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Berlin, den 5. September 1897,
JahrgvJ).
No. 17.
DER MECHANIKER
Zeitschrift zir Forflemm 1er MecMiiï, flptii, Eleïtrotechnit il verwanflter Gehiste.
—: Obligatorisches Organ =—=—
des Verein Berliner Mechaniker, des Verein der Kleinmechaniker in Zürich, des Mechaniker- und Optiker-Verein iu Frankfurt a. M.-Bockenheim, in Hagen und Wetzlar und des Chemnitzer Mechaniker-Verein.
Herausgegeben unter Mitwirkung namhafter Eaclimâimer
von
Fritaç Harrwit*
Vorsitzender des „Verein Berliner Mechaniker". München 1895.
Erscheint jeden 5. und 20. des Monats nur in Berlin, j I*reis für Anzeigeu: Stellenvermittelung: Jedes Abonnement für In- und Ausland vierteljàhrlich Mk. 1,50. — ! Wort 3 Pfg., fettgedruckt 5 Pfg. oder Petitzeile 20 Pfg.
Zu beziehen durch jede Buchhandlung und jede Postanstalt. i Geschâftsreklame: 3gespaltene Petitzeile (50mmbreit)
(DeutscherPostzeitungskatalogNo.4526; Oesterreich: Zeitungs- 40 Pf.; 2gesp. Petitzeile 75 mm breit) 50Pf., grôssere Auftrâge,
PreisverzeichnisNo.2137.) Direkt von der Administration franko sowie bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Beilagen
für Mk. 1,70 nach Deutschland und Oesterreich; in’s Ausland nach Gewicht.
1,80 Mk. Einzelne Nummer 40 Pfg. In Oesterreich stempelfrei. 1
Goldene Médaillé
Nachdruck kleinerer Artikel nur mit ausführlicher Quellenangabe („Der Mechaniker, Berlin“), Abdruck grôsserer Original-Aufsâtze jedoch nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.
Über centrisch und excentrisch gebaute photogrammetrische Instrumente
von Prof. B. Dolezal, Konstrnkteur an der k. k. technischen Hochschule, Wien.
Die geodâtische Festlegung von Raumpunkten nach der Standlinienmethode besteht darin, dass man in den Endpnnkten einer bekannten Basis die Horizontalwinkel (Azimute) welche die einzelnen Visuren mit der Basis bilden, sowie die Hohen-winkel ermittelt und diese nach bekannten Formeln zur Bestimmung der Distanz vom Standpunkte resp. der Hohe über demselben verwertet.
Erfolgt die Ermittelung der Horizontalwinkel graphisch mit dem Messtische, so ergiebt sich so-fort im Schnitte der zusammengehorigen Visier-strahlen die horizontale Projektion (Situation) der Raumpunkte, und die Hohe resultiert einfach aus den gemessenen Hohenwinkeln und den nun bekannten Distanzen von den Standpunkten.
In beiden Fâllen, ob man nur numerisch oder vornehmlich graphisch zu Werke geht, erfolgt die Festlegung der einzelnen Raumpunkte successive und schreitet mehr oder weniger langsam von emem Punkte zum andern. Hierbei liegen die Scheitel samtlicher Horizontal- und Hôhenwinkel genau in resp. vertikal über den Endpnnkten der der Operation zu Grunde gelegten Basis.
Durch das in einem Standpunkte orientierte
und entsprechend adjustierte, richtige perspek-tivische Bild eines photogrammetrischen Apparates konnen aus den Bestimmungsstüeken der Bild-punkte, den Koordinaten x und y, nach den Kon-struktionen der Photogrammetrie die Azimute und Hôhenwinkel einer grossen Anzahl von Punkten sowohl numerisch als graphisch ohne jedwede Schwierigkeit ermittelt werden.
Diese Winkel werden in centrischer Lage in Bezug auf die Standpunkte gefordert, d. h. so, dass ihre Scheitel genau in oder über diesen Punkten sich befinden.
Dies hat eine ganz bestimmte Bedir.0.: die Lage des Objektives der photogrammetrischen Kamera iD Bezug auf den Limbus und die verti-kale Drehachse des photogrammetrischen Apparates, welcher perspektivisch richtige und geo-datisch verwertbare Photogramme liefern soll, zur Folge.
