sind, um ihre Achse. Der Spielraum der Einstellung ist etwa 49—72 mm bei den Okularpaaren 4x, 5x, 7x, 15x und 28x, 51—74 mm bei Okularpaar lOx, 52—76 mm bei Okularpaar 17x und 54—78 mm bei 12,5x.
- Ungleichheit in der Helligkeit der Bilder, sowie geringe Unterschiede in den Augen des Beobachters schaden der stereoskopischen Wahrnehmung nicht1). Bei größeren Unterschieden der beiden Augen ist die entstehende Unschärfe durch über die Okulare geschobene Brillengläser auszugleichen, wenn, was vorzuziehen ist, ohne Brille gearbeitet wird. Da beim Arbeiten mit dem Instrument auf die Nähe akkommodiert wird, soll mit der Nahbriile beobachtet werden.
- Auch bei schwächeren Vergrößerungen läßt sich ein erweitertes Sehfeld wie bei den orthoskopischen Okularen erreichen, wenn ein Okularpaar 6x mit größerem Durchmesser, als ihn die gewöhnlichen Okulare haben, aufgesetzt wird. Dazu sind die beiden Okularstutzen (Abb. 2) abzuschrauben und durch zwei weitere Okularstutzen, in die die Okulare Bi 6x passen, zu ersetzen (Abb. 3).
- 13298
- Nr. 11 3546 Okularpaar Bi 6X mit Rohrstutzen
- Abb. 3, Vs nat. Größe
- Doppeltubus X
- mit
- Okularpaar Bi 6X
- für großes Sehfeld
- Tel.-W.: Minuriebat
- Tabelle
- für Vergrößerung, freien Objektabstand und objektives Sehfeld.
- Objektivpaar ® © © © ©=® © ©
- Freier Objektabstand in mm 75 56 45 32 35 24 17
- Okularpaar Vergr. Seh- feld Vergr. Seh- feld Vergr. Seh- feld Vergr. Seh- feld Vergr. Seh- feld V ergr. Seh- feld Vergr. Seh- feld
- H. 4X 8 12.1 12 8.2 16 6.1 24 4.0 28 3.3 32 3.0 48 2.0
- H. 5X 10 11.6 15 7.8 20 5.8 30 3.9 35 3.1 40 2.9 60 1.9
- H. 7X 14 9.6 21 6.4 28 4.8 42 3.2 49 2.6 56 2.4 84 1.6
- H. 10X 20 6.9 30 4.7 40 3.5 60 2.3 70 1.9 80 1.7 120 1.2
- H. 15X 30 4.3 45 2.8 60 2.1 90 1.4 105 1.15 120 1.1 180 0.7
- 0. 12,5X 25 9.5 37.5 6.4 50 4.7 75 3.1 87.5 2.6 100 2.4 150 1.6
- 0. 17X 34 7.0 51 4.7 68 3.5 102 2.3 119 1.9 136 1.7 204 1.2
- 0. 28X 56 3.3 84 2.2 112 1.6 168 1.1 196 0.9 224 0.8 336 0.55
- Bi 6X 12 15.5 18 10.1 24 7.2 36 4.7 42 4.0 48 3.5 72 2.3
- 1) Abbe. Ges. Abhandlungen, Bd. i, 313—324. J. of the R. Microscop. Soc. (2) 1. 203—211,1881.
- p.4 - vue 8/26
-
-
-
- MIKRO 375 ftwLZEISsi 5
- Die Stative sind in erster Linie für Präparierzwecke bei schwacher Vergrößerung (Lupenvergrößerung) bestimmt, sind aber auch für die Beobachtung mit den angegebenen höheren Vergrößerungen ohne Einbuße der Wirkung verwendbar.
- Der Doppeltubus ist bei allen Ausführungen der Stative X der gleiche. Er bildet mit dem Triebkasten einen Teil für sich (Abb. 2), der sich von dem jeweiligen Ständer nach Lösen einer Schraube (c in Abb. 1, 2 und 4) abnehmen und auf einen Ständer X anderer Ausführung wieder aufsetzen läßt. Es ist so die Möglichkeit gegeben, einen Doppeltubus X abwechselnd mit den verschiedenen Ständern X zu benutzen.
- Andererseits ist auch Vorsorge getroffen, an diesen Ständern einen Einzeltubus S. 16 und 17) statt des Doppeltubus zu benutzen. An den Einzeltuben werden die gewöhnlichen Mikroskopobjektive bis 40 (0,65) aufwärts benutzt (Mikro 367).
- Die verschiedenen Stativformen sind:
- 1) Stativ XA
- (Abb. 1 und 2)
- Das Stativ XA zeigt einen ähnlichen Aufbau wie die gewöhnlichen Mikroskopstative für durchfallendes Licht. Es hat einen quadratischen Tisch von etwa 115 mm Seitenlänge mit einer Tischöffnung von 40 mm, welche durch Einlegen einer Tischlochblende auf 20 mm herabgesetzt wird. Unter dem Tisch ist eine drehbare Scheibe, die, teils weiß belegt, teils schwarz, Beobachtungen im auffallenden Licht auf hellem und dunklem Untergründe zuläßt und außerdem eine Oeffnung mit einer Schiebhülse von 36,8 mm zur Aufnahme der üblichen Mikroskopkondensoren trägt. Weiter ist unter dem Tisch ein allseitig beweglicher Spiegelhalter mit 70 mm großem Plan- und Hohlspiegel. Ueber den Spiegel kann ein Kartonblättchen in leichter Fassung gesteckt werden, das mit zerstreut zurückgeworfenem Licht eine gedämpfte, gleichmäßige Durchleuchtung des Präparates bewirkt. Der Doppeltubus ist nach Lösen der Schraube c von dem Ständer XA (Abb. 1—2), abnehmbar.
