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Berlin, den 20. Februar 1899.
No. 4.
Jahrg. 7.
DER MECHANIKER
Zeitschrift zur Fôrderung der Prâzisions - Mechanik und Optik
sowie verwandter Gebiete,
Herausgegeben nnter Mitwirkung namhafter Fadnnânner
von
Fritz Harrwitz
V orsltzender des „Yerein Ber Huer Mechaniker".
Erscheint jeden 5. und 20. des Monats nur in Berlin. Abonnement fttr In- und Ausland vierteljâhrlich Mk. 1,50. — Zu beziehen durch j e d e Buchhandlung und j e d e Post-anstalt (Deutscher PostzeitungskatalogNo.4748; in Oesterreich stempelfrei), direkt von der Administration in Berlin W.'35. innerhalb Deutschland und Oesterreich franko Mk. 1,80 nach dem Ausland 2 Mk. 10 Pf. Einzelne Nummer 40 Pfg.
Stellenvermittelungs-Inserate: Petitzeile 30 Pfg. Gelegenheits - Annoncen: Petitzeile (3 mm hoch, 50 mm breit) 40 Pf.
Geschâfts-Reklame: Petitzeile (3 mm hoch, 75 mm breit) 50 Pf.; bei grôsseren Auftrâgen, sowie Wiederholungen entsprechender Rabatt. Beilagen nach Gewicht.
Nachdruck kleinerer Artikel nur mit ausführlicher Quellenangabe („Der Mechaniker, Berlin44), Abdruck grôsserer Aufsâtze jedoch nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.
Paganini’s
photogrammetrische instrumente
und
Apparate für die Rekonstruktion photo-grammetrischer Aufnahmen.
Von Professor E. Dolezal, Wien.
(Fortsetzung.)
4.
Das neueste Instrument, welches Paganini für Zwecke der Phototopographie konstruierte, fiihrt die Bezeichnung:
„Phototopographischer Apparat Modell 1897 für rasche Aufnahmen im Maasse 1:50 000 und 1:100 000 für militârische Rekognoscierungen und Eorschungsreisen “.
Er bemerkt in der auf diesen Apparat be-züglichen Publikation1), dass die Schwierigkeiten, welche bei den topograpbischen Arbeiten im Maasse 1 : 100 000 in der Erythraa die Tropen-hitze, ferner in Sardinien bei den Aufnahmen im Maasse 1 : 50 000 die Malaria verursachten, die Konstruktion eines Instrumentes forderten, welches mit der notigen Raschheit und Genauig-keit in hohen, scbwer zugânglichen Gebieten der militarischen Rekognoscierung, sowie dem For-schungsreisenden jene Unterlagen bietet, die für
1) L. P. Paganini, , Apparato fototopografico per levate rapide al 50 000 e 100 000 per ricognizioni militari e per viaggi d’esplorazione (Modelo 1897)“
ln «Rivista Marittima" fasciolo di agosto-settembre 1897.
eine gedeihliche Entwicklung der geforderten Arbeiten notwendig erscheinen, aber andererseits eine rasche und unbeschwerliche Transportabilitat gestatten.
Nachstehend folgt eine kurze Beschreibung dieses Apparates, welcber in Fig, 18 zur Dar-stellung kommt.
Derselbe bestebt aus folgenden Teilen:
1. einer Caméra obscura,
2. dem Unterbaue (Limbus sammt allen Zu-thaten) eines geodâtiseben Instrumentes,
3. einem soliden Stative,
4. einer Schmalkaldner Bussole als Visier-und Orientierungsvorricbtung.
Die Caméra obscura bat die Gestalt eines vierseitigen Prismas und ist des geringen Ge-wichts wegen aus Aluminium gefertigt. Das eine Ende ist in üblicher Weise mit einer Matt-scheibe zur Einstellung des Bildes yersehen und besitzt eine solche rechteckige, licbte Oeffnung, dass ein Plattenformat 18X24 verwendet werden kann. — Auch hier sind zwei feine Silberfaden in der Richtung des Ilorizontes und der Haupt-vertikallinie gespannt und auf der vorgelagerten Rahmenflache fixiert.
Das entgegengesetzte Ende der Caméra trâgt das Objektiv, welches eine âhnliche Einrichtung zur Verstellung besitzt, wié beim Modell 1884 geschildert wurde, und auch entsprechende Tek lungen zur Ermittlung der Bildweite.
Das Objektiv selbst ist ein Produkt der weltberühmten Firma Cari Zeiss in Jena; es ist ein
Le texte affiché peut comporter un certain nombre d'erreurs. En effet, le mode texte de ce document a été généré de façon automatique par un programme de reconnaissance optique de caractères (OCR). Le taux de reconnaissance estimé pour cette page est de 93,52 %.
