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  • Dolezal, Eduard (1862-1955) - Paganini's photogrammetrische Instrumente und Apparate für ...
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Paganini’s ptiofogrammefrische Instrumente und Apparate für die Rekonstruktion photogrammetrischer Aufnahmen.

Von

Professor E. Dolèzal, Wien.

Wie in Frankreich, so wurde auch in Italien die Photogrammetrie zuerst für Zwecke der Terrainaufnahme erprobt. Der bekannte Geodât Professor P or r o in Mailand war es, welcber mit klarem Auge die Wichtigkeit der Photographie fur die praktische Messkunst erkannte und bereits 1855 sich mit der Anwendung der Photographie für Messungszwecke intensiv befasste.

Porro nannte diesen neuen Zweig der Geodasie „Sphârisehe Photographie14. Das Objektiv, welches er bei seinem Probeinstrumente benützte, war ein von ihm berechnetes sphârisches Objektiv, Kugel-objektiv, woher auch der Name „Sphârische Photographie44 herrühren dürfte. Dieses Objektiv deckt sich in seiner Konstruktion mit jenem, welches spater von Sutton angegeben wurde.

Mitten in seinen vielumfassenden Arbeiten auch damit beschâftigt, die praktische Anwendung der Photographie für die Tachymetrie darzuthun, starb Porro.

Er hinterliess eine schone diesbezügliche Arbeit, betitelt: „Applicazione délia fotografia alla Geodesia441)

Sâmmtliche Apparate, w elche Porro konstruierte, und deren er sich bei seinen Versuchen bediente, wurden vom Direktor der polytechnischen Offizin zu Mailand, Ingénieur Salmoiraghi, welcher früher der Offizin Porro’s vorstand, erworben und wohl verwahrt.

Mit dem Tode Porro’s fanden die von ihm mit Liebe und Verstandnis eingeleiteten Versuche fiber die Verwertung der Photographie in der Geodasie einen jâhen Abschluss und fielen der Vergessenheit anheim.

Niemand fand sich, der Porro’s Ideen aufge-griffen und durchgeführt hâtte. Fast zwanzig Jahre mussten verfliessen, ehe das militar-geo-

1) Publiziert in der italienischen Zeitschrift: „I1 Politeenico“ XI. volume, Tipografia Saldini, Milano.

graphische Institut zu Florenz daran schritt, die reichen Schâtze, welche die mathematisch genaue Perspektive einer Photographie in sich birgt, zu heben, indem man die Photographie in den Dienst der topographischen Aufnahme zu stellen suchte.

Der Generalstabsoffizier Manzi Michèle hat im Jahre 1875 gelegentlich der topographischen Arbeiten mit dem Messtische in den wildesten Gebieten der Abruzzen mit dem Gran Sasso Photographien mit einem gewohnlichen photo-graphischen Apparate hergestellt und dieselben zur naturgetreuen Darstellung des Terrains mit Erfolg verwendet.

Auf dem Hochplateau des Mont Cenis benützte der genannte Generalstabsoffizier im folgenden Jahre 1876 gleichfalls gewohnliche Photographien, und die schone Aufnahme des Bart-Gletschers im Gebiete des Mont Cenis im Maassstabe 1:10000 beweist, welch’ enormen Nutzen der Topograph aus den Photographien für die Darstellung des Terraincharakters ziehen kann.

Eine Kom mission, welche die Leistungsfahigkeit der Photographie als Hilfsmittel des Topographen prüfte, sah sich bestimmt, ein négatives Urteil zu fallen, und vernichtete mit einem Schlage die von Manzi Michèle mit Verstandnis inaugurierten Arbeiten.

Wenn auch die Verwendung gewohnlicher Photographien sich nicht so ergiebig zeigte, als man erwartet hatte, so ist dies in zwei Punkten begründet. Erstens bot das nasse Kollodiumver-fahren namhafte Schwierigkeiten, welche durch die erschwerenden Verhâltnisse der Arbeit im Hochgebirge erhoht wurden, und zweitens waren die verwendeten Apparate in mehrfacher Hinsicht noch unvollkommen, so dass die gewonnenen Bilder nicht jene Ausbeute boten, welche man zu machen erhoffte.

General F errer o, welcher die Fortschritte der




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