- Das Stativ XA wird mit oder ohne Dermatoskopständer (Ständer XD, S. 10) geliefert.
- Nr. Tel.-Wort
- 12 51 03 Doppeltubus X mit Triebkasten (Abb. 2) ohne Objektive und Okulare Minestrone
- 12 51 05 Behälter zum Doppeltubus Minoranso
- 12 52 00 Ständer XA (Abb. 2) mit Auflagebacken im Schrank (ohne Doppeltubus Nr. 12 51 03) Ministre
- 12 52 01 Stativ X A (Abb. 1) mit Auflagebacken (ohne Dermatoskopständer, Objektive und Okulare) im Schrank Minatarum
- 12 52 02 Stativ XA mit Auflagebacken u. Dermatoskopständer XD (ohne Optik) im Schrank Mincepie
- p.5 - vue 9/26
-
-
-
- 6 (tARLZElSS^ MIKRO 375
- ™J =Q3ENaJ-............. .....................'...
- Der Ständer XA mit dem bildaufrichtenden Einzeltubus Nr. 12 5131 (S. 17) statt des Doppeltubus ersetzt das frühere monokulare Präparierstativ XI.
- Reicht das Tageslicht zur Beleuchtung des zu beobachtenden Gegenstandes nicht aus, so ist für Beobachtungen im durchfallenden Licht eine der üblichen Mikroskopierlampen zu benutzen. Für Beobachtungen im auffallenden Licht dient eine Lampe, die gestattet, den Gegenstand von oben zu beleuchten, z. B. die Punktlichtmikroskopierlampe (Druckschrift Mikro 410). Oder es wird der Doppeltubus mit einer besonderen Beleuchtungsvorrichtung (Abb. 4) versehen.
- Nr. 12 5107. Beleuchtungsvorrichtung für Doppeltubus X. Die Vorrichtung besteht aus einem Beleuchtungsrohr mit Glühlämpchen und zwei Linsen und gestattet,
- das ganze Sehfeld gleichmäßig hell zu beleuchten. Die Befestigung am Doppeltubus geschieht in einfacher Weise, indem man die Schenkel s, in die der Körper nach hinten ausläuft, um den Doppeltubus legt (Abb.4) und mit einem Schlüssel festzieht.
- Die Spannung des Lämpchens beträgt 6 Volt; es brennt mit etwa 1 Amper. Es ist daher mit drei genügend starken Akkumulatoren unmittelbar oder an der Lichtleitung mit einem entsprechenden Widerstand zu benutzen. Das Vorschalten eines Widerstandes gewährt den Vorteil, durch Verändern der Stromstärke die Beleuchtungsstärke abstufen zu können.
- Das Ausschalten von Widerstandsspiralen darf nur bis zur angegebenen Marke erfolgen, sonst brennt das Lämpchen vorzeitig durch. Es werden zwei Reservelämpchen beigegeben.
- Die Beleuchtungsvorrichtung kann ohne weiteres für die Doppeltuben älterer und neuerer Ausführung nachbezogen werden.
- Die Lämpchen Nr. 13 90 81 von 6 Volt, 8 HK sind größer als die der früheren Beleuchtungsvorrichtung Nr. 12 49 65 (Lämpchen 7l/2 Volt, 0,9 Amper, Telegrammwort Micamus). Sie passen auch nicht in die alte Fassung und umgekehrt, weil das Anschraubgewinde anders ist. Bei Nachbestellung sind daher die Lämpchen genau zu bezeichnen, oder es ist ein verbrauchtes als Muster einzusenden.
- 8564 *-
- Abb. 4, ca. 76 nat. Größe
- Beleuchtungsvorrichtung Nr. 125107 am Doppeltubus X
- Nr. Tel.-Wort
- 12 52 03 Monokulares Präparierstativ: Ständer XA mit Triebkasten und bildaufrichtendem Einzeltubus im Schrank .... Minorantes
- 12 51 07 Beleuchtungsvorrichtung für Doppeltubus X mit Kabel und Stecker Mitling
- 13 90 83 Regulierbarer Widerstand für 110 Volt ...... Mincerait
- 13 90 84 Regulierbarer Widerstand für 220 Volt Mincerions
- 13 90 81 Ersatzlämpchen 6 Volt, 8 HK Minandae
- E
- p.6 - vue 10/26
-
-
-
- MIKRO 375
- tffRLZEIss;
- JENA
- 7
- 2) Stativ XB
- Das Stativ XB (Abb. 5) soll zur Untersuchung und zum Präparieren von großen, nicht mehr auf dem Okjekttisch von Stativ XA unterzubringenden Objekten dienen, d. h. zur mikroskopischen Untersuchung einzelner Bezirke innerhalb ausgedehnter Objekte, die nicht weiter zerteilt werden sollen. Es eignet
- 11605
- Abb. 5, V4 nat. Größe Stativ XB
- sich somit zur Untersuchung von größeren Pflanzenteilen, Gesteinspartien, Metall-Blöcken oder Platten, Tuchen u. dergl. Weiter ist es sehr gut als Aquarienmikroskop, besonders auch zur Beobachtung lebender Objekte an vertikalen Glaswänden, wobei der Doppeltubus horizontal gerichtet wird, geeignet.
- Das Stativ XB ist auf schwerer Fußplatte montiert und mit langem, seitlich überragendem Arm versehen. Es ist mit drei Zahn- und Triebbewegungen und mit vier Drehungen ausgestattet. Die geeignete Benutzung dieser Mechanismen ermöglicht, ein großes horizontales oder vertikales Objekt mit ganz unregelmäßig gestalteter Oberfläche in sehr bequemer Weise vollständig abzusuchen.
