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4753(1)
Verhandlungen der physikalischen Gesellschaft in Berlin.
No. 8. Sitzung vom 4. Mai 1883.
Ausgegeben am 16. Mai.
Vorsitzender: Hr. Helmholtz.
Hr. G. Hauck sprach:
Ueber mechanische Perspektive und Photogrammetrie.
Die „Darstellende Geometrie“ befasst sich mit der Aufgabe, räumliche Gebilde in Parallel- oder Centralprojektion darzustellen. Da aber ein räumliches Gebilde nach Gestalt und Lage im Raum im allgemeinen selbst wieder durch 2 Projektionen bestimmt und in der Regel auch gegeben ist, so kann die Fundamentalaufgabe der darstellenden Geometrie (im engeren Sinne) dahin präcisirt werden: Es ist aus 2 gegebenen Projektionen eines räumlichen Gebildes eine beliebige dritte Projektion zu ermitteln. Sind z. B. die zwei gegebenen Projektionen Parallelprojektionen, (etwaGrund-riss und Aufriss), die gesuchte dritte Projection eine Centralprojektion, so liegt das Problem der Perspektive vor. Sind die zwei gegebenen Projektionen Centralprojektionen (etwa zwei Pho-tographieen), die gesuchte dritte Projektion eine Parallelprojektion (Grundriss oder Aufriss), so liegt das Problem der Photogrammetrie vor.
Letztere Methode, geometrische Aufnahmen von Terrain- oder Architektur-Objekten mittelst photographischer Aufnahmen zu bewerkstelligen, wurde seit 1854 von Hrn. LAUSSEDAT in Paris ausgebildet und mit entschiedenem Erfolge praktisch ausgeübt. Die Lösung der diesbezüglichen construktiven Aufgabe, wie sie schon von BEAUTEMPS-BEAUPRE 1835 gegeben worden war, kommt auf eine Rückwärts-Construktion der Perspektive hinaus.
Verhandl. d. physikal. Ges. in Berlin.
2 3
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 98,43 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est l'Allemand.
Verhandlungen der physikalischen Gesellschaft in Berlin.
No. 8. Sitzung vom 4. Mai 1883.
Ausgegeben am 16. Mai.
Vorsitzender: Hr. Helmholtz.
Hr. G. Hauck sprach:
Ueber mechanische Perspektive und Photogrammetrie.
Die „Darstellende Geometrie“ befasst sich mit der Aufgabe, räumliche Gebilde in Parallel- oder Centralprojektion darzustellen. Da aber ein räumliches Gebilde nach Gestalt und Lage im Raum im allgemeinen selbst wieder durch 2 Projektionen bestimmt und in der Regel auch gegeben ist, so kann die Fundamentalaufgabe der darstellenden Geometrie (im engeren Sinne) dahin präcisirt werden: Es ist aus 2 gegebenen Projektionen eines räumlichen Gebildes eine beliebige dritte Projektion zu ermitteln. Sind z. B. die zwei gegebenen Projektionen Parallelprojektionen, (etwaGrund-riss und Aufriss), die gesuchte dritte Projection eine Centralprojektion, so liegt das Problem der Perspektive vor. Sind die zwei gegebenen Projektionen Centralprojektionen (etwa zwei Pho-tographieen), die gesuchte dritte Projektion eine Parallelprojektion (Grundriss oder Aufriss), so liegt das Problem der Photogrammetrie vor.
Letztere Methode, geometrische Aufnahmen von Terrain- oder Architektur-Objekten mittelst photographischer Aufnahmen zu bewerkstelligen, wurde seit 1854 von Hrn. LAUSSEDAT in Paris ausgebildet und mit entschiedenem Erfolge praktisch ausgeübt. Die Lösung der diesbezüglichen construktiven Aufgabe, wie sie schon von BEAUTEMPS-BEAUPRE 1835 gegeben worden war, kommt auf eine Rückwärts-Construktion der Perspektive hinaus.
Verhandl. d. physikal. Ges. in Berlin.
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