La langue de reconnaissance de l'OCR est le Français.
No. 4.
Jahrg. 7.
DER MECHANIKER
Zeitschrift zur Fôrderung der Prâzisions - Mechanik und Optik
sowie verwandter Gebiete,
Herausgegeben nnter Mitwirkung namhafter Fadnnânner
von
Fritz Harrwitz
V orsltzender des „Yerein Ber Huer Mechaniker".
Erscheint jeden 5. und 20. des Monats nur in Berlin. Abonnement fttr In- und Ausland vierteljâhrlich Mk. 1,50. — Zu beziehen durch j e d e Buchhandlung und j e d e Post-anstalt (Deutscher PostzeitungskatalogNo.4748; in Oesterreich stempelfrei), direkt von der Administration in Berlin W.'35. innerhalb Deutschland und Oesterreich franko Mk. 1,80 nach dem Ausland 2 Mk. 10 Pf. Einzelne Nummer 40 Pfg.
Stellenvermittelungs-Inserate: Petitzeile 30 Pfg. Gelegenheits - Annoncen: Petitzeile (3 mm hoch, 50 mm breit) 40 Pf.
Geschâfts-Reklame: Petitzeile (3 mm hoch, 75 mm breit) 50 Pf.; bei grôsseren Auftrâgen, sowie Wiederholungen entsprechender Rabatt. Beilagen nach Gewicht.
Nachdruck kleinerer Artikel nur mit ausführlicher Quellenangabe („Der Mechaniker, Berlin44), Abdruck grôsserer Aufsâtze jedoch nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.
Paganini’s
photogrammetrische instrumente
und
Apparate für die Rekonstruktion photo-grammetrischer Aufnahmen.
Von Professor E. Dolezal, Wien.
(Fortsetzung.)
4.
Das neueste Instrument, welches Paganini für Zwecke der Phototopographie konstruierte, fiihrt die Bezeichnung:
„Phototopographischer Apparat Modell 1897 für rasche Aufnahmen im Maasse 1:50 000 und 1:100 000 für militârische Rekognoscierungen und Eorschungsreisen “.
Er bemerkt in der auf diesen Apparat be-züglichen Publikation1), dass die Schwierigkeiten, welche bei den topograpbischen Arbeiten im Maasse 1 : 100 000 in der Erythraa die Tropen-hitze, ferner in Sardinien bei den Aufnahmen im Maasse 1 : 50 000 die Malaria verursachten, die Konstruktion eines Instrumentes forderten, welches mit der notigen Raschheit und Genauig-keit in hohen, scbwer zugânglichen Gebieten der militarischen Rekognoscierung, sowie dem For-schungsreisenden jene Unterlagen bietet, die für
1) L. P. Paganini, , Apparato fototopografico per levate rapide al 50 000 e 100 000 per ricognizioni militari e per viaggi d’esplorazione (Modelo 1897)“
ln «Rivista Marittima" fasciolo di agosto-settembre 1897.
eine gedeihliche Entwicklung der geforderten Arbeiten notwendig erscheinen, aber andererseits eine rasche und unbeschwerliche Transportabilitat gestatten.
Nachstehend folgt eine kurze Beschreibung dieses Apparates, welcber in Fig, 18 zur Dar-stellung kommt.
Derselbe bestebt aus folgenden Teilen:
1. einer Caméra obscura,
2. dem Unterbaue (Limbus sammt allen Zu-thaten) eines geodâtiseben Instrumentes,
3. einem soliden Stative,
4. einer Schmalkaldner Bussole als Visier-und Orientierungsvorricbtung.
Die Caméra obscura bat die Gestalt eines vierseitigen Prismas und ist des geringen Ge-wichts wegen aus Aluminium gefertigt. Das eine Ende ist in üblicher Weise mit einer Matt-scheibe zur Einstellung des Bildes yersehen und besitzt eine solche rechteckige, licbte Oeffnung, dass ein Plattenformat 18X24 verwendet werden kann. — Auch hier sind zwei feine Silberfaden in der Richtung des Ilorizontes und der Haupt-vertikallinie gespannt und auf der vorgelagerten Rahmenflache fixiert.
Das entgegengesetzte Ende der Caméra trâgt das Objektiv, welches eine âhnliche Einrichtung zur Verstellung besitzt, wié beim Modell 1884 geschildert wurde, und auch entsprechende Tek lungen zur Ermittlung der Bildweite.
Das Objektiv selbst ist ein Produkt der weltberühmten Firma Cari Zeiss in Jena; es ist ein
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La langue de reconnaissance de l'OCR est le Français.