- p.7 - vue 11/26
-
-
-
- 8________ |jfiRLZ£iSsj MIKRO 375
- ..... IJJENA J=-"......... ' —
- Es ist aber nicht ohne weiteres möglich, den Tubus so tief zu senken, daß man auf die Tischfläche bzw. die Fläche, auf der das Stativ steht, einstellen kann. Dazu ist das besondere Zwischenstück Nr. 12 52 22 erforderlich (Abb. 6), das nach Bedarf eingesetzt oder weggenommen werden kann.
- Das Stativ wird in Erlenholzkasten geliefert.
- Wird der Doppeltubus durch einen Einzeltubus (S. 16 und 17) ersetzt, so können die gewöhnlichen Mikroskopobjektive bis 40, num. Ap. 0,65 aufwärts benutzt werden.
- 11557
- Abb. 6, '/4 nat. Größe Zwischenstück für Stativ XB zur Beobachtung in der Tischebene
- Abb. 7, l/i nat. Größe Doppeltubus X mit seitlicher Beleuchtungsvorrichtung
- Für die Beleuchtung der Objekte von oben dient die Beleuchtungsvorrichtung Nr. 12 5107 (S. 6). Unter Umständen stört es aber, daß die Beleuchtungsvorrichtung mitten vor dem Doppeltubus sitzt, nämlich dann, wenn der Beobachter das Instrument so stellen will, daß er den Tubus unmittelbar vor sich hat, weil sich dann sein Kopf gerade über der Lampe befindet. Es kann in solchem Falle eine entsprechende Beleuchtungsvorrichtung an der Seite des Tubus (Abb. 7) angebracht werden. Lämpchen und Widerstände sind die gleichen wie bei Nr. 12 51 07. Im allgemeinen ist die Beleuchtungsvorrichtung Nr. 12 5107 vorzuziehen.
- 3) Stativ XC
- Das Stativ XC (Abb. 8) ist ein vereinfachtes Stativ XB. Es besteht aus einer kräftigen Säule auf einem Fuß mit zwei langen rechtwinkligen Schenkeln. An der Säule ist mit einer Klemmhülse ein ca. 30 cm langer Arm, in der Höhe und seitlich
- Nr. Tel.-Wort
- 12 52 25 Stativ XB (ohne Optik, Abb. 5) in Kasten Mingere
- 12 52 22 Zwischenstück (Abb. 6) Millier
- 12 52 20 Ständer X B in Kasten (ohne Doppeltubus) Ministrem
- 1251 11 Seitliche Beleuchtungsvorrichtung für Stativ XB mit
- Kabel und Stecker Ministret
- Widerstände und Ersatzlämpchen wie S. 6
- p.8 - vue 12/26
-
-
-
- MIKRO 375
- mZEiSr
- JENA
- 9
- Stichler ©ptifc
- Vn£ Otto 'Weber
- Berlin <W. SO
- C&auentzienstr. 1
- 11587
- Abb. 8, ca. 1/7 nat. Größe
- Stativ XC
- verstellbar, befestigt. Die grobe Höhen- und Seitenverstellung des Doppeltubus ist hier von Hand aus vorzunehmen. Die Einstellung beim Beobachten kann dann mit dem Triebe des Doppeltubus erfolgen. Dieser läßt sich ohne weiteres auf die Tischfläche einstellen. Die Säule trägt eine zweite Klemmhülse. Auf dieser ruhend, kann der Doppeltubus mit dem seitlichen Arm leicht um die Säule gedreht werden, ohne daß eine Höhenverstellung zu befürchten ist. Die seitliche Ausladung ist noch etwas größer als beim Stativ XB Nr. 12 52 25.
- Der Doppeltubus wird im Erlenholzkasten (Nr. 12 5105, S. 5), das Gestell ohne Kasten geliefert.
- Die Stative XB und XC sind in erster Linie zum Präparieren im auffallenden Lichte bestimmt. Sie können aber durch Benutzung eines besonderen Präpariertisches auch für Arbeiten im durchfallenden Lichte benutzt werden.
- Nr. 12 52 24. Präpariertisch für Stative XB und XC. Dieser Tisch (Abb. 9) wird unter den Doppeltubus geschoben. Er hat die Armstützen wie das Unterteil von XA, besitzt einen großen, ein wenig neigbaren Spiegel und einen Glastisch. Die runde Glaseinlage kann durch eine Metallscheibe mit üblicher Tischlochblende ersetzt werden.
- Nr. Tel.-Wort
- 12 52 41 Stativ X C (ohne Optik, Abb. 8) Millimodor
- 12 52 40 Ständer X C (ohne Doppeltubus) Ministress
- p.9 - vue 13/26
-
-
-
- 10
- •gflRLZElsn MIKRO 375
- JENA} ' !T ---
- Abb. 9, ca. 7e nat. Größe Präpariertisch für XB und XC
- Für Erzaufbereitungsarbeiten (Auszählung der Körnchen) kann zu dem Tische als Einsatz eine Metallschale geliefert werden, in die eine mit Netzteilung (Vierecke von 7 mm Seitenlänge) versehene Glasplatte als Boden eingelegt wird. Durch Verschieben des Tisches unter dem Mikroskop kann jedes Viereck in das Gesichtsfeld gebracht und ausgezählt werden.