Es muss nâmlich das Objektiv resp. das Instrument, welches das Objektiv der photogrammetrischen Kamera trâgt, derart über dem Standpunkte situiert werden konnen, dass samtliche von Originalpunkten kommende Visierstrahlen sich in einem Punkte schneiden, resp. durch einen Punkt des Objektives hindurchgehen, welcher vertikal über dem Standpunkte sich befindet. Dieser Punkt muss eine unverânderliche Lage haben, wie auch das Objektiv bezw. die Kamera
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 94,04 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est le Français.
JahrgvJ).
No. 17.
DER MECHANIKER
Zeitschrift zir Forflemm 1er MecMiiï, flptii, Eleïtrotechnit il verwanflter Gehiste.
—: Obligatorisches Organ =—=—
des Verein Berliner Mechaniker, des Verein der Kleinmechaniker in Zürich, des Mechaniker- und Optiker-Verein iu Frankfurt a. M.-Bockenheim, in Hagen und Wetzlar und des Chemnitzer Mechaniker-Verein.
Herausgegeben unter Mitwirkung namhafter Eaclimâimer
von
Fritaç Harrwit*
Vorsitzender des „Verein Berliner Mechaniker". München 1895.
Erscheint jeden 5. und 20. des Monats nur in Berlin, j I*reis für Anzeigeu: Stellenvermittelung: Jedes Abonnement für In- und Ausland vierteljàhrlich Mk. 1,50. — ! Wort 3 Pfg., fettgedruckt 5 Pfg. oder Petitzeile 20 Pfg.
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PreisverzeichnisNo.2137.) Direkt von der Administration franko sowie bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Beilagen
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Über centrisch und excentrisch gebaute photogrammetrische Instrumente
von Prof. B. Dolezal, Konstrnkteur an der k. k. technischen Hochschule, Wien.
Die geodâtische Festlegung von Raumpunkten nach der Standlinienmethode besteht darin, dass man in den Endpnnkten einer bekannten Basis die Horizontalwinkel (Azimute) welche die einzelnen Visuren mit der Basis bilden, sowie die Hohen-winkel ermittelt und diese nach bekannten Formeln zur Bestimmung der Distanz vom Standpunkte resp. der Hohe über demselben verwertet.
Erfolgt die Ermittelung der Horizontalwinkel graphisch mit dem Messtische, so ergiebt sich so-fort im Schnitte der zusammengehorigen Visier-strahlen die horizontale Projektion (Situation) der Raumpunkte, und die Hohe resultiert einfach aus den gemessenen Hohenwinkeln und den nun bekannten Distanzen von den Standpunkten.
In beiden Fâllen, ob man nur numerisch oder vornehmlich graphisch zu Werke geht, erfolgt die Festlegung der einzelnen Raumpunkte successive und schreitet mehr oder weniger langsam von emem Punkte zum andern. Hierbei liegen die Scheitel samtlicher Horizontal- und Hôhenwinkel genau in resp. vertikal über den Endpnnkten der der Operation zu Grunde gelegten Basis.
Durch das in einem Standpunkte orientierte
und entsprechend adjustierte, richtige perspek-tivische Bild eines photogrammetrischen Apparates konnen aus den Bestimmungsstüeken der Bild-punkte, den Koordinaten x und y, nach den Kon-struktionen der Photogrammetrie die Azimute und Hôhenwinkel einer grossen Anzahl von Punkten sowohl numerisch als graphisch ohne jedwede Schwierigkeit ermittelt werden.
Diese Winkel werden in centrischer Lage in Bezug auf die Standpunkte gefordert, d. h. so, dass ihre Scheitel genau in oder über diesen Punkten sich befinden.
Dies hat eine ganz bestimmte Bedir.0.: die Lage des Objektives der photogrammetrischen Kamera iD Bezug auf den Limbus und die verti-kale Drehachse des photogrammetrischen Apparates, welcher perspektivisch richtige und geo-datisch verwertbare Photogramme liefern soll, zur Folge.
Es muss nâmlich das Objektiv resp. das Instrument, welches das Objektiv der photogrammetrischen Kamera trâgt, derart über dem Standpunkte situiert werden konnen, dass samtliche von Originalpunkten kommende Visierstrahlen sich in einem Punkte schneiden, resp. durch einen Punkt des Objektives hindurchgehen, welcher vertikal über dem Standpunkte sich befindet. Dieser Punkt muss eine unverânderliche Lage haben, wie auch das Objektiv bezw. die Kamera
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