- 4) Stativ XD
- Der Doppeltubus X ist mit einem Zwischenträger dauf eine Hartgummigabel gesetzt. In dieser Form (Abb. 10) läßt sich das Instrument großen, beliebig geformten Gegenständen (wie z.B. Metallplatten, Tuchballen, Oelgemälden) gleichsam a 1 s bino-kulare Lupe aufsetzen. Es können diese also in ganzen Stücken auch auf feinere Einzelheiten hin untersucht werden, als es mit Handlupen möglich ist. Weiter ist das Instrument als sogenanntes Dermatoskop zu Hautuntersuchungen und weiter zur Untersuchung von Schweißporen, Papillen und Kapillaren unter der Haut benutzt worden (SAPH1ER, Arch. f. Dermat. u. Syph. 136, 149 ff., 1921). Die Gabel ist eine Metallgabel mit Hartgummiüberzug.
- Das Instrument wird mit enger Gabel Nr. 12 52 54 (Abstand zwischen den Enden gleich 5 cm) oder mit weiter Gabel Nr. 12 52 53 (Abstand 10 cm) als Stativ XDA geliefert.
- Nr. Tel.-Wort
- 12 52 24 Präpariertisch Micaceous
- 12 52 241 Metallschale mit einlegbarer Netzteilung auf Glasplatte für Erzaufbereitung Minurienda
- 12 52 51 Stativ XDA (Dermatoskop) mit enger Gabel (ohne Objektive und Okulare), in Kasten (Abb. 10) Millones
- 12 52 54 Gabel mit Hartgummiüberzug, eng Millosa
- 12 52 53 „ „ weit Miüoraine
- 12 52 50 Zwischenträger d Miüonario
- 12 52 60 Ständer XD (ohne Doppeltubus): Zwischenträger mit enger Gabel ohne Kasten Minoranti
- p.10 - vue 14/26
-
-
-
- 8394 8823
- Abb, 10, ca, V4 nat. Größe Abb. 11, ca. ljA nat, Größe
- Stativ XDA (Dermatoskop) Stativ XDB Nr. 1252 52
- Das Stativ XDB Nr. 12 52 52 (Abb. 11) besteht aus dem Doppeltubus, dem gebogenen Zwischenträger d Nr. 12 52 50 und einer birnenförmig ausgebildeten Grundplatte Nr. 12 52 56, auf welcher der Zwischenträger mit dem Schraubenkopfe festgezogen wird. Die birnenförmige Platte mit Tischlochblende wird statt der Gabel benutzt, wenn es sich darum handelt, kleine, undurchsichtige Gegenstände auf die das Instrument nicht aufgesetzt werden kann, die vielmehr auf einer Unterlage liegen oder in einem besonderen Halter befestigt werden müssen, zu untersuchen.
- Für die Kapillar- und Porenuntersuchungen unterhalb der Haut muß das Stativ XD mit besonderer Beleuchtungsvorrichtung, die ermöglicht, eine intensive Beleuchtung auf einem kleinen Bereich zu erzeugen, versehen werden. In Betracht kommt Nr. 13 92 22. Kapillarlampe für Doppeltubus (Abb. 12). Die Lichtquelle sind die Birnen Nr. 13 9081 (S. 6) von 6 Volt und 8 HK. Ihr Licht wird durch einen Kondensor auf einem kleinen Felde vereinigt, das dadurch stark beleuchtet ist. Die Helligkeit kann durch den Vorschaltwiderstand reguliert werden. Die Lampe wird
- Nr. Tel.-Wort
- 12 52 52 Stativ XDB mit birnenförmiger Grundplatte (ohne Objek-
- tive und Okulare) in Kasten (Abb. 11) . . . . . . . Miluago
- 12 52 56 Bimenförmige Grundplatte, allein Millouin
- p.11 - vue 15/26
-
-
-
- 12
- 'cARLZElSs^
- JENA
- MIKRO 375
- wie Nr. 12 51 07 am Doppeltubus befestigt. Die Neigung der Lampe ist einstellbar; ebenso die Entfernung vom Objekt und damit die Größe des beleuchteten Feldes. Der Lampe kann ein Grünfilter aufgesetzt werden.
- Sticfiler ©ptifc
- Vnd. Otto °Weber
- Berlin <W. SO
- C&auentzienstr. 1
- 11788
- Abb. 12, ca 1li nat. Größe Einrichtung zur Untersuchung von Lagersteinen
- Die gleiche Beleuchtungseinrichtung hat sich für die Untersuchung von Lagersteinen als sehr nützlich erwiesen. Auch hier gilt es, die kleine Steinfläche von 2 mm Durchmesser hell zu beleuchten. Dazu liefern wir zur Untersuchung von Lagersteinen einen in der Praxis bewährten Richtapparat (Abb. 12), der in die Oeffnung der birnenförmigen Grundplatte gesetzt wird. Um den zu untersuchenden Stein festzuklemmen, wird der obere Ring nach unten gedrückt, wodurch sich drei Klemmbacken öffnen. Beim Nachlassen des Druckes auf den Ring wird der aufgelegte Stein festgehalten. Zur Erleichterung der Untersuchungen hat der Doppeltubus eine geneigte Lage erhalten. Ein aufsetzbares Mattglas ist vorgesehen, um das an der Kugelfläche der Steine entstehende Reflexbild, wenn nötig, zu mildern.
- Für gefaßte Steine sind statt der Steinzange besondere Halter nötig, die nach Muster angefertigt werden.
- Nr. Tel.-Wort
- 13 92 22 Kapillarlampe für Doppeltubus X mit 2 Birnen 6 Volt, 8 HK und mit Kabel und Stecker (Abb. 12) Mindful
- 13 92 24 Aufsteckbares Grünfilter Minuriens
- 13 92 25 Aufsteckbares Mattglas Minurienti
- 13 90 83 Regulierbarer Widerstand für 110 Volt Mincerait
- 13 90 84 Regulierbarer Widerstand für 220 Volt Mincerions
- 13 90 81 Ersatzlämpchen 6 Volt, 8 HK . Minandae
- 12 08 45 Richtapparat zum Prüfen von Lagersteinen mit Zange . Miltomme
- 12 52 90 Stativ XDC mit geneigtem Doppeltubus (Abb. 12) in Kasten Minoratitor
- 12 52 59 Ständer XDC für geneigten Doppeltubus (ohne Tubus und Kasten) Minorar
- p.12 - vue 16/26
-
-
-
- Das für entomologische Zwecke bestimmte Stativ XE besteht aus dem Doppeltubus X mit einem für entomologische Untersuchungen besonders geeigneten Unterteil, dem Objekthalter nach HELLER.
- Nr. 12 52 58. Objekthalter nach HELLER (Abb. 13). Eine rechteckige Grundplatte trägt an der einen Schmalseite einen Sockel zur Befestigung des Zwischenträgers Nr. 12 52 50 mit dem Doppeltubus X oder dem Einzeltubus. Auf einer der Längsseiten ist eine Führungsstange, auf der ein beweglicher Arm gleitet. Ein Kugelgelenk erlaubt, den Arm nach allen Richtungen hin zu bewegen. Der Objekthalter selbst sitzt drehbar und verschiebbar auf diesem Arm und besteht aus einem Korkring, in den die Nadel mit dem Insekt senkrecht eingesteckt werden kann, und einem visierartig aufklappbaren Korkstreifen, damit die Nadel auch horizontal eingesteckt werden kann. Außerdem trägt das Klappstück eine federnde Klammer, die bei horizontaler Lage des Klappstückes zur Aufnahme des Nadelkopfes der senkrechten Nadel mit dem aufgespießten Insekte dient, so daß auch die Unterseite der Insekten bequem abgesucht und untersucht werden kann. Die Nadel kann leicht umgesteckt werden; die Beweglichkeit des Armes läßt auch größere Insekten rasch in ihrer ganzen Ausdehnung absuchen.
- Als heller Untergrund für die zu untersuchenden Gegenstände liegt in der Grundplatte eine herausnehmbare Milchglasscheibe. Es können auch undurchsichtige Gegenstände, die nicht aufgespießt sind, beobachtet werden.
- Der Halter mit dem Zwischenträger und dem Doppeltubus bildet das Stativ XEH Nr. 12 52 55 (Abb. 13). Ein Kasten ist nicht vorgesehen.
- Der Doppeltubus kann auch hier durch den Einzeltubus ersetzt werden.
- 8822
- Abb, 13, Vs nat. Größe
- Objekthalter nach HELLER mit Zwischenträger und Doppeltubus (Stativ XEH) nebst Optik,
- Nr. Tel,-Wort
- 12 52 55 12 52 58 Stativ XEH (ohne Kasten) Objekthalter nach HELLER, allein Milva Milviuser
- p.13 - vue 17/26
-
-
-
- MIKRO 375
- 6) Stativ XK
- Einen besonderen Ständer erfordert das Plattenkulturmikroskop (Abb. 14 bis 16) nach ZEISSLER1). Es soll die Möglichkeit bieten, das in der Bakteriologie eingeführte Plattenkulturverfahren durch binokulare Betrachtung mit nicht zu schwacher Vergrößerung voll auszunutzen. Die PETRI- und DRIGALSKI-Schalen von 10 cm (Abb. 14) bzw. 22 cm (Abb. 15) Durchmesser werden auf einen Kugeltisch
- 504 Abb. 14, ca. Vs nat. Größe Abb. 15, ca. 1/8 nat. Größe 8505
- gesetzt, der in einer Oeffnung der Grundplatte beliebig gedreht und gewinkelt werden kann, so daß die Schale bis zu etwa 45° geneigt werden kann, ohne
- Abb. 16, ca. Vs nat. Größe
- daß die zu betrachtende Stelle aus dem Gesichtsfelde kommt. Armstützen geben der Hand den nötigen Halt beim Arbeiten. Der Doppeltubus, der übrigens auch durch einen besonderen Einzeltubus für mikrophotographische Aufnahmen ersetzt werden kann, ist seitwärts verschiebbar, so daß die Schale in dieser Richtung abgesucht werden kann. Der Halter für die kleine Schale kann in einer besonderen Führung des Kugeltisches verstellt werden, die, senkrecht zur
- 1) J. ZEISSLER, Binokulares Plattenkulturmikroskop, Zentralbl. f. Bakt., Abt. I, 88, 430— 432, 1922.
- p.14 - vue 18/26
-
-
-
- MIKRO 375 [jCfiRLZElSSl 15
- 1 =-|^jenaJ" -— .....——
- Bewegung des Tubus gestellt, eine kreuzweise Absuchung der Schale ermöglicht. Bei der großen Schale muß zur allseitigen Absuchung die Drehung der Schale zu Hilfe genommen werden. Der Kugeltisch kann durch einen Einsatztisch für durchfallendes Licht ersetzt werden (Abb. 16). Das Stativ ist also auch als Präparier-mikroskop brauchbar.
- Gewöhnlich wird zur Beobachtung Objektivpaar (7) mit Okularpaar 5X benutzt.
- 7) Präparierstativ nach MAYER mit Doppeltubus X
- Der Doppeltubus X kann auch an dem Präparierstativ nach MAYER benutzt werden (Abb. 17). Das Präparierstativ nach MAYER (Druckschrift Mikro 270) besteht aus einem vierseitigen Tisch von 15 cm X20 cm, der von 2 Säulen auf einem vierseitigen Rahmen getragen wird, mit Armstützen. Der Rahmen trägt an 2 Ecken zwei kurze Säulen, die eine Brücke mit Schlitten aufnehmen können. Der Doppeltubus
- Abb. 17, ca. 1fi nat. Größe 11559
- Nr. Tel.-Wort
- 12 52 81 Plattenkulturmikroskop nach ZEISSLER, bestehend aus:
- Gestell mit binokularem Tubus, großem Kugeltisch und Einsatztisch für durchfallendes Licht, Auflagebacken (ohne Objektive und Okulare) Milvaginis
- 12 52 82 Ständer XK, wie Nr. 12 52 81, aber ohne Doppeltubus
- und Triebkasten Minorareti
- 12 5411 Präparierstativ nach MAYER mit Doppeltubus X und
- Träger auf Brücke mit Schlitten (ohne Lupenträger, ohne Optik) in Schrank Mineirole
- 12 54 03 Lupenträger mit Zahn und Trieb dafür ....... Milvina
- p.15 - vue 19/26
-
-
-
- 16 fjARLZElSSl MIKRO 375
- ........................IJjIna J...... .............—.....
- wird auf diesem Schlitten mit einem Zwischenträger befestigt und kann nun an der Längsseite des Tisches zum Absuchen des Objektes entlang geführt werden. Es ist Beobachtung im durchfallenden und auffallenden Lichte möglich.
- Die Brücke mit Schlitten kann durch einen mit Zahn und Trieb in der Höhe verstellbaren Lupenhalter ersetzt werden, so daß auch mit einfachen Lupen (Mikro 400) beobachtet oder präpariert werden kann.
- Nebenapparate
- Der Doppeltubus X kann durch einen Einzeltubus oder durch die Stereoskopkamera Nr. 12 5151 ersetzt werden.
- Es gibt zahlreiche Fälle, in welchen die Benutzung eines Einzeltubus den schrägen Doppeltuben vorzuziehen ist. Sobald es sich z. B. darum handelt, an den mikroskopischen Präparaten Messungen mit einem Meßokular vorzunehmen, würde die geneigte Lage des Doppeltubus zum Präparat ein einwandfreies Messen verhindern, während dies bei der senkrechten Lage des Einzeltubus zum Präparat ohne weiteres möglich ist. Auch für das Zeichnen ist der Einzeltubus zu empfehlen. Es kann mit Zeichenapparat sowieso nur ein Tubus benutzt werden. Nun sind die Spiegel unserer Zeichenapparate mit 2 Anschlägen versehen, die der senkrechten Tubusstellung angepaßt sind. Für diese Anschläge sind auch die Einstellungsmöglichkeiten der Zeichentische (Druckschrift Mikro 118) gedacht.
- Außerdem wird es in manchen Fällen, wo die monokulare Beobachtung ausreicht, erwünscht sein, eine stärkere Vergrößerung zu verwenden, als sie beim Doppeltubus möglich ist, während andererseits die Benutzung der vorgesehenen Ständer zweckmässiger ist als die der üblichen Mikroskopstative. Auch für mikrophotographischeAufnahmen, soweit sie nicht Stereoskopaufnahmen sein sollen (Seite 19), ist die Benutzung eines Einzeltubus zweckmäßig; insbesondere gilt dies für Aufnahmen mit dem Photographischen Okular „Phoku“.
- An den Einzeltuben sind die gewöhnlichen Objektive (Druckschrift Mikro 367) zu verwenden,
- AüUi io nicht die Objektivpaare des Doppeltubus. Es ca y nat Größe
- ca. 2/6 nat. Größe werden zwei Einzeltuben angefertigt. Bildaufrichtender
- Einzeltubus Einzeltubus
- Soll einer der verschiedenen Ständer X nur in Verbindung mit einem Einzeltubus benutzt werden, so ist zu den früher aufgeführten Ständern noch außer dem Einzeltubus der Triebkasten hinzuzunehmen. In dem Preise für die Stative mit Doppeltubus ist der Triebkasten mit enthalten.
- Nr. 12 5121. Einzeltubus X (Abb. 18). Der Einzeltubus wird an Stelle des Doppeltubus in den Triebkasten des letzteren eingesetzt, indem man den Knebel b
- p.16 - vue 20/26
-
-
-
- MIKRO 375
- tSRLZElS?
- JENA
- 17
- (Abb. 2,10 und 19) löst und den Tubus aus der Nut a (Abb. 1 und 10) herauszieht. In dieselbe Nut paßt der Einzeltubus mit dem Paßstück c (Abb. 19). Er hat das normale Anschraubgewinde für die Mikroskopobjektive und kann auch mit Revolver- oder Schlittenwechselvorrichtung versehen werden. Die Mikroskopobjektive bis 40/0,65 (Mikro 367) können ohne Schwierigkeit benutzt werden. Der untere Ring am Tubus gestattet eine Feinstellung des Objektives.
- Dieser Einzeltubus ist nicht für Präparierzwecke geeignet, weil er wie das gewöhnliche Mikroskop eine Bildumkehrung bewirkt. Wohl aber lassen sich mit ihm mikrophotographische Aufnahmen mit Objektiv und Okular vornehmen.
- Nr. 12 5131. Bildaufrichtender Einzeltubus X (Abb. 19). Für Präparierzwecke werden aufrechte Bilder verlangt. Daher ist dieser Einzeltubus, wie der Doppeltubus mit einem Prismensatz versehen, der die Bildumkehrung des Objektives aufhebt. Der Tubus kann mit den normalen Mikroskopobjektiven mit oder ohne Revolver-bzw. Schlittenwechselvorrichtung benutzt werden. In Verbindung mit dem Ständer XA nebst Triebkasten ersetzt er daher das Präparierstativ XI (S. 6).
- Er wird wie der Einzeltubus Nr. 12 5121 gegen den Doppeltubus ausgetauscht.
- Nr. 12 8702. Prismenrotator nach GREENOUGH. Es gibt kleine undurchsichtige Gegenstände im Ausmaße von etwa 0,5—3 mm, wie z. B. Insekteneier,
- einzelne Körperteile kleiner Tiere, Pflanzen usw., die von allen Seiten zu betrachten, ohne daß diese empfindlichen Teile dabei fortwährend hin- und hergedreht und womöglich durch die häufige Berührung verletzt werden, ein großes Interesse vorliegt. Dies ermöglicht der Prismenrotator1). Die Teile werden bei ihm auf ein Glasprisma gelegt, das sich in einem Glastroge befindet und mit diesem gedreht werden kann Die Oberfläche ist unmittelbar zu betrachten, während die Unterseite durch Spiegelung in dem Auflageprisma sichtbar wird, sobald der Trog, wie vorgesehen, auf einem Schlitten etwas seitlich verschoben wird. Natürlich ist das Mikroskop Abb. 20, (2 mal vergrößert) jjefer ejnzustellen, weil dieses Spiegelbild unterhalb des
- Prismas liegt. Das seitliche Pentagonalprisma gestattet ferner, die Seitenflächen zu beobachten; durch Drehen des Objektes mit dem Troge kommt nach und nach der ganze Umfang des Körpers zur Besichtigung. Die Bilder sind für Präparierarbeiten
- 1) E. Uhmann, Der Prismenrotator nach Greenough, Mikrokosmos 17,102—104,1923/24; S. Czapski u. W. Gebhardt, Das stereoskopische Mikroskop nach Greenough und seine Nebenapparate. Z.-S. f. wiss. Mikr. 14, 304 ff, 1897.
- Nr. Tel.-Wort
- 12 51 02 Triebkasten für die Ständer X . Minoraria
- 12 5121 Einzeltubus Millionum
- 12 5131 Bildaufrichtender Einzeltubus Milliped.
- 12 87 02 Prismenrotator nach GREENOUGH Micos
- p.17 - vue 21/26
-
-
-
- 18
- MIKRO 375
- seitenrichtig am bildaufrichtenden Tubus. Die Einstellung auf das Seitenbild erfolgt durch weitere seitliche Verschiebung des Troges und Senken des Tubus.
- Die Abbildung (20) zeigt schematisch den Strahlengang, die Spiegelung in p allerdings nur einmal.
- Durch die allseitige körperliche Wiedergabe kleiner empfindlicher Dinge ist der Prismenrotator eine wichtige Ergänzung des Stativs XA, auf dessen Tisch er in die Tischöffnung eingesetzt und mit den Tischfedern festgeklemmt wird. Er kann jedoch auch bei anderen Mikroskopen benutzt werden, aber nicht für Präparierarbeiten.
- Nr. 12 8710. Kapillarrotator nach GREENOUGH. Gleichfalls zur Erleichterung der Untersuchung sehr kleiner, empfindlicher Gegenstände dient der Kapillarrotator (Abb. 21)x). Er kommt in erster Linie für die Beobachtung durchscheinender Körperchen im durchfallenden Lichte in Betracht. Sie werden in eine Glaskapillare von etwa 0,2 mm lichter Weite eingeschlossen; diese wird dann in den Apparat eingeschoben und durch eine besondere Vorrichtung unter dem Objektive gedreht.
- 97
- Abb. 21. Kapillarrotator. (s/6 nat. Größe)
- Der Kapillarrotator läßt sich sowohl am Stativ XA, wie auch an den monokularen Stativen verwenden, da er wie ein gewöhnlicher Objektträger auf den Objekttisch gelegt und mit den Tischfederrt befestigt wird. Nachdem man die Objekte in einer geeigneten Flüssigkeit in die Kapillare eingeführt hat, nimmt man den in der Achse der geteilten Trommel eingeschraubten Kapillarenträger heraus und steckt die Kapillare in das längsgeschlitzte federnde Rohr. Sodann führt man den Träger mit der Kapillare wieder in die Trommelachse ein, schraubt aber das Gewinde zunächst nur lose ein. Vor dem Einführen muß man sowohl die Feder F nach oben klappen, wie auch die Trommel durch Lösen der Schraube s etwas heben. Nunmehr senkt man die Trommel und Kapillare, bis letztere auf dem Grunde der Rinne rr liegt, und stellt mit einem schwachen Objektiv die Partie der Kapillare, in der sich das zu untersuchende Objekt befindet, so ein, daß sie sich in der Mitte der Kammer o befindet, die mit Zedernholzöl oder einer gleichbrechenden Flüssigkeit gefüllt wird, damit die unregelmäßige Brechung des Lichtes an der Kapillarwand beseitigt wird. Dann schraubt man den Kapillarenträger so weit fest, daß sich die Kapillare beim Drehen der Trommel gerade mitbewegt; dieses Festschrauben muß sehr vorsichtig geschehen, damit die Kapillare nicht zerdrückt wird.
- 1) S. Czapski und W. Gebhardt, Das stereoskopische Mikroskop nach Greenough und seine Nebenapparate. Z.-S. f. wiss. Mikr. 14, 304 ff., 1897.
- Nr.
- Tel.-Wort
- 12 8710 Kapillarrotator nach GREENOUGH
- Micostalis
- p.18 - vue 22/26
-
-
-
- MIKRO 375
- 19
- Damit die Bewegungen der Kapillare genau meßbar vorgenommen werden können, ist die axial durchbohrte Welle, in deren Bohrung die Kapillare liegt, mit einer geteilten Trommel t und einem Antriebsknopf k versehen.
- Die Beobachtung des Objektes kann mit Trockensystemen und bei monobjektiven Mikroskopen auch mit homogenen Oelimmersionen von genügend großem Objektabstand [z. B. Achromat 50 (0,85) oder Apochromat X=60 (1,0)] erfolgen.
- Als Objekte für diese Art Beobachtung kommen z. B. Larven von Echinodermen in Betracht, namentlich für die körperliche Beobachtung mit dem Doppeltubus. Für monokulare Mikroskope ist eine weitere Anwendung zur Messung der Durchmesser länglicher Körper mit nichtkreisförmigem Querschnitt gegeben. Die bequeme Drehmöglichkeit gestattet, jeden Durchmesser mit einem Okularmikrometer genau festzulegen. Es kann dies für Haaruntersuchungen1) und einzelne Textilfäden von großer Wichtigkeit sein.
- 7'
- 6
- Abb. 22, ca. 1/4 nat. Größe
- Nr. 12 5151. Stereoskopkamera nach DRÜNER. Die Stereoskopkamera nach DRÜNER (Druckschrift Mikro 257) dient zur gleichzeitigen Aufnahme der beiden Bilder eines Stereomikrophotogrammes. Die Kamera ist mit Zeit- und Momentverschluß versehen. Zur Abbildung dienen die für den Doppeltubus bestimmten Objektivpaare. Die Kassette ist für zwei zu den Achsen der Kamera senkrecht liegende Platten im Format 6X6 cm eingerichtet. Der Rahmen der Einstellscheiben enthält eine matte und eine Spiegelglasscheibe (Abb. 22)2).
- 1) H. Friedenthal, Zur Technik der Untersuchung des Haarkleides und der Haare der Säugetiere. Z. f. Morph, u. Antrop. 14, 447.
- 2) Drüner, Ueber Mikrostereoskopie und eine neue vergrößernde Stereoskopkamera. Z. f. wiss. Mikr. 17, 281—293, 1900 und H. Braus, Z. f. wiss. Mikr., 25, 282—287, 1908.
- p.19 - vue 23/26
-
-
-
- 20 [tfiRLZEiStl MIKRO 375
- Die Aufnahmen erfolgen einmal ohne Okular und daher mit den geringen Vergrößerungen der Objektivpaare. Diese, sowie das kleine Format sind notwendig, um die für eine gute stereoskopische Wirkung der Bilder erforderliche Tiefe bei mäßiger Expositionszeit zu erreichen. Die Aufnahmen können bei der Herstellung der Positive noch schwach vergrößert werden.
- Die Kamera kann mit einem seitlichen Mikroskoptubus Nr. 12 51 53 mit schwachem Sonderokjektiv versehen werden. Es ist dann möglich, mit diesem Hilfsmikroskop das Objekt unmittelbar vor, während und nach der Aufnahme zu beobachten (Abb. 23). Das. Okular dieses Hilfsmikroskops ist beliebig.
- Die Kamera kann aber auch mit einem Vergrößerungsaufsatz (Abb. 24), der die Bilder vierfach vergrößert, geliefert werden. Das seitliche Beobachtungsmikroskop ist dann mit gebogenem Rohr (Nr. 12 51 66) zu versehen (Abb. 24).
- Abb. 23, ca. 1/i nat. Größe Abb. 24, ca. 1/i nat. Größe.
- Nr. Tel.-Wort
- 12 5151 Stereoskopkamera nach DRÜNER Millipora
- 12 51 53 Seitlicher Mikroskoptubus m. Sonderobjektiv (ohne Okular) Millmann
- 12 51 65 Vergrößerungsaufsatz Milliarde
- 12 51 66 Seitlicher Mikroskoptubus mit Sonderobjektiv und ge-
- bogenem Beobachtungsrohr (ohne Okular) Miniaran
- 1135 05 Huygensches Okular 5 X Miglia
- Stichler ©pfifc
- ¥nk. Otto °Weber
- @erlitt <W. SO %auentzienstr. /
- V. VI. 30.
- p.20 - vue 24/26
-
-
-
- CARL ZEISS
- Gegründet im Jahre 1846 6000 Geschäftsangehörige
- Telegramm-Adresse: Zeisswerk Jena
- BERLIN W. 9, Potsdamer Straße 139III7 HAMBURG, Alsterhaus, Alsterdam 12/13 / KÖLN, Apostelnkloster 27 WIEN IX/3, Ferstelgasse 17 LONDON W 1, Winsley House, Wells Street, Oxford Street / NEW YORK, 485 Fifth Avenue/LOS ANGELES, Cal.,728 So. HillStreet/ BUENOS AIRES, Bernardo de Ingoyen 330/RIO DE JANEIRO, Pra?a Fioriano 55 / TOKIO, Yusen Building 7‘h floor, Marunouchi / MAILAND / PARIS / MADRID
- OPTISCHE INSTRUMENTE
- Optische Meßinstrumente / Mikroskope / Mikrophotographische und Projektionsapparate Photographische Objektive / Feldstecher und Theatergläser / Punktal-Brillengläser / Aussichts-Fernrohre / Astronomische Fernrohre und Hillsapparate / Geodätische Instrumente Lupen / Beleuchtungseinrichtungen für Operationssäle / Feinmeßgeräte / Gewehr-Zielfernrohre / Medizinisch-optische Instrumente Automobil-Scheinwerfer
- K a t a 1 o g e k o s t e n 1 o s
- bei Angabe des interessierenden Instruments
- p.n.n. - vue 25/26
-
-
-
- p.n.n. - vue 26/26
